Der BAK Heimtiere informiert – Gnadenplatz-Projekte

Immer wieder appellieren wir an zukünftige Herrchen und Frauchen, ein Tier zu adoptieren, statt zu kaufen. Eine Adoption schützt vor unseriösen Züchtern.

  • Man gibt einem geschundenen Wesen eine zweite Chance und das Recht auf ein sorgenfreies Leben zurück.
  • Man rettet in der Regel nicht nur dieses eine Leben, sondern schafft zeitgleich Platz für ein weiteres, bedürftiges Tier.
  • Die Adoption eines Tieres aus dem Tierheim garantiert in der Regel ein gesundes Tier, auch kann man vorab Informationen über den Charakter erhalten, um künftige Schwierigkeiten im Zusammenleben zu vermeiden.

Es gibt also viele Gründe, bei Wunsch nach einem tierischen Begleiter erst einmal das Tierheim aufzusuchen und dort Bekanntschaft mit den armen Insassen zu machen.

Was aber passiert, wenn der Mitarbeiter nonchalant mitteilt, man sei zu alt, um ein Tier zu adoptieren?? Man wolle vermeiden, dass das Tier in wenigen Jahren zurück käme, weil es Herrchen/Frauchen überlebt habe?

Auch dann sind Züchter und Ebay nicht die einzigen Optionen.

So hat zum Beispiel der Verein TSV Notpfote vor Jahren das Gnadenplatz-Projekt „Alte Hunde für alte Menschen“ ins Leben gerufen, dessen Beispiel das Tierheim Düsseldorf folgte und mit dem Nori-Projekt inzwischen ebenfalls erfolgreich „Senioren“ zusammenbringt.

Projekte dieser Art retten nicht nur vergessene Tierseelen, auch alte Menschen blühen häufig nochmal auf, wenn ihnen ein tierischer Begleiter im Alter zur Seite steht.

Bitte informieren Sie sich über Adoption und Gnadenplatz-Projekte.

Terror in Paris

Die Welt rückt zusammen – Wir sind in Gedanken bei Euch!

Viele von uns waren schon am Freitag, den 13.11.2015, einen Tag vor Beginn unseres zweitägigen Bundesparteitages nach Düsseldorf gereist. Auf der Hinfahrt oder kurz nach Eintreffen im Hotel haben wir im Radio mit Erschrecken vom Terrorangriff in Paris erfahren.

Auch wenn wir bisher noch nicht darüber berichtet haben, so möchten wir Ihnen / Euch mitteilen, dass wir am darauffolgenden Tag nach Eröffnung unseres Parteitages eine Schweigeminute abhielten, um so der Opfer und ihrer Familien mit unserem tiefempfundenen Mitgefühl und Anteilnahme zu gedenken.”

Da die meisten von uns teilweise erst in den frühen Morgenstunden am 16.11. von Düsseldorf nach Hause kamen, und da spreche ich sicher im Namen von vielen unserer teilnehmenden Mitglieder und Funktionsträger, so kamen wir erst in den frühen Abendstunden dazu, den erschütternden Berichterstattungen im Fernsehen aufmerksam zu folgen. Und auf einmal, wie so oft im Leben, bekommt die Schreckensmeldung durch die bewegenden Bilder im Fernsehen ein emotionales Gesicht. Deshalb möchten wir an dieser Stelle noch einmal darauf hinweisen, dass wir mit den Bürgern/innen von Paris trauern und die vermehrten Ängste, die dieser brutale und kaltblütige Angriff auf unsere Freiheit, Demokratie und Menschlichkeit ausgelöst hat, teilen.

Ihr seid nicht allein in dieser schweren Zeit, wir trauern mit Euch. Fühlt Euch umarmt!

i. A. des Bundesvorstandes / Sabine Jedzig

MUT-Magazin Ausgabe 3/2015 Nr. 48 ist fertig!

Alle Mitglieder unserer Partei haben noch rechtzeitig vor unserem Bundesparteitag, der am 14. und 15. November in Düsseldorf stattfand, die neue Ausgabe unseres MUT-Magazins erhalten.

In Kürze werden wir an dieser Stelle über unseren Bundesparteitag ausführlich berichten. Außerdem werden Sie wie gewohnt unser MUT-Magazin_3_2015 online einsehen können.

