Hobby mit Widerhaken – Millionen Deutsche gehen angeln…

Am 09.09.2013 sendete der NDR einen Film über das “Sport”- und Hobby-Angeln. Ein Riesengeschäft für die Betreiber der “Angelteiche”, ein “Mords”-Vergnügen für dilletantische Hobby-Angler. Tierschutz ist kein Thema, selbst um gesetzliche Auflagen schert man sich nicht. Der Film zeigt auch, welche Ausmaße diese Form des Tiermissbrauchs in der Spaßgesellschaft angenommen hat. Der Autor, selbst Angler, zeigte sich schockiert über das skrupellose Verhalten seiner “Kollegen”. (Hier ansehen)

Deutschland finanziert Bau einer Mega-Entenfarm

Schon länger ist bekannt, dass die deutsche Geflügelwirtschaft, nachdem die verheerenden Zustände in den Mastbetrieben bekannt wurden und unter den Druck der Öffentlichkeit kleine Verbesserungen durchgesetzt werden sollen, den Blick nach Osteuropa richtet. “Die Welt” berichtete über eine riesige Entenfarm (über 860 000 Tiere), deren Finanzierung durch deutsche Exportkredite (“Hermesbürgschaften”) gesichert werden soll. Ein großer Teil der Ausrüstung kommt aus Deutschland. Ilse Aigner hatte kürzlich erklärt, es solle keine Exportgarantien in die Ukraine mehr geben. (Hier Artikel lesen)

Gesetz zur Tötung streunender Hunde in Rumänien verabschiedet

Protest: Protestieren Sie mit uns gegen die Tötung der Straßenhunde in Rumänien!

Sreunende Hunde in Rumänien sollen ab sofort getötet werden. Ein entsprechendes Gesetz verabschiedete am 10.09.2013 das Parlament.

Aus aktuellem Anlass möchten wir den Hilferuf von “Tiere brauchen Schutz” veröffentlichen und Sie bitten, den Protest des Rumänischen Tierschutzbundes von Dr. Carmen Arsene zu unterstützen.

Um was geht es:

Die sog. DogHunter und einige Politiker in Rumänien nutzen einen Beiß-Unfall, bei dem ein 4 jähriges Kind getötet wurde. Durch die Verletzung der Aufsichtspflicht der Großmutter ist das 4 jährige Kind auf ein eingezäuntes Fabrikgelände gekommen, auf dem verwilderte Hunde leben. Obwohl der Vater und der Großvater darauf hinweisen, dass es auch nur arme Tiere waren, die es auch sehr schwer haben, werden durch Medien und Politik Kampagnen gestartet und die Straßentiere einer regelrechten Hetzjagd ausgesetzt. Auch in Rumänien steht der Tierschutz neuerdings im Grundgesetz (unter Vorbehalt) und die Tötung der Straßentiere ist durch Gesetz verboten, aber es steckt auch eine riesige Schattenindustrie hinter diesen Doghuntern und den dazu gehörigen Verbrennungsfirmen, in die auch viele Lokalpolitiker verstrickt sind. Durch solche Vorfälle kann diese kriminelle Tätigkeit wieder aufleben.

Protest!

Bitte die Mailadressen kopieren und einfügen, ebenso den Betreff (Subject) und den Text oder alternativ den Text mit Unterschrift und Land als Fax (Nummern sind angegeben) schicken.

Danke im Namen von Carmen Arsene
Achim Richter
www.tiere-brauchen-schutz.de
Mitglied bei der Tierschutz Allianz

Help us to stop this massacre that not even brings any benefit. Please protest sending a short protest letter or the letter I did bellow, to the following emails:

cp01@cdep.ro, cp02@cdep.ro, cp03@cdep.ro, cp04@cdep.ro, cp05@cdep.ro, cp06@cdep.ro, cp07@cdep.ro, cp08@cdep.ro, cp09@cdep.ro, cp10@cdep.ro, cp11@cdep.ro, cp12@cdep.ro, cp13@cdep.ro, cp14@cdep.ro, marin.almajanu@cdep.ro, laurentiu.nistor@cdep.ro, marcelciolacu@clicknet.ro, hubert.thuma@cdep.ro, zgonea@cdep.ro, bogdan.ciuca@cdep.ro, viorelh@cdep.ro, dan.motreanu@cdep.ro, ioan.oltean@cdep.ro, enicolicea@cdep.ro, cristian.buican@cdep.ro, adrian.diaconu@cdep.ro, niculae.mircovici@cdep.ro, mircea.draghici@cdep.ro, ionel.palar@cdep.ro, ioan.balan@cdep.ro, denes.seres@cdep.ro, office@ansvsa.ro, office@cmvro.ro, srp@cdep.ro, presa@cdep.ro, petitii@mai.gov.ro, amr@amr.ro, CJD@bucuresti-primaria.ro, procetatean@presidency.ro, ccr@ccr.ro, office@agerpres.ro, stiri@agerpres.ro, mediafax@mediafax.ro, peti-secretariat@europarl.europa.eu, koen.doens@ec.europa.eu

