Mindestlohn-Erhöhung 2021 zu gering!

Es sollten, würdig gerechnet, 12,50 Euro sein. Der Mindestlohn wird ab 1.1. von 9,35 auf 9,50 Euro angehoben. Je nach Region mag das zum Leben reichen, doch allgemein sind die Grundkosten an Miete und Lebensunterhalt höher als dass es mit einer Vollzeitstelle ohne zusätzliches Einkommen gedeckt werden könnte.

Continue reading “Mindestlohn-Erhöhung 2021 zu gering!”

Schulöffnung in Corona-Pandemie

“Bildung ist ein hohes Gut. Gesundheit aber auch.”

Die Tierschutzpartei plädiert für den digitalen Unterricht von Zuhause aus, da wo es möglich ist und ansonsten für kleinere Lerngruppen wie von Lehrer- und Elternverbänden gefordert. Des Weiteren für eine Ausstattung mit Luftfilteranlagen für alle Klassen sowie eine ausreichende Menge an FF2-Schutzmasken.

Zum Schutz von Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern Schluss mit dem Unsinn von ausgekühlten Klassen durch Dauerlüften, sondern kleine Lerngruppen, Ausstattung mit Luftfilteranlagen für alle Klassen sowie eine ausreichende Menge an FF2-Schutzmasken.

Nun ist er da, der nächste „Lockdown“, schon lange vorher prophezeit und befürchtet. Wenn auch als „light“-Version bezeichnet, so trifft er viele Branchen hart. Handel und Handwerk, Gastronomie, Betreiber von Kinos und Sportanlagen, ohnehin noch geschwächt vom vergangenen Lockdown, fürchten um ihre Existenzen. Sie fühlen sich zu Unrecht eingeschränkt, da sie sich nicht als Vorantreiber der Pandemie sehen. Tatsächlich haben die meisten ein gutes Hygienekonzept, das Infektionsrisiko dort hält sich in Grenzen. Ein hohes Infektionsrisiko wurde allerdings im Privatbereich bestätigt (RKI, 27.10. 2020). „Der eigene Haushalt ist der häufigste Infektionsort“. Kitas und Schulen bleiben trotz weiterhin steigender Infektionszahlen geöffnet.
Ein angepasstes Hygienekonzept oder verschärfte Sicherheitsmaßnahmen an Schulen gibt es aber nicht.
Neue Sicherheitsbestimmungen sollen dem entgegenwirken. Eines davon ist das Lüften der Klassenräume alle 20 Minuten für 3-5 Minuten. Viele Grundschulen verfügen nicht einmal über Fenster, die sich ganz öffnen lassen – aus Sicherheitsgründen. Diese Verordnung dürfte sich zu einer Zitterpartie, im wahrsten Sinn des Wortes, entwickeln. Für die Kinder und die Lehrpersonen.
Für den Präsidenten des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz Peter Meidinger, ist die Anweisung der Kultusministerkonferenz, „dass Quer- und Stoßlüften bei Minusgraden ausreichend sei“, unverantwortlich.
So hat eine Mutter aus der Ruhrgebietsstadt Dortmund, als ihre beiden Kinder am ersten Schultag nach den Ferien völlig durchgefroren nach dem Unterricht nach Hause kamen, eine Petition gestartet, die fordert, die Klassenräume mit Luftfiltern auszustatten. Dennoch dürfte der Erfolg der Petition an der Umsetzung scheitern. Es gibt nicht genügend Filter, die nötig wären, zudem dürften Finanzierung, Planung und Installation einfach zu viel Zeit in Anspruch nehmen.
„Zwiebelschalenprinzip“ heißt die Lösung von Bildungsministerin Gebauer. Ein zusätzlicher Pullover, oder ein Schal werden mitgebracht und bei Bedarf eben angezogen.
„Da haben wir begonnen, den Bestand an Vliesdecken der örtlichen Einrichtungshäuser aufzukaufen, um daraus einen schützenden Umhang für die Schüler zu fertigen. Wir haben einfach ein Loch für den Kopf der Kinder hineingeschnitten“, berichtet eine Lehrerin einer Grundschule aus dem Ruhrgebiet.
So wirft der Lehrerverband der Kultusministerkonferenz vor, „die Gesundheit von Lehrkräften und Schülern aufs Spiel zu setzen“.
Bisher galten Kinder nicht als Pandemietreiber. Ein Bericht vom 30. Oktober wirft ein anderes Licht auf diese Einschätzung:
„Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Helmholtz Zentrum München haben einen neuen Ansatz zur Messung von Antikörpern gegen Sars-CoV-2 entwickelt und damit die Fr1da-Studie in Bayern noch einmal analysiert. Im ersten Halbjahr 2020 wurde in Bayern die Infektionsrate bei Kindern zwischen 1 und 18 Jahren mittels 12.000 Blutproben ermittelt. Die neue Methode ergab im Vergleich zu den vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Ernährung (LGL) gemeldeten Fällen nun eine um das sechsfache höhere Ansteckungsrate bei Kindern.
Knapp die Hälfte (47 Prozent) der Kinder mit Antikörpern zeigten keine Symptome. Rund ein Drittel (35 Prozent) der Kinder, die mit einem auf das Virus positiv getestetem Familienmitglied zusammenlebten, wiesen Antikörper auf. Dies deutet laut den Wissenschaftlern auf eine höhere Übertragungsrate hin als in bisherigen Studien beschrieben – und damit auch auf eine höhere Dunkelziffer bei Kindern.“
Quelle: https://www.n-tv.de/…/Antikoerperstudie-deckt…

