Hitzefalle Auto

„Ich bin gleich wieder da!“ bedeutet oft den Tod. Auch bereits in diesem Jahr gab es schon mehrere Fälle, bei denen Hunde im Auto qualvoll gestorben sind, oft noch, indem sie vorher – aus Überhitzung – Krampfanfälle erlitten haben, bevor ihr Herz stehen blieb, weil der Körper kollabierte.

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Tag des Blindenhundes

Am 29. Januar machen wir aufmerksam auf die beachtliche Leistung von Blindenhunden! Sie geben den sehbehinderten Menschen ein Stückchen Augenlicht zurück und sorgen für ihre Sicherheit.

Dass Hunde treue Wegbegleiter an der Seite eines Menschen sind, wissen wir alle. Sie schenken emotionale Wärme, Verbundenheit und Freude und kommen damit einem vollwertigen Familienmitglied gleich. Manchen Menschen geben die speziell ausgebildeten Blindenhunde sogar Mobilität und somit Lebensqualität zurück! Eine nicht zu unterschätzende Hilfe im Alltagsleben! Continue reading “Tag des Blindenhundes”

Mahnwache in Stuttgart für Streuner in Rumänien

Am 29.12.2016 nahmen der Bundes- und Landesvorsitzende Matthias Ebner sowie der Landesschriftführer Matthias Gottfried in Stuttgart an einer Mahnwache für Streunerhunde in Rumänien teil, zu der der DSN e. V. eingeladen hatte.

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Zoo Zajac – Offener Brief an SAT.1

Brief 1

SAT.1 SatellitenFernsehen GmbH
Medienallee 7
D-85774 Unterföhring
Kontakt@ProSiebenSat1Digital.de

 

z.Hd. der Geschäftsführung: Kaspar Pflüger

 

Sehr geehrte Sat1-Redaktion, sehr geehrter Herr Pflüger!                                               Essen, den 05.07.2016

Ende September soll Norbert Zajac, Inhaber des weltgrößten Zoofachgeschäftes, einen eigenen Sendeplatz bei Ihnen erhalten.

Als Leiterin des Bundesarbeitskreises Heimtiere der Partei Mensch Umwelt Tierschutz / Tierschutzpartei möchte ich Sie mahnend darauf aufmerksam machen, dass Sie in Zeiten, in denen massenhaft Tierheime aufgrund finanzieller Notstände schließen müssen, einem „Vermehrer“ eine Plattform bieten, welche den Anschein erwecken wird, dass es noch heute gesellschaftsfähig sei, niedliche Hunde- und Katzenbabys wie Möbelstücke zu erwerben!

Gleichzeitig weise ich Sie darauf hin, dass Sie in Ihrer Sendung Akte 20.16 mit Berichterstattung über Zoo Zajac bereits im Mai einen Verstoß gegen §11 Abs.1 Nr.8b des Tierschutzgesetzes durch Zajac gefördert haben:

1.1 Allgemeine Anforderungen (…)Der Verkauf von Tierarten, deren Haltung aufgrund spezieller Ansprüche erhebliche Sachkunde voraussetzt und/oder aufgrund der Größe oder Gefährlichkeit der Tiere für den Nichtspezialisten kaum möglich ist, sollte im Sinne einer freiwilligen Selbstbeschränkung unterbleiben bzw. nur nach eingehender Beratung und Überprüfung der Eignung des Kunden erfolgen (…)

In besagter Sendung
http://www.sat1.de/tv/akte/video/2016-ueber-3000-tiere-unter-einem-dach-clip

wird entgegen der oben genannten Anforderung einer Kundin, die unter einer Katzenallergie leidet, ein Bengal-Kätzchen verkauft, da diese Rasse angeblich besonders für Katzenallergiker geeignet sei.

Schon die Tatsache, dass Katzenkinder ohne zu zögern und ohne weitreichende Aufklärung in eine Einzelhaltung verkauft werden, stellt einen Verstoß dar. Die Haltung einer Katze als Einzeltier ist NICHT artgerecht! Katzen sind keine Einzelgänger. Der soziale Kontakt zu Artgenossen ist ein Grundbedürfnis der Katze, die Einzelhaltung kann zu Verhaltensstörungen (beispielsweise Aggressivität, Depressionen oder Zerstörungswut) führen.