Please, send as well your letters to fax:

Parliament: 00 40 21 3120828, 00 40 21 3146934; Government: 00 40 21 3139846

Thank you.

All the best, Carmen ARSENE

Subject email/letter: STOP mass killing dogs! Adopt mass sterilization!

For the attention of the Romanian authorities:

We regret the tragedy of the child killed by dogs. Such dramas should not repeat. But if you insist in applying the same methods of dog mass murder that has been conducted in Romania for 20 years and that has not resolved the problem in the streets, this risk will remain permanent.

We do not understand the interests of the Romanian authorities to continue or implement again a method that has proven over the world to be failed, expensive, but as well immoral, shameful.

We do not understand why, despite all the evidence:

– the benefits of dog sterilization

– the results obtained in Oradea, where, by the Sterilisation and Return programme, the number of stray dogs decreased from 5000 to 300

– the outcomes of the World Health Organisation’s study (undertaken between 1981 and 1988) concluding that “the euthanasia or incarceration programmes which are both inefficient and expensive”

– the experiences of other countries that, after years of mass murder without effect, implemented mass sterilization laws having noticeable effects, you do not accept to implement the only solution for managing the dogs, that is the sterilisation and return of the gentle and healthy stray dogs, compulsorily accompanied by the sterilization of dogs with owners that are the main source of street dogs by mass abandoning. Approximately 5 million puppies are born in Romania in rural areas every year, some of them being killed by their owners and the others being abandoned in the street. So long as the dogs with owners will not be sterilized, through coherent programmes, the streets will never be free of dogs.

We also remind you:

– The Constitutional Court of Romania decided (Decision 1/2012) that euthanasia is ILLEGAL as a stray dogs management method until all other solutions have been applied properly, uniformly and with responsibility by local authorities

– The Lisbon Treaty (art. 13, TFEU) states that the “animals are sentient beings”

– The European Parliament Resolution of 4 July 2012 on the establishment of an EU legal framework for the protection of pets and stray animals (2012/2670 (RSP)

We ask you for an URGENT STERILIZATION & RETURN LAW OF ALL STRAY AND OWNED DOGS

Romania is already known by animal cruelty. Please, be advised that if the killing of dogs starts, we will show to the entire world the reality of the dog camps, we will notify worldwide about the financial interests behind the business of killing dogs, we will withdraw any support that we have given so far to your country, we will boycott Romanian products and tourism, as no one will want to associate with a corrupt, cruel and immoral country.

Name……….

Land……….

 

Bitte unterzeichnen Sie online auch direkt die Petition bei Tasso!

Protestieren Sie gegen die Tötung der Straßenhunde in Rumänien (hier) und erfahren Sie mehr zum Thema!

Vergeltungsschlag für Giftgaseinsätze gegen Syrien Offizielle Stellungnahme der Partei Mensch Umwelt Tierschutz

Die Mächtigen der Welt haben sich nun doch auf dem G20-Treffen in Moskau für einen Vergeltungsschlag gegen Syrien entschieden. Vier große Euro-Länder haben eine Erklärung zur Syrien-Politik unterzeichnet – zunächst ohne Deutschland. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat ihre nachträgliche Unterschrift unter die von den USA beim Gipfeltreffen vorgelegte Syrien-Erklärung mit dem Wunsch nach einer einheitlichen europäischen Haltung verteidigt. Am Samstag einigten sich die EU-Außenminister auf einen gemeinsame Position, daraufhin stellte sich auch die Bundesregierung hinter den US-Text, den alle europäischen G20-Länder außer Deutschland bereits am Vortag unterzeichnet hatten.

