Landesvorsitzende Lena Zebbedies in Presse

Presse über uns

Die „Neue Presse“ / Hannover / Meine Region berichtete am gestrigen Tag ausführlich über unsere neu gewählte Landesvorsitzende des Landesverbandes Niedersachsen, Lena Zebbedies, und gibt Einblick in Lenas Motivation für den Landesvorsitz kandidiert zu haben.

Wir bedanken uns bei Lena für ihr Engagment und wünschen ihr nebst ihren frisch gewählten Parteikollegen/innen im Landesvorstand alles Gute und eine erfolgreiche politische Arbeit!

Zum Presseartikel hier.

Tote Wölfin gefunden – Totalversagen des Wolfsmonitorings in Niedersachsen!

Pressemitteilung / 26.05.2016

Das Wolfsbüro des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) hat am 24.05.2016 darüber informiert, dass ein Bundesforstmitarbeiter auf dem Truppenübungsplatz Munster Nord am späten Sonntagabend eine tote Wölfin gefunden hat. Die Tierschutzpartei (Partei Mensch Umwelt Tierschutz) nimmt diesen Sachverhalt mit großer Bestürzung zur Kenntnis. Es handelt sich hierbei um die im Juni 2015 besenderte Fähe FT10, die Schwester von Wolf „Kurti“, bekannt auch als MT6, der am 27. April im Auftrag des niedersächsischen Umweltministeriums regelrecht hingerichtet wurde.

Die Fähe wurde zur weiteren Untersuchung nach Berlin zum Leibnitz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) gebracht. Erlegen ist das Tier schon Tage zuvor ihren noch ungeklärten Bissverletzungen. Besonders tragisch ist die Tatsache, dass die Fähe kurz vorher noch Welpen hatte. Für die hilflosen Welpen ist wohl jede Hilfe zu spät, denn diese haben nach spätestens 48 Stunden kaum noch eine Überlebenschance. Ob die Welpen gesucht werden, ist derzeit nicht bekannt. Man kann nur spekulieren, ob eventuell sogar MT6 der Vater ist. Wenn dem so war, hatte die Fähe keine andere Möglichkeit, als unter schwersten Bedingungen alleine die Welpen groß zu ziehen.

„Wölfe schießen rächt sich! Das Umweltministerium in Niedersachsen sollte sich ernsthaft über das erneute Fehlverhalten des Monitorings Gedanken machen! “, so Stefan Kunkel, Mitglied der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) und langjähriger Wolfskenner. Die Tierschutzpartei mahnt demnach einen sachgerechten Umgang mit dem Thema Wolf an.

Die Tierschutzpartei fordert vom niedersächsischen Umweltministerium eine lückenlose Aufklärung über das munsteraner Rudel und eine sofortige Abkehr von ihrem momentanen Monitoring hin zu einem, das auch tatsächlich die Wölfe berücksichtigt.

Thomas Schwarz
Pressesprecher
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Telefon: 02131 / 7398300 oder  02131 / 7398430
E-Mail: thomas-schwarz (at) tierschutzpartei.de

MUT-Magazin Nr. 50 ist unterwegs

Mitglieder der Tierschutzpartei finden Ende dieser Woche die aktuelle Ausgabe des MUT-Magazins (2/2016) im Briefkasten. Das Jubiläumsheft Nr. 50 ist prall gefüllt mit 60 Seiten rund um Tierrecht, Tierschutz und anderen aktuellen politischen Themen.

Wer (noch) nicht Mitglied ist, kann gerne völlig unverbindlich ein kostenloses Probeexemplar anfordern: E-Mail an info (at) mutmag.de oder sekretariat (at) tierschutzpartei.de mit den Angaben einer gültigen Postanschrift genügt!

Am besten natürlich gleich Mitglied werden und künftig das Magazin druckfrisch erhalten!

Themen dieser Ausgabe sind unter anderem:

  • Titelthema: Kurti, kein Vergeben kein Vergessen!
  • Riesenrad in Düsseldorf – Für die Tiere drehen wir am Rad
  • Schwerpunktthema: Moritz, die tapferste Stadttaube Frankens
  • Rasselisten
  • Interviews mit Britta Oettl und Larissa Hartkopf
  • Neuigkeiten aus den Landesverbänden
    – u.v.m.

