Mutterliebe, beerdigt im Kochtopf

Was der Mensch den Tieren antut, ist ein Unrecht und eine Unmenschlichkeit, die in ihrer Dimension und Tragik nicht in Worten auszudrücken ist. Jeder Tiernutzer, jeder Tiermissbraucher, jeder Tiervernichter, in welcher Form auch immer, macht sich schwerster Untaten an den Tieren schuldig. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, ob Empfindungen, Gefühle, Schmerz, Freude, Angst – und Liebe und Mutterliebe – nur etwas mit der Intelligenz und den Gefühlen des homo sapiens zu tun haben? Fühlen, umsorgen und lieben nicht auch die Tiermütter ihre Kinder in gleicher Weise wie die Menschenmütter, egal ob Katze, Schwein, Hund, Vogel, Ente oder Pferd, Kuh, Elefant, Antilope, Maus, Ratte…?

Lesen Sie die mehr als berührende und tragische Geschichte einer Kuhmutter, die ihre Milch für ihr Zwillings-Baby bei sich behielt, sie dem Melker also nicht hergab, und ihr Zwillings-Baby vor dem Züchter vergebens zu verstecken suchte: (Hier lesen…)

Hunde vor Einschläferung

Der letzte Blick

Aus ihren Blicken spricht Mut, Stolz, Gelassenheit, Zuneigung: Ein Künstler aus Taiwan fotografiert Hunde kurz vor der Einschläferung in einem staatlichen Tierheim. Die Fotos sollen auf das Leid der Tiere aufmerksam machen – und zeigen, wie wenig deren Leben manchen Besitzern gilt. Tou: “Ich glaube, dass etwas nicht gesagt, sondern gefühlt werden sollte.”(Artikel hier weiterlesen + Fotografien des Künstlers ansehen)

Open Air Festival „rock for animal rights”

D:DCIM100DICAMDSCI0023.JPGBeim Open Air Festival „rock for animal rights” zugunsten des Tierrechtszentrums in Sandstedt-Offenwarden am 06. und 07. Juli 2012 fanden sich natürlich auch Mitglieder der Partei Mensch Umwelt Tierschutz – darunter auch der Bundesvorsitzende – ein, um bei schönstem Sommerwetter mitzufeiern und für die Partei zu werben.

15 Bands rockten bei diesem Benefiz-Festival für die Rechte der Tiere. Als Extras wurden Infostände und eine aufwändig gestaltete Artenschutzausstellung den Besuchern geboten, vegane Speisen rundeten das Angebot ab. Bei der Gelegenheit konnte man sich auch von der artgerechten Haltung vieler verschiedener Tiere überzeugen, die in dem Tierrechtszentrum liebevoll betreut werden.

Für die anwesenden Parteimitglieder war es eine gute Gelegenheit, um neue Kontakte zu knüpfen.

ESM liegt durch Karlsruher Richter vorerst auf Eis

Als Zeitrahmen wurden drei Monate genannt!

Rund 20.000 Beschwerdeführer/innen sehen mit dem ESM unkalkulierbare finanzielle Risiken auf Deutschland zukommen und befürchten, dass das Haushaltsrecht des Bundestags ausgehöhlt wird, der mit 2/3-Mehrheit den Rettungsschirm kürzlich beschlossen hatte. Bundespräsident Joachim Gauck hat die Gesetze zum Rettungsschirm ESM und zum europäischen Fiskalpakt bisher nicht unterschrieben, da er die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts abwarten will.

Nach der gestrigen Sitzung des Bundesverfassungsgerichts steht fest, dass es sich mehr Zeit nehmen will, um über den ESM zu entscheiden, denn die Richterinnen und Richter befürchten, dass mit einem schnellen Urteil im Eilverfahren, das nur formal begründet würde, ein falsches Signal gegeben wird.

Auf beiden Seiten geht nun die Angst um: Wenn die Richter den ESM stoppen oder das Urteil zu sehr auf die lange Bank schieben, wäre das ein gravierender Schock für den Euro-Raum und die Finanzmärkte.

