Heute ist Weltfrühgeborenentag

Am 17.11. wird seit 2011 jedes Jahr weltweit mit dem Welt-Frühgeborenen-Tag die Aufmerksamkeit auf eine große Patientengruppe gerichtet: die Frühgeborenen. Laut dem Bundesverband „Das frühgeborene Kind“ e.V. erblicken jährlich 60.000 Kinder zu früh das Licht der Welt, und zwar vor Vollendung der 37. Schwangerschaftswoche. Diese Kinder haben häufig keinen guten Start ins Leben, weil sie mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen haben, viele sogar noch im Erwachsenenalter.

Um diesen Frühchen den Start ins Leben zu erleichtern, hat eine gemeinnützige Organisation eine Aktion ins Leben gerufen, die Kliniken mit selbst gehäkelten Oktopussen versorgt. Diese Kuscheltiere haben eine beruhigende Wirkung auf die Kleinen im Brutkasten. (oktopusfuerfruehchen.de)

Aktionstage wird es vielerorts geben, so auch das Klinikum Dortmund, das diesen Tag mit einem umfangreichem Programm begeht. Der Florianturm im Westfalenpark wird in der Farbe Lila erleuchten,

Füchse – warum jagen wir sie immer noch?

Zum Tag des Fuchses erinnern wir daran:

Füchse brauchen Respekt – keine Verfolgung.

Jedes Jahr werden in Deutschland über 400.000 Füchse getötet – ohne wissenschaftlichen Grund. Dabei sind sie wichtige Gesundheitspolizisten der Natur: Sie fressen Aas, halten Nagetiere in Schach und sorgen für ein gesundes Gleichgewicht im Ökosystem.

Wir fordern ein Ende der Fuchsjagd!

Der Fuchs ist ein faszinierendes, soziales und feinfühliges Tier – anpassungsfähig und wichtig für ein gesundes Ökosystem.

Es ist Zeit für einen respektvollen Umgang mit Wildtieren – für echten Arten- und Tierschutz!

💔 Es ist Zeit, ihre Rolle anzuerkennen – und ihre Jagd zu beenden. Für Mitgefühl. Für Artenvielfalt. Für den Fuchs. 🦊❤️

Orange Day 2025: Mach mit für ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Am 25. November leuchtet die Welt in Orange – der Farbe für ein Ende geschlechtsspezifischer Gewalt.

Auch wir als Tierschutzpartei setzen ein deutliches Zeichen und rufen zur Mitmach-Aktion auf:

  1. Zeig deine orange Hand!
  2. Male deine Handfläche orange an ✋️
  3. Mache ein Foto oder ein kurzes Video
  4. Und sende es uns bis zum 19.11. oder poste es mit dem Hashtag #Tierschutzpartei

Jede erhobene orangefarbene Hand steht für Solidarität, Stärke und die klare Botschaft:

Gewalt hat keinen Platz – nicht in unserer Gesellschaft und nicht in unserem Leben.

Mach mit. Werde sichtbar. Setze ein Zeichen.

Bitte sendet uns die Bilder/Videos über die NRW-Kanäle bei Insta & FB oder per Mail an europa@tierschutzpartei.de

NRW spart bei Frauenhäusern

Laut neuem Lagebild des Landeskriminalamts ist die Zahl der Opfer von häuslicher Gewalt 2024 wieder gestiegen – auf hohem Niveau auf ca. 67.000 (gemeldete Fälle ohne Dunkelziffer). Die vorhandenen 700 Plätze in den Frauenhäusern in NRW reichen längst nicht mehr aus.

Zugleich legt die Landesregierung das geplante zusätzliche Frauenhaus für den Standort Düsseldorf bis 2028 auf Eis, weil erst dann entsprechende Bundesmittel fließen werden.

NRW hat allerdings selbst einen Landeshaushalt von über 110 Mrd. € im kommenden Jahr und sollte nicht bei Opfern von Gewalt sparen!

Wir fordern:

  • Geld und Baubeginn für das neue Frauenhaus 2026, nicht erst 2028
  • langfristig gesicherte Finanzierung der Beratungsstellen

🚨 Hilfe finden Betroffene und Personen aus dem Umfeld hier: Hilfetelefon 116 016, www.frauen-info-netz.de, www.gewaltfrei-in-die-zukunft.de u.a. mit niedrigschwelliger Hilfe-App

Sterilisation statt Jagd – Mitgefühl statt Gewalt !

Das Erschlagen eines Waschbären in Lemgo durch einen Jäger war definitiv nicht tierschutzkonform, das Hinzuziehen einer Tierärzt:in, von Veterinäramt oder Auffangstation wäre notwendig gewesen. Die Staatsanwaltschaft Detmold hat das Verfahren eingestellt.

“Dieser Fall zeigt erneut, dass das Tierschutzgesetz Tiere kaum schützt, sondern tierfeindliche Praktiken wie diese legitimiert”, so Daniela Klöpperpieper, Regionalleiterin Ostwestfalen der Tierschutzpartei.

