Ostern – Denkt an die Tiere!

Die Tierschutzpartei Hamburg appelliert an alle Tierfreunde und Tierschützer, gerade zu Ostern an die Tiere zu denken.

In den Supermärkten stapeln sich schon seit Wochen bunt gefärbte Eier, Kaninchen- und Lammfleisch. Was sich dahinter an Tierleid verbirgt, wird von der Industrie geschickt verborgen und hinter niedlichen Bildern von Küken, Häschen oder Lämmchen versteckt. In Wirklichkeit ist Ostern für die Tiere das Fest des Todes.

Am Osterwochenende, wenn vielerorts die Osterfeuer entfacht werden, werden wieder unzählige Tiere qualvoll verbrannt.

Artikel im Hamburger Wochenblatt lesen.

 

 

 

 

 

Wird dem Zoo eine Sonderstellung bei der Verbandsklage in Niedersachsen eingeräumt?

Einen Tag nach Bekanntwerden der Elefanten-Quälerei im Zoo Hannover wurde das Verbandsklagerecht im Landtag behandelt. (Wir berichteten gestern von der aktuellen Undercover-Recherche von Peta mit dem dazugehörigen Protest.)

Simone Oppermann vom LV Niedersachsen stellt nun folgende Frage dazu:

Wird dem Zoo eine Sonderstellung bei der Verbandsklage in Niedersachsen eingeräumt?

Auf der heutigen Tagesordnung des Nds. Landtages stand unter TOP 7 die abschließende Beratung über den Entwurf eines Gesetzes über Mitwirkungs- und Klagerechte von Tierschutzorganisationen. Durch den vorbereitenden Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung wurde mit den Stimmen der SPD und den Grünen und gegen den Willen der CDU und der FDP die Annahme des von der Landesregierung erarbeiteten Gesetzestextes (Drs. 17/5329) mit Änderungen (Drs. 17/7687) empfohlen.

Nachdenklich stimmt, dass die durch den Ausschuss geänderte Drucksache – im Gegensatz zur Entwurfsfassung der Landesregierung – in § 2 Abs. 1 Satz 2 die Erhebung der Feststellungsklage für Entscheidungen über Vorhaben zur Errichtung von Gehegen in Zoos, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen, nicht mehr zulässt.

Quellen:

http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/landtag3446.pdf

http://www.landtag-niedersachsen.de/tagesordnungen_plenars…/

 

Zoo Hannover quält Elefantenbabys

Protest

Peta hat im Zoo von Hannover Undercover gefilmt und konnte live erleben, wie brutal Elefantenbabys abgerichtet werden, was der / die Besucher*in natürlich am Tag bei der Elefantendarbietung nicht mitbekommt und nicht sehen soll.

Das Video beweist, wie kleine Elefantenbabys mit Schlägen gefügig gemacht werden und die brutale Dressur scheint gängige Praxis im Hannoveraner Zoo zu sein.

Bei den harten Szenen läuft einen ein kalter Schauer über den Rücken. Wir danken Peta dafür, dass wir mit hinter die Kulissen schauen dürfen und so die Öffentlichkeit von dem Tiermissbrauch  erfährt. Wir unterstützen natürlich Peta dabei, das Video bekannt zu machen und ihre Petition zu verbreiten, damit die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen und bestraft werden.

Bitte hier alles zum Thema lesen und Petition unterschreiben.

Ihre / eure BGSt.

Das “Blaue Wunder” auf dem Lindener Berg

Das “Blaue Wunder” ist eigentlich der Blumenpracht der Scilla-Blüte, die auf dem alten Friedhof des Lindener Berges jedes Jahr Scharen von Besuchern anlockt, geschuldet. Und wie immer findet zeitgleich ein verkaufsoffener Sonntag mit zahlreichen kulturellen Höhepunkten statt.

Rund um den Lindener Markt locken zudem verschiedene Stände und Gruppen zu einem kurzen Stelldichein. Natürlich dürfen dabei auch die Parteien nicht fehlen. Gelegenheit für die MUT-Partei, bei wirklich schönem Wetter Unterstützungsunterschriften für Bundestags- und Landtagswahl zu sammeln.

Und wir erlebten wirklich unser “ganz persönliches Blaues Wunder”. Der Tag war ein voller Erfolg, denn so zahlreiche Unterstützer wie diesmal haben wir noch auf keiner Veranstaltung sammeln können. Viele aufgeschlossene Menschen, wirklich gute Gespräche und einen “Alt-Hippie” dessen geschenkte Kastanie (neben seiner Unterschrift) uns tatsächlich noch mehrere Unterstützer bescherte, haben den heutigen Tag zu einem Erfolg gemacht. Danke an unsere Unterstützer Sarah, Beate, Yvonne und Simone. Hat wirklich Spass gemacht!

