Update zu Wölfin Gloria – Gloria soll leben!

Gloria darf weiterleben ! Wieder eine krachende Niederlage für die Wolfsgegner, -hasser:

 

Das Düsseldorfer Verwaltungsgericht hat die Klage auf „Entnahme“, sprich Tötung der Wölfin Gloria abgewiesen. Es wird keine Ausnahmegenehmigung für die Jagd auf die Wölfin geben. Continue reading “Update zu Wölfin Gloria – Gloria soll leben!”

Unterstützungsunterschriften für die Landesliste NRW der Tierschutzpartei

Liebe Mitglieder, wir brauchen Eure Unterstützung(sunterschriften),

am 26. September 2021 ist Bundestagswahl. Und wir als Tierschutzpartei möchten gewählt werden können. Dafür brauchen wir deine Unterstützung(sunterschrift)! Continue reading “Unterstützungsunterschriften für die Landesliste NRW der Tierschutzpartei”

Systematisches Behördenversagen bei Schlachthof Selm ist nur Millimeter der Spitze des Eisbergs!

Die Tierrechtsorganisation SOKO Tierschutz deckt immer wieder “Einzelfälle” von Tierquälereien in landwirtschaftlichen Betrieben oder in Schlachthöfen auf. Aber was in westfälischen Selm seit offensichtlich 20 Jahren üblich war, ist nur noch als Skandal und Behördenversagen zu deuten. Continue reading “Systematisches Behördenversagen bei Schlachthof Selm ist nur Millimeter der Spitze des Eisbergs!”

Der Bundestagswahlkampf beginnt – Aufstellungsversammlung des Landesverbandes NRW

Gestern,  am 14. März 2021, fand in der Werkshalle Union Gewerbehof in Dortmund unsere Aufstellungsversammlung zur Bundestagswahl am 26. September 2021 statt. Es ging darum eine Landesliste zu erstellen. Also die Kandidaten festzulegen,  für die ihr am 26. September 2021 eure Zweitstimme geben könnt.

Unter Coronabedingungen ein gar nicht so einfaches Unterfangen,  denn allenthalben heißt es ja Kontakte zu vermeiden.  Und schließlich soll ja allen Parteimitgliedern ein angstfreier Zugang zu dieser parteiinternen Wahl der Kandidaten zur Landesliste ermöglicht werden.  Wir hatten uns deshalb für eine Präsens- + Onlineversammlung entschieden.  Vor Ort in der Werkshalle waren 15 Parteimitglieder. Und weitere Parteimitglieder waren per Livestream zugeschaltet.

Unsere gewählte Landesliste besteht aus 11 Personen:

  1. Michael Siethoff aus Iserlohn
  2. Angelika Remiszweski aus Dortmund
  3. Michael Badura aus Dortmund
  4. Gabriele Etgeton aus Gelsenkirchen
  5. Akin Öner aus Köln
  6. Stephanie Linde aus Dortmund
  7. Klaus Seidler aus Recklinghausen
  8. Sabine Jeromin aus Euskirchen
  9. Sebastian Everding aus Dortmund
  10. Sascha Stinder aus Wuppertal
  11. Jörg Etgeton aus Gelsenkirchen

Damit sind wir aber noch lange nicht auf dem Stimmzettel! Um auf dem Wahlzettel am 26. September 2021 zu stehen und wählbar zu sein, müssen wir zunächst 2.000 sog. Unterstützungsunterschriften sammeln! Das ist natürlich in einem Lockdown eine Herausforderung! Eventuell werden hier vom Bundestag Beschlüsse gefasst,  die es ermöglichen diese Unterstützungsunterschriften coronakonform sammeln zu können, also z.B online.  Aktueller Stand ist aber, dass wir 2.000 Menschen finden müssen,  die die Partei Mensch Umwelt Tierschutz – Tierschutzpartei auf dem Wahlzettel stehen sehen möchten und dies mit ihrem Namen schriftlich bekunden.

Und jetzt kommt ihr ins Spiel! Sobald wir die Formalitäten erledigt und die blanko Formulare für  die Unterstützungsunterschriften vorliegen haben,  benötigen wir eure Hilfe! Um diese Formulare mit Namen,  Adressen und Unterschriften zu füllen- mindestens 2.000 mal! Wir zählen auf euch!

Das Mensch-Tier-Verhältnis – etwas stimmt nicht

Am Freitagmorgen (26. Februar 2021) sind bei einem Stallbrand auf einem Hof in Kerken im Kreis Kevelaer über 900 Schweine gestorben.
Diese relativ kurze Meldung wurde über die Presseagentur dpa heute verbreitet. 900 Individuen sind “verendet”, deren Bestimmung ohnehin der Tod war. Zerhackt und zerstückelt sollten sie auf den Tellern der Menschen landen.

