Drückjagden und “Fuchswochen” sind kein Naturschutz!

Drückjagden und sogenannte „Fuchswochen“ sind kein Naturschutz, sie sind Ausdruck eines überholten Jagdverständnisses, das Tierleid systematisch ausblendet.

Was derzeit vielerorts geschieht, ist politisch nicht mehr zu rechtfertigen: Wildtiere werden aufgescheucht, gehetzt, verletzt oder qualvoll getötet, dies mitten im Winter, kurz vor der Paarungszeit. Besonders Füchse werden dabei gezielt und pauschal verfolgt, obwohl sie eine wichtige, ökologische Funktion erfüllen.

Immer wieder wird behauptet, Jagd sei vernünftig, notwendig oder alternativlos. Doch wer genauer hinsieht, erkennt:

Die eigentlichen Ursachen ökologischer Probleme liegen in Lebensraumzerstörung, intensiver Landwirtschaft, Klimakrise und menschlicher Übernutzung, nicht aber im Wildbestand.

Besonders entlarvend ist ein zitiertes “Argument” aus jagdlichen Kreisen:

„Jagd ist ein so köstlicher Rest persönlicher Freiheit, dass wir uns den nicht durch Moralisieren vergällen dürfen.“
(Hans Behnke – Niederwildpraktiker & Berufsjäger)

Genau hier liegt das Problem.

Wenn Jagd mit persönlicher Freiheit begründet wird, geht es nicht um Natur- oder Artenschutz, sondern um Privilegien. Doch persönliche Freiheit endet dort, wo fühlenden Lebewesen ohne zwingenden Grund Leid zugefügt wird.

Die Tierschutzpartei NRW steht für einen konsequenten Paradigmenwechsel:

  • Schutz statt Abschuss
  • Wissenschaft statt Jagdideologie
  • Tierschutz als Maßstab politischen Handelns

Wildtiere sind keine Ressource und kein Freizeitobjekt. Sie haben ein Recht auf Leben, auch außerhalb jagdlicher Interessen.

Regionalgruppe OWL
Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) in NRW

Böllerverbotszonen überall!

Böllerverbotszonen gibt es in NRW in Bereichen der Innenstadt u.a. in Aachen, Bielefeld, Bochum, Düsseldorf, Köln und Münster.

Diese Zonen sind allerdings bei weitem nicht ausreichend. Auch außerhalb werden Menschen vielfach und Tiere tausendfach verletzt, oft tödlich.

Bei Vögeln kommt es in der Panik zu tödlichen Unfällen, viele Winterschläfer wachen auf, wodurch sie Energie verbrauchen, was für sie lebensgefährlich ist.

In Irland sind Böller schon länger verboten, in den Niederlanden kommt ab Silvester 2026/27 ein Feuerwerksverbot, erlaubt bleiben nur Kategorie F1 wie Knallerbsen und leider auch Feuerwerkszonen, die Gemeinden als solche ausweisen können.

Wir fordern:

  • NRW soll sich im Bundesrat für ein privates Feuerwerksverbot wie in Irland und ab nächstes Jahr in den Niederlanden einsetzen, hilfsweise ein Böllerverbot
  • Alternativen sind Drohnenshows, Tischfeuerwerk und Wunderkerzen, als politischer Kompromiss ggf. öffentliches Feuerwerk
Quellen: ruhr-nachrichten.de, zdf-heute.de, t-online.de, ndr.de

Termine 1. Quartal 2026

Für alle Mitglieder und Interessierten hat die PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ (Tierschutzpartei) in NRW für das erste Quartal des neuen Jahres zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen geplant bzw. lädt als Mitveranstalterin dazu ein. Wir freuen uns sehr darauf, euch bei vielen dieser Termine wieder zu treffen oder erstmalig kennenlernen zu dürfen.