Sollte diese Kundin aus Ihrer Reportage das „Produkt“ Tier also nicht kurzfristig in ein (hoffentlich noch liquides)Tierheim abschieben, weil ein Bengalkätzchen eben doch nicht besonders für Allergiker geeignet ist, dann könnte die zerstörte Couch aufgrund der seelischen Verkümmerung durch Vorenthaltung eines Artgenossen ein Grund dafür sein.

1990 bestimmt §90a BGB, dass Tiere keine Sachen mehr sind. Dennoch wird der kommerzielle Handel nicht verboten.

Während sich dennoch immer mehr kleine Geschäfte aufgrund investigativer Berichterstattungen über „Zuchtfabriken“ und das Leid von Vermehrertieren vom Verkauf lebender Tiere absehen, entschließen Sie sich also, morgens im Sat1 Frühstücksfernsehen über Fälle von Tierquälerei (ausgesetzte und vernachlässigte Tiere) zu berichten und künftig abends den Verkauf von Tieren zu propagieren… Das ist an Zynismus kaum zu überbieten!

Dem geneigten Leser meines Briefes dürfte diese Doppelmoral ebenfalls nicht entgehen.

Die Menschen, die teils jeden Cent und jede freie Minute in den Tierschutz investieren, haben Sie mit der geplanten Sendung jedenfalls bereits erzürnt.

Ich appelliere an Ihre Redaktion, die Pläne rund um Herrn Zajac wieder zu verwerfen und sich stattdessen an Art.20a des Grundgesetzes zu orientieren: Dem Staatsziel Tierschutz!

Setzen Sie sich GEGEN den gewerblichen Handel mit Lebewesen ein und klären Sie Ihre Zuschauer auf, statt gegen uns Tierschützer zu arbeiten!

Mit freundlichen Grüßen,

Sandra Lück

Brief 2

SAT.1 SatellitenFernsehen GmbH
Medienallee 7
D-85774 Unterföhring

 

z.Hd. der Geschäftsführung: Kaspar Pflüger                                                          Essen, den 12.07.2016

 

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Pflüger!

Leider habe ich auf meine Anfrage betreffend Ihrer geplanten Sendung über Norbert Zajac lediglich eine Standard-Mail erhalten, welche unverschämter weise belegt, dass mein Schreiben nicht ausreichend beachtet, geschweige denn gelesen wurde.

Ich bezog mich im ersten Anschreiben auf die bereits ausgestrahlte Sendung von Mai 2016, in der ihr Sender – entgegen der Empfehlung laut Tierschutzbestimmung – den Verkauf eines Katzenbabys an eine Allergikerin in Einzelhaltung durch Zoo Zajac propagierte.

Eine ausführliche Auslegung der artgerechten Haltung von Katzen habe ich Ihnen folgend geschildert.

Ihre vorgefertigte Antwort auf meine Anfrage lautete, Sie hätten bereits im Mai 2016 über Zajac berichtet – tatsächlich?

Eine erneute Anfrage meinerseits mit der Bitte um Stellungnahme zu besagter Reportage haben Sie bislang erfolgreich ignoriert.

Ist dies die übliche Art und Weise, wie Sie mit Ihren Zuschauern umgehen? Oder ist dies lediglich die Art und Weise, wie Sie auf Kritik reagieren?

Als Leiterin des Bundesarbeitskreises Heimtiere der Partei Mensch Umwelt Tierschutz / Tierschutzpartei weise ich Sie erneut mahnend darauf hin, dass viele Menschen (ja, auch IHRE Zuschauer!) tagtäglich dafür kämpfen, Tieren eine Lobby zu verschaffen und das Leid ausgesetzter, vernachlässigter, misshandelter, … Tiere einzudämmen.

Der kommerzielle Handel mit Tieren muss eingedämmt und langfristig verboten werden, Sie jedoch bieten diesem eine Werbeplattform und zerstören die jahrelange Arbeit von Tierschützern, die mit winzigen Schritten kleine Erfolge im Kampf gegen Vermehrer und Zuchtfabriken zu verzeichnen haben, wenn Sie die geplante Sendung im Herbst tatsächlich ausstrahlen.

