Die Rasselisten sind eine Glaubensfrage

Unser BAK Heimtiere informiert

Am 18. Mai 2016 fand im Rechtsausschuss des Abgeordnetenhauses von Berlin eine Sitzung zur Abstimmung über den Entwurf des neuen Hundegesetzes statt.

Bereits zu Beginn der Sitzung bekam man den Eindruck, dass dies ein lästiger Pflichttermin der Koalition ist – aus den Reihen der Sitzungsteilnehmer ließ sich vernehmen „Es gibt so viel Wichtiges, und wir diskutieren um ein Hundegesetz“…

Lesen Sie hier bitte den kompletten Beitrag: Die Rasselisten sind eine Glaubensfrage

Verbot des Kükenschredderns

Petition

Jährlich werden in Deutschland 50 Millionen männliche Küken gleich nach dem Schlüpfen vergast oder geschreddert, weil die Geflügelwirtschaft für die Babyhähne keine Verwendung findet. Das Oberverwaltungsgericht in Münster hat vergangene Woche entschieden, dass das millionenfache Töten männlicher Küken mit dem Tierschutz vereinbar ist. Wirtschaftliche Interessen seinen wichtiger als das Leben dieser männlichen Tierkinder.

Bitte unterschreiben Sie die Petition von Peta und fordern Sie die Bundeskanzlerin A. Merkel auf, dass Töten der männlichen Küken sofort zu stoppen!

Wir setzen uns für eine Abschaffung der Tiernutzung und -ausbeutung ein, weil Tiere ihrer selbst willen existieren. Solange jedoch Tiere für menschliche Zwecke genutzt werden dürfen, darf die Industrie nicht den Tieren übergestülpt werden, sondern die Industrie muss sich den essenziellen Bedürfnissen von Tieren unterordnen! Lesen Sie hier auch unsere Pressemitteilung.

Demo Maasdorf 11.06.2016

Update

Neben unserem Bundesvorsitzenden Horst Wester macht sich jetzt auch die Tierschützerin Silke Kerner mit ihren beiden Hunden zu Fuß auf den Weg nach Maasdorf, um ein öffentliches Signal gegen Massentierhaltung zu setzen.

Weitere „Lauffreudige“ sind gerne willkommen und können unsere zwei- und vierbeinigen Läufer auf einer von ihnen gewählten Strecke begleiten. Wer will, kann sich auch bis zum „Schweinehochhaus“ in Maasdorf / Sachsen-Anhalt, unseren Aktivisten solidarisch anschließen.

Wer sich noch mit Horst Wester trifft und mit ihm eine Strecke des Weges wandern wird, erfahren Sie hier.

 

 

Neuer Landesvorstand in Niedersachsen gewählt

Am Sonntag, den 22. Mai 2016, fand in der Landeshauptstadt Hannover eine Mitgliederversammlung des Landesverbandes Niedersachsen statt. Die Mitglieder des Flächenlandes wählten einen hochmotivierten neuen Landesvorstand.

Wir gratulieren: Lena Zebbedies, Susanne Berghoff (beide Landesvorsitzende), Vanja Schmidtmann und Manuel Schäfer (Schatzmeisterin und stellv. Schatzmeister) sowie Simone Oppermann (Schriftführerin).

Für den Bundesvorstand nahmen der Bundesvorsitzende Horst Wester, stellv. Generalsekretär Martin Buschmann, Schatzmeisterin Svenja Walter und der Bundesgeschäftsführer Jan Zobel an der Versammlung teil.

Der neu gewählte Landesvorstand wird in den nächsten Wochen und Monaten die Grundsteine legen, um erfolgreich an den anstehenden Wahlen teilnehmen zu können.

Wuzzdog-Festival in Viernheim

Wir, die Regionalgruppe Mannheim der Tierschutzpartei gemeinsam mit dem gemeinnützigen Verein Helfer für Tierseelen in Not e.V aus der Gegend Ludwigshafen, Mannheim und Heidelberg, waren am  21.05.2016 beim Wuzzdog-Festival in Viernheim zu Gast und durften unseren Verein und die MUT dort mit einem Stand präsentieren. Das Festival war organisiert von und zu Gunsten des Tierheims Viernheim. Bei tollem Wetter, vielen Besuchern und guter Musik hatten wir einen erfolgreichen Tag.

Hier noch ein Link zu den Viernheimer Nachrichten.