Bitte beachtet, dass bei einigen der Termine verbindliche Anmeldungen erforderlich sind. Für Infostände in der Dortmunder City sowie auf der VeggieWorld in Düsseldorf werden zudem dringend noch Helfer:innen gesucht.

  • Samstag, 10.01. ab 11 Uhr

Tierrechtstag Ruhrgebiet
SÖZ Dortmund, Gut-Heil-Str. 12-14
Social Media:
https://linktr.ee/Tierrechtsgruppe.Ruhrgebiet

  • Samstag, 24.01. ab 10 Uhr

Infostand in der Dortmunder City zur Messe „Jagd & Hund“
Vermutlich Nähe Reinoldikirche
Weitere bzw. exakter Ort folgen. Hilfe für das Stand-Team gesucht! kontakt@mitherzfuerdo.de

  • Samstag, 31.01.

Mahnwache/Demo vor der Messe Jagd & Hund
Westfalenhalle Dortmund
Weitere Infos folgen

  • Samstag 31.01.

11. Kölner Galgo-Marsch
Bürgerhaus Stollwerck, Köln
Homepage: https://koelnergalgomarsch.jimdofree.com/

  • Sonntag, 01.02. ab 12 Uhr

Veganer Mitbring-Brunch Senden (Münsterland)
Anmeldung erforderlich! peter-haversath@tierschutzpartei.de

  • Freitag, 20.02. 20 Uhr

Besuch Drogenkonsumraum Dortmund
Grafenhof 9-11
Anmeldung erforderlich! kontakt@mitherzfuerdo.de

  • Freitag, 13.03. 18 Uhr

Besuch Bahnhofsmission Dortmund
Hauptbahnhof Dortmund Gleis 2-5
Anmeldung erforderlich! kontakt@mitherzfuerdo.de

  • Sa./So. 28. und 29.03.

Stand auf der VeggieWorld Düsseldorf
Hilfe für das Stand-Team gesucht! nrw@tierschutzpartei.de

Internationaler Tag der Migrant:innen

🌍 Heute ist Internationaler Tag der Migrant:innen – 18. Dezember

Heute erinnern wir daran, dass jeder Mensch das Recht auf ein Leben in Sicherheit, Würde und Freiheit hat. Migration ist kein abstraktes Thema – sie erzählt Geschichten von Mut, Hoffnung und dem Wunsch nach einem friedlichen Zuhause – auch in NRW.

Als Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) setzen wir uns für eine Politik ein, die Mitgefühl und Gerechtigkeit in den Mittelpunkt stellt – für alle Lebewesen. Dazu gehört auch, Menschen auf der Flucht Schutz zu bieten, faire Chancen auf Teilhabe zu schaffen und Solidarität statt Spaltung zu fördern.

Migration ist Teil unserer gemeinsamen Geschichte und unserer Zukunft. Lassen wir uns von Menschlichkeit leiten – und arbeiten wir gemeinsam daran, dass niemand aufgrund von Herkunft, Sprache oder Kultur ausgegrenzt wird.

🤝 Gemeinsam für eine offene, vielfältige und empathische Gesellschaft.

Straßenkatzen – Hilfe im Winter

Straßenkatzen leben das ganze Jahr über im Überlebensmodus – doch der Winter bringt sie an ihre Grenzen. Ohne Schutz vor Kälte und Nässe verlieren sie schnell an Kraft und Energie. Futter und Wasser sind kaum zu finden, viele frieren, erkranken oder sterben einsam.

🏠 Hilf mit: Biete Straßenkatzen einen windgeschützten Platz oder eine kleine Hütte an. Carports, Garagen, offene Scheunen oder Gartenhäuser eignen sich gut als sichere Zuflucht und Futterstelle.

Auch wichtig: Kontaktiere lokale Tier- und Katzenschutzvereine und erfrage dort, wo am besten Hilfe benötigt wird. Neben der Versorgung von Futterstellen werden auch immer helfende Hände für andere Aufgaben oder Pflegestellen benötigt.

