Wunderbarer Erfolg der Tierschutzpartei bei den Wahlen in Berlin!

Bei den Wahlen 2016 zum Berliner Abgeordnetenhaus erhielt die Tierschutzpartei 30.565 Stimmen. Damit konnte sie ihren Stimmenanteil im Vergleich zu 2011 von 1,5 auf 1,9 % erhöhen.

Sehr erfreulich ist auch, dass die Tierschutzpartei in allen zwölf Bezirken deutlich an Stimmen gewonnen hat. Im Bezirk Spandau bekam sie sogar 2,4 % der Stimmen! In Neukölln erhielt sie bei der Wahl zur dortigen Bezirksverordnetenversammlung (BVV) 2,2 %, was für ein Mandat gereicht hätte, gäbe es nicht die für die BVV-Wahlen geltende (undemokratische) 3%-Hürde.

Wahlergebnis Abgeordnetenhauswahl Berlin 2016
Tierschutzpartei 8-stärkste Partei und vor Piraten
Der Wahlerfolg der Tierschutzpartei ist auch deshalb besonders bemerkenswert, weil er von ihr mit verhältnismäßig wenigen Aktiven und geringen Mitteln erreicht wurde. Dennoch bekam die Tierschutzpartei mehr Stimmen als z.B. die “Piraten” (Stimmenanteil 1,7%), also eine Partei, die bereits im Abgeordnetenhaus vertreten war. Das zeigt, dass das Programm der Tierschutzpartei und die hohe Motivierung ihrer Aktiven bei den Wählern durchaus an kommt.

Jedenfalls sind die Wahlergebnisse der Tierschutzpartei in Berlin sehr ermutigend für die Zukunft dieser Partei und somit für ihr Ziel: Tierrechte in die Parlamente!

Allen, die zu diesem Erfolg beigetragen haben, herzlichen Dank!

Der Landesverband Berlin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Berlinwahl am 18.09.2016

Am kommenden Sonntag, den 18.09.2016, ist es wieder soweit.

In Berlin werden die Wahlen zum Abgeordnetenhaus (Landesparlament) und zu den zwölf Bezirksverordnetenversammlungen (BVV) stattfinden. Die Tierschutzpartei kandidiert zum Abgeordnetenhaus mit einer landesweiten Liste sowie zur BVV Neukölln.

Wir sind schon sehr gespannt darauf, ob wir das Ergebnis von 2011 mit 1,5 % toppen werden.

Für alle, die noch unentschlossen sind, welcher Partei sie ihre Stimme geben sollen, sei gesagt, dass sie mit der Tierschutzpartei eine gute Wahl treffen, weil wir ganzheitlich denken und die Tiere und die Natur aus unserem Programm nicht ausschließen.

Bitte haltet euch vor Augen, das wir als Menschen nur Teil der Natur und von ihr abhängig sind und wir deshalb sorgsam und verantwortungsvoll mit ihr überall auf der Welt umgehen müssen. In Südamerika, in Ecuador, wurden z.B. die Rechte der Natur zum Staatsziel erklärt und in der Verfassung aufgenommen. Auch wenn etwas nur schriftlich verankert ist, so haben es doch dort neue Unternehmen bei der Beantragung ihres Geschäftes schwerer, eine Genehmigung erteilt zu bekommen, weil z.B. beim Bau von Industrieanlagen oder sonstigen schwerwiegenden Eingriffen in die Natur diese mit berücksichtig werden muss. Soviel zumindest die politische Gesetzgebung und Theorie.

Zurück aber zur Berlinwahl am Sonntag. Was hat man denn zu verlieren, wenn man die Tierschutzpartei wählt? Kompromissbereit muss man bei jeder Wahl sein, weil jede Partei ihre Programmschwerpunkte hat und nicht jedes Problem zum Schwerpunkt innerhalb der Parteiarbeit gemacht werden kann. Unser Hauptschwerpunkt liegt auf Tierschutz/Tierrechte, weil Tiere seit jeher in der Massentierhaltung, in der Tierversuchsindustrie, usw., immer noch wie Sachen behandelt werden und nicht wie fühlende und schmerzempfindliche Lebewesen.

Bedenkt auch, dass die Massentierhaltung neben dem Tierleid mitverantwortlich ist für den Klimawandel, Regenwaldzerstörung, hohen Verbrauch von landwirtschaftlichen Flächen und Wasser, Einsatz von Pestiziden, Artensterben, Bienensterben, Übersäuerung der Meere, uvm. Versucht die Zusammenhänge zu verstehen, dann werdet ihr begreifen, wie zentral wichtig es ist – auch für zukünftige Generationen – eine Partei zu wählen, die in Zusammenhängen denkt und Gesetze auf den Weg bringen will, die mit unseren Grundsatzprogramm konform gehen.

Wir brauchen leidenschaftliche Fürsprecher für die Tiere in den Parlamenten, damit der Tierschutzgedanke und Tierrechte endlich den gebührenden Stellenwert bei der Gesetzgebung bekommt, den sie verdienen, und zum Wohle der Menschen, Tiere und Natur ganzheitliche Impulse Einzug in die Debatten der Parlamente finden.

Wenn ihr immer noch zweifelt, dann schaut euch das nachfolgende Video an:

https://www.youtube.com/watch?v=HHDHiwZzE8E

Immer noch Zweifel?