Markus Schlottig / LV Niedersachsen

Tierschutzpartei verurteilt Pfefferspray-Einsatz gegen friedliche Demonstranten!

Aktuell zieht der massive Einsatz von Pfefferspray gegen eine friedliche Sitzblockade am 31. März im thüringischen Sonneberg weite Kreise. Die Sitzblockade richtete sich gegen den Aufmarsch von Thügida.

Der Landesarbeitskreis “gegen rechts” der Hamburger Tierschutzpartei verurteilt den unverhältnismäßig harten Einsatz der Polizei gegen friedliche Demonstranten am vergangen Freitag im südthüringischen Sonneberg.

Hier Artikel im Hamburger Wochenblatt lesen.

Aktion in Zwickau am 01.04.2017

Tiere raus aus dem Zirkus!

Am Samstag, den 01. April, folgte Sabine Jedzig aus der Bundesgeschäftsstelle mit ihrem Vater (Mitglied) dem Aufruf unseres neuen Mitgliedes Matthias Sawert, um an der von ihm organisierten Aktion vor dem „Zirkus William“, der auf dem Platz der Völkerfreundschaft in Zwickau sein unübersehbares Zelt aufgeschlagen hatte, teilzunehmen. Matthias Sawert benachrichtige im Zuge dessen im Voraus die Freie Presse in Zwickau, die auch vor Ort war. Den Bericht dazu können Sie heute in der Online-Ausgabe lesen.

Mehrere Passanten suchten das Gespräch mit uns und bestärkten unsere Forderung auf unseren Plakaten: „Tiere raus aus dem Zirkus!“. Nebenher konnten wir gleich ein paar Unterstützungsunterschriften für die Bundestagswahl sammeln und ein Tierfreund rief spontan seinen Chef an, um ihn um Erlaubnis zu bitten, Unterstützungsunterschriften in der Firma sammeln zu dürfen, was er bejahte. Ein anderer Tierfreund sagte uns zu, er wolle in seinem tierfreundlichen Freundes- und Bekanntenkreis auf unser Anliegen für die BTW aufmerksam machen.

Auch eine negative Stimme auf unseren Zirkusprotest meldete sich zu Wort. Eine Frau kritisierte uns sachlich, aber mit Nachdruck und sagte, wir sollen doch lieber Aktionen gegen die Massentierhaltung machen, weil wir damit auf das Leid von weitaus mehr Tieren aufmerksam machen würden. Außerdem betonte sie, dass wir uns in Zwickau für die Schaffung einer öffentlichen Hundewiese einsetzen sollen. Für ihre kritischen  Bemerkungen sind wir sehr dankbar, weil wir doch interessiert sind an der Meinung der Menschen und so aus ihrem Mund  erfahren, was ihnen wichtig ist und was dringend auf politischen Wege verändert werden muss.

Wir bedanken uns bei allen ganz herzlich, die auf uns zugekommen sind! Ein besonderer Dank gilt der Freien Presse in Zwickau, die darüber berichtet hat.

Tierfreunde*innen, die in Zwickau politisch aktiv werden möchten, melden sich bitte bei Matthias Sawert.

Ihre / eure BGSt.

 

Konferenz über (Un)Sicherheiten in der offenen Gesellschaft

Martin Buschmann zu Gast in der Heinrich-Böll-Stiftung

Die offene Gesellschaft steht massiv unter Druck. Dahinter steht offenbar eine tiefgreifende Verunsicherung von Teilen der Gesellschaft, die nicht nur auf einem sozialen, sondern auch auf einem kulturellen und demokratie-skeptischen Unbehagen beruht. So die Beschreibung des Veranstalters der Konferenz. Die offene Gesellschaft wird definiert kritische Fähigkeiten des Menschen freizusetzen und Machtmissbrauch zu verhindern.

Eingeladen hatte die Heinrich-Böll-Stiftung der B90/Grüne. Neben den Spitzenkandidaten und Mitgliedern des Bundesvorstandes der Grünen waren auch sehr interessante Referenten und Gesprächsteilnehmer eingeladen.