 

Demo vor dem Zirkus Voyage in Nürnberg-Höfen am 20.05.2016

LV Bayern in Aktion

Premiere des Nürnberger Gastspiels von Zirkus Voyage, der mit ca. 80 Tieren (4 Elefanten, 3 Zebras, weißen Tigern, 2 Giraffen, Kamelen, einem Flusspferd u.v.a.m.) anreiste. In der Vorstellung traten gerade mal 5 Artisten auf. Das private, sehr „steinige“ und unwirtliche Gelände mit den Freigehegen für Zebras, Giraffen und Elefanten grenzt unmittelbar an der, vom Durchgangsverkehr (Südwesttangente / A73) stark befahrenen, sehr lauten Sigmundstraße.

Von „Wildtierverbot Deutschland“ wurde die Demonstration zur Premiere organisiert, an der auch wir uns mit ca. 50 anderen Aktivisten beteiligt haben. Die Veranstaltung verlief friedlich, ohne Provokationen … unser besonderer Dank an Simon Fischer für Organisation und Redebeiträge. Auch die Presse war vor Ort und hat über die Aktion berichtet … leider sehr unkritisch und einseitig pro Zirkus.

Der Wolf: “Schutzstatus muss erhalten bleiben!”

Petition an Umweltminister Stefan Wenzel

Mit dieser Petition fordern wir den Erhalt des hohen Schutzstatus aller Wölfe, welcher sich durch die FFH-Richtlinie, dem Washingtoner Artenschutzabkommen und den Berner Konventionen, durch die verpflichtende Unterschrift der Bundesrepublik Deutschland, verankert und durch den §44 des BNatschG umsetzt.

Zur Sache:

Am 27. April 2016 wurde um kurz nach 20:00 Uhr der Wolf mit der wissenschaftlichen Bezeichnung „MT6“, von Wolfsbefürwortern und Fans liebevoll Kurti“ genannt, durch die Freigabe des niedersächsischen Umweltministers Stefan Wenzel und der niedersächsischen Staatssekretärin Almut Kottwitz, durch den Schuss eines Polizisten erschossen.

Die Goldenstedter Wölfin, welche laut Landwirten und Medien, ebenfalls als angebliche „Problemwölfin“ deklariert wurde, könnte nun, durch den vorangegangenen Präzedenzfall von „Kurti“, ebenfalls bedroht sein.

Zur Geschichte der Goldenstedter Wölfin:

Die Goldenstedter Wölfin fiel in der Vergangenheit durch eine hohe Anzahl von Nutztierrissen auf. Zu verschulden haben dies jedoch in vielen Fällen, die Nutztierhalter, welche ihre Tiere nicht ausreichend geschützt haben. Im Fall von Goldenstedt geht es vorrangig um Schafe von Tino Barth, einem großen Geflügelzüchter und Schafhalter. Seine Schafe halten sich im Naturschutzgebiet in Goldenstedt auf. Herr Barth hat aufgrund des Verlusts seiner Schafe und dem weiteren Schutz, über 15.000 € staatliche Subventionen erhalten. Zusätzlich wurden ihm zwei Herdenschutzhunde finanziert welche nach Einarbeitung eingesetzt werden konnten. Allerdings muss erwähnt werden, dass die Wölfin seit dem Anbringen von Wildkameras keine Schafe mehr gerissen hat, was den Gedanken nahelegt, das dort Machenschaften zugange sind um den Schutzstatus des Wolfes herabzusetzen. Es gibt Augenzeugen welche von wildernden Hunden, welche die Schafe rissen, berichten, so wie von einem schwarzen Schäferhund der dort scheinbar wild lebt. Weiter ist bekannt, dass bei Herrn Barth auf den Moorweiden ein Tierkadaver vergraben wurde und dies vermutlich erst die Wölfin anlockte.

Die Herdenschutzesel und Herdenschutzhunde von Herrn Barth, befanden sich während der Vorkommnisse nicht auf der Weide und auch die Zäune hatten nicht die Höhe wie die Presse angegeben hatte. Dies belegen und dokumentieren Fotos. So fehlte bei den Schafen von Herrn Barth, auf Teilen seiner Weidefläche, z.B. der Grabenschutz und zudem war der Zaun nicht ausreichend mit Strom gesichert. Zur Beweislage vor Ort, wurden Sachverständige einer Fachfirma zu Rate gezogen, um die Ursachen herauszufinden wie es zu den Schafsrissen überhaupt kommen konnte.

Zur Erklärung:

Wölfe gehen den Weg des geringsten Energieverlustes und daher sind Schafe auf einer schlecht und/oder ungeschützten Weide leichter zu reißen, als beispielsweise ein Reh und daher kann man diese Fälle sogar als „Anfütterung“ werten.