Euer Chefredakteur Jan Zobel

Die Rasselisten sind eine Glaubensfrage

Unser BAK Heimtiere informiert

Am 18. Mai 2016 fand im Rechtsausschuss des Abgeordnetenhauses von Berlin eine Sitzung zur Abstimmung über den Entwurf des neuen Hundegesetzes statt.

Bereits zu Beginn der Sitzung bekam man den Eindruck, dass dies ein lästiger Pflichttermin der Koalition ist – aus den Reihen der Sitzungsteilnehmer ließ sich vernehmen „Es gibt so viel Wichtiges, und wir diskutieren um ein Hundegesetz“…

Lesen Sie hier bitte den kompletten Beitrag: Die Rasselisten sind eine Glaubensfrage

Verbot des Kükenschredderns

Petition

Jährlich werden in Deutschland 50 Millionen männliche Küken gleich nach dem Schlüpfen vergast oder geschreddert, weil die Geflügelwirtschaft für die Babyhähne keine Verwendung findet. Das Oberverwaltungsgericht in Münster hat vergangene Woche entschieden, dass das millionenfache Töten männlicher Küken mit dem Tierschutz vereinbar ist. Wirtschaftliche Interessen seinen wichtiger als das Leben dieser männlichen Tierkinder.

Bitte unterschreiben Sie die Petition von Peta und fordern Sie die Bundeskanzlerin A. Merkel auf, dass Töten der männlichen Küken sofort zu stoppen!

Wir setzen uns für eine Abschaffung der Tiernutzung und -ausbeutung ein, weil Tiere ihrer selbst willen existieren. Solange jedoch Tiere für menschliche Zwecke genutzt werden dürfen, darf die Industrie nicht den Tieren übergestülpt werden, sondern die Industrie muss sich den essenziellen Bedürfnissen von Tieren unterordnen! Lesen Sie hier auch unsere Pressemitteilung.

Demo Maasdorf 11.06.2016

Update

Neben unserem Bundesvorsitzenden Horst Wester macht sich jetzt auch die Tierschützerin Silke Kerner mit ihren beiden Hunden zu Fuß auf den Weg nach Maasdorf, um ein öffentliches Signal gegen Massentierhaltung zu setzen.

Weitere „Lauffreudige“ sind gerne willkommen und können unsere zwei- und vierbeinigen Läufer auf einer von ihnen gewählten Strecke begleiten. Wer will, kann sich auch bis zum „Schweinehochhaus“ in Maasdorf / Sachsen-Anhalt, unseren Aktivisten solidarisch anschließen.

Wer sich noch mit Horst Wester trifft und mit ihm eine Strecke des Weges wandern wird, erfahren Sie hier.

 

 

Neuer Landesvorstand in Niedersachsen gewählt

Am Sonntag, den 22. Mai 2016, fand in der Landeshauptstadt Hannover eine Mitgliederversammlung des Landesverbandes Niedersachsen statt. Die Mitglieder des Flächenlandes wählten einen hochmotivierten neuen Landesvorstand.

Wir gratulieren: Lena Zebbedies, Susanne Berghoff (beide Landesvorsitzende), Vanja Schmidtmann und Manuel Schäfer (Schatzmeisterin und stellv. Schatzmeister) sowie Simone Oppermann (Schriftführerin).

Für den Bundesvorstand nahmen der Bundesvorsitzende Horst Wester, stellv. Generalsekretär Martin Buschmann, Schatzmeisterin Svenja Walter und der Bundesgeschäftsführer Jan Zobel an der Versammlung teil.

Der neu gewählte Landesvorstand wird in den nächsten Wochen und Monaten die Grundsteine legen, um erfolgreich an den anstehenden Wahlen teilnehmen zu können.

Wuzzdog-Festival in Viernheim

Wir, die Regionalgruppe Mannheim der Tierschutzpartei gemeinsam mit dem gemeinnützigen Verein Helfer für Tierseelen in Not e.V aus der Gegend Ludwigshafen, Mannheim und Heidelberg, waren am  21.05.2016 beim Wuzzdog-Festival in Viernheim zu Gast und durften unseren Verein und die MUT dort mit einem Stand präsentieren. Das Festival war organisiert von und zu Gunsten des Tierheims Viernheim. Bei tollem Wetter, vielen Besuchern und guter Musik hatten wir einen erfolgreichen Tag.

