Rettet das Huhn

Tierrettung

„Rettet das Huhn“ schenkte am 13.06.2015 1600 Hühnern das Leben. „Alle Hühner verbringen gerade ihre erste Nacht in einem liebevollen Zuhause,“ so Steffi von „Rettet das Huhn“.

10 der malträtierten Wesen aus der Massentierhaltung haben davon auch einen Lebensplatz auf dem Gnadenhof unserer Bundesvorsitzenden Bettina Jung gefunden.

Kleines Video von Bettinas Neuankömmlingen.

Wir wünschen allen 1600 geretteten Hühnern und ihren neuen Besitzern alles Gute!

Die ersten Bilder von den Hühnern auf Bettinas Hof – schön zu sehen, wie die Tiere unter freiem Himmel auf Entdeckungsreise gehen. Auch soziale Kontakte werden schon ganz sanft geschlossen mit den Vierbeinern im Vordergrund…

 

Tierversuchslabor LPT in Hamburg in der Kritik

PRESSEMITTEILUNG des Landesverbandes Hamburg / 29.05.2015

Tierschützer/innen fordern Aufklärung nach dem Hamburger Transparenzgesetz

Obwohl namhafte Wissenschaftler weltweit immer wieder schlüssig nachweisen, dass Tierversuche wegen der mangelnden Übertragbarkeit keine verwertbaren Ergebnisse liefern und deshalb große Gefahren für Leben und Gesundheit des Menschen bergen, hält die Tierversuchs- und Pharmalobby an diesen unwissenschaftlichen und barbarischen Praktiken fest.

Dies wird weitgehend kritiklos von Politik und Verwaltung gestützt, indem man nicht nur bessere Erkenntnisse ignoriert, sondern sich auch gegen den nicht mehr übersehbaren Bürgerwillen stellt. Nach wie vor werden Tierversuche in unzähligen Labors genehmigt, hinter deren hermetisch verschlossenen Türen keinerlei Kontrolle bezüglich Einhaltung des geltenden Tierschutzgesetzes möglich ist. Begründet wird dies mit dem “Schutz von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen”….

Breite Bürgerbewegungen halten dies für eine Farce. Ihrer Auffassung nach werden vielmehr aus gewinnorientierten Gründen Wettbewerbsverzerrungen gedeckt. Während Tierversuche nämlich niemals validiert wurden, verlangt man von verfügbaren, sicheren und preisgünstigeren Ersatzmethoden den (sehr lange dauernden) Gültigkeitsnachweis. So wird der Tier- und Menschenschutz geschäftlichen Interessen geopfert.

Eines der größten und geheimnisumwitterten Auftragslabors befindet sich in Hamburg (Redderweg 8, 21147 Hamburg). Fast täglich finden vor dem LPT (Laboratory of Pharmacology and Toxicology GmbH & Co. KG) Mahnwachen und Demonstrationen statt – das lässt das Unternehmen ebenso kalt wie Politik und Verwaltung. Ein Netzwerk aus verschiedenen Tierrechtsorganisationen, Vereinen und Privatleuten fordert jetzt per Petition Aufklärungen nach dem Hamburger Transparenzgesetz.

https://www.change.org/p/bitte-erteilen-sie-auskunft-%C3%BCber-tierversuche-in-hamburg

Binnen zwei Wochen fand diese Petition bereits über 10.000 Unterstützer, Tendenz weiter stark steigend. Die Petenten wollen die Petition am Welttierschutztag, dem

04. Oktober 2015 überreichen, stehen aber bei Interesse den zuständigen Senatorinnen Frau Prüfer-Storcks und Frau Dr. Stapelfeldt gern auch vorher zu Gesprächen zur Verfügung.