Die Lehrerverbände befürworten den Präsenzunterricht auch in Corona-Zeiten – „aber nicht um jeden Preis“.
Da stellt sich zudem die Frage, warum die Zeit nicht dafür genutzt wurde, sich hinreichend darauf einzustellen, klare Handlungsanweisungen zu erarbeiten, Konzepte zu entwickeln wie beispielsweise kleinere Lerngruppen zu ermöglichen.
Bildung ist ein hohes Gut. Gesundheit aber auch.
So bleibt es weiterhin beim Maskentragen, Abstandhalten, fleißigen Lüften und häufigem Händewaschen. Die Heizkosten der Schulen dürften in diesem Winter ein bisher nicht erreichtes Maß erreichen. Der höhere Wasserverbrauch ebenfalls – oder? Eine Grundschule im Ruhrgebiet wurde bereits von der Schulverwaltung gerügt, dass ihr Wasserverbrauch zu hoch sei…

Tierschutzpartei – Kreisverband Dortmund – Dortmunds Eichhörnchen droht der Hungertod

Sebastian Everding von der Tierschutzpartei warnt: Eichhörnchen könnten in diesem Winter verhungern.

Viele Eichhörnchen könnten aufgrund des Klimawandels einen Hungertod sterben, warnt ein Dortmunder Experte. Er gibt Tipps, wie man den Tieren über den Winter helfen kann.
Von Julien März

Sebastian Everding von der Dortmunder Tierschutzpartei warnt: Viele Eichhörnchen in Dortmund könnten es nicht über den Winter schaffen. Doch wodurch werden die Tiere in diesem Jahr bedroht?
Das Jahr 2020 war ein sogenanntes Buchenmastjahr, was dazu geführt hat, dass es in manchen Regionen aktuell sehr hohe Bestände an Eichhörnchen gibt. Doch der Grund für die Bedrohung der
flinken Nagetiere liegt laut Sebastian Everding woanders.