Hier noch ein Link zu den Viernheimer Nachrichten.

 

Demo vor dem Zirkus Voyage in Nürnberg-Höfen am 20.05.2016

LV Bayern in Aktion

Premiere des Nürnberger Gastspiels von Zirkus Voyage, der mit ca. 80 Tieren (4 Elefanten, 3 Zebras, weißen Tigern, 2 Giraffen, Kamelen, einem Flusspferd u.v.a.m.) anreiste. In der Vorstellung traten gerade mal 5 Artisten auf. Das private, sehr „steinige“ und unwirtliche Gelände mit den Freigehegen für Zebras, Giraffen und Elefanten grenzt unmittelbar an der, vom Durchgangsverkehr (Südwesttangente / A73) stark befahrenen, sehr lauten Sigmundstraße.

Von „Wildtierverbot Deutschland“ wurde die Demonstration zur Premiere organisiert, an der auch wir uns mit ca. 50 anderen Aktivisten beteiligt haben. Die Veranstaltung verlief friedlich, ohne Provokationen … unser besonderer Dank an Simon Fischer für Organisation und Redebeiträge. Auch die Presse war vor Ort und hat über die Aktion berichtet … leider sehr unkritisch und einseitig pro Zirkus.

Der Wolf: „Schutzstatus muss erhalten bleiben!“

Petition an Umweltminister Stefan Wenzel

Mit dieser Petition fordern wir den Erhalt des hohen Schutzstatus aller Wölfe, welcher sich durch die FFH-Richtlinie, dem Washingtoner Artenschutzabkommen und den Berner Konventionen, durch die verpflichtende Unterschrift der Bundesrepublik Deutschland, verankert und durch den §44 des BNatschG umsetzt.

Zur Sache:

Am 27. April 2016 wurde um kurz nach 20:00 Uhr der Wolf mit der wissenschaftlichen Bezeichnung „MT6“, von Wolfsbefürwortern und Fans liebevoll Kurti“ genannt, durch die Freigabe des niedersächsischen Umweltministers Stefan Wenzel und der niedersächsischen Staatssekretärin Almut Kottwitz, durch den Schuss eines Polizisten erschossen.

Die Goldenstedter Wölfin, welche laut Landwirten und Medien, ebenfalls als angebliche „Problemwölfin“ deklariert wurde, könnte nun, durch den vorangegangenen Präzedenzfall von „Kurti“, ebenfalls bedroht sein.

Zur Geschichte der Goldenstedter Wölfin:

Die Goldenstedter Wölfin fiel in der Vergangenheit durch eine hohe Anzahl von Nutztierrissen auf. Zu verschulden haben dies jedoch in vielen Fällen, die Nutztierhalter, welche ihre Tiere nicht ausreichend geschützt haben. Im Fall von Goldenstedt geht es vorrangig um Schafe von Tino Barth, einem großen Geflügelzüchter und Schafhalter. Seine Schafe halten sich im Naturschutzgebiet in Goldenstedt auf. Herr Barth hat aufgrund des Verlusts seiner Schafe und dem weiteren Schutz, über 15.000 € staatliche Subventionen erhalten. Zusätzlich wurden ihm zwei Herdenschutzhunde finanziert welche nach Einarbeitung eingesetzt werden konnten. Allerdings muss erwähnt werden, dass die Wölfin seit dem Anbringen von Wildkameras keine Schafe mehr gerissen hat, was den Gedanken nahelegt, das dort Machenschaften zugange sind um den Schutzstatus des Wolfes herabzusetzen. Es gibt Augenzeugen welche von wildernden Hunden, welche die Schafe rissen, berichten, so wie von einem schwarzen Schäferhund der dort scheinbar wild lebt. Weiter ist bekannt, dass bei Herrn Barth auf den Moorweiden ein Tierkadaver vergraben wurde und dies vermutlich erst die Wölfin anlockte.