Presseerklärung der (lippischen) Tierschutzorganisationen zur Wahl von Frau Birgit Tornau zur 1. stellvertretenden Landrätin:

Mit offenem Befremden und deutlicher Verärgerung, nehmen die lippischen Tierschutzorganisationen zur Kenntnis, dass ausgerechnet die Mitbetreiberin der umstrittenen Schliefenanlage Voßheide, Frau Birgit Tornau, vom neuen Kreistag zur 1. stellvertretenden Landrätin gewählt wurde. Continue reading “Presseerklärung der (lippischen) Tierschutzorganisationen zur Wahl von Frau Birgit Tornau zur 1. stellvertretenden Landrätin:”

Weihnachten für obdachlose Menschen

✨ Weihnachten ist Nähe. Menschlichkeit. Wärme.

Doch viele Menschen auf unseren Straßen erleben genau jetzt das Gegenteil.

Damit niemand vergessen wird, rufen wir dazu auf, gemeinsam Weihnachtstüten für obdachlose Menschen zu packen. Jede kleine Geste kann ein Stück Würde und Hoffnung schenken. ❤

🎁 Was in die Tüte kann:

  • Hygieneartikel (Duschgel, Zahnbürste, Zahnpasta, Deo,Taschentücher, Nagelknipser und Haarbürsten, Einmalrasierer und Rasierschaum, Feuchttücher)
  • Süßigkeiten
  • Warme Socken
  • Tee

Eine liebevolle Weihnachtskarte mit ein paar Worten, die von Herzen kommen

Diese Tüten sind mehr als nur Dinge – sie sind ein Zeichen: Du bist nicht allein. Wir sehen dich.

🌟 Mach mit!

Packe eine Tüte, teile den Aufruf, oder frag Freund:innen, ob sie mitmachen möchten. Gemeinsam können wir in dieser kalten Jahreszeit ein bisschen Wärme schenken.

Für die PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ in Dortmund und NRW setzen wir ein Zeichen für Mitgefühl – für alle Lebewesen.

Fragt vor Ort bei Hilfsvereinen nach, in Dortmund freuen sich z.B. das Gast-Haus und die Noah-Gemeinde in Dortmund-Westerfilde bis zum 19.12.2026.

20. November: Internationaler Tag der Kinderrechte

Die UN-Kinderrechtskonvention wurde 1989 verabschiedet. Sie legt wesentliche Grundlagen zum Schutz von Kindern weltweit fest und zeigt deren Wichtigkeit auf. Elementare Aussagen sind Überleben und Entwicklung, Nichtdiskriminierung sowie die Wahrung der Interessen der Kinder und deren Beteiligung.

Laut UNICEF leben rund 473 Millionen Kinder weltweit in Krisengebieten, in denen nicht nur das Überleben nicht mehr garantiert ist, sondern auch die gesunde Entwicklung durch Flucht und Vertreibung, durch Hunger und fehlendem Zugang zu sauberem Wasser.

Aber auch hierzulande werden Kinder ihrer Rechte beraubt durch Vernachlässigung, Missbrauch, Misshandlung und nicht zuletzt durch Armut.

Laut Statistischem Bundesamt ist jedes siebte Kind in Deutschland armutsgefährdet. Armut geht einher mit unzureichendem Wohnraum, Mangel an gesunder Ernährung und an ausreichend schützender Kleidung. Auch die gesellschaftliche Teilhabe ist erschwert, weil der Zugang zu Bildung und Einrichtungen wie Sportvereinen oft mit großen Hürden verbunden ist.