Am Freitag (24. März 2017) folgte nach der Eröffnung eine Podiumsdiskussion, in der es um diverse Inhalte des Wahlprogramms ging. Cem Özdemir (Spitzenkandidat für die kommende Bundestagswahl) war vor Ort und hielt einen Vortrag, der allerdings mehr an einen Wahlkampfrede erinnerte. Es fiel sogar der Satz Abschaffung der Massentierhaltung. Man wolle da nicht aufgeben, aber auch „nicht mit dem gehobenen Zeigefinger“ in den Wahlkampf gehen…

Der folgende Samstag (25.03.) begann mit dem Thema innere Sicherheit. Es diskutierten Till Steffen (Justizsenator Hamburg), Simone von Stosch (ARD Aktuell) und Bettina Gaus (Journalistin der taz). Dabei wurde die Überforderung der Kommunen in Bezug auf die Flüchtlingssituation sowie die Vorkommnisse und Sicherheitslage in Köln angesprochen. Auf die Frage, welche Antwort man auf welche Frage geben kann, ging es um Terror und die Verhältnismäßigkeiten (Vorratsdatenspeicherung). Muss die Gesellschaft wehrhafter werden? Die Beiträge fanden eine Antwort, indem man auch Rechtsextremisten wieder in die Gesellschaft integrieren muss. Möglich sei dies, indem man bestehende Gesetze anwendet, sich kritisch mit der Rolle des Verfassungsschutzes befasst und natürlich die Schulen und die Jugendarbeit mit einbindet. Dieses sei ein Weg, den aufkommenden Rechtsterrorismus zu bekämpfen.

Es wurde der Politik vorgeworfen, das Thema innere Sicherheit zu wenig zu konkretisieren. Konsequenteres Handeln gegenüber Straftätern (angesprochen waren auch die sogenannten „Reichsbürger“) sollte den Verantwortlichen klar vor Augen geführt werden.

Zweites Thema in Anschluss: Wie erreicht man die Politik-Verdrossenen?

Zunächst folgte eine Einteilung in Gruppen der „Verdrossenen“ durch Heinz Bude (Soziologe, Uni Kassel). Er teilt diese wie folgt ein:Die erste Gruppe nennt er die „Selbstgerechten“. Sie zeichnen sich durch Fleiß und Beharrlichkeit aus. Die zweite Gruppe ist die der „Übergangenen“: Sie fühlen sich verdrossen, da sie (teils fehlender Bildung) keinerlei Aufstiegschance für sich selbst sehen. Sie gehen ihrer Arbeit nach, verdienen nicht viel und sind daher neidisch und unzufrieden. Ihre Feindbilder sind Flüchtlinge ebenso wie Hartz-4-Empfänger. Zudem kommt die Gruppe der „Verbitterten“. Sie zählen sich zu den Stützen der Gesellschaft. Sie fühlen sich missachtet, da sie nie die Spitze des ihnen zugedachten Erfolges erreicht haben. Für die beiden letztgenannten Gruppen ist Populismus ein einfacher Nährboden.

Die Entstehung dieser Gruppen war nur möglich, weil die Führungseliten oft versagen und nach außen hin ein recht arrogantes Verhalten zeigen. Zudem mangelt es den Parteien an Kommunikationsangeboten. Ohne Einbindung der Mitglieder werden diese die Parteien wieder verlassen.

Als Lösung wurde von den Teilnehmern formuliert, den einzelnen Menschen wieder anzusprechen. Die tiefe Müdigkeit in der Bevölkerung (teils ausgelöst durch die „Alternativlosigkeit“ von Merkel) sei ein Problem. Daher ist politische Bildung sehr wichtig, und sollte daher auch überpolitische Formate transportiert werden. Dort gibt es bereits einige gute Ansätze der Bundeszentrale für politische Bildung, worauf Thomas Krüger (Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung) hinwies. Das TV-Format „Zeit für Helden“ und das YouTube-Format von Hatice Schmidt seien gute Beispiele.

Wichtig sei es, zu vermitteln, Demokratie muss Spaß machen. So könne man viele Verdrossenen wieder erreichen.

Fazit: „Ich habe vieles gelernt, vor allem dass das B90/Grünen eigentlich im politischen Auftrag versagt haben und ihre politische Verantwortung offenbar nicht wirklich ernst nehmen.“, so das Statement von Martin Buschmann. „Von Umwelt- oder gar Tierschutz hörte man hier nichts. Wir können eigentlich nur vom B90/Grünen lernen, in dem wir uns nicht deren devote Haltung gegenüber den Lobbyisten aneignen. Unsere Einstellung ist eine andere: Ehrliche Politik für alle!“

 

Petition: Alle Tiere raus aus dem Zirkus

Selbstverständlich unterstützen und schließen wir uns Petas Forderung “Alle Tiere raus aus dem Zirkus” an. Machen wir gemeinsam Druck auf die Bundesregierung, damit kein Tier mehr im Zirkus versklavt und leiden muss.

