Menschenkette gegen Tierversuche in Tübingen

Am Samstag, den 28.11.2015, beteiligten wir uns landesverbandsübergreifend an der Menschenkette gegen die Tierversuche des MPI in Tübingen, zu der SOKO Tierschutz aufgerufen hatte.

In beeindruckender Altstadtkulisse fanden sich über 600 Menschen ein, die sich zu einer 1 400 Meter langen Kette zusammenschlossen und so der unnötigen, gefährlichen und unverantwortlichen Forschungsmethodik in den Weg stellten. Ergreifende Redebeiträge rundeten die Veranstaltung ab.

Einige von uns waren Teil des sich aus Einzelbuchstaben formierten Satzes “Jeder Tierversuch ist ein Verbrechen”, der die Kette eröffnen durfte und sich auch vor der Stiftskiche zu Tübingen zu einem pressewirksamen Statement formierte.

Wir danken jedem Aktivisten dort und anderswo, der dieses unerträgliche Leid nicht hinnimmt und sich aktiv dagegen positioniert!

Die Bolivarische Republik Venezuela – Martin Buschmann (stellv. Generalsekretär), zu Gast in der Botschaft Berlin

Heute leben Venezuela und andere Länder Lateinamerikas in einer Zeit des politischen Wandels. Sie erleben einen Unabhängigkeitsprozess, der nationale Grenzen überschreitet und zu einer kontinentalen Freiheitsbewegung für die Völker Südamerikas wird. Es sind Nationen, die entschieden haben, sich gegen die neuen Formen der äußeren Dominanz und für die Achtung und Rettung der sozio-kulturellen Diversität, die sie verbindet, zusammenzuschließen.

Als stellv. Generalsekretär und Landesvorsitzender in Hamburg habe ich mich stets sehr gefreut, die Einladungen des Botschafters annehmen zu können. Seit Februar 2015 war ich bis dato dreimal Gast in der Botschaft in Berlin.

DSCF5338Die Vorträge und Präsentationen haben die Anwesenden darüber informiert, wie das Leben in Venezuela heute aussieht und wie die Widerstände gegen die imperialistischen Staaten in Südamerika wachsen. Der ehemalige Staatspräsident Hugo Chavez, der leider viel zu früh verschieden ist, hat eine entscheidende Botschaft an alle Staaten in Südamerika geschickt: Es gibt einen anderen Weg! Glücklicherweise verfolgen einige andere Staaten Südamerikas und der Karibik den gleichen Kurs der Unabhängigkeit gegen die Vorherrschaft des Kapitalismus. Endlich werden Menschenrechte ernst genommen, die bittere Armut wird bekämpft und es wird gegen Korruption vorgegangen, welche immer noch ein Schwachpunkt Venezuelas ist.

Ich danke dem Botschafter Roman Orlando Maniglia für die bisherigen Einladungen sowie für die, die noch folgen werden.

Martin Buschmann

Besuch der Solidaritätskundgebung für Kuba in Berlin

Am 25. Juli 2015 fand erneut die jährliche „Fiesta de solidaridad“ in Berlin statt. Mit über 700 Besuchern gilt diese schon fast als Volksfest.

Auf Anraten der kubanischen Botschaft nahm auch der stellvertretende Generalsekretär des Bundesvorstandes und 2. Landesvorsitzende in Hamburg, Martin Buschmann, als Gast daran teil.

Es ergaben sich einige Gespräche mit dem kubanischen Botschaftspersonal sowie die einmalige Gelegenheit, mit Hans Modrow (ehemaliger Vorsitzender des DDR-Ministerrates und letzter Regierungschef der DDR) ein kurzes Gespräch über sein Leben und seine Erfahrungen zu führen. Ebenso fanden Gespräche mit den dort teilnehmenden solidarischen Organisationen und Parteien statt.

Die Schnittmenge der politischen Übereinstimmungen (Friedens- und Flüchtlingspolitik, Ablehnung TTIP, Umweltzerstörung durch die heutige Konsumgesellschaft etc.) war klar erkennbar.

Aber eines ist Martin Buschmann ebenfalls klargeworden: Wir sind und bleiben immer noch die einzige Partei in Deutschland, die sich konsequent für Tierschutz und Tierrechte einsetzt.

Demo in Berlin gegen das Töten von Grindwalen

Partei Mensch Umwelt Tierschutz in Aktion

Am Samstag, den 18.07.2015, haben rund 200 Menschen vor der Dänischen Botschaft in Berlin gegen das Töten von Grindwalen auf den Färöer Inseln demonstriert. Organisiert wurde die Veranstaltung von „Aktion Fair Play“.

Auch Mitglieder unserer Partei nahmen an der Demonstration teil.

RBB berichtete darüber in den Abendnachrichten, in denen auch die Präsenz unserer Partei gut zu sehen war.

Tierschutzfest am Tierheim Mölln am 05.07.2015

Landesverband Schleswig-Holstein in Aktion

Bei unzumutbaren Temperaturen um die 38 Grad haben Mitglieder des LV Schleswig-Holstein und des LV Hamburg mitsamt ihrer Aktivistenhunde keine Kosten und Mühen gescheut, das tolle Event zu unterstützen.