Bis zur Veröffentlichung bitten wir noch um ein wenig Geduld, weil die meisten unserer Funktionsträger eine weite Hin- und Rückfahrt zum BPT hatten und teilweise erst spät nachts oder in den frühen Morgenstunden zu Hause waren.

Ihre Bundesgeschäftsstelle / Sabine Jedzig

 

 

 

Das erste Schlachthaus mit Glaswänden

“Jeder Mensch, der heutzutage noch Fleisch isst, sollte den Mut haben, hinter die hohen Mauern der Schlachtbetriebe zu blicken.” Einige Zuschauer einer britischen Fernsehshow haben es gewagt. Ausgewählt wurde ein sehr sauberer “Vorzeigebetrieb”. Was sie dort sahen, war erschreckend…

Traust du dich einen Blick in das Innere eines Schlachtbetriebs zu werfen?

Sabine Jedzig / Bundesgeschäftsstelle: “Als Admin der Bundeshomepage habe ich mir das Video heute morgen angesehen mit Trauer in der Seele; vor 17 Jahren hatte ich beschlossen, kein Fleisch mehr zu essen. Es war die beste Entscheidung meines Lebens, weil ich kein Teil mehr dieses Systems, dieses Verbrechens, an unseren Mitgeschöpfen mehr sein wollte. Heute bin ich zwar als Verbraucherin kein Teil mehr dieses Verbrechens, aber ich fühle die Angst und den Schmerz, den die Tiere durchmachen, noch immer und ich werde mich Zeit meines Lebens fragen, warum wir Menschen so mit den Tieren umgehen?

Ich bin dankbar, dass ich seit vielen Jahren Teil einer mitfühlenden Gemeinschaft bin, die sich für den Schutz und die Rechte der Tiere auf dem politischen Weg einsetzt. Kommen Sie zu uns und stärken Sie als Mitglied, ob “passiv” oder “aktiv”, die Ziele der Tierschutzpartei, die wir in unserem Grundsatzprogramm verankert haben. Denn wir brauchen Sie und die Tiere brauchen dringender denn je uns! Ich schließe mich den Worten unseres Geschäftsführers an: Unser Ziel ist eine Gesellschaft, in der Mensch und Tier friedlich, respektvoll und auf Augenhöhe zusammenleben. Menschenrecht, Tierrecht und Umweltschutz sind kein Widerspruch, sondern eng verzahnte Voraussetzung für eine bessere Welt.”

 

Demo-Marsch zum Landtag NRW – Wir unterstützen Bleiberecht für Roma

Am 9. November, Gedenktag der Progromnacht, fand in Düsseldorf unter dem Motto „Kein konzentrieren, kein deportieren!“ ein Demo-Marsch zum Landtag NRW statt.

Der Verein „Zukunft für Roma e.V“ hatte dazu aufgerufen, an diesem Tag für ein Bleiberecht und gegen eine Abschiebung kurz vor dem Winter einzutreten.

Ca. 350 Menschen aus ganz NRW kamen dieser Aufforderung nach. Viele der Demonstranten trugen Armbinden mit einem “Z”, dem Zeichen der Verfolgung zu Zeiten des Nazi Regimes. 500.000 Sinti und Roma wurden damals getötet, womit sich die Wahl dieses symbolträchtigen Datums für den Demozug erklärt.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz hatte bereits im Vorfeld einen Unterstützerbrief an die Ministerpräsidentin, Frau Hannelore Kraft versandt und sie aufgefordert, sich für das Bleiberecht einzusetzen und die drohenden Abschiebungen der Roma zu verhindern.

Bundesvorstandsmitglied Sandra Lück vertrat die Partei vor Ort. „Etwa 12.000 Roma leben derzeit in NRW. Eine Abschiebung in die Herkunftsländer wäre fatal! Diese Menschen würden nicht nur in die Armut zurück geschickt, sondern auch wieder der Diskriminierung und der Verfolgung ausgesetzt! Wir erwarten eine humanitäre Lösung und warnen davor, die Menschen womöglich in den sicheren Tod zu schicken.“ so Lück.

VeggieWorld in Berlin

Am 07. und 08.11.2015 fand in Berlin die VeggieWorld statt. Der LV Berlin und das Messeteam NRW können auf ein super erfolgreiches Wochenende zurückblicken.