Ich frage Sie: Was folgt dann?? Heute das Profil Herrn Zajacs und morgen eine Undercover-Recherche über die Qualzuchten für Zooabteilungen bei Obi, Praktiker & Co?

Die erste Staffel über Zajac soll bereits abgedreht sein und nur noch auf einen Sendetermin warten. Vielleicht drehen Sie im Anschluss eine Sendung über Züchter und zeigen Ihren Zuschauern und begeisterten Zoohandlungsbesuchern das Leid der Vermehrertiere , oder gar den Umgang mit unbrauchbaren Würfen, die skrupellose Entsorgung von Tierbabys, die Schönheitsmakel aufweisen und somit als unverkäuflich gelten und klären über die physischen und psychischen Qualen der eingepferchten Tiere auf.

Vielleicht berichten Sie auch mal über den alltäglichen Horror, dem sich Tierschützer aussetzen, wenn sie Bilder wie diese ertragen müssen:

http://www.br.de/nachrichten/inhalt/tierhandlung-noerdlingen-schwaben-100.html

DAS fördert Ihre Sendung mit Verharmlosung und Lobpreisung der weltgrößten Zoohandlung. Tiere sind keine Ware!!

Ich bitte Sie erneut freundlich um eine Stellungnahme. Gern stehe ich Ihnen auch für ein aufklärendes Gespräch zur Verfügung, um Ihnen die Dringlichkeit auf emotionaler und politischer Ebene nahezubringen.

Eine Antwort erwarte ich selbstverständlich umgehend.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen,
Sandra Lück

Die Rasselisten sind eine Glaubensfrage

Unser BAK Heimtiere informiert

Am 18. Mai 2016 fand im Rechtsausschuss des Abgeordnetenhauses von Berlin eine Sitzung zur Abstimmung über den Entwurf des neuen Hundegesetzes statt.

Bereits zu Beginn der Sitzung bekam man den Eindruck, dass dies ein lästiger Pflichttermin der Koalition ist – aus den Reihen der Sitzungsteilnehmer ließ sich vernehmen „Es gibt so viel Wichtiges, und wir diskutieren um ein Hundegesetz“…

Lesen Sie hier bitte den kompletten Beitrag: Die Rasselisten sind eine Glaubensfrage

Reisebericht aus Spanien

Vom 01.04.2016 bis zum 03.04.2016 machten sich die Mitglieder des Bundesarbeitskreis Praktischer Tierschutz, sowie der Bundesarbeitskreis Heimtiere Reiner Bent und Sandra Lück privat auf den Weg nach Spanien, um sich als Vertreter der Tierschutzpartei, gemeinsam mit den Vereinen TSV Notpfote Animal Rescue e.V. und Human Animal Rights e.V., einen Eindruck von der Lage vor Ort zu machen.

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„Initiative gegen Welpendiscount“

Der Bundesarbeitskreis Heimtiere startet mit einer Kooperation in das Jahr 2016. Künftig werden wir eng mit der „Initiative gegen Welpendiscount“ zusammenarbeiten, die sich 2011 rund um den Verkauf von Hunde- und Katzenbabys in Europas größter Zoohandlung, Zoo Zajac in Duisburg gegründet hat.

Medienkampagnen, Demonstrationen und Aufklärungsaktionen der letzten Jahre haben bereits dazu geführt, dass Zajac zuletzt weit unter seinen geplanten Verkaufszahlen blieb. Nun ist es an uns allen, die Initiative dabei zu unterstützen, ein endgültiges Ende des Verkaufes von „Wühltischwelpen“ zu erwirken.

Die Initiative

Die Gründung der „Initiative gegen Welpendiscount“ ist die deutliche Antwort an Zajac. Es ist uns eine Freude mitteilen zu können, dass aus einer anfänglichen Informationskampagne gegen Zajacs Vorhaben eine schlagkräftige Initiative entstanden ist, die mit immer mehr Kooperationspartnern einem steigenden Wachstum unterliegt. Ethik soll Größe schaffen – in diesem Fall wortwörtlich!