Fehlstart für den neuen OB in Sachen Umwelt- und Tierschutz – Europaabgeordneter Everding kritisiert Kaloutis Feuerwerks-Wunsch scharf

Gemeinsame Presseerklärung des Europaabgeordneten Sebastian Everding (Tierschutzpartei Dortmund) und der Ratsfraktion Die Linke & Tierschutzpartei – Dortmund, 19.11. 2025

Mit großem Kopfschütteln hat der Dortmunder Europageordnete Sebastian Everding den „ausdrücklichen Wunsch“ des neuen Oberbürgermeisters Alexander Kalouti (CDU) nach einer offiziellen Böllerei vom Rathausdach auf der Silvesterparty wahrgenommen:

„Wenn der Bürgermeister ein zentrales Feuerwerk will, sollte er konsequent die private Böllerei verbieten. Ich kann diese Entscheidung nur dann nachvollziehen, wenn er die hochgiftige Feinstaubbelastung und den brutalen Lärm im Rest der Stadt an Silvester eindämmt. Dass jeder Mensch in Dortmund ein Feuerwerk will, wie er behauptet, ist schlicht falsch. So zeigt der OB nur, dass er keine Nachrichten liest und offenbar mit den wenigsten Menschen in Dortmund spricht.”

„Hätte er vorher auch nur mit einem Herrchen oder Frauchen von Dortmunder Haustieren gesprochen oder mit Menschen, die sich in unserer Stadt für den Wildtierschutz einsetzen oder im Rettungsdienst tätig sind, hätte er diese Aussage bestimmt nicht gemacht”, ergänzt Helmut Pruß, Ratsmitglied und stellvertretender Vorsitzender der neuen Fraktion „Die Linke & Tierschutzpartei“.

Die Unterstützung wächst, um die riskanten und wirtschaftlich negativen Silvesterfeuerwerke einzuschränken. Eine große Mehrheit der Bundesbürger*innen ist laut Umfragen mittlerweile gegen die gefährliche Silvester-Böllerei. Auch immer mehr große Organisationen – von Berliner Gewerkschaft der Polizei über die Bundesärztekammer bis zum Deutschen Tierschutzbund – fordern ein Ende des privaten Feuerwerks. Europaweit ist dieses in vielen Regionen seit langem stark eingeschränkt, die Niederlande, die Region Brüssel und die Stadt Luxemburg haben ein vollständiges privates Böllerverbot durchgesetzt.

Europaabgeordneter Everding der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) legt dem Oberbürgermeister abschließend ans Herz: „Schauen Sie einmal über Ihren Tellerrand nach Brüssel oder Amsterdam. Dort sehen Sie, wie moderne Stadtpolitik zu diesem Thema gemacht wird.“ Everding plant in Kürze, die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in NRW mit einem Schreiben um Ihre Hilfe zu bitten, um Verletzungen, Schäden, Risiken und damit Kosten für Menschen, Tiere und Natur rund um den Jahreswechsel zu verringern.

Für Pressefotos:
https://multimedia.europarl.europa.eu/en/search?tab=photos&person=15990&photoType=26&page=1

Bitte denkt an Igel-Durchgänge in euren Gärten!

Viele Menschen möchten ihren Garten sicher einzäunen – doch für unsere heimischen Igel wird genau das schnell zur Todesfalle.

Fehlende Durchgänge in Zäunen führen dazu, dass:

  • Igel stecken bleiben, weil sie versuchen, durch viel zu enge Maschen oder Spalten zu schlüpfen.
  • Igel auf ihrer nächtlichen Futtersuche nicht weiterkommen, denn ihr Revier umfasst mehrere Gärten.
  • Igel sich dabei schwer verletzen oder sogar qualvoll sterben.

Ein kleiner Aufwand kann hier Großes bewirken:

➡️ Ein 13 x 13 cm großer Durchgang im Zaun reicht bereits aus, damit Igel sicher passieren können.
➡️ Bitte achtet besonders bei Bodengittern, Maschendraht und engmaschigen Metallzäunen auf Gefahrenstellen.
➡️ Sprecht auch mit euren Nachbar:innen, denn Igelschutz funktioniert nur gemeinsam.

Wir alle teilen uns diesen Lebensraum.

Lasst uns dafür sorgen, dass Igel sicher wandern, fressen und leben können. 🦔❤️