Jos de Bruin, einer der führenden Wolfsexperten Deutschlands, mit einer jahrzehntelangen Erfahrung sagt dazu: “Wenn ein Wolf zu oft solch positive Erfahrungen mit Nutztieren hat, wird es schwierig dies dem Wolf wieder abzugewöhnen. Allerdings zeigt dieses Beispiel, dass die „Probleme“ mit Wölfen, durch den Menschen meist „hausgemacht“ sind!“

Auch der Wolfskenner, Stefan Kunkel, welcher ebenfalls auf jahrzehntelange Arbeit mit Wölfen zurückgreifen kann sagt ganz klar: „Die mittlerweile nachgeholten Schutzmaßnahmen hätten schon viel früher erfolgen müssen und bisher sind bedauerlicherweise, außer einem Vergrämungsversuch mit Ultraschall, keinerlei Maßnahmen ergriffen worden um die Wölfin von den Nutztieren weg, hin zu Wildtieren zu bringen.

Beide Wolfskenner und Experten sind sich einig: “Die Ursachen müssen beseitigt werden, nicht die Wölfe!”

Durch den Fall Kurti, scheinen nun Weichen gestellt zu sein, welche diesen Schutzstatus herabsetzen könnten und zukünftig ein vereinfachtes Verfahren zur Aufnahme in das Jagdrecht oder auch einzelnen Abschüssen (eventuelles Beispiel die Goldenstedter Wölfin), gewährleisten.

Ein Schutz der Nutztiere ist aber möglich und wird nach Antragstellung sogar gefördert. Unter die Förderung fallen beispielsweise Herdenschutzhunde oder auch Schutzzäune mit sogenannten Lappen. Selbstverständlich sollte auch sein, wenn ein Schaden an Nutztieren entstanden und der Wolf nachweislich daran beteiligt ist, der Schäfer beispielsweise, so wie Herr Barth im oben genannten Beispiel, unverzüglich finanziell unterstützt werden muss.

Kompetente und seriöse Informationen über den Wolf, Herdenschutz und Schadenkompensation in Sachsen, Niedersachsen und Deutschland, kann man erfahren über das Kontaktbüro Wolfsregion Lausitz www.wolfsregion-lausitz.de

Nach Pfingsten soll eine Petition an den Start gehen, welche unter dem Motto „Wir brauchen den Wolf hier nicht“ steht und daher ist es umso wichtiger, dass diese Petition so oft und weiträumig geteilt wird, wie nur irgend möglich, denn am Beispiel der vergangenen Abstimmung einer Kreistagung in Kirchlinteln zeigt das Ergebnis, dass man mit 99% von ca 200 Teilnehmern, „den Wolf dort NICHT will“.
Sie steht unter dem Motto: „Wir brauchen den Wolf hier nicht. Es ist Zeit das Experiment zu beenden. Der Preis ist zu hoch.”
http://wolfsmonitor.de/?p=2797

Hieß es nicht im September letzten Jahres bei einer Forsa-Umfrage, die im Auftrag des NABU durchgeführt wurde, noch, dass 80 % aller Deutschen die Rückkehr der Wölfe begrüßen würden? 78% sogar dann, wenn es dabei zu Problemen komme?

Am 11. September 2016 sind Kommunalwahlen in Niedersachsen. Bitte dort nochmals FÜR den Wolf abstimmen, indem die „richtige“ Partei gewählt wird.

Patricia Kopietz
(Leiterin des Bundesarbeitskreises gegen Jagd & Angeln der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei)

Tagung des Rates für Landwirtschaft und Fischerei am 17.05.2016 in Brüssel

Am gestrigen Tag, dem 17.05.2016, fand in Brüssel die Tagung des Rates für Landwirtschaft und Fischerei, kurz Agrarrat statt. Auf der Tagesordnung stand unter anderem der Punkt Tierschutz unter folgenden Aspekten:

  • Eurobarometer zum Tierschutz
  • Einrichtung einer EU-Plattform für Tierschutz

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt unterstützt den Vorschlag aus Deutschland, Dänemark, Niederlande und Schweden, auf EU-Ebene eine Tierschutz-Internetplattform einzurichten, ähnlich dem Modell der EU-Plattform für Ernährung, Bewegung und Gesundheit, um eine europaweite einheitliche Umsetzung der geltenden Tierschutzstandards zu erreichen.

Noch sind keine Ergebnisse der erfolgten Tagung bekannt.

Allerdings ist die eventuell aufkeimende Hoffnung auch hier direkt wieder im Keim zu ersticken!

Tatsächlich ging es auch gestern lediglich um Agrarpolitik und Subventionen, also um die sogenannten „Nutztiere“.

Landwirte, die EU-Subventionen, bzw. Direktzahlungen von der Europäischen Union erhalten, sind inzwischen an Auflagen bei der Lebensmittelsicherheit, beim Tierschutz und Umweltschutz gebunden. So soll eine Plattform nach dem oben genannten Beispiel scheinbar lediglich der Kommission dienen, um einheitliche und politisch korrekte Standards bei der Verteilung von Subventionen zu erwirken, sowie dem Nutztierhalter dazu dienen, leichter an diese Gelder heranzukommen.