Mit viel Spaß und MUT konnten wir den interessierten Menschen das Thema Tierrechte näher bringen. Es wurden tolle Gespräche geführt und viel Infomaterial weitergegeben. Auch konnten wir viele für unsere Infoveranstaltungen begeistern und hoffen auf rege Teilnahme.

Unser Dank geht auch an Bettina Jung und den BuVo, dass ihr uns so tolle Unterstützung und Ausstattung nach Berlin geschickt habt.

Wir freuen uns auf weitere gemeinsame Aktivitäten.

Verbot des Verkaufs von Hundefellmützen in Berlin

Pressemitteilung des Landesverbandes Berlin / 11.11.2015

Verbot des Verkaufs von Hundefellmützen an Souvenirständen in der Stadt Berlin und bundesweite Kontrollen an Märkten und Veranstaltungen.

Wir die Partei Mensch Umwelt Tierschutz/Tierschutzpartei sind bestürzt, dass wenige Wochen nach einer Veranstaltung zusammen mit der Bürgerinitiative YES WE CARE und anderen Organisationen zum Thema Tötung von Streunerhunden Rumäniens im selben Stadtgebiet Berlins der offene Verkauf von Pelzmützen aus Hundefell möglich ist. Wie Experten und Behörden inzwischen ermitteln konnten, stammt das Fell aus chinesischen Hundefarmen und wird falsch deklariert nach Europa eingeführt.

Wir fordern nun die zuständigen Behörden auf, mit Nachdruck den Handel mit den Produkten zu unterbinden, die Vertriebsketten zu ermitteln und Strafverfahren gegen alle Beteiligten wegen Verstoßes gegen die Einfuhr und Inverkehrbringung von Hundefellprodukten einzuleiten. Dieses stellt ein Verstoß gegen geltendes EU-Recht dar.

Es wäre anzuregen diese Kontrollen auch außerhalb der Stadt Berlins bundesweit durchzuführen, da nach aktuellen Erkenntnissen davon auszugehen ist, dass die Händler ihr Geschäft auch an anderen Orten ausüben können. Wir bitten in diesem Zusammenhang auch die Bevölkerung und Besuchern von diesen Märkten und Veranstaltungen um aktive Mithilfe. Bitte sprechen Sie vor Ort die Marktmeister oder Behörden an, sollte Ihnen solche Produkte angeboten werden. Verzichten Sie auf den Kauf von Pelzprodukten und meiden Sie Kunstpelzartikel als Alternative, da auch hier eventuell Echtfellverarbeitet wurde.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz/Tierschutzpartei hält in seinem Grundsatzprogramm ein generelles Verbot von Zucht/Herstellung, Produktion, Verarbeitung und Verkauf von Pelzprodukten oder im Weiteren die Herstellung von Kleidung/Produkte tierischen Ursprungs für sinnvoll. Aufgrund der aktuellen Thematik in Berlin wäre es nötig hier auf rechtlicher und behördlicher Ebene ein klares Zeichen zu setzen.

Bitte unterzeichnen Sie auch die Petition! Danke!

11. November: Das St. Martinsfest

Alle Jahre wieder. Alle Jahre wieder dieses unsinnige und gedankenlose Blutvergießen an unseren mitfühlenden Mitgeschöpfen. Und das nur für einen kurzen Genuss im Mund: “Oh man, wie lecker.”

Jedes Jahr werden rund um den Martinstag vermehrt unzählige Gänse verspeist. Wir von der Tierschutzpartei schließen uns den Ausführungen der Tierrechtsorganisation Peta an, weil Gänse ganz bezaubernde und intelligente Vögel sind und wir appellieren deshalb an Ihr Mitgefühl: Sei barmherzig, denn Gänse gehören nicht auf den Tisch!

Mutige Mitglieder aus dem Landesverband Baden-Württemberg haben das Martinsfest zum Anlass genommen und haben in der Pforzheimer Zeitung eine Traueranzeige geschaltet, um auf das Leid der sogenannten „Martinsgans“ hinzuweisen. Wir finden, dass diese gelungene Aktion mit gutem Beispiel vorangehen sollte und Nachahmer finden möge. Gerade die kommende Zeit, das Weihnachtsfest, ist für solche Anzeigenschaltungen sehr geeignet, um den Menschen bewusst zu machen, was sie essen.