 

Karl-H. W. Greve, Quartzau 1 B, 29459 Clenze (Tel. für evtl. Rückfragen: 05844 1845 / 01520 9513565)

Gisela Urban (Tierfreunde ohne Grenzen e.V.), Langenberger Str. 32, 44879 Bochum

Bettina Jung (Bundesvorsitzende der MUT/ Tierschutzpartei, 1. Vorsitzende LV HH) Am Schulberg 15, 21279 Wenzendorf

Ingrid van Bergen (Tierschützerin u Ehrenmitglied der MUT/Tierschutzpartei) Dorfstrasse 29a, 21376 Eyendorf

Martin Buschmann (stellvertretender Generalsekretär der MUT, 2. Vorsitzender des LV Hamburg) Postfach 1144, 21624 Neu Wulmstorf

Rainer Gaertner (Tierversuchsgegner Bundesrepublik Deutschland e.V.
c/o Internationales Handelszentrum Berlin
Friedrichstraße 95, 10117 Berlin)

Verwirrspiel um angekündigte Einstellung der Primatenversuche am MPI Tübingen

Pressemitteilung des LV Hamburg der Partei Mensch Umwelt Tierschutz / 06.05.2015

Nikos Logothetis kündigte an, nach Beendigung der derzeit genehmigten Versuche an Affen künftig “nur” noch an Nagetieren zu forschen.

Was heißt das im Klartext?

Jahrelang wurde uns weisgemacht, dass die Versuche, die Hirnforschung betreffend, am Max- Planck-Institut für biologische Kybernetik in Tübingen ausschließlich an Makaken durchgeführt werden können. Jahrelang berief man sich auf den Nutzen, den diese Forschung für die Menschheit haben würde.

Ist dies auf einmal nicht mehr wahr?

Auf einmal sind die qualvollen Tests im Primatenstuhl unter vorangegangenem Flüssigkeitsentzug für die Tiere gar nicht mehr notwendig? Geht es also auch mit Nagern, oder verlegt sich Herr Logothetis von seinem Fachgebiet der Hirnforschung auf einen ganz anderen Forschungsbereich? Sollte dies nicht der Fall sein, enttarnen die Forscher selbst die Unwahrheit ihrer Behauptungen. Hier wäre eine seriöse Informationspolitik des MPI gefragt.

So sehr auch die geplante Einstellung der Affenversuche zu begrüßen ist, die zeigt, wie erfolgreich Protest Veränderungen herbeiführen kann, so sehr wird auch die weitere Forschung an Nagern und anderen Tieren als sinnlos und gefährlich verurteilt.

Der Landesverband Hamburg der Partei Mensch Umwelt Tierschutz / Tierschutzpartei fordert den sofortigen Einsatz und Ausbau schon bestehender Alternativmethoden und das Ende jeglicher Versuche an Tieren.

Wird sich überhaupt etwas in Tübingen ändern?

Derzeit werden die Tierställe, in denen die Makaken untergebracht sind, saniert und teilweise neu gebaut. Tierrechtler machten immer wieder darauf aufmerksam, dass die Unterbringung der Tiere dort nicht artgerecht sei. Durch die begonnenen baulichen Maßnahmen kann man darauf schließen, dass auch in Zukunft an den Primaten geforscht werden soll. Nicos Logothetis will nun mit Nagetieren weiterarbeiten. Dass hierbei eine wesentlich höhere Anzahl an Tieren benötigt wird, liegt in der Natur der Sache. Es werden also künftig nicht weniger, sondern mehr Tiere für den “wissenschaftlichen Anspruch” der Forscher leiden und sterben müssen.

Für Tierrechtler sowie für den Landesverband Hamburg der Partei Mensch Umwelt Tierschutz / Tierschutzpartei bedeutet diese Planänderung keinen Fortschritt: Tierqual ist Tierqual- egal, welche Spezies diese Qual erleiden muss!

Dementsprechend werden wir nicht darin nachlassen, ein Ende der Tierversuche zu fordern, bis auch diese Forderung erfüllt ist! Die Max- Planck- Gesellschaft kündigt inzwischen an, dass man die Versuche an Primaten nicht einstellen werde, vielmehr soll die Forschung an nicht-humanen Primaten weiter betrieben werden.