Klimawandel bedroht Eichhörnchen

Laut Everding hat der Klimawandel zur Folge, „dass es Jahr für Jahr immer weniger regnet und die Bäume nicht genug Wasser bekommen, was den Grundwasserspiegel an vielen Stellen bereits bedenklich gesenkt hat.” Die Konsequenz dieser Ereignisse ist, dass zahlreiche Bäume und Sträucher nicht so viel produzieren wie sonst. Dies trifft vor allem die Eichhörnchen, die gerade jetzt ihre Wintervorräte anlegen und so im schlimmsten Fall in großer Zahl den Hungertod erleiden werden.”
Für die Zukunft gibt Sebastian Everding keine bessere Prognose ab: Aufgrund der heißen Sommer befürchtet er in Zukunft eine Verschlimmerung. Grund genug für den Dortmunder Kreisverband
der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei), die gerade mit einem Sitz in den Rat der Stadt
Dortmund eingezogen ist, zur Unterstützung der Eichhörnchen aufzurufen.
Sebastian Everding gibt hier konkrete Tipps: „Alle Tierfreunde können mit einfachen Mitteln helfen und im eigenen Garten oder öffentlichen Grünflächen Futter zur Verfügung stellen. Dafür sind Walnüsse, Haselnüsse, Sonnenblumenkerne, Bucheckern und Baumhasel besonders geeignet. Nüsse ohne Schale können auch schwächeren Tieren helfen, sich zu bedienen.”
Aber es lauern auch Gefahren: „Mandeln sind komplett zu vermeiden, da auch Süßmandeln vereinzelt Bittermandeln enthalten, die beim Verdauungsprozess hochgiftige Blausäure freisetzen. Ungeeignet sind zudem auch Erdnüsse, denn sie gehören zu den Hülsenfrüchten, die bei Hörnchen Bauchschmerzen erzeugen können”. Laut der Eichhörnchen-Expertin Tine Meier sind die beliebten Nagetiere wahre Nuss-Experten und können sogar feststellen, ob diese hohl sind: „Bevor sie eine Nuss mitnehmen und verstecken drehen sie diese immer erst mal in den Pfötchen und dann riechen sie daran”.

Expertin rät: Nicht alles Laub entfernen

Zudem gibt die Autorin des Buches „Leben mit Eichhörnchen in der Stadt” noch einen Tipp, wie man sogar beim Anlegen von Futterverstecken unterstützen kann: „Im Herbst nicht alles Laub mit Laubbläsern entfernen, denn Eichhörnchen verstecken unter dem Laub einen Teil ihres Wintervorrats, der damit zunichtegemacht wird. Auch spezielle Futterboxen, deren Deckel sie mit dem Kopf anheben, und Wasserstellen können überall helfen.”

Wir brauchen einen Masterplan zum Schutz vor Rassismus, Rechtsterrorismus und Antisemitismus

Die Sendung “Rechts. Deutsch. Radikal” hat das Ausmaß des Rechtsrucks einem breiten Publikum verdeutlichen können. Was vorher eher nur in Studien, Expertenrunden und zivilgesellschaftlichen Bündnissen beleuchtet wurde, scheint aktuell ins breite Bewusstsein vorzudringen. Continue reading “Wir brauchen einen Masterplan zum Schutz vor Rassismus, Rechtsterrorismus und Antisemitismus”

Leben heisst frei sein – Positionspapier Zoo-Zirkus-Delfinarium

In ihrem aktuellen Positionspapier beschäftigt sich die Partei Mensch Umwelt Tierschutz – Tierschutzpartei NRW – intensiv mit dem Themenkomplex “Tiere in der Unterhaltungsindustrie”. Dabei geht es konkret insbesondere um die Bereiche Zirkus, Zoo, Delfinarium.

Continue reading “Leben heisst frei sein – Positionspapier Zoo-Zirkus-Delfinarium”

Werdener Folkwang-Professor in Landespolitik berufen

Tierschutzpartei NRW wählt neuen landespolitischen Sprecher für Kunst und Kultur

Prof. Dr. Stefan Orgass, seit 1998 Professor für Musikpädagogik und Musikdidaktik an der Folkwang Universität der Künste,
wurde aktuell vom Landesvorstand der Tierschutzpartei NRW zum neuen landespolitischen Sprecher für Kunst und Kultur gewählt.
Continue reading “Werdener Folkwang-Professor in Landespolitik berufen”

Gründungsversammlung des Kreisverbandes Essen

Tierschutzpartei Essen wählt Vorstand – und macht sich startklar für die Kommunalwahl

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz – Tierschutzpartei NRW lud in dieser Woche die Essener Parteimitglieder zur Gründungsversammlung des neuen Kreisverbandes Essen in das Borbecker Café Fleischlos. Continue reading “Gründungsversammlung des Kreisverbandes Essen”