Mafiastrukturen im Energiesektor breiten sich aus – EU muss handeln!

Paralleljustiz, die ökologische, soziale, ethische und demokratische Regeln unterwandert, breitet sich seit vielen Jahren weltweit immer stärker aus und wird zum Geschäftsmodell für Konzerne und Kanzleien. Die Steuerzahler müssen dafür bezahlen – doch noch kann gegengesteuert werden!

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Verschwendung, Prunk und Luxus zulasten von Hunger, Krieg und Sklaverei

Plädoyer anlässlich des „internationalen Aktionstags der sozialen Gerechtigkeit“: für eine vernünftige und machbare Wirtschaftspolitik, die uns allen heute und morgen tatsächlich hilft

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„Jenseits des Kapitalismus“

Der Landesvorsitzende von Mecklenburg-Vorpommern Robert Gabel nahm an einer internationalen Konferenz zur Kapitalismuskritik teil und plädiert für eine solidarische Wirtschaft im praktischen Alltag.

Gibt es Alternativen zum Wirtschaftssystem der Ausbeutung und Krisen? Im Februar fand zu dieser hochaktuellen Frage eine viertägige wissenschaftliche Konferenz in Wuppertal, dem Geburtsort Friedrich Engels und des deutschen Industriekapitalismus, statt. In das Gästehaus der Universität lud das “Zentrum für Transformationsforschung und Nachhaltigkeit” zum Austausch über aktuelle Befunde zum globalen Kapitalismus und zur Erörtungen der Chancen und Wirkungen von Alternativen.

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Austeritätskritisches Bündnis DiEM25 in Berlin gegründet

Das internationale Bündnis DiEM25 will die Umsetzung von Maßnahmen für eine solidarische und progressive Gesellschaft sowie transparente und bürgernahe Politik erreichen

Yanis Varoufkis und zahlreiche Unterstützer von Diem25 diskutieren die Ziele und Strategien

Robert Gabel, Landesvorsitzender von Mecklenburg-Vorpommern, vom BAK “Arbeit und ökologische Wirtschaft” nahm als einer der geladenen Gäste an der Gründung des austeritätskritischen Bündnisses DiEM25 am 9. Februar 2016 teil. Yanis Varoufakis als Initiator hatte während seiner Amtszeit als Finanzminister selbst erleben müssen, wie eine internationale Finanzkrise sein Land in den Abgrund stürzte. Anstatt daraufhin internationale Hilfe zu erhalten, wurden dem griechischen Volk nur weitere unsoziale und zerstörerische Auflagen gemacht, um die Schulden zu begleichen, die sich aufgrund des Wirtschaftszusammenbruchs im Verhältnis zum BIP vervielfacht hatten.

Anders als andere betroffene Länder versuchte er sich gegen das Diktat zu wehren. Sein Kampf setzt sich nun in der Gründung von DiEM25 fort. Das Manifest enthält langfristige Forderungen; aber auch dringende Sofortmaßnahmen:

  • Sitzungen des EU-Rats, von Ecofin, Beratungen über Steuerfragen und Sitzungen der Eurogruppe müssen per Livestream öffentlich gemacht werden.
  • Die Protokolle der Sitzungen des Gouverneursrats der Europäischen Zentralbank müssen innerhalb weniger Wochen veröffentlicht werden.
  • Alle Dokumente im Zusammenhang mit wichtigen Verhandlungen (zum Beispiel TTIP, „Rettungs“-Kredite, über den Status Großbritanniens), die alle Facetten der Zukunft der Europäer betreffen, müssen ins Netz gestellt werden.
  • Alle Lobbyisten müssen sich registrieren lassen und dabei die Namen ihrer Kunden angeben, wie viel Geld sie erhalten und wann sie sich mit (gewählten und nicht gewählten) Vertretern Europas getroffen haben.

An der Gründungsveranstaltung in Berlin nahmen zahlreiche linke und ökologische Politiker teil, aber auch zivilgesellschaftliche Aktivisten und Vertreter von wichtigen strategischen Institutionen. In den Redebeiträgen waren Menschenrechte, Solidarität, Transparenz, Antirassismus sowie Umweltschutz wichtige inhaltliche Eckpfeiler. Auch der Tierschutz erfand einige Male Erwähnung. “Es ist wichtig, sich für eine soziale und progressive Welt einzusetzen; denn nur in einem breiten Bündnis mit Akteuren, die sich für umfassende Empathie und Gerechtigkeit einsetzen, können auch die Belange der Partei Mensch Umwelt Tierschutz umgesetzt werden”, so erläutert Robert Gabel die Motivation für sein Engagement.

16.01.2016: Großdemo in Berlin

„Wir haben es satt“

Am 16. Januar 2016 nahmen viele Parteimitglieder im Rahmen zur „Internationen Grünen Woche“ an der Großdemonstration „Wir haben es satt“ in Berlin teil.

Wie in den letzten Jahren auch war die Veranstaltung laut und bunt und sie wurde von den Medien wieder wahrgenommen; berichtet wurde u.a. darüber in der Tagesschau im Abendprogramm.

Tausende Tier-, Natur- und Verbraucherschützer/innen aus dem gesamten Bundesgebiet kamen nach Berlin und forderten die Agrarwende jetzt! Vom Biobauern bis hin zum Veganer waren Menschen mit den unterschiedlichsten Auffassungen über das Nutzen von Tieren vertreten. Die einen befürworten das Nutzen von “artgerecht” gehaltenen Tieren, sprich, weil Tiere zum Essen da sind, und die anderen setzen sich für die Unversehrtheit von Tieren ein, sprich, weil Tiere nicht zum Essen da sind. Jedoch in einem Punkt waren sich aber alle einig: Die Massentierhaltung muss ohne wenn und aber abgeschafft werden!

Wir danken allen Mitgliedern aus unserer Partei, die in Berlin anwesend waren und für unser gemeinsames Ziel antraten:

„Massentierhaltung abschaffen und bio-vegane Landwirtschaft fördern“!

 

Unser Mitglied Simone (3. von rechts mit roter Pudelmütze) aus Niedersachsen, freute sich, dass sie im Bus vom BUND ganz kostengünstig nach Berlin mitfahren konnte. Eine schöne Geste der Zusammenarbeit, denn nur gemeinsam sind wir stark!

16.01.2016SimoneBUNDbus