Seid mitfühlend und motiviert, vertraut eurem gesunden Menschenverstand, und wählt eine Partei, die Ökologie vor Ökonomie setzt, denn wir haben nur diesen einen Planeten, der uns soviel gibt und wir SOVIEL von ihm nehmen. Es wird Zeit, dass wir begreifen, nicht nur zu nehmen, sondern auch zu geben. Es gibt nur eine Zeit und diese Zeit ist JETZT!

Ihre / Eure Bundesgeschäftsstelle

So stehen die Parteien zu Tierversuchen bei der Berlinwahl

Pressemitteilung “Ärzte gegen Tierversuche e.V.” vom 12. September 2016

Anlässlich der am 18. September anstehenden Wahl des Abgeordnetenhauses in Berlin hat der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche Parteien zu ihrer Position zu Tierversuchen befragt und die Antworten in einer übersichtlichen Tabelle zusammengestellt.

Bei CDU und SPD ist der Tierschutz mehr oder weniger Fehlanzeige. So antwortete die CDU: „Wir stehen auf der Seite der Tierhalter und unterstützten diejenigen, die verantwortungsvoll mit den ihnen anvertrauten Tieren umgehen … Ein Verbandsklagerecht braucht es dazu nach unserer Überzeugung nicht.“

Die SPD machte sich gar nicht erst die Mühe, gezielt auf die Fragen der Ärztevereinigung einzugehen und bezieht sich weitgehend auf die landwirtschaftliche Tierhaltung. Bei Tierversuchen wird lediglich auf eine notwendige Reduktion, nicht aber Abschaffung abgehoben. Die Ausbildung von Studierenden an Alternativen zu Tierversuchen sollte jedoch laut SPD Pflichtfach im Bereich der biomedizinischen Studiengänge an den Hochschulen werden.

Klare Bekenntnisse zur Notwendigkeit einer tierversuchsfreien Forschung und Wissenschaft sind seitens der Grünen und der Partei Mensch  Umwelt Tierschutz zu verzeichnen. Beide unterstützen die Forderung nach einem tierversuchsfreien Studium, lehnen die Genmanipulation von Tieren ab, befürworten ein Verbandsklagerecht für anerkannte Tierschutzverbände sowie eine Novellierung des unzureichenden Tierschutzrechts und streben letztlich eine vollständige Abkehr vom Tierversuch an. Ähnliche Positionen vertreten die Linke und die Piraten in Berlin. Lediglich die Frage nach Maßnahmen gegen Genmanipulationen von Tieren bleibt unbeantwortet bzw. unklar.

Der Weg zur Etablierung einer Politik, die konsequent den gesellschaftlich hohen Stellenwert des Tierschutzes berücksichtigt, ist noch sehr lang und bedarf weiterhin umfassender Aufklärungs- und Lobbyarbeit, so die Einschätzung der Ärzte gegen Tierversuche. Eine Übersicht mit den wesentlichen Positionen der Parteien kann als pdf auf der Internetseite der Vereine heruntergeladen werden.

https://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/neuigkeiten/2239-berlin-wahl-so-stehen-die-parteien-zu-tierversuchen

Wir Plakatieren in Berlin…wer hilft mit?

+ + + Eilmeldung + + +

Der Landesverband Berlin braucht noch tatkräftige Unterstützung beim Plakatieren, damit wir bis zur Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin am 18. September von den Wählern_innen gut und rechtzeitig wahrgenommen werden. Hier bitte melden!

Unsere Plakatmotive

Ihre / Eure Bundesgeschäftsstelle

Wahlkampf in Mecklenburg-Vorpommern

Wir Plakatieren momentan…

Seit einer Woche läuft in Mecklenburg-Vorpommern der Wahlkampf der Tierschutzpartei auf Hochtouren. Die Mitglieder des Landesverbandes und Kandidaten_innen plakatieren fleißig im ganzen Land.

Wer schon mal plakatiert hat, weiß, wie Zeit- und teilweise Kräfteintensiv diese öffentlichkeitswirksame Arbeit vor und nach den Wahlen sein kann. Wer dem Landesverband beim Plakatieren an der frischen und rauhen Ostseeluft mithelfen möchte, ist sehr gerne willkommen und kann sich bei Robert Gabel in der Landesgeschäftsstelle in Greifswald melden. Jede Hilfe wird dankbar angenommen.

Der Bundesvorstand und die Bundesgeschäftsstelle der Tierschutzpartei drücken dem Landesverband Mecklenburg-Vorpommern für einen gelungenen und unübersehbaren Wahlkampf fest die Daumen und wünschen für den 4. September zur Landtagswahl ein gutes und zufriedenstellendes Wahlergebnis!

Eure Bundesgeschäftsstelle

Nachtrag: Hier der ausführliche Erfahrungsbericht zum Wahlkampf in MV 2016:

 

 

 

 

 

 

Landesverband Berlin am 18.09. bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus zugelassen!

Wir gratulieren dem Landesverband Berlin ganz herzlich zur Zulassung zur Wahl zum Abgeordnetenhaus am 18. September!

Alle erforderlichen Unterstützungsunterschriften wurden beim Landeswahlausschuss eingereicht und als Voraussetzung zur Wahlteilnahme bestätigt.