1. Mahnwache gegen Tiertransporte 2020

Am Samstag fand unsere erste Mahnwache gegen Tiertransporte in der Innenstadt von Hannover statt. Trotz des schlechten Wetters konnten viele Menschen erreicht werden. Großen Dank an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer !

Frau Otte-Kinast wurde wie folgt über die Mahnwache informiert:

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Für mehr Tierwohl?

Zugegeben: Frau Otte-Kinast macht sich Gedanken, wie es den Tieren besser gehen könnte. Schade nur, dass die Einführung einer solchen Steuer Angelegenheit des Bundes ist und Frau Klöckner schon mal abgewunken hat. Sie setzt derweil auf ihr freiwilliges Tierwohllabel, welches seinem Namen wohl kaum gerecht werden wird.

Anstatt Nebelkerzen zu schmeißen, könnte die Ministerin auf Landesebene erst mal ihre Kompetenzen ausschöpfen und beispielsweise den Transport von Tieren in bestimmte Drittländer stoppen. Noch besser wäre natürlich, wenn sich die Verantwortlichen aller Ebenen darauf besinnen, dass der Tierschutz als Staatsziel im Grundgesetz verankert ist und somit insbesondere bei der Gesetzgebung zu berücksichtigen ist. Naja, wenn keine/r sich traut, entsprechende Gesetze auf den Weg zu geben, verpufft dieser gute Ansatz ebenfalls.

Und zur Finanzierung: Hier bleibt doch nur, die Weichen bei der Ausgestaltung der Gemeinsame Agrarpolitik der EU (Deutschland fließen hier z.Zt. jährlich rd. 6,2 Milliarden Euro zu) richtig zu stellen. Aktuell werden die Bedingungen für die Förderperiode 2021 bis 2027 ausgehandelt.

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/bessere-staelle-fuer-mehr-tierwohl-niedersachsen-will-sondersteuer-auf-fleisch-eier-und-milch/25393130.html?fbclid=IwAR1zvfMWukW-Z03rlt13nOiOQ9jOcVxmWUAZdijj-4PIAxRY3P8R6XrELaA

Internationale Brieftaubenmesse in Dortmund – LV NRW

An diesem Wochenende werden in Dortmund über 12.000 Besucher bei der internationalen Brieftaubenmesse erwartet.

Der Verband Deutscher Brieftaubenzüchter verkündet einmal mehr mit Stolz, dass es sich bei der Veranstaltung mit 200 Ausstellern aus ganz Europa und Asien um die weltgrößte Ausstellung dieser Art handelt, bei der in diesem Jahr neben den Brieftaubenzüchtern erstmals auch Ziervogelhalter vertreten sind.
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Willkommen im Jahrzehnt der Tierschutzpolitik!

Das vergangene Jahrzehnt war geprägt von der wachsenden Sorge um den Klimawandel. Die 2020er Jahre werden nun unsere letzte Chance sein, die Klimakrise auch tatsächlich zu bewältigen.

Es wird auch das Jahrzehnt sein, in dem die Nachfrage nach Fleisch und Milchprodukten sinken wird. Und das Jahrzehnt, das die öffentliche Wahrnehmung der industriellen Tierhaltung verändern wird: von einer Quelle des Wohlstands hin zu einem ökologischen Problem. Continue reading “Willkommen im Jahrzehnt der Tierschutzpolitik!”

Krefelder Zoo – Tierschutzpartei NRW fordert umfassende Aufklärung und Konsequenzen

Feuertod gefangener Zoo-Affen wirft viele Fragen auf – Tragödie an Silvester

Fassungslosigkeit, Entsetzen, tiefe Trauer – und Wut. Wut über das unnötige Sterben Dutzender Affen, tierischer Mitgeschöpfe, die zum Menschenvergnügen in Gefangenschaft im Krefelder Zoo leben mussten – und wiederum für ein Menschenvergnügen, Feuerwerk/Feuerlaternen an Silvester ihr Leben lassen mussten.
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Wolfsschutz europaweit durchsetzen!

Dank des seit Jahrzehnten geltenden strengen Schutzes des Wolfes konnte die gefährdete Tierart vor der endgültigen Ausrottung in Europa bewahrt werden. Inzwischen hat die natürliche Regeneration der Populationen auch zu einer Rückkehr nach Deutschland geführt. 105 Wolfsrudel, 25 Wolfspaare und 13 sesshafte Einzelwölfe sind nun hier heimisch. Continue reading “Wolfsschutz europaweit durchsetzen!”

Australische Buschfeuer auf dem Höhepunkt

Die Zahl der Buschbrände in Australien wächst immer weiter, inzwischen werden allein in New South Wales über 100 Feuer gezählt. Die Hälfte von ihnen ist außer Kontrolle, seit Ausbruch der ersten Brände im September ist auf einer Fläche von der Größe Dänemarks Wald niedergebrannt.

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Vier engagierte Frauen haben…

Vier engagierte Frauen haben eine Bürgerinitiative gegen die geplante Erweiterung einer Hähnchenmastanlage in Enger NRW gegründet und alle Akteure für den 28.12.2019 zu einer Informationsveranstaltung geladen. 
Bild 1
Zu Gast waren Vertreter der politischen Parteien und verschiedener NGO’s, interessierte Bürger und auch Landwirte.  
Der betroffene Landwirt war der Einladung nicht gefolgt.
Im Ergebnis waren sich die rd. 70 Besucher der Veranstaltung mehr oder weniger einig, dass das Einpferchen von Tieren auf engstem Raum inkl. der damit verbundenen Emissionen überaus problematisch für die Umwelt, die Gesundheit der Menschen und natürlich auch für das Wohlergehen der Tiere ist.
Kommunalpolitiker der Parteien, die auf Landes- bzw. Bundesebene durch entsprechende Gesetzgebung den Bau entsprechender Anlagen mit den o.a. Auswirkungen zulassen, lobten den Einsatz der BI und gelobten, den Bau der Anlage zu verhindern, soweit es ihnen möglich sei.
Es stellt sich die Frage, warum es diese ganzen, offensichtlich antiquierten und in mehrerlei Hinsicht lebensverachtenden Gesetze überhaupt noch gibt. Schließlich sollen die gewählten Parlamentarier den Willen des Volkes umsetzen. Offensichtlich haben die Berufspolitiker den Bezug zum Volk verloren; sie verlassen sich auf die Vertreter der jeweiligen Interessengruppen, dessen Rat sie suchen. Aber auch innerhalb der jeweiligen Interessengruppen herrscht keine Einigkeit, wie z.B. die jüngsten Bauernproteste zeigen. U.a. aus diesem Grund bot die Assistentin des EU-Abgeordneten Martin Buschmann (Partei Mensch Umwelt Tierschutz) Nele Sophie Wilmking (Bild 1) einen persönlichen Austausch mit betroffenen Landwirten zum zielführenden Einsatz der Agrarsubventionen an.

Bild 2
Zusammenfassend bleibt festzustellen, dass sich wirklich jeder jederzeit für unsere Umwelt und für unsere Tiere einsetzen kann. Jeder kann in seinem Bekannten- und Freundeskreis über die Zustände in der Tierhaltung informieren. Jedem ist es unbenommen, politisch tätig zu werden. Und jeder sollte sein Wahlrecht als Privileg zu Gestaltung seiner persönlichen Lebensumstände sehen. Setzt natürlich voraus, dass auch die Programme der Parteien gelesen werden.
Und das allerwichtigste: Wählt authentische Kandidaten. Gestern ganz stark: Martin Lück (Bild 1), Vorsitzender des Landesverbandes NRW der Partei Mensch Umwelt Tierschutz, welcher sich nach 15 Jahren Aktivismus u.a. bei Greenpeace und SeaShepard entschlossen hat, auch den politischen Weg einzuschlagen und Marianne Rautenberg (Bild 2, 2.v.l.), welche als Kreistagsabgeordnete über vielfältige Informationen verfügt und u.a. die schöngeredete Qualität des Grundwassers in NRW unter Hinweis auf geschickt pauschalierte Darstellungen ins Wanken brachte.