Wenn man sich nun einige Kommentare hierzu in den Sozialen Medien durchliest, bekommt man Zweifel, was die Spezies Mensch betrifft. Gemeint sind damit insbesondere die Kommentare, die empfehlen doch gleich zu dem Bauernhof zu fahren, um sich die schon fertig gegrillten Fleischstücke zu organisieren. Da stimmt etwas nicht!

Insbesondere mit diesen Kommentatoren, aber auch im Mensch-Tier-Verhältnis in unserer Gesellschaft! An welcher Stelle eigentlich hat sich der Mensch vom Rest der Natur abgehoben, als das eine solche Denke Raum greifen kann? “Macht euch die Welt untertan”, dieser biblische Spruch, wird oft als Antwort gegeben. Sicherlich hat die christliche Philosophie zum anthropozentrischen Denken geführt. Aber das, was man christliche Werte nennt, findet sich hierzulande nicht mehr wirklich. Kaum noch jemand beruft sich heutzutage auf das Christentum.
Mal davon abgesehen, dass das Tier fast überall auf der Welt nur als Sache gesehen wird, die dem Mensch dienlich zu sein hat. Ohne jeglichen Eigenwert, ohne jegliche Rechte. Dieses Denken, vom Menschen als Krone der – nicht Schöpfung, sondern – Welt, dass ist im Menschen bisweilen tief verwurzelt. Deshalb tut er sich auch mit Klima- und Umweltschutz so schwer.

Es gibt da diesen Spruch: Die Erde braucht den Menschen nicht, aber der Mensch braucht die Erde! Wir Menschen sind nur ein Teil dieser Erde, ein kleiner Teil.

Der Landesvorstand Nordrhein-Westfalen

Herzlos in Mettmann – wie die Stadttaube bekämpft wird

Ein  offener Brief an die Stadt Mettmann – von der Landesarbeitsgruppe Stadttiere und Taubenschutz

In vielen nordrhein-westfälischen Städten gibt es ein Fütterungsverbot für Stadttauben. Unter Androhung von Bußgeldern ist es verboten den Tieren Nahrung zum Überleben zur Verfügung zu stellen. Die Stadt Mettmann stellt da keine Ausnahme dar, gibt sich aber besonders engagiert. Am 16.02.2021 wurde durch die Stadt Mettmann eine Pressemitteilung herausgegeben. Dort wird darauf hingewiesen, dass das Füttern verboten ist und mit einem Bußgeld von bis zu 1.000,-€ belegt werden kann. Wer etwas derartiges sieht, möge sich an das Rechts- oder Ordnungsamt wenden. Das Füttern der Tauben sei für diese schädlich, weil sie durch ein Nahrungsüberangebot an Bewegungs- und Vitaminmangel leiden würden. Zudem würde der Taubenkot die Gebäude beschmutzen und beschädigen und übertragbare Krankheiten wären Gefahrenquellen für Mensch und Tier.

Beginn des Briefes:

Sehr geehrte Frau Pietschmann als Bürgermeisterin der Stadt Mettmann,

als Reaktion auf die Pressemitteilung der Stadtverwaltung vom 16.02.2021 zum Thema Stadttauben möchten wir Ihnen als Landesarbeitsgruppe Stadttiere und Taubenschutz der Tierschutzpartei Landesverband NRW folgendermaßen antworten:

Wir stellen zuerst einmal fest: Zynischer und herzloser geht es ja wohl nicht! Die Stadttaube lebt als wildes Haustier in unseren Innenstädten. Es handelt sich hierbei nicht um ein Wildtier, dass sich am “Nahrungsüberangebot” in unseren Innenstädten sattfrisst, sondern es handelt sich um Nachkommen von Brieftauben, die irgendwann einmal gestrandet sind. Sie sind als Haustier auf die Fürsorge des Menschen gewöhnt und angewiesen und müssen sich in den Straßen auf Essensreste und verwertbaren Müll stürzen, um überleben zu können. Durch den aktuellen Lockdown hat sich das Nahrungsangebot drastisch verkleinert, viele Tiere krepieren elendig an ihrem Hunger. Unserer Meinung nach handelt es sich bei Fütterungsverboten nicht um eine Gefahrenabwehr, sondern um Tierquälerei!

Dass ein Nahrungsüberangebot zu Bewegungs- und Vitaminmangel führt, dürfte in diesem Zusammenhang eine Exklusivmeinung der Stadt Mettmann sein! Es fängt schon damit an, dass es für Stadttauben in den seltensten Fällen ein Nahrungsüberangebot gibt. Es ist natürlich richtig, dass Brötchenreste und heruntergefallene Pommes Frites kein artgerechtes Futter darstellen. Saaten, Körner und Gräser sind die natürliche Nahrungsgrundlage, damit eine Taube sich gesund entwickeln und widerstandsfähig gegen Krankheiten zeigen kann. Ein Verbot des unkontrollierten Fütterns von Essensresten macht also nur dann Sinn, wenn stattdessen Verantwortung übernommen wird. Kontrolliertes und artgerechtes Füttern, an fest vorgegebenen Plätzen. Stadttauben sind ortstreu, so dass ihre Gelege in der Nähe der Futterplätze liegen würden. So kann Taubenkrankheiten vorgebeugt und so können die Eier in den Gelegen gegen Gipseier ausgetauscht werden. So ähnlich funktioniert das Augsburger Modell, bei dem in betreuten Schlägen so oder so ähnlich vorgegangen wird. So und nur so hat man eine Populationskontrolle!