Für eine Populationsreduzierung sind zudem Sterilisationsprojekte wie in Kassel geplant nachhaltiger, da es bei Bejagung zum sog. kompensatorischen Fortpflanzungseffekt kommt.

Unsere Forderungen:

  1. Grundlegende Reform von Tierschutzgesetz und Jagdrecht mit Überarbeitung der Ausnahmen im TschG, unangekündigten Kontrollen und höheren Strafen für Verstöße
  2. Sterilisations-/Kastrationsprojekte als tierschutzkonforme Populationskontrolle
  3. Überprüfung des Falls Lemgo durch das Landesministerium und Einbindung von Tierschutzorganisationen in Fragen des Wildtiermanagements
  4. Ablösung jagdlich geprägter Personen in behördlichen Tier- oder Wildtierämtern oder als Beauftragte durch fachkundige Natur-/Tierschützer:innen

Rote Karte gegen Schliefenanlagen – Weltrekord für den Tierschutz in Dortmund

Am vergangenen Samstag, den 11. Oktober versammelten sich zahlreiche engagierte Menschen aus ganz Deutschland am Europabrunnen in der Dortmunder-City, um gegen die tierschutzwidrige Praxis der Schliefenanlagen und der Fuchsjagd zu protestieren. Continue reading “Rote Karte gegen Schliefenanlagen – Weltrekord für den Tierschutz in Dortmund”

Infoabend zum Nordischen Modell

Am 31. Juli 2025 lädt der Kreisverband Dortmund der Partei Mensch Umwelt Tierschutz zu einer öffentlichen Info-Veranstaltung ein. Thema ist das Nordische Modell – ein Konzept gegen Prostitution und sexuelle Ausbeutung.

Haus der Vielfalt, Zur Vielfalt 21, 44147 Dortmund
19:00 bis 21:00 Uhr

Die Referentinnen Vivien Alroggen (SISTERS e.V. Dortmund) und Simone Kleinert (Bundesverband Nordisches Modell) berichten aus der Praxis und wie das Nordische Modell funktioniert, das auf 4 Säulen basiert:

1. Entkriminalisierung prostituierter Menschen
2. Ausstiegshilfen, Schutz und Rehabilitation
3. Freierstrafbarkeit und Kriminalisierung aller Profiteure
4. Aufklärung, Öffentlichkeitsarbeit und Prävention

Die Veranstaltung wird organisiert von Helmut Pruß, dem Spitzenkandidaten der Partei Mensch Umwelt Tierschutz für den Rat der Stadt Dortmund.
„Deutschland ist zur „europäischen Drehscheibe des Frauenhandels“ und zum Einreiseland für Sextouristen geworden. Die Nachfrage nach Prostitution bildet die Grundlage für geschlechtsspezifischer Gewalt und soziale Ungleichheit. Das Nordische Modell soll das reduzieren.

Sexueller Konsens ist nicht käuflich. Prostitution ist mit der Gleichstellung der Geschlechter und der Menschenwürde unvereinbar. Langfristig muss das Ziel sein, eine Gesellschaft ohne Prostitution zu schaffen. Prostituierten in Not muss beim Ausstieg geholfen werden.

Wir wollen über die schlimme Realität durch die Prostitution und den damit verbundenen Menschenhandel aufklären. In Dortmund sind sogar die schlimmen Auswüchse von Kinderprostitution bekannt geworden. – das darf nicht sein. Wir müssen handeln. Das Nordische Modell ist ein erfolgversprechender Weg raus aus Ausbeutung und Gewalt“, sagt Helmut Pruß.

Solche Zustände darf es nicht geben. Auch wenn das Nordische Modell nur durch ein Bundesgesetz eingeführt werden kann, muss Dortmund jetzt Druck machen. Die Stadt kann ein Zeichen setzen – mit klarer Haltung, mehr Hilfen für Betroffene und politischen Forderungen nach Berlin.
Der Eintritt ist frei. Kommen Sie vorbei – alle sind willkommen.

Trauer um Jürgen Wintzen

Der Landesverband NRW der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) trauert um Jürgen Wintzen, welcher plötzlich und unerwartet am Sonntag von uns gegangen ist.

Als Kern-Mitglied unserer Regionalgruppe Mönchengladbach war kein Wahlkampf, kein CSD, kein 1.Mai-Stand ohne Jürgen denkbar. Sein Einsatz gegen Rechts und für die Tiere werden stets unvergessen bleiben. Veranstaltungen ohne ihn, mit der Kamera in der Hand, werden von nun an anders sein.

Wir sind unendlich dankbar für die gemeinsame Zeit und unsagbar traurig, dass sie so plötzlich enden musste. Mach‘s gut lieber Jürgen und Danke für alles! In unseren Gedanken wirst du stets als Mensch mit großem Herzen, der jederzeit mit angepackt hat und mit dem man immer lachen konnte, in Erinnerung bleiben.