Da in der heutigen Zeit die Menschen oft wenig Bezug oder direkten Kontakt zu lebenden Tieren haben, ist es zwar irgendwie nachvollziehbar, wenn Eltern mit ihren Kindern in einen Zirkus gehen, um Tiere anzuschauen oder sie auch mal Streicheln zu können. Aber Tiere zu sehen, die in winzigen Käfigen und engen Gehegen leben und in der Manege unfreiwillig Kunststücke machen müssen, vermitteln unseren Kindern ein falsches Bild über das wahre Leben und über die Bedürfnisse der Tiere. Man kann es auch so sagen: Zirkusse mit ihren vielfältigen Tierdarbietungen versperren den Blick auf Tierrechte und verschleiern den Respekt gegenüber anderen Lebewesen.

Peta: “Nicht nur Tiger, Elefanten und Bären leiden im Zirkus. Auch „domestizierte“ Tierarten wie Pferde, Lamas, Ziegen und Rinder wollen ihr Leben nicht auf dunklen Lkws und in engen Boxen verbringen müssen. Weit über tausend Tiere werden Woche für Woche durch Deutschland gekarrt und mit der Peitsche dressiert.

Gewalt und Zwang gehören zu ihrem Alltag. Weil sie im Zirkus wie Inventar behandelt werden, leiden viele von ihnen an Verhaltensstörungen, Vernachlässigung und sterben viel zu früh.

Bitte appellieren Sie an die Bundesregierung, damit kein Tier im Zirkus leiden muss.

PETITION UNTERZEICHNEN

Was passiert bei einem Verbot mit den Tieren?

Gemäß der Bundesregierung gibt es in deutschen Zirkusbetrieben gut 1.400 Tiere, davon mehr als 900 Wildtiere. Dem gegenüber stehen über 600 Zoos, Tierparks und Auffangstationen in Deutschland. Innerhalb einer Übergangsfrist von beispielsweise zwei Jahren könnten alle Tiere problemlos dorthin überführt werden.

Eine Regelung könnte auch vorsehen, im Einzelfall ein Tier so lange im Zirkus zu belassen, bis eine adäquate aufnehmende Stelle gefunden wurde. Doch die Zirkusbetreiber haben kein Interesse daran, ihre Tiere abzugeben und lehnen Aufnahmeangebote von Tierschützern immer wieder ab.”

Ihre / eure BGSt.

 

Strafanzeige gegen den Oberbürgermeister von Tübingen Boris Palmer

Update zur Petition

29. März 2017 — Eine aktuelle Information von SOKO Tierschutz e.V.:

26/03/2017 – Der schmutzige Arm der Tierversuchslobby: Wir haben den Grünen Bürgermeister von Tübingen wegen des Verdachts auf Volksverhetzung und Beleidigung angezeigt und Strafantrag gestellt.

Friedliche legal demonstrierende Menschen mit Mordbrennern und rassistischen Verbrechern zu vergleichen ist widerlich und verharmlost gleichsam die Verbrechen dieser Rechtsterroristen. Das Echo auf seine Hetze gegen eine Minderheit waren noch mehr Beleidigungen, NS Vergleiche und letztendlich sogar eine Drohung gegen unsere Veranstaltung. Genug ist genug. Dieser Mensch ist einer demokratischen Partei unwürdig. Gibt es da in Deutschland nicht eine Alternative für Hetzer wie ihn? Weiter hier.

Petition: Holzplantage bedroht tausend Orang-Utans

Bitte unterzeichnen Sie mit uns den Appell von „Rettet den Regenwald e.V.” zum Schutz der letzten intakten Sumpfwälder auf Borneo, die Lebensgrundlage der starkt bedrohten Primaten und anderer seltener Tier- und Pflanzenarten sowie der einheimischen Bevölkerung:

“Mehr als tausend Orang-Utans leben in Sungai Putris artenreichen Sumpfwäldern auf Borneo. Erst vor zehn Jahren haben Wissenschaftler sie entdeckt und beschrieben. Die Einheimischen wussten natürlich von ihnen. Diese große Population der Menschenaffen ist ein Hoffnungsschimmer für das Überleben der stark bedrohten Primaten.

Sungai Putris Wälder sind einzigartig, sie wachsen auf meterhohen Torfschichten. Solche Torfsumpfwälder zu erhalten, ist der beste Schutz vor Waldbränden, dem Anstieg von Treibhausgasemissionen und der Klimaerwärmung. Deswegen hat die indonesische Regierung nach dem Waldbrandjahr 2015 verboten, Torfwälder und Primärwälder abzuholzen und dort Plantagen anzulegen.

Doch genau das macht die Firma Mohairson Pawan Khatulistiwa in Sungai Putri. Sie zieht Kanäle, um den Torfboden auszutrocknen. Sie will dort Monokulturen für die Papierfabriken anlegen.

Gesetze reichen offenbar nicht. Bitte unterschreiben Sie unsere Petition an die Regierung, diese Umweltverbrechen effektiv zu verhindern.”