Andererseits will das Bundesverfassungsgericht keine vorschnelle Entscheidung treffen, da es doch um die Grundlagen der deutschen Staatlichkeit geht.

Die Frage steht im Raum: Wie lange hält der Euro noch durch, denn der Infarkt hat bereits begonnen. Ob der Patient genesen wird, steht in den Sternen…

Millionen Zugvögel werden das Opfer grausamer Vogelfänger

Hannes Jaenicke unterstützt die Stiftung Pro Artenvielfalt gegen Vogelmord

Der im vergangenen Jahr erfolgreich in Kinos, bei n-tv und RTL gelaufene Spot der Bielefelder Stiftung Pro Artenvielfalt bekommt einen Nachfolger. Der international bekannte Schauspieler Hannes Jaenicke unterstützt als aktiver Umweltschützer zum zweiten Mal die Kampagne “STOP dem Vogelmord“. Der neue, emotional tief gehende, 60-Sekunden-Film, den es in deutscher und englischer Sprache gibt, ist ab sofort auf YouTube zu sehen: (Hier Film ansehen)

Inhalt des Spots: Auf ihrem Rückflug aus den afrikanischen Winterquartieren geraten Zugvögel auf Zypern jedes Jahr in zigtausende verbotene Fallen und sterben jämmerlich an Leimruten und in Fangnetzen. Die Handlung: Eine Familie bei einer Urlaubswanderung auf Zypern. Der Vater, Hannes Jaenicke, und seine drei Kinder entdecken ein singendes Rotkehlchen und kurz danach Leimruten mit toten Singvögeln.

Allein auf Zypern werden jedes Jahr rund 1,2 Millionen Zugvögel illegal getötet. “Jede siebte Vogelart ist bei uns vom Aussterben bedroht, die Tendenz ist steigend“, betont Jaenicke. Die Stiftung Pro youtube Artenvielfalt arbeitet eng mit anderen Vogelschutzorganisationen wie dem Komitee gegen den Vogelmord, Friends of the Earth Cyprus sowie BirdLife Malta zusammen, um die nach EU-Recht seit 30 Jahren illegalen Fangmethoden der Vogelfänger zu unterbinden und publik zu machen.

Öffentlichkeitswirksame Aufklärung ist eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg der internationalen Vogelschutz-Kampagne gegen die gut organisierten Vogelfänger, die in Südeuropa hunderttausende streng verbotene Schlingfallen, Leimruten, Fangnetze, und elektronische Lockgeräte aufstellen, und damit Millionen Singvögel fangen. Die Arbeit der ehrenamtlichen Vogelschützer ist gefährlich, denn die Vogelfänger wollen sich ihr lukratives Geschäft (auf Zypern geschätzte 15 Millionen Euro pro Jahr) nicht verderben lassen. Doch die aktive Zusammenarbeit der Vogelschützer mit der Polizei im gemeinsamen Einsatz gegen die Wilderer kommt immer besser voran.

Der Wiesenhof Skandal geht weiter

Entenmast bei Wiesenhof – Peta ermittelt im Jahr 2012

Laut Newsletter vom 05.07.2012 konnten Peta-Ermittler bei einer aktuellen Recherche mehrfach Einblick in einen Wiesenhof-Entenmastbetrieb in Melle bei Osnabrück gewinnen. Bei jedem Besuch der Mastanlage fanden die Ermittler tote Enten zwischen den lebenden vor. Sehr viele Tiere lagen auf dem Rücken und konnten aus eigener Kraft nicht mehr aufstehen. Das weist auf die Überzüchtung der Tiere hin und die daraus resultierende Störung der Skelettreifung. (Hier Bericht lesen)

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz bedankt sich bei den Ermittlern von Peta, die immer wieder schwere Missstände aufdecken und ans Tageslicht bringen; schon im Jahr 2010/2011 wurde alltägliche Tierquälerei bei Wiesenhof aufgedeckt und im Fernsehen darüber berichtet. Sie, liebe Verbraucher/innen, haben es in der Macht! Sensibilisieren Sie sich und Ihre Mitwelt, und greifen Sie zu pflanzlicher Kost, um Tierleid zu minimieren. Sprechen Sie sich gegen die Intensivmast aus und kaufen Sie keine Tierqualprodukte!

Was brachte der Brüsseler EU-Gipfel?

Finanzhilfen für Euro-Schuldenländer ohne strikte Auflagen

In einem 15-stündigen Verhandlungsmarathon wurde der erleichterte Zugang zum Rettungsfonds ESM beschlossen. Anders ausgedrückt: Die Schuldenstaaten innerhalb der Euro-Zone, die die Zielvorgaben der EU-Kommission erfüllen, dürfen zukünftig – ohne strikte zusätzliche Sparauflagen – sich mit weiteren Milliarden aus dem Fonds versorgen. Auch direkte Hilfe für marode Banken soll über den ESM zukünftig vergeben können – allerdings erst, wenn eine europäische Bankenaufsicht bei der EZB eingerichtet ist.

Hilfsanträge von Schuldenländern unterliegen zwar einer Prüfung durch die Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds, die Hilfsanträge der Banken sollen ab nächstem Jahr durch eine europäische Bankenaufsicht geprüft werden, doch was heißt das schon. Man will den Euro retten – um jeden Preis, auch um den Preis einer Hyperinflation, die zwangsläufig kommen wird, weil die Geld-Druckmaschinen auf Hochtouren laufen, um buntes, an sich wertloses Papier zu drucken.

Jetzt wird es auch Horst Seehofer mulmig, er drohte in einem neuen “Stern”-Interview mit dem Bruch der Koalition, sollte die Bundesregierung einknicken und den Euro-Krisenstaaten weitere finanzielle Zugeständnisse machen. “Irgendwann ist der Punkt erreicht, wo die bayerische Staatsregierung und auch die CSU nicht mehr Ja sagen können”, so Seehofer.

Die Sichtweise der Partei Mensch Umwelt Tierschutz: Volksentscheid über die Rettungsschirme und die Unterstützung für notleidende Schuldenstaaten auf Höchstsummen und maximale Zeitspannen begrenzen.

Lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende!

Betreff: Protest gegen die Festnahme von Herrn Paul Watson

Bundesministerin der Justiz

Frau Sabine Leutheusser-Schnarrenberger
Deutscher Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin

Sehr geehrte Frau Ministerin Leutheusser-Schnarrenberger,

auf dem 29. Bundesparteitag der Partei Mensch Umwelt Tierschutz, am 23.06.2012 in Frankfurt am Main, wurde neben einem anderen Preisträger Herr Paul Watson, Gründer der Sea Shepherd Conservation Society, mit der MUT-Medaille 2012 ausgezeichnet. Damit setzte unsere Partei ein Zeichen uneingeschränkter Solidarität mit diesem weltbekannten Tier- und Umweltschützer.

Die auf dem 29. Bundesparteitag anwesenden Parteimitglieder brachten ihre Empörung und ihr Missfallen gegenüber dem Justizministerium zum Ausdruck, da dieses es bis heute unterlassen hat, sich für eine zügige Freilassung bei den zuständigen Behörden in Frankfurt am Main einzusetzen.

Sehr geehrte Frau Leutheusser-Schnarrenberger, wir bitten Sie hiermit im Namen der auf dem 29. Bundesparteitag anwesenden Parteimitglieder nochmals eindringlich, in dieser Sache tätig zu werden, um zu verhindern, dass Herr Paul Watson nach Costa Rica ausgeliefert wird, wo ihn mit Sicherheit kein fairer Prozess erwartet.

Mit freundlichen Grüßen

i. A. der Bundesvorstand der Partei Mensch Umwelt Tierschutz

Stefan Bernhard Eck / Bundesvorsitzender