 

Ich bin Martin

 

O-Ton Bettina Jung, Bundesvorsitzende, Adoptantin von zwei wunderschönen Gänsen (siehe Foto): „Es ist wieder soweit – Martinstag! Neben dem Weihnachtsfest der schlimmste Tag im Jahr für die Gänse! Lasst sie nicht im Regen stehen! Beteiligt Euch nicht an ihrem Leid und esst sie nicht! Herzlichen Dank im Namen der Gänse!“

 

Bettinas Gänse erfreuen sich ihres Lebens
Bettinas Gänse erfreuen sich ihres Lebens!

Das Menschenrecht auf Wasser – Ecuador vs. Deutschland

Aufgrund einer Veranstaltung der AöW und des Botschafters von Ecuador am 29.10.2015 folgten 68 geladene Gäste, darunter Martin Buschmann, stellv. Generalsekretär der Partei Mensch Umwelt Tierschutz, der Einladung nach Berlin.

Unter anderem sprach der Botschafter den Fakt an, dass in Ecuador der Zugang zu Wasser als ein Menschenrecht in die Verfassung aufgenommen wurde, um die Harmonie zwischen Mensch und Natur sowie auch die Rechte der Natur zu garantieren. Gerechte Aufteilung der Ressourcen mit der Priorität des menschlichen Bedarfes, der Hygiene und der Nachhaltigkeit. Dabei sprach sich der Botschafter klar gegen die Privatisierung von Wasser aus. Die Grundlage dafür sei, das Wasser als nationales Kulturerbe zu sehen und einen ökologischen Kreislauf sowie Zugang und Gleichheit in der ecuadorianischen Verfassung zu garantieren. Durch die Ausweitung der Wasserschutzgebiete und den Aufbau der Infrastruktur hat man dafür gesorgt, dass 2014 mittlerweile 78% der Wohnungen in Ecuador mit Trinkwasser versorgt werden.

Im Gegensatz zu Deutschland, wo immer mehr Wasserwerke privatisiert werden, entstand eine sehr rege Podiumsdiskussion. Nach vielen Privatisierungen steigen die Preise und die Gewinne werden kaum in die Wasser-Infrastruktur gesteckt, sondern nur an die Aktionäre ausgeschüttet. Auch der Konzern Nestlé ist weltweit bemüht, Wasserressourcen aufzukaufen und teuer zu verkaufen.
Der Botschafter von Ecuador wies darauf hin, dass dies unter dem heutigen Präsidenten Correa nicht denkbar wäre. Das wäre ein Verrat an der Verfassung und an den Menschen in Ecuador.

Daran sollten sich die Politiker im Bundestag einmal ein Beispiel nehmen!

150 Jagdgegner formieren sich gegen Bouffier

04. November 2015: Der verehrte Ministerpräsident Hessens, Volker Bouffier, lädt zur Gesellschaftsjagd und 150 Jagdgegner plus Presse kommen dieser Einladung nach.

Die lautstarken Proteste im Vorfeld ignoriert Herr Bouffier, die Kritik vom Bund der Steuerzahler, eine solche Unterhaltungsjagd, finanziert durch Steuergelder (ca. 22.000 Euro, ohne die Polizeipräsenz von rund 200 Beamten) , sei nicht mehr zeitgemäß und gehöre abgeschafft,tut er mit der Frage ab, ob die nichts Besseres zu tun hätten.

Diese Arroganz und Dekadenz straften die Demonstranten mehrerer Tierschutzorganisationen, u.a. Animal First und Peta, denen sich auch die MUT-Mitglieder nach Aufruf des BAKs Jagd & Angeln aus verschiedenen Bundesländern anschlossen, mit lautstarker Präsenz.

Auch wenn die Jagd unverantwortlicherweise trotz angekündigter Demonstration und des Jagsunfall-Risikos nicht abgesagt wurde, so gab es Erfolge auf Seiten der Tierrechtler zu verbuchen: Nur 45 von 120 geladenen Teilnehmern brachen überhaupt zur Jagd auf, pro Jäger durften 2 Tiere erlegt werden. Durch Störung der Jagd wurden „nur“ 33 Tiere getötet.

Herr Bouffier kündigt eine Wiederholung dieser blutrünstigen Veranstaltung an, seine Gegner werden sich erneut formieren und auch die Partei Mensch Umwelt Tierschutz wird wieder vor Ort sein.