Unsere Mitglieder hatten dort einen Parteistand sowie einen Stand für IG Rasselisten und NUCA. Auch Mitglieder aus dem Bundesvorstand waren dabei.

Der Tierschutz Mölln / Lbg und Umgebung e.V. mit seinen ehrenamtlichen Helfern rund um Gaston Prüsmann (auch Mitglied der MUT) hat wirklich Außerordentliches geleistet, um diese Veranstaltung zu einem vollen Erfolg zu machen.

Am Tag davor liefen trotz „mörderischer“ Hitze die Vorbereitungen; in der Nacht zerstörte ein schlimmes Unwetter so einiges wieder. Wegen des unermüdlichen Einsatzes der Möllner Ehrenamtlichen hat man davon dann aber nichts mehr gemerkt. Für das leibliche Wohl war in vollem Umfang gesorgt. Auch an einen veganen Imbissstand wurde gedacht.

Für alle Besucher, Kinder und Hunde hat sich der Weg trotz der Hitze wirklich gelohnt. Das Tierheim selbst mit einem einzigartigen Katzenrefugium konnte besichtigt werden. Hier kann sich so manches Tierheim eine Scheibe abschneiden.

 

Fotoaktion: Mit MUT gegen Tierversuche!

Dringlicher Aufruf von unserer Bundesvorsitzenden Bettina Jung an alle Tierversuchsgegner, Mitglieder und Sympathisanten!

Bitte sendet bis Freitag, den 10.07.2015, ein Bild von Euch mit Eurem Statement-Foto „Stoppt Tierversuche“ oder „Tierversuche verbieten“ an bild-gegen-tierversuche@gmx.de, dann werdet Ihr Teil unseres Demonstrationsaufrufes vor dem Bundesverfassungsgericht in unserem Video!

Aufruf per Video bitte hier ansehen!

Bitte macht alle mit; nur mit vereinten Kräften und kontinuierlich können wir etwas erreichen zum Wohle der Tiere! Danke!

 

Unsere PM zum Thema vom 02.07.2015: Nun auch juristisch und höchstgerichtlich: MUTige Schritte gegen Tierversuche

Walfang auf Färöer Inseln beenden!

Unser Brief an die dänischen Europa-Abgeordneten

Bitte tut es der MUT Arbeitsgruppe Ozeanschutz gleich und nehmt die dänischen Europa-Abgeordneten in die Pflicht hinsichtlich des furchtbaren Wal- Massakers auf den Faröer- Inseln!

Wir berichteten bereits zum Geschehen!

Nachfolgender Brief von Bettina Jung wurde versandt an diese Mailadressen: 

anders.vistisen@europal.europa.eu
margrete.auken@europarl.europa.eu
bendt.bendtsen@europarl.europa.eu
ole.christensen@europarl.europa.eu
rikke.karlsson@europarl.europa.eu
jeppe.kofod@europarl.europa.eu
morten.messerschmidt@europarl.europa.eu
jens.rohde@europarl.europa.eu
christel.schaldemose@europarl.europa.eu
ulla.tornaes@europarl.europa.eu
rinaroja.kari@europarl.europa.eu
mortenhelveg.petersen@europarl.europa.eu
andersprimdahl.vistisen@europarl.eupropa.eu

 

Dear ladies and gentlemen, representing Denmark in the European Parliament!

In my position as chairlady of the German party “Mensch Umwelt Tierschutz – Tierschutzpartei” (The German Animal Welfare Party) and head of our group “Ocean Protection” I approach you today on behalf of our party, our voters and members.

You represent the European partner country Denmark, which is assigned to the Faroe Islands. Here annually the appalling massacre of hundreds of pilot whales takes place, an event that is defended by the inhabitants as a cultural asset.

Under European law, hunting is prohibited on whales.

Since the islands have a special legal status, you have taken a relatively neutral stance. Last year, however, the Navy of Denmark took massive steps against our befriended organisation Sea Shepherd, arrested several members and even confiscated their ships.

With this action your country gave up its neutral stance on these crimes against the inhabitants of the seas officially and now moves much more into responsibility.

We urge you to use your influence on the Faroe Islands and stand to your responsibility.

Please help us to free these scenically beautiful islands and their inhabitants from the horrific carnage that causes massive international criticism. When a country or an island group relies on the fact that bloody battle festivals and rituals that take even lasting impact on an ecosystem are worth protecting and belong to the cultural tradition, you have to wonder, who wants to identify themselves with such a country!

Take influence, let the Faroe Islands turn to a peaceful patch of earth and stop the fight against those who are protecting the islands good name, the Sea Shepherd Conservation Society!

Thank you very much and I remain hopeful.