Statt eines tierquälerischen Fütterungsverbotes und der Verfolgung der Menschen, die ein Herz für Tiere zeigen, fordern wir die Stadt Mettmann dazu auf betreute Taubenschläge einzurichten. Gehen sie auf die Menschen zu, die den Tieren helfen möchten, statt sie mit Bußgeldern zu bedrohen.

Pressemitteilung der Stadt Mettmann: https://www.mettmann.de/web/?p=10912

Menschen für Tierrechte: https://www.tierrechte.de/…/themen/tierrechte/stadttauben/

Du interessierst dich für eine Mitarbeit in unserer Landesarbeitsgruppe Stadttiere und Taubenschutz? Oder in einer anderen Landesarbeitsgruppe? Dann melde dich!

https://www.tierschutzpartei.de/…/landesarbeitsgruppen…/

“Der Planet hält den Menschen aus, seine Gier jedoch nicht”

Hiermit möchten wir Euch einen Text unseres Mitgliedes Gabriele Tautz aus Rehburg-Loccum mit dem Titel: “Der Planet hält den Menschen aus, seine Gier jedoch nicht / Massentierhaltung – Massengrab für uns und unseren Planeten“ zur Kenntnis geben.

Continue reading ““Der Planet hält den Menschen aus, seine Gier jedoch nicht””

Frohe Weihnachten

Wir wünschen allen unseren Mitgliedern, Wählern, Sympathisanten und auch all denen, die unsere Positionen nicht teilen, eine Frohe Weihnacht!

Es sind sehr besondere Tage! Ursprünglich als Geburt des Gottessohns gefeiert, wurde Weihnachten mehr und mehr ein Fest des Kommerzes. Nun wird es dieses Jahr ein gutes Stück auf das reduziert, was wesentlich ist: Auf die Besinnung auf uns selbst! Was ist gut für uns und was ist schlecht!

Macht Materialismus glücklich oder ist das Glück und die Berücksichtigung der Interessen aller wichtiger?

Während der ersten Corona-Welle hieß es, dass es erschreckend für uns alle sein müsse, dass unsere Wirtschaft (und damit unser Wohlstand) zusammenbricht, sobald wir nur das kaufen, was wirklich benötigt wird!

Das zeigt, wieviel Potenzial wir als Gesellschaft verschenken, wieviel an Hoffnung, wieviel Wohlergehen für alle Geschöpfe!

Wir wünschen Allen frohe und besinnliche Weihnachten !

Sascha Stinder, im Auftrag des Landesvorstandes Nordrhein-Westfalen

Landesparteitag 2020

Am gestrigen Sonntag, dem 13. Dezember 2020, fand der diesjährige Landesparteitag des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen in Dortmund statt.

Neben Satzungsänderungen und dem Beschluss über die Teilnahme an der Bundestagswahl fanden auch Nachwahlen im Landesvorstand statt. Der Landesvorstand wurde deutlich gestärkt und besteht jetzt statt aus fünf mit zwölf Vorstandsmitgliedern.

Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

Angelika Remiszewski, Landesvorsitzende (zuvor Landesschriftführerin)
Sascha Stinder, Generalsekretär (zuvor Beisitzer)
Michael Badura, Geschäftsführer (neu im Landesvorstand)
Michael Siethoff, Schatzmeister (neu im Landesvorstand)
Klaus Seidler, Schriftführer (neu im Landesvorstand)
Sebastian Stopper, Stellv. Schriftführer (neu im Landesvorstand)
Andreas Alteweyer, Beisitzer
Simone Trauten-Malek, Beisitzerin
Joel Bent, Beisitzer
Stephanie Linde, Beisitzerin (neu im Landesvorstand)
Gabriele Etgeton, Beisitzerin (neu im Landesvorstand)
Jörg Etgeton, Beisitzer (neu im Landesvorstand)

Als Kassenprüfer wurden Christian Muth (Wuppertal) und Sebastian Everding (Dortmund) gewählt.

Der Landesvorstand bedankt sich bei allen Teilnehmern für die vorbildliche Einhaltung der Corona-Schutzverordnung. Es war in der Pandemie kein einfacher und dennoch erfolgreicher Landesparteitag.

Auch allen Helfern und Unterstützern möchten wir an dieser Stelle danken. Nur gemeinsam konnten wir diesen Parteitag mit Hygienekonzept und behördlichen Auflagen überhaupt durchführen.

Auf ein Foto des neuen Vorstandes wurde wegen Maskenpflicht und Abstandsregeln verzichtet.

Wuppertal, 14. Dezember 2020
Sascha Stinder, Landesgeneralsekretär