Veganes Sommerfest in Heilbronn

Landesverband Baden-Württemberg in Aktion

Der Landesverband Baden-Württemberg war am 10.08.2014 auf dem 1. veganen Sommerfest in Heilbronn bis 20:00 Uhr aktiv. Es gab veganen Döner und Kuchen. Am Infotisch konnten sich die BesucherInnen über die Zielsetzungen unserer Partei informieren und entsprechendes Material mit nach Hause nehmen.

Bericht aus Rumänien

Amadea bat persönlich darum, von der Tierschutzpartei Delegation gerettet zu werden

Das Gepäck ist gepackt. Das Frühstück intus. Das Auto steht bereit. Da kommt auf einmal eine Hündin auf die Delegationsmitglieder Barbara Nauheimer, Bettina Jung und Martin Buschmann von der PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ direkt zu.

Sie kommt direkt aus Richtung des 50 Meter vom Hotel entfernten Fahrer-Lager der ASPA. Sie schaut sie an. Sie bekommt ein wenig “Restfrühstück”. Aber ihre Augen bitten um mehr. Sie schaut die drei Politiker an und ihre Augen sagen, dass sie nur einen Wunsch hat: Überleben!

Sie möchte nicht wieder zurückgeschickt werden, auf die Strasse, direkt neben den Parkplatz der Hundemörder im städtischen Auftrag. Sie möchte nicht weiterleben auf der Straße, wo die weißen Autos mit dem Wappen des Bürgermeisters Oprescu nach Angst, Blut, Urin, Panik, Tod von unschuldigen Hunden riechen. Nicht dorthin zurück, wo man täglich aufbricht, um Tieren das zu nehmen, was sie als einziges haben: Freiheit und Leben.

Was macht man in so einer Situation? Ich weiss nicht, was andere täten. Aber eine TIERSCHUTZ-Partei lässt so eine Bitte an ihr Herz heran.

Der Hund durfte also mit! Zum Glück war der nächste Programmpunkt die Tierklinik mit angeschlossenem Privatshelter Turbopet.

Dort wurde die Maus von Barbara Nauheimer auf den Namen Amadea getauft. Sie ist jetzt offizielle Patenhündin der Delegation, die für sie, wenn sie wieder festen Boden unter den Füssen hat, mit vereinten Kräften ein fantastisches Zuhause für sie finden wird.

Wer weiss? Vielleicht wird sie in einem knappen Monat gemeinsam mit Milia reisen, der Hündin vorne auf dem zweiten Foto, die genau in diesem Shelter auf ihre vollständige Genesung wartet und auf die eine wunderbare Zukunft bei Horst Wester wartet, ebenfalls Vorstandsmitglied unserer Partei?

Besuch bei “Vier Pfoten”

08.08.2014 / Delegation in Bukarest eingetroffen

Der erste Tag der Rumänienreise liegt hinter den Teilnehmern. Nach einer verspäteten Ankunft (Nebel in Hamburg) und Zusammentreffen mit vielen engagierten Straßenhunde-Freunden ist eine Erkenntnis schon vorhanden: Nein – die Bukarester geben ihre Straßenhunde nicht auf. Sie kämpfen weiter. Und dies auf allen Ebenen.

Delegationsmitglied Barbara Nauheimer hatte die Möglichkeit, sich Teile der Public Shelter der ASPA PALLADY und BRADADIRU von innen anzusehen. Sie bekam dort allerdings nur einen Teil der Anlagen gezeigt, den man für zeigenswert hielt. Daher wäre es unrealistisch, Rückschlüsse auf die Situation der Hunde insgesamt aus diesen Eindrücken zu ziehen.

Ein privates Tierheim sowie das Fahrerlager der ASPA standen ebenfalls auf dem Programm bevor die Reisenden dann am Abend in einer Runde von ca. 15 Aktiven der Hunde-Retter-Szene eine Präsentation verschiedener Strategien zur Lösung des Problems der Behandlung der Straßenhunde und der Tierschützer seitens der Behörden in Bukarest präsentiert bekamen.

Für den zweiten Tag stehen heute u. a. ein Besuch bei Vier Pfoten Romania, ein öffentlicher Termin im Zentrum von Bukarest sowie zahlreiche weitere Gespräche mit Menschen auf den Programm, die für eine humane Lösung des Straßenhundeproblems aktiv sind. Sehen Sie sich das Video mit Barbara Nauheimer an.

Kurzmeldung

Tiermediziner fordert Mindestpreis für Fleisch

Thomas Blaha, Professor der Tierärztlichen Hochschule Hannover und Vorsitzender der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz, fordert einen gesetzlichen Mindestpreis für Fleisch, damit das Wohl der Tiere in den Ställen verbessert werden kann. Er wünscht sich mehr Engagement vom Staat, weil man dem Staatsziel Tierschutz verpflichtet sei.

Demo gegen Air France

LV Baden-Württemberg wird vor Ort sein

Am 16. und 17. August 2014 wird der Landesverband Baden-Württemberg am Stuttgarter Flughafen gegen Air France / KLM demonstrieren!

Samstag, den 16.08.2014, 13:30 – 16 Uhr, Terminal 3, Ebene 2
Sonntag, den 17.08.2014, 13:30 – 16 Uhr, Terminal 3, Ebene 3

Hintergrund: Affen, unsere nächsten Verwandten, werden brutal der Wildnis entrissen oder unter katastrophalen Bedingungen gezüchtet, um die Tierversuchsindustrie mit Nachschub zu versorgen. Air France ist die einzige europäische Fluggesellschaft, die immer noch Affen aus ihren Heimatländern ins Tierversuchslabor transportiert, wo sie ein qualvoller Tod erwartet.

Bitte schließen Sie sich der Demo an!

Tiermediziner fordert Mindestpreis für Fleisch

Thomas Blaha, Professor der Tierärztlichen Hochschule Hannover und Vorsitzender der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz, fordert einen gesetzlichen Mindestpreis für Fleisch, damit das Wohl der Tiere in den Ställen verbessert werden kann. Er wünscht sich mehr Engagement vom Staat, weil man dem Staatsziel Tierschutz verpflichtet sei. (hier)

WTO-Abkommen geplatzt – Indien demonstriert Menschlichkeit

Indien hat sich auf die Seite der Hungernden und Armen geschlagen und das globale WTO-Abkommen gekippt, in dem es die Frist zur Ratifizierung verstreichen ließ. Und das zu Recht: Trotz beträchtlichem Wirtschaftswachstum hungern in dem südasiatischem Staat Millionen Menschen; jährlich sterben annähernd 2 Millionen indische Kinder an den Folgen von Unterernährung.

Um das Hungerproblem zu vermindern, kauft Indien seit geraumer Zeit Getreide von den heimischen Bauern zu Preisen weit über dem Marktniveau auf und gibt anschließend dieses Getreide verbilligt oder kostenlos an die Armen weiter.

Dieses subventionierte Lebensmittelprogramm müsste spätestens nach einer Übergangsregelung bis zum Jahr 2017 eingestellt werden, da das WTO-Abkommen eine Subventionierung von Nahrungsmitteln aus Wettbewerbsgründen ausschließt.

Vor allem die USA kritisieren die humane Entscheidung der Indischen Regierung, da sie im Rahmen der WTO (World Trade Organisation) die Liberalisierung des Welthandels anstrebt (damit zukünftig vor allem US-Amerikanische Konzerne noch größere Profite einfahren können!).

“Ich stehe voll und ganz hinter der Entscheidung von Premierminister Narendra Modi, weil ihm moralische Werte und Humanität wichtiger als ökonomische Interessen sind.”, so MEP Stefan B. Eck.

Deutsche Rüstungsgeschäfte

Im Fokus: Arbeitsplätze

Deutschland ist der drittgrößte Rüstungsexporteur der Welt – ein Erbe insbesondere der vorherigen schwarz-gelben Bundesregierung. Aber auch die aktuell führenden Unionspolitiker sind sich nicht zu schade, Wirtschaftsminister Gabriel an seinem Vorsatz zu hindern, die millionenschweren Rüstungsgeschäfte aus humanitären Gründen einzudämmen. Begründung: Arbeitsplatz-Verluste!

Eine solche Logik zu Ende gedacht, müssten diese Arbeitsplatz-Fetischisten, die offenbar das Wort „Moral“ nicht einmal buchstabieren können, konsequenterweise eine Parole wie die folgende ausgeben: „Leute, lasst nicht nach mit Diebstählen, Einbrüchen, Vergewaltigungen und Morden, denn die Arbeitsplätze der Gefängnisaufseher stehen auf dem Spiel!“

Aber Satire beiseite: Wenn absehbares millionenfaches Blutvergießen nicht mehr zählt, sondern einzig egoistisches Kirchturm-Denken, haben wir es mit dem Totalausverkauf jeglicher ethischer Grundsätze zu tun. „Frieden schaffen ohne Waffen?“ Antwort: „Seid ihr des Teufels? Arbeitsplätze in der Rüstungsindustrie stehen auf dem Spiel!“

Immerhin weckt ein Lichtblick neue Hoffnungen auf ein Umdenken, indem sogar das von der schwarz-gelben Bundesregierung noch genehmigte dreistellige Millionen-Rüstungsgeschäft mit Russland vom Minister widerrufen werden konnte. „Es geht um Menschenleben“, so Gabriel. Er riskiere durch die Auslieferung des Gefechtszentrums eine Ausweitung der militärischen Auseinandersetzung in der Ukraine; das sei nicht zu verantworten. Da konnten dann auch die Hardliner nicht anders, als zähneknirschend einzulenken.

Interview für Deutschlandfunk / Deutschlandradio Kultur

Das Interview vom 04.08.2014 – aus der Sendung “Zeitfragen”, Senderreihe “Störenfriede” – ist in der Mediathek des Deutschlandfunks / Deutschlandradios zu hören: “Zum ersten Mal in ihrer mehr als zwanzigjährigen Geschichte sitzt die Tierschutzpartei im Europaparlament. Das Mandat hat der Saarländer Stefan Bernhard Eck errungen. Der Veganer hat reichlich Ambitionen…”