Seit Jahren steht die Duisburger Tierhandlung „Zoo Zajac“ in der Kritik. So verkauft das Geschäft Wildtiere, die für die Privathaltung nicht geeignet sind. Nun geht Zajac noch einen Schritt weiter. Hundewelpen sollen in Zukunft das Geschäft zum Blühen bringen. Über eine halbe Millionen Euro hat er bereits in den Bau seines Welpensupermarktes investiert. Wenn Zajac an den Plänen des Welpenhandels kritiklos & ungestört festhalten kann, wird das weitere dubiose Trittbrettfahrer auf den Plan rufen, die sich diese tierschutzwidrige Geschäftsidee zu Nutze machen werden. Mit seiner Profitgier schafft ‚Zoo Zajac‘ die Tierschutzprobleme von morgen. Nahezu alle Tierheime sind voll und der mafiöse Handel mit Welpen hat bereits eine nicht endende Notlage verursacht.

Die Vertreter gegen „Wühltischwelpen“ – viele Vereine, ein Ziel!

Der öffentliche Druck auf Zajac steigt. Viele namhafte Organisationen wie der Bund gegen Missbrauch der Tiere (bmt), der Deutsche Tierschutzbund und Peta beziehen deutlich Stellung gegen Zajacs Geschäftsidee. Das freut uns sehr und wir sehen es an dieser Stelle bewusst als unsere Aufgabe an, die Bemühungen dieser verschiedenen Organisationen aktiv zu bündeln. Gemeinsam gegen Zajac bedeutet: gemeinsam den Welpenhandel im Keim zu ersticken.

Und wir sind uns sicher! Mit den über 10.000 Mitgliedern der hier angeschlossenen Vereine, mit vielen weiteren Tierschutzorganisationen sowie Kooperationspartnern … und nicht zuletzt mit jedem entschlossenen Bürger/Hundefreund können wir es schaffen, dem skrupellosen Geschäft mit Welpen effektiv die Stirn zu bieten.

Denn eines sollte Norbert Zajac sich bewusst machen: man lernt nie aus! Beginnen wir mit einem Zitat: „Die Welt ist kein Machwerk, und die Tiere sind kein Fabrikat zu unserem Gebrauch. Nicht Erbarmen, sondern Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig.“ (A. Schopenhauer)

 

Gnadenplatz-Projekte

Immer wieder appellieren wir an zukünftige Herrchen und Frauchen, ein Tier zu adoptieren, statt zu kaufen. Eine Adoption schützt vor unseriösen Züchtern.

  • Man gibt einem geschundenen Wesen eine zweite Chance und das Recht auf ein sorgenfreies Leben zurück.
  • Man rettet in der Regel nicht nur dieses eine Leben, sondern schafft zeitgleich Platz für ein weiteres, bedürftiges Tier.
  • Die Adoption eines Tieres aus dem Tierheim garantiert in der Regel ein gesundes Tier, auch kann man vorab Informationen über den Charakter erhalten, um künftige Schwierigkeiten im Zusammenleben zu vermeiden.

Es gibt also viele Gründe, bei Wunsch nach einem tierischen Begleiter erst einmal das Tierheim aufzusuchen und dort Bekanntschaft mit den armen Insassen zu machen.

Was aber passiert, wenn der Mitarbeiter nonchalant mitteilt, man sei zu alt, um ein Tier zu adoptieren?? Man wolle vermeiden, dass das Tier in wenigen Jahren zurück käme, weil es Herrchen/Frauchen überlebt habe?

Auch dann sind Züchter und Ebay nicht die einzigen Optionen.

So hat zum Beispiel der Verein TSV Notpfote vor Jahren das Gnadenplatz-Projekt „Alte Hunde für alte Menschen“ ins Leben gerufen, dessen Beispiel das Tierheim Düsseldorf folgte und mit dem Nori-Projekt inzwischen ebenfalls erfolgreich „Senioren“ zusammenbringt.

Projekte dieser Art retten nicht nur vergessene Tierseelen, auch alte Menschen blühen häufig nochmal auf, wenn ihnen ein tierischer Begleiter im Alter zur Seite steht.

Bitte informieren Sie sich über Adoption und Gnadenplatz-Projekte.