Den Straßentieren in Europa nutzt auch dieser Plan erneut nichts, sie kommen in den Tierschutzrichtlinien der Europäischen Kommission weiterhin nicht vor.

Wir bitten, unsere Forderung um Erweiterung der EU-Richtlinien für den Schutz von Straßentieren an den EU-Rat zu unterstützen:

Sandra Lück

Sprecherin Bundesarbeitskreis praktischer Tierschutz

Partei Mensch Umwelt Tierschutz / Tierschutzpartei

Tierschutzpartei verurteilt Schwanennest-Zerstörung am Tübinger Nadelöhr

Pressemitteilung / 17.05.2016

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) verurteilt die Zerstörung des Schwanen-Nistplatzes am Nadelöhr unter der Neckarbrücke in Tübingen im Vorfeld des Stocherkahnrennens auf das Schärfste. „Mit der Umsiedlung der Eier in ein anderes Schwanengelege ist einem wertebezogenen Tierschutzgedanken nicht Genüge getan“, kritisiert der Bundesvorsitzende Matthias Ebner, der auch dem Landesverband Baden-Württemberg vorsteht.

Als traurig und beschämend bezeichnet Ebner den Vorgang auf Kosten der brütenden Schwäne. „Hier zeigt sich, was das Staatsziel Tierschutz in der Praxis tatsächlich wert ist, wenn in überheblicher Manier und mit Gewalt in das natürliche Brutverhalten der Tiere eingegriffen wird, bloß um eine Spaßveranstaltung durchzusetzen.“, so Ebner weiter. Aggressiv gezeigt haben sich in diesem Fall nicht die Schwäne, sondern der Mensch, der diesem Ereignis mit Lebertrantrinken und Spanferkel den Tier- und Naturschutz offenbar sorglos unterordne.

Geschäftsstelle:
Landesverband Baden-Württemberg
Postfach 20
75231 Tiefenbronn
baden-wuerttemberg (at) tierschutzpartei.de

Rücksichtslose Wirtschafts- und Handelspolitik der EU lässt Meere ausbluten

Pressemitteilung / 17.05.2016

424.993 Tonnen „Lebendgewicht“ hat die EU im Jahr 2014 aus dem Mittelmeer gefischt. Die Anzahl der getöteten Fische wird leider nicht bekannt gegeben. Laut Europäischem Parlament sind dabei 96% der bodennahen Arten sowie 71% der Fische aus mittleren Tiefen, wie Sardinen und Sardellen, überfischt.

Vor diesem Hintergrund stimmte am 18.04.2016 der Fischereiausschuss der EU mit Liberia und Mauretanien über ein nachhaltiges, partnerschaftliches Fischereiabkommen ab. Die Fangmöglichkeiten der europäischen Gemeinschaft und die finanziellen Gegenleistungen für die beiden Staaten wurden für einen Zeitraum von vorerst vier Jahren beschlossen.

Noch 2009 wurde die Überfischung im Atlantik auf 86% geschätzt, im Laufe der vergangenen Jahre hat sich der Fischbestand jedoch wieder erholt, sodass 2014 „nur noch“ von 41% Überfischung die Rede war.

Der „Wiederauffüllungsplan“ für Roten Thun im Ostatlantik und im Mittelmeer, der ebenfalls Bestandteil der Sitzung vom 18.04. war, führt also keineswegs zu einer Reduzierung der Fangquoten in unseren Ozeanen, sie wird lediglich ausgelagert. Und zwar in jene Länder, deren Lebensgrundlage die Fischerei bisher dargestellt hat. Bereits 11 Drittländer plündert die EU mit ihrem Prinzip „Cash for Fish!“, um den Überkonsum an Fischprodukten hierzulande zu bedienen.

Doch die subventionierte Fischerei durch die EU bedeutet nicht nur die Ausrottung unserer Meere. Sie provoziert auch eine weitere Fluchtursache für jene Menschen, die aufgrund der Fanglizenzen für europäische Schiffe, die mit ihren Netzen bis zu 200 Tonnen Fisch am Tag fangen und verarbeiten, ihre Arbeit und ihr Einkommen verlieren.

Die EU lässt mit ihrer rücksichtslosen Wirtschafts- und Handelspolitik nicht nur die Meere ausbluten, sie verschuldet weitaus mehr, als sie je durch Gelder für Entwicklungshilfe und Umweltprojekte wieder gut machen kann.

– Wenn das Meer stirbt, stirbt auch der Mensch –

Bundesarbeitskreis Ozeanschutz
Partei Mensch Umwelt Tierschutz / Tierschutzpartei