Die Herdenschutzesel und Herdenschutzhunde von Herrn Barth, befanden sich während der Vorkommnisse nicht auf der Weide und auch die Zäune hatten nicht die Höhe wie die Presse angegeben hatte. Dies belegen und dokumentieren Fotos. So fehlte bei den Schafen von Herrn Barth, auf Teilen seiner Weidefläche, z.B. der Grabenschutz und zudem war der Zaun nicht ausreichend mit Strom gesichert. Zur Beweislage vor Ort, wurden Sachverständige einer Fachfirma zu Rate gezogen, um die Ursachen herauszufinden wie es zu den Schafsrissen überhaupt kommen konnte.

Zur Erklärung:

Wölfe gehen den Weg des geringsten Energieverlustes und daher sind Schafe auf einer schlecht und/oder ungeschützten Weide leichter zu reißen, als beispielsweise ein Reh und daher kann man diese Fälle sogar als „Anfütterung“ werten.

Jos de Bruin, einer der führenden Wolfsexperten Deutschlands, mit einer jahrzehntelangen Erfahrung sagt dazu: „Wenn ein Wolf zu oft solch positive Erfahrungen mit Nutztieren hat, wird es schwierig dies dem Wolf wieder abzugewöhnen. Allerdings zeigt dieses Beispiel, dass die „Probleme“ mit Wölfen, durch den Menschen meist „hausgemacht“ sind!“

Auch der Wolfskenner, Stefan Kunkel, welcher ebenfalls auf jahrzehntelange Arbeit mit Wölfen zurückgreifen kann sagt ganz klar: „Die mittlerweile nachgeholten Schutzmaßnahmen hätten schon viel früher erfolgen müssen und bisher sind bedauerlicherweise, außer einem Vergrämungsversuch mit Ultraschall, keinerlei Maßnahmen ergriffen worden um die Wölfin von den Nutztieren weg, hin zu Wildtieren zu bringen.

Beide Wolfskenner und Experten sind sich einig: „Die Ursachen müssen beseitigt werden, nicht die Wölfe!“

Durch den Fall Kurti, scheinen nun Weichen gestellt zu sein, welche diesen Schutzstatus herabsetzen könnten und zukünftig ein vereinfachtes Verfahren zur Aufnahme in das Jagdrecht oder auch einzelnen Abschüssen (eventuelles Beispiel die Goldenstedter Wölfin), gewährleisten.

Ein Schutz der Nutztiere ist aber möglich und wird nach Antragstellung sogar gefördert. Unter die Förderung fallen beispielsweise Herdenschutzhunde oder auch Schutzzäune mit sogenannten Lappen. Selbstverständlich sollte auch sein, wenn ein Schaden an Nutztieren entstanden und der Wolf nachweislich daran beteiligt ist, der Schäfer beispielsweise, so wie Herr Barth im oben genannten Beispiel, unverzüglich finanziell unterstützt werden muss.

Kompetente und seriöse Informationen über den Wolf, Herdenschutz und Schadenkompensation in Sachsen, Niedersachsen und Deutschland, kann man erfahren über das Kontaktbüro Wolfsregion Lausitz www.wolfsregion-lausitz.de

Nach Pfingsten soll eine Petition an den Start gehen, welche unter dem Motto „Wir brauchen den Wolf hier nicht“ steht und daher ist es umso wichtiger, dass diese Petition so oft und weiträumig geteilt wird, wie nur irgend möglich, denn am Beispiel der vergangenen Abstimmung einer Kreistagung in Kirchlinteln zeigt das Ergebnis, dass man mit 99% von ca 200 Teilnehmern, „den Wolf dort NICHT will“.
Sie steht unter dem Motto: „Wir brauchen den Wolf hier nicht. Es ist Zeit das Experiment zu beenden. Der Preis ist zu hoch.”
http://wolfsmonitor.de/?p=2797

Hieß es nicht im September letzten Jahres bei einer Forsa-Umfrage, die im Auftrag des NABU durchgeführt wurde, noch, dass 80 % aller Deutschen die Rückkehr der Wölfe begrüßen würden? 78% sogar dann, wenn es dabei zu Problemen komme?

Am 11. September 2016 sind Kommunalwahlen in Niedersachsen. Bitte dort nochmals FÜR den Wolf abstimmen, indem die „richtige“ Partei gewählt wird.

Patricia Kopietz
(Leiterin des Bundesarbeitskreises gegen Jagd & Angeln der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei)