Heimtierschutz – Grün-Rot bremst Verordnung aus

Pressemitteilung des Landesverbandes Ba-Wü /  28.07.2015

Wie die Stuttgarter Nachrichten am 25.07.2015 berichteten, lehnt die grün-rote Landesregierung eine Heimtierschutz-Verordnung ab. Damit blockiert sie einen Vorstoß der Landestierschutzbeauftragten Cornelie Jäger, der ein dringend notwendiger Schritt wäre, um Heimtiere vor (oft unwissentlich) falscher Haltung zu bewahren.

Obwohl in ca. jedem zweiten deutschen Haushalt Hunde, Katzen, Nager oder andere Haustiere leben, ist deren Haltung gesetzlich nicht ausreichend geregelt, was Organisationen wie PETA oder der Deutsche Tierschutzbund seit Jahren bemängeln und deshalb ein Heimtierschutzgesetz fordern. Durch einen darin geregelten Sachkundenachweis könnte sichergestellt werden, dass bei künftigen Tierhaltern ein Mindestmaß an Wissen über die richtige Ernährung, richtiges Verhalten dem Tier gegenüber und ein Verständnis über dessen Bedürfnisse vorhanden ist, damit dem Tier ein würdevolles und gesundes Leben ermöglicht wird und Probleme mit Mitmenschen vermieden werden.

Die grün-rote Regierung in Baden-Württemberg verpasst hier die Chance, eine Vorreiterrolle in Deutschland einzunehmen und sich ernsthaft für Tierschutz einzusetzen.

Dies enttäuscht Tierfreunde ebenso wie der tierversuchsfreundliche Kurs mancher Grünen (beispielsweise der Wissenschaftsministerin Theresia Bauer, die sich kürzlich für eine Weiterführung der Tübinger Affenversuche aussprach).

Bürger, denen Tierschutz wirklich am Herzen liegt, haben bei der kommenden Landtagswahl im März 2016 die Chance, ein Zeichen zu setzen und die einzige Partei zu wählen, die sich konsequent und ehrlich diesem Ziel widmet: Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz setzt sich für diverse Maßnahmen zum Schutz von Heimtieren ein. So fordern wir beispielsweise in unserem Landtagswahlprogramm die Einführung eines Sachkundenachweises für jede Person, die einem Tier ein Zuhause geben möchte.

Weitere Informationen unter: tierschutzpartei.de/wahl

Besuch der Solidaritätskundgebung für Kuba in Berlin

Am 25. Juli 2015 fand erneut die jährliche „Fiesta de solidaridad“ in Berlin statt. Mit über 700 Besuchern gilt diese schon fast als Volksfest.

Auf Anraten der kubanischen Botschaft nahm auch der stellvertretende Generalsekretär des Bundesvorstandes und 2. Landesvorsitzende in Hamburg, Martin Buschmann, als Gast daran teil.

Es ergaben sich einige Gespräche mit dem kubanischen Botschaftspersonal sowie die einmalige Gelegenheit, mit Hans Modrow (ehemaliger Vorsitzender des DDR-Ministerrates und letzter Regierungschef der DDR) ein kurzes Gespräch über sein Leben und seine Erfahrungen zu führen. Ebenso fanden Gespräche mit den dort teilnehmenden solidarischen Organisationen und Parteien statt.

Die Schnittmenge der politischen Übereinstimmungen (Friedens- und Flüchtlingspolitik, Ablehnung TTIP, Umweltzerstörung durch die heutige Konsumgesellschaft etc.) war klar erkennbar.

Aber eines ist Martin Buschmann ebenfalls klargeworden: Wir sind und bleiben immer noch die einzige Partei in Deutschland, die sich konsequent für Tierschutz und Tierrechte einsetzt.

Aktion gegen den Bau des ersten Delfinariums in Polen

Eine Tierfreundin hat uns darum gebeten, diese Petition zu veröffentlichen und zu unterstützen, was wir gerne machen: Bitte unterschreibt alle!

In unserem Nachbarland soll im 44 km südwestlich von Warschau gelegenen Mszczonów das erste Delfinarium des Landes gebaut werden. Es handelt sich offensichtlich um ein Investitionsprojekt. Man hofft, mit dem Angebot von Delfintherapien viel Geld zu verdienen.

Vier Große Tümmler aus der Ukraine, 3 Weibchen und 1 Männchen, sollen hier ab 2017 mit ihren unfreiwillig erbrachten “Diensten” die Taschen der Betreiber füllen.

 

Mahnwache vor Schlachthof in Bahlingen

LV Baden-Württemberg in Aktion

Eine Mahnwache fand am 24.07.2015 vor der Schlachthof in Bahlingen statt. Die Tierschutzpartei wollte mit dieser Aktion auf das Leid der vielen Schlachttiere aufmerksam machen und zu mehr Mitgefühl für die sogenannten Nutztiere aufrufen.

Für Interessierte gab es Infomaterial, sogar ein Flyer mit veganen Rezepten für die Grillsaison lag zum Mitnehmen bereit.

Die Tierschutzpartei hat sich schon bei vielen Aktionen rund um Freiburg für ein Umdenken beim Fleischkonsum eingesetzt.

ARD-Mediathek: Verheizt für billige Milch

Das Leiden der Turbokühe

Wer am Montag, den 20.07.2015, die ARD-Reportage „Verheizt für billige Milch – Das Leiden der Turbokühe“ verpasst hat, kann sich die Dokumentation in der ARD-Mediathek nochmals ansehen. Wir danken der ARD für die Ausstrahlung dieser Sendung!

Wer Herz und Augen geöffnet hat, dem geht das Leiden der Kühe zutiefst nah. Die Bilder im Video sind nichts für zarte Gemüter. Produktivität und Wirtschaftlichkeit über das Wohl der Tiere zu stellen, ist ein Unrecht, was sich negativ auswirken wird. Unmenschlich ist es allemal, die, die sich selbst nicht wehren können, so lebensverachtend und respektlos zu behandeln.

Wir von der Tierschutzpartei werden mit den anderen Medien dazu beitragen, das Leiden der Tiere der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und immer wieder darauf hinweisen. Einschüchtern wird uns niemand!

Einst sagte schon der englische Jurist, Philosoph und Sozialreformer Jeremy Bentham, der sich als einer der Ersten im 19. Jahrhundert für Tierrechte aussprach:

„Es mag der Tag kommen, an dem man begreift, dass die Anzahl der Beine, die Behaarung der Haut oder das Ende des Kreuzbeins gleichermaßen ungenügende Argumente sind, um ein empfindendes Wesen dem gleichen Schicksal zu überlassen. Warum soll sonst die unüberwindbare Grenze gerade hier liegen? Ist es die Fähigkeit zu denken oder vielleicht die Fähigkeit zu reden? Aber ein ausgewachsenes Pferd oder ein Hund sind unvergleichlich vernünftigere sowie mitteilsamere Tiere als ein einen Tag, eine Woche, oder gar einen Monat alter Säugling. Aber angenommen dies wäre nicht so, was würde das ausmachen? Die Frage ist nicht “Können sie denken?” oder “Können sie reden?”, sondern “Können sie leiden?.“

Vor das Verfassungsgericht – Gegen Tierversuche / Für Bürgerrechte!

PRESSEMITTEILUNG / 23.07.2015

Am 1. August 2015 werden die Partei Mensch Umwelt Tierschutz und das Netzwerk VIA (Vivisektion International Abschaffen) von 13:00 – 16:00 Uhr auf dem Friedrichsplatz in Karlsruhe gemeinsam mit namhaften Organisationen eine Kundgebung mit angeschlossenem Demozug zum Bundesverfassungsgericht veranstalten.

Geplant ist auch die Teilnahme unseres Ehrenmitglieds der Tierschutzpartei Ingrid van Bergen, die eine selbstverfasste Kurzgeschichte zum Thema verlesen wird (https://www.youtube.com/watch?v=riBZ7F6rMvg).

Ein wichtiger Schritt gegen Tierversuche und für Bürgerrechte wurde mit einer Beschwerde vor dem Bundesverfassungsgericht getan. Nach zahlreichen Ablehnungen durch Staatsanwalt- und Generalstaatsanwaltschaften und durch das OLG Hamm versucht Gisela Urban nun vor dem obersten deutschen Gericht ihr Bürgerrecht auf Verfolgung einer Straftat endlich zu erreichen. Die genehmigende Behörde LANUV NRW nimmt ihre Aufsichtspflicht im Bezug auf Tierversuche im Labor COVANCE Münster nicht wahr, die Vorgänge dort wurden von der TV-Sendung Frontal 21 dokumentiert! Jahrelange Vorarbeit durch Gisela Urban, Sandra Lück und Jocelyne Lopez waren von Nöten, doch der Weg durch die Instanzen ist nun gebahnt. Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz begleitet diesen Weg unterstützend.

MUTige Jugend

An alle Jugendlichen, die für Tierschutz, Umweltschutz und Menschenrechte aktiv werden wollen!

Heute möchten wir unsere MUTige Jugend vorstellen, die in diesem Jahr gegründet wurde.

Ins Leben gerufen wurde die MUTige Jugend von Sidney Wester und Philipp-Niclas Jung.

Sidney ist 17 Jahre alt, lebt vegan und setzt sich, seit sie denken kann, für Tiere ein.

Philipp-Niclas ist 3 Jahre älter als Sidney, lebt auch vegan und setzt sich ebenfalls von Kindesbeinen für Tiere ein.

Wenn auch Du Lust hast bei der MUTigen Jugend mitzumachen, dann kannst Du gerne die beiden kontaktieren. Entweder per Mail: mutige-jugend (at) tierschutzpartei.de oder per Post an Sidney Wester, Hesselbergstraße 13, 91725 Ehingen. Außerdem haben unsere MUTigen Jugendlichen eine eigene Facebookseite, wo sie Stellung zu aktuellen Themen beziehen und von ihrer politischen Arbeit berichten.

Wir würden uns freuen, Dich in unserer Mitte begrüßen zu dürfen!

Hab MUT, die Welt zu verändern!

Demo in Berlin gegen TTIP am 10.10.2015

Demoankündigung im Oktober in Berlin für Eure Planung

„Das Europaparlament verabschiedete eine Resolution, die TTIP im Grundsatz befürwortet – inklusive der undemokratischen Sonderklagerechte für Konzerne. Auch die Mehrheit der deutschen Abgeordneten hob die Hand. Das war eine Ohrfeige für uns Bürger/innen.“

Am 10. Oktober 2015 wird Campact in Berlin deshalb eine bundesweite Großdemonstration auf die Beine stellen.

Wir von der Partei werden uns dieser Demonstration anschließen und werden unsere Mitglieder auch gerne bei der Organisation der Anfahrt unterstützen.

Mitglieder aus Baden-Württemberg sind schon dabei, die Hin- und Rückfahrt zu organisieren. Momentan sind noch 2 Plätze frei in einem 9-Sitzer.

Bitte wendet Euch an die Bundesgeschäftsstelle, wenn Ihr uns in Berlin bei der Demo aktiv unterstützen möchtet und eine Mitfahrgelegenheit benötigt!