Sincerely

Bettina Jung

Bundesvorsitzende
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
1. Vorsitzende Landesverband Hamburg
Am Schulberg 15
21279 Wenzendorf
Fon: 04165 224859
Mobil: 0170 3824947
bettina-jung@tierschutzpartei.de
www.tierschutzpartei.de

Protestbrief an die Königlich Dänische Botschaft

Unser Protestbrief zum Bericht und Protestaufruf vom 24.06.2015: Walfang auf Färöer Inseln beenden!

Königlich Dänische Botschaft
Herr Per Poulsen-Hansen, Botschafter
Rauchstr. 1
D-10787 Berlin

Sehr geehrter Herr Poulsen- Hansen!

In meiner Position als Bundesvorsitzende der Partei Mensch Umwelt Tierschutz / Tierschutzpartei und Leiterin unserer Arbeitsgruppe “Ozeanschutz” wende ich mich heute im Namen unserer Partei, unserer Wähler und Mitglieder an Sie.

Sie vertreten das Europäische Partnerland Dänemark, dem auch die Faröer-Inseln zugeordnet werden. Hier findet alljährlich das entsetzliche Massaker an hunderten Grindwalen statt, ein Ereignis, das von den Bewohnern als Kulturgut verteidigt wird.

Nach Europäischem Recht ist die Jagd auf Wale untersagt.

Da die Inseln einen rechtlichen Sonderstatus besitzen, wurde bisher von Ihrer Seite aus diesbezüglich eine relativ neutrale Haltung eingenommen. Letztes Jahr allerdings schritt die Marine Dänemarks gegen die befreundete Organisation Sea Shepherd ein, nahm etliche Mitglieder fest und konfiszierte sogar ihre Schiffe.

Mit diesem Einsatz hat Ihr Land seine neutrale Haltung zu diesen Verbrechen an den Bewohnern der Meere offiziell aufgegeben und rückt nun auch für uns deutlich in die Verantwortung.

Wir fordern Sie eindringlich auf, Ihren Einfluss auf die Faröer-Inseln geltend zu machen und sich Ihrer Verantwortung zu stellen.

Helfen Sie mit, diese landschaftlich wunderschönen Inseln und ihre Bewohner von dem entsetzlichen Blutbad zu befreien, das international auf immense Kritik stößt. Wenn sich ein Land oder eine Inselgruppe darauf beruft, dass blutige Schlachtfeste und Rituale, die auch noch nachhaltigen Einfluss auf ein schützenswertes Ökosystem nehmen, zur kulturellen Tradition gehören, muss man sich fragen, wer sich mit einem solchen Land identifizieren will!

Nehmen Sie Einfluss, lassen Sie die Faröer zu einem friedlichen Flecken Erde werden und stoppen Sie den Kampf gegen die, die dies an Ihrer statt momentan allein zu leisten versuchen und unsere vollste Unterstützung genießen, die Sea Shepherd Conservation Society!

Ich danke Ihnen herzlich und verbleibe mit hoffnungsvollen Grüßen

Bettina Jung

Bundesvorsitzende
Partei Mensch Umwelt Tierschutz

1. Vorsitzende Landesverband Hamburg
Bettina Jung
Am Schulberg 15
21279 Wenzendorf
Fon: 04165 224859
Mobil: 0170 3824947

Das „Tschernobyl“ vom Amazonas – Die schmutzigen Hände des US-Ölkonzerns Chevron

Am 18. Juni 2015 folgte der stellvertretende Generalsekretär und 2. Landesvorsitzende in Hamburg, Martin Buschmann, einer Einladung der Botschaft Ecuadors in Berlin. Auf der Veranstaltung der Botschaft und „EcuaSoli“ wurde über eine der größten Umweltkatastrophen weltweit berichtet.

Von 1964 bis 1993 hat die US-Ölfirma Texaco (heute Chevron) im Amazonasgebiet Erdöl gefördert. Nach Beendigung hinterließ der Multi-Konzern eine katastrophale Lage für die Umwelt, die Menschen und die Tiere. Überall ist das Gebiet verseucht und Ölschlamm sowie die hinterlassenen Chemikalien, Gegenstände etc. verursachen bei der hinterbliebenen Bevölkerung Krankheiten wie beispielsweise Krebs. Bis heute lehnt der US-Öl-Konzern Chevron die Verantwortung der Verschmutzung ab. Daher klagt die neue Regierung von Ecuador seit 2007 gegen den Konzern. Die Klagen werden regelmäßig von Gerichten der USA abgelehnt.

In der offiziellen Pressemitteilung des Außenministeriums Ecuadors kommentierte man die Anwesenheit von Martin Buschmann wie folgt:

„Während des Treffens betonte ein Mitglied des Bundesvorstandes der Partei Mensch Umwelt Tierschutz, das extra aus Hamburg angereist war, diese von Texaco verursachte Katastrophe sei mehr als sehr massiv. Er berichtete, bereits an vielen schlimmen Orten gewesen zu sein (u. a. in Tschernobyl) und verglich die Schäden als beinahe gleichwertig. Er versicherte seine Solidarität mit den Menschen in Ecuador und verurteilte das Verhalten des imperialistischen Konzerns Texaco als Verbrechen.“

Die originale PM dazu.