Aktionen, die in Berlin stattfinden und an denen Mitglieder des Landesverbandes Berlin anwesend sein werden!
25. April 11:30 Uhr Breitscheidplatz Großdemo Forschung ja – Tierversuche nein!
05. Mai 11:00 Uhr Bundeskanzleramt Demo zum Europäischen Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen unter dem Motto: „Aufzug statt Auszug“
10. Mai 15:00 Uhr Infotreff für Mitglieder und Interessierte im Samadhi Wilhelmstr 77, 10117 Berlin – Voranmeldung erbeten bei J. Neubert / Tel.: 030 663 07 537
16. Mai 14:00 Uhr Breitscheidplatz YES WE CARE 4 – Demo gegen das Hundemassaker in Rumänien.
“Wenn Tiere so sind wie wir, sind Tierversuche untragbar. Wenn sie nicht so sind wie wir, sind Tierversuche sinnlos.” – Ärzte gegen Tierversuche e.V.
Gemäß Art. 17 GG wurde durch unser Mitglied im Bundesvorstand Luise Wenkheimer und Herrn Volker Voss das Petitionsrecht in Anspruch genommen und am 20.11.14 eine Beschwerde beim Landtag Baden-Württemberg zur parlamentarischen Klärung der Grundsatzfrage über das Recht auf Informationsfreiheit hinsichtlich der Tierversuche im Land Baden-Württemberg eingereicht (Petition 15/4604). Bislang wird jede Auskunft dazu verweigert mit der Begründung, im Land Baden-Württemberg gebe es keinen Anspruch auf Informationsfreiheit.
Im weiteren Verlauf wurde bei der Staatsanwaltschaft Nürnberg Anzeige gegen die Behörde Regierungspräsidium Tübingen als genehmigende Behörde für die Tierversuche am Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik an der Uni Tübingen erstattet. Der Behörde wird vorgeworfen, Straftaten gegen das Tierschutzgesetz §§ 1, 2, 7, 8, 11 und 15 begangen zu haben.
Dieses Verfahren wurde von der Staatsanwaltschaft Tübingen am 09.01.2015 gemäß § 152 Abs. 2 StPO abgelehnt, woraufhin Frau Wenkheimer am 21.01.2015 Strafanzeige bei der Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart stellte.
Nachdem auch diese Anzeige abgelehnt wurde, schrieb Frau Wenkheimer die Abgeordneten des Landtags Baden-Württemberg an, sich der Petition und der damit verbundenen Forderung nach Informationsfreiheit anzunehmen. Über diese Petition wird im Ausschuss des Landtags Baden-Württemberg am 07.05.2015 beraten.
Ins Licht der Öffentlichkeit geriet das Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik in Tübingen durch erschreckende Filmaufnahmen, die im Rahmen der Sendung Stern-TV ausgestrahlt wurden. Ein Mitglied der “Soko Tierschutz” konnte, under cover als Tierpfleger tätig, Filme von leidenden und kranken Tieren machen. Auch die Organisation “Ärzte gegen Tierversuche e.V.” wurde in Tübingen tätig und erstattete Anzeige wegen Tierquälerei gegen das MPI, was zumindest eine Hausdurchsuchung nach sich zog.
Seit einem Jahr halten Tierschützer und die Partei Mensch Umwelt Tierschutz regelmäßig Mahnwachen vor dem Schlachtbetrieb Vion in Bad-Bramstedt ab und demonstrieren dort lautstark unter dem Motto: „Fleisch ist ein Stück ermordetes Tier!“
Die Kieler-Nachrichten-Online berichteten am 23.04.2015 unter der Überschrift “Tierschützer werden nicht müde” über diese Aktion.
Unsere Partei war am 11.04.2015 mit 9 Mitgliedern aus den Landesverbänden Schleswig-Holstein, Hamburg und Berlin dabei. Hier zum Video.
Die Deutsche Bahn AG wird bestreikt. Am 17.04.2015 endeten die Tarifgespräche zwischen dem Unternehmen und der Gewerkschaft GDL ergebnislos, als Folge wurden für den heutigen Mittwoch, den 22.04.2015 Streiks angekündigt. Gegenstand der Verhandlungen sind unter anderem 5% mehr Lohn sowie eine Verkürzung der Arbeitszeit um eine Stunde für die Arbeitnehmer. Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz unterstützt diese Forderungen der GDL.
Erster öffentlicher Auftritt von einer unserer Bundesvorsitzenden Bettina Jung in Bremen
Andreas Zemke, Landesvorsitzender von Bremen der Partei Mensch Umwelt Tierschutz, hat sich am 18.04.2015 zum Aktionstag zur Abschaffung der Tierversuche Verstärkung aus Hamburg nach Bremen geholt!
Eine unserer Bundesvorsitzenden, Bettina Jung, hielt eine mitreißende Rede, die Sie hier anhören und –sehen können!
Fast alle Leute, mit denen man spricht, könnten die Tiere, dessen Fleisch sie essen, nicht selber töten. Denn intuitiv wissen die meisten Leute, dass das Töten von Tieren weniger schöne Emotionen auslöst; Tiere in den Tod streicheln, geht eben nun mal nicht. Deshalb möchte man das Schlachten, das unmittelbar mit dem Fleischessen in Verbindung steht, so gut wie nur möglich verdrängen, was auch ganz gut funktioniert, solange man sich dem kompletten „Herstellungsprozess“ des Fleisches verschließt und man genügend Pro-Argumente für sich auf Lager hat.
Aber: „Wer Fleisch ist, gibt den Auftrag zum Töten!“
Es ist eine harte und vorwurfsvolle Aussage, ein unabänderliches Faktum, das nicht als Angriff, sondern zum Wachrütteln verstanden werden sollte, aber die Anderen, die diese Tiere schlachten, sind sich nur ihrer Auftragslage sicher, solange Erzeugnisse von Tieren konsumiert werden.
Gehen Sie mit uns in Gedanken in ein Schlachthaus und lesen Sie, was eine Veterinärmedizinerin, die im Rahmen ihres Studiums in zwei Schlachthöfen war, uns zu sagen hat, denn Missstände, Fehlbetäubungen und ein grober Umgang mit Tieren waren auch hier keine Seltenheit und an der Tagesordnung.
Das Interview hat die Albert Schweitzer Stiftung gemacht; vielen Dank für Eure Veröffentlichung! Es wäre schön, wenn weitere Konsumenten/innen daraufhin zum “Veggie” werden würden.
Wir, vom Landesverband Baden-Württemberg der Partei Mensch Umwelt Tierschutz, nahmen am 18.04.2015, am internationalen Aktionstag gegen Tierversuche teil, weil wir jegliche Tierversuche ablehnen.
Mit einem eindrucksvoll nachgestellten Tierversuch (Video siehe unten) haben wir den Passant/innen der Pforzheimer Fußgängerzone gezeigt, was Tiere in Deutschland und weltweit in Laboren erleiden müssen. Dabei wurden die Rollen vertauscht. Ein Affe (der offensichtlich selbst einmal Opfer von Tierexperimentatoren war), führte ein Experiment an einem Menschen durch.
Für das Schauspiel hatten wir eigens einen “Primatenstuhl” nachgebaut – ein Kasten aus Plexiglas, in dem das Versuchstier fixiert wird – genau wie etwa bei den Primatenversuchen in Tübingen an der Universität, am Max-Planck-Institut und am Hertie-Institut.
Dieses Schauspiel hat zahlreiche Menschen dazu veranlasst stehen zu bleiben und es sich anzusehen. Es konnten viele Flyer verteilt und einige gute Gespräche geführt werden.
Unsere Partei setzt sich bereits seit ihrer Gründung vor 20 Jahren für die Abschaffung sämtlicher Tierversuche ein. Tierversuche sind grausam und wissenschaftlich unsinnig.
Sie sind grausam, weil sie keine Rücksicht darauf nehmen, dass die “verbrauchten” Tiere genauso fühlen und leiden wie wir Menschen und trotzdem schrecklichen Experimenten ausgesetzt werden, bei denen z. B. giftige Substanzen an ihnen getestet oder Affen, wie in Tübingen, in einen Stuhl und sogar mit dem Kopf fixiert sowie auf Wasserentzug gesetzt werden.
Sie sind wissenschaftlich unsinnig, weil sie nicht auf Menschen übertragbar sind. Nicht-menschliche Tiere reagieren in den meisten Fällen anders als Menschen. Ein berühmtes Beispiel ist Contergan, das trotz Tierversuchen zu Missbildungen bei Menschen geführt hat, weil es im Tierversuch wie gewünscht und ohne Nebenwirkungen funktioniert hat, bei Menschen aber dann ganz anders. Ein weiteres Beispiel ist Penicillin, welches im Tierversuch niemals entdeckt worden wäre, weil auch dieses dort ganz anders wirkt. Nur ein minimaler Bruchteil der an Tieren getesteten Substanzen führt am Ende zu einem Medikament für Menschen.
Zudem: Jährlich sterben 60.000 Menschen in Deutschland auf Grund von Nebenwirkungen von Medikamenten, die in Tierversuchen als sicher eingestuft wurden.
Zahlreiche Tierversuche werden jedoch auch durchgeführt, um neue Haushaltsprodukte auf den Markt bringen zu können. Da stellt sich die Frage: Ist es so wichtig, dass die Menschen jährlich ein neues schickes Putzmittel o. ä. kaufen können, dass dafür Tiere schreckliche Qualen erleiden müssen?
Tierversuche sind ethisch nicht zu rechtfertigen und daher schnellstmöglich komplett abzuschaffen. Es gibt genügend Alternativen, die viel verlässlicher sind. Beispiele sind etwa In-Vitro-Methoden, Computersimulationen oder Biochips (simulierte Organe oder Organsysteme aus menschlichen Zellen).
Auch in Freiburg, Reutlingen, Würzburg, Frankfurt, Bremen, Düsseldorf und Leipzig waren wir im Rahmen dieses Aktionstags aktiv.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die uns gestern unterstützt haben, insbesondere bei Petra-Maria Bettinger, die den “Primatenstuhl” angefertigt hatte.
In Maasdorf, in Sachsen-Anhalt, befindet sich Europas einziges „Hochhaus für Schweine“. Das Deutsche Tierschutzbüro hatte Anfang des Jahres hier recherchiert und tierschutzwidrige Missstände aufgezeichnet und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht (Video und Bericht). Auf mehreren Etagen werden hier 500 weibliche Tiere gehalten, die als „Gebärmaschinen“ jedes Jahr tausende Ferkel in einer engen und kargen Umgebung zur Welt bringen. Die Tiermütter leben in der Hölle und die Tierkinder werden in diese hineingeboren. Eine nicht zu beschreibende Schande, wie überall in Europa, wo Tiere nur als Produktionseinheiten gesehen werden.
An der Demonstration im März d.J. , die vom Deutschen Tierschutzbüro organisiert wurde, hatten auch Mitglieder unserer Partei aus Sachsen-Anhalt und Berlin teilgenommen, um der Forderung nach einer Schließung der Mastanlage nachzukommen.
Dank PETAs aktueller Recherche konnten jetzt weitere Missstände in der Tierzucht aufgedeckt werden. Hunderttausend Kleintiere wie Meerschweinchen, Vögel, Kaninchen, Hamster und Mäuse werden branchenweit oft unter katastrophalen Zuständen in Massen oder von Privat als „Heimtiere“ für den Zoofachhandel gezüchtet.
In diesem gesetzesfreien Raum besteht dringendster Handlungsbedarf von Seiten der Gesetzgeber! Wir, die Partei Mensch Umwelt Tierschutz, fordern eine Beschränkung von gewerbsmäßiger Zucht sowie gewerbsmäßigem Handel mit Haustieren durch Erlass eines Haus- und Heimtierzucht-Gesetzes!
Auch ist es nicht richtig, dass jeder „Tierfreund“ sich ein Haustier anschaffen kann, ohne über entsprechende Kenntnisse in der Pflege und Haltung zu verfügen. Oft ist es dann so, dass soziale und bewegungsfreudige Tiere wie Kaninchen, Meerschweinchen oder Vögel aus Unkenntnis oder Ignoranz ein tristes Dasein in Einzelhaft in viel zu kleinen Käfigen oder Verschlägen verbringen müssen ohne Sozialpartner und Auslauf.
Bitte kaufen Sie keine Kleintiere im Zoofachhandel, denn mit jedem Kauf eines Tieres wird ein nächstes Tier nachgezüchtet! Wenn es schon Tiere sein müssen, dann gehen Sie in das örtliche Tierheim. Hier warten meist viele Kleintiere auf ein schönes, liebe- und verantwortungsvolles zu Hause.
Unterschreiben Sie die Petition von PETA, indem Sie hier die Baumärkte OBI und Hagebaumarkt auffordern, den Verkauf von Kleintieren einzustellen!