Präsident Assad dementiert nach wie vor, dass syrische Truppen Giftgas eingesetzt haben. Auch steht ein abschließender Bericht der Vereinten Nationen noch aus. Wann der Bericht der UN-Experten vorliegt, sei noch unklar, sagte ein Uno-Sprecher in New York, da die Proben von unabhängigen Labors ausgewertet werden müssen. Aus Diplomatenkreisen hieß es, es werde mindestens zehn Tage dauern, bis mit einem Ergebnis zu rechnen ist. Die UN-Inspektoren sollten ihrem Mandat zufolge lediglich herausfinden, ob Chemiewaffen eingesetzt wurden, nicht aber, durch wen.

Durch die Syrien-Erklärung auf dem G20-Treffen steht aber jetzt schon fest, dass es zu einem Militärschlag, der Menschenleben kosten wird und sich schnell zu einem Flächenbrand im Nahen Osten ausdehnen kann, kommen wird.

Der Bundesvorstand hat auf seiner letzten Vorstandssitzung kontrovers und hitzig über die Syrien-Krise diskutiert. Er ist zu der Entscheidung gekommen, dass der Abschlussbericht der UNO abzuwarten sei und keine militärische Operation ohne UN-Mandat erfolgen dürfe. Erst nach dem UN-Bericht ist zu überprüfen, inwieweit doch noch durch nichtmilitärische Sanktionen und am Verhandlungstisch eine Konfliktlösung zu finden ist. Gewalt mit Gewalt zu begegnen, kann zwar in Ausnahmefällen eine politische Option sein, aber dann ist es auch eine politische Bankrotterklärung. Frieden schaffen – ohne Waffen, wäre die bessere Lösung.

Indem die Bundesregierung die Begründung der US-Administration in ihren Stellungnahmen übernimmt und die Gipfel-Erklärung zur Syrien-Politik unterzeichnet hat, leistet sie indirekt Beihilfe zu einem Völkerrechtsverstoß – und das ohne vorherige Zustimmung des Deutschen Bundestages.

So lange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben. Und so lange es Schlachtfelder gibt, wird es im Umkehrschluss auch Schlachthäuser geben. Bis Schlachthäuser und Schlachtfelder als traurige Kapitel der Menschheitsgeschichte der Vergangenheit angehören, brauchen wir einen langen Atem.

Tierquälerei bei Wiesenhof-Lieferanten geht weiter – Lebendig in den Müll geworfen

Am 04.09.2013 zeigte „Stern TV“ aktuelle Filmaufnahmen der Tierschutzorganisation „Soko Tierschutz“, die heimlich bei einem Lieferanten des größten deutschen Geflügelproduzenten Wiesenhof im bayerischen Kreis Altötting aufgenommen wurden. Die Bilder zeigten kranke Hühner neben Hühnerleichen im Stall, und der Hofinhaber wurde sogar dabei gefilmt, wie er ein flatterndes Huhn in einen Müllcontainer schleuderte. Andere Aufnahmen dokumentieren, wie eine Hof-Mitarbeiterin versuchte, ein noch lebendes Tier an einem Eimer totzuschlagen, um es in dem Müllcontainer zu entsorgen.

“Wir stellten fest, dass das Wegwerfen auf diesem Hof Methode hat”, sagte Friedrich Mülln vom “Soko Tierschutz”. Seit Dezember 2011 retten die Aktivisten von „Soko Tierschutz“ zwölf noch lebende Hühner aus dem Abfallcontainer. „Wer so mit Tieren umgeht wie in diesem Mastbetrieb, macht sich strafbar. Nach Paragraf 17 des Tierschutzgesetzes droht einem Halter bis zu drei Jahre Haft, wenn er “einem Wirbeltier aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden zufügt”.

“Ich habe schon viel gesehen, ganz viel Tierelend, aber so was noch nicht”, sagte der frühere Veterinäramtsleiter im Oldenburger Münsterland, Hermann Focke, gegenüber dem Stern: “Es ist ein Symbol für die Zustände in den Mastbetrieben und für die geistige Verwahrlosung des Menschen im Umgang mit Tieren.”

Auch der niedersächsische Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne) fordert ein strengeres Tierschutzgesetz, weil es solche Grausamkeiten nicht geben darf.

Der Mastbetrieb im Kreis Altötting, in dem 80.000 Tiere dahinvegetieren, beliefert vor allem die PHW-Gruppe Wiesenhof. Der Betrieb war in der Vergangenheit bereits mehrfach auffällig geworden. Der Hofbesitzer bestreitet die Vorwürfe und lehnte es ab, sich die aktuellen Filmaufnahmen anzusehen. Die PHW-Gruppe gab nach Sichtung des Filmmaterials an, das Vertragsverhältnis mit dem Betrieb gekündigt zu haben.

Schon vor zwei Jahren gingen mehrere Berichte über die besonders tierquälerische Geflügelhaltung des Großkonzerns und seiner Lieferanten durch die Medien. Wiesenhof-Konzernchef Wesjohann gelobte vollmundig Besserung und versprach strengere Kontrollen. Doch es hat sich, wie das aktuelle Filmmaterial zeigt, nichts geändert.

Jetzt ist der Verbraucher gefragt!

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz ruft zu einem Boykott aller Wiesenhof-Produkte auf. Wenn Herrn Wesjohann das Leiden der Tiere egal ist, dann hilft nur noch ein Boykott, denn seine Profite sind ihm bestimmt nicht egal.

FriedrichMuelln(Friedrich Mülln von der „Soko Tierschutz“ wurde von der Partei Mensch Umwelt Tierschutz auf dem Bundesparteitag im Herbst 2005 mit der MUT-Medaille ausgezeichnet.)

TV-Tipp: Tierquälerei in einem Geflügelmastbetrieb von Wiesenhof: Lebendig in den Müll geworfen – Mittwoch, 04.09.2013, 22:15 Uhr, RTL

Gequälte Küken, die lebendig in die Tonne geschmissen werden. Rundherum Kadaver ihrer Artgenossen. So geschehen bei einem Zulieferer der Firma Wiesenhof. Ein Tierschützer hat die Bilder dokumentiert. (Infos zur Sendung)

Demonstration in Wietze (Kreis Celle) / Niedersachsen am 31. August 2013: Ein Schuss vor den Bug des größten europäischen „Geflügel“-Schlachthofs – Partei Mensch Umwelt Tierschutz war vor Ort

Wietze31.08.2013Es war die Überraschung des Tages: Statt der erwarteten 3000 TeilnehmerInnen kamen sage und schreibe 7000, um gegen die Agrarindustrie im Allgemeinen und gegen den Rothkötter-Megaschlachthof im Besonderen zu demonstrieren! Die tier-, umwelt- und menschenfreundliche Alternative ist die „bäuerliche Landwirtschaft“ – auf jeden Fall der richtige Meilenstein auf dem Weg zum Ideal einer „tierlosen Landwirtschaft“, wie sie von der Partei Mensch Umwelt Tierschutz in ihrem Grundsatzprogramm angestrebt wird.

Dem Betrachter bot sich auf dem Wietzer „Droschkenplatz“ ein buntes Bild mit einem Meer von Luftballons und Fahnen – Letztere als Zeichen für das Bündnis zahlreicher unterschiedlicher Vereine und Organisationen, deren gemeinsames Motto lautet „Wir haben die Agrarindustrie satt“. Unter dieser Devise stand auch das bereits 2 Tage zuvor errichtete Sommercamp mit vielfältigem Programm – Vorträgen und Diskussionen rund um eine „zukunftsfähige Landwirtschaft“.

Unsere Partei war mit ca. 30 Mitgliedern aus Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Berlin gut vertreten. Der mit Flug- und Faltblättern ausgestattete Stand fand reges Interesse; es konnte sogar ein Mitglied für den LV Niedersachsen gewonnen werden! Bettina Jung vom LV Hamburg wurde vom ZDF und dem Tierheim TV Hamburg interviewt; auch Ingrid van Bergen, Schauspielerin und prominentes Mitglied unserer Partei war mit vor Ort.

Die geplante Umzingelung des riesengroßen, mit meterhohen Metallzäunen umgebenen Areals gelang aufgrund der hohen Teilnehmerzahl mühelos. Die Überwachung von Seiten mehrerer Wachmänner mit Schäferhunden unterstrich den abstoßenden Eindruck eines Hochsicherheitstraktes. Es gab wohl niemanden, der nicht angesichts der Vorstellung, was sich täglich in der riesigen Schlachtanlage abspielt, erschauderte, werden doch Tag für Tag Tausende von kleinen, 35 Tage alten Hühnern umgebracht – übrigens wegen (noch) fehlenden deutschen Nachschubs mit „Hilfe“ von in Dänemark gemästeten Tieren. Geplant ist die nachgerade abartige Zahl von 430 000 geschlachteten Tieren täglich – ein teuflisches Ansinnen, für das 200 neue, von Lohnmästern errichtete Mastställe gebaut werden sollen.

Kurz zusammengefasst die Begleiterscheinungen einer solchen Ausgeburt der Hölle: Die Tiere verbringen aufgrund der „Turbo-Mast“ ihr qualvolles Dasein in zunehmender Enge; nur der massive Einsatz von Antibiotika, mit allen desaströsen Konsequenzen auch für den Menschen, verhindert ein Massensterben der Tiere.

Das im Übermaß produzierte Fleisch wird in die Länder des Südens transportiert, wo es die kleinbäuerlichen Märkte zerstört.

Angeheuerte, zumeist ausländische Leiharbeiter, oft mit menschenunwürdigen Werkverträgen, müssen zu Dumpinglöhnen arbeiten.

Für das Mastfutter, vor allem Soja, werden Regenwälder abgeholzt, oder es entstehen umweltunfreundliche Monokulturen in unserem Land. Die anfallende Gülle verseucht Boden und Trinkwasser.

Seit 2009 wurden bundesweit 38 Millionen neue Stallplätze beantragt, 200 Millionen davon in Niedersachsen. Jedes Jahr müssen ca. 6000 bäuerliche Betriebe aufgeben.

Zu verantworten hat diese fatale Entwicklung die vorhergehende schwarz-gelbe Landesregierung, die skandalöserweise die Errichtung des Wietzer Schlachthofs mit 6,5 Millionen Euro aus Steuergeldern subventionierte!

Aber die Bäume wachsen bekanntermaßen nicht in den Himmel.

Neuerdings gibt es überraschende Lichtblicke und die Hoffnung auf eine Kehrtwende in Richtung „Bauernhöfe statt Agrarfabriken“: Die „Geflügel“-Lobby muss eingestehen, dass ihr Megaprojekt kläglich zu scheitern droht. Die Rede ist von einer „wirtschaftlichen Schieflage“, von „schlechter Rentabilität“ und einer „dramatischen Erlössituation“; sogar das von den Kritikern vorausgesagte „wirtschaftliche Ende“ vieler Mäster wagt man nun anzusprechen. Offensichtlich ist jetzt endlich Schluss mit der verlogenen Schönrederei u. a. von zunehmender Nachfrage nach „Hähnchen“-Fleisch!

Wer nicht hören will…: Die Investoren in neue Stallanlagen, so heißt es, haben nun „ernste Sorgen“, dass sie die Kosten dafür nicht mehr erwirtschaften können. Alle kritischen Warnungen wurden mit Blick auf den schnellen Euro und ohne Rücksicht auf die begangene Tierquälerei in den Wind geschlagen! Immerhin war es aber dem bundesweiten Netzwerk „Bauernhöfe statt Agrarfabriken“ gelungen, Hunderte von möglichen Stallbau-Investoren von ihren Plänen abzubringen oder die Genehmigung von Ställen zu verhindern.

Neue Nahrung bekommt nun die Hoffnung auf ein Gesetz, das den Gemeinden das Recht einräumt, der Errichtung jeglicher Agrarfabriken einen Riegel vorzuschieben! Natürlich ist bei diesem Kampf für eine gute Sache mit Gegenwind zu rechnen, wie man bereits den rückwärtsgerichteten Äußerungen des Herrn Wiesehügel, vorgesehen im „Kompetenzteam“ von Peer Steinbrück, entnehmen kann, der das abgeleierte Lied der Tierausbeuter singt…

Es liegt an uns allen, einem neuen Bewusstsein im Hinblick auf das Verhältnis des Menschen zu den Tieren mit zum Durchbruch zu verhelfen. Dass dies am besten auf den geistigen Grundlagen unserer Partei geschieht, bedarf wohl keiner Erläuterung! Und es gibt zweifellos Fortschritte: Diejenigen, die sich gerade im Wahlkampf befinden, werden erfreut feststellen, dass unsere Sicht der Dinge von immer mehr Menschen geteilt wird – ein gutes Omen für unsere politische Zukunft!

Video von der Demonstration in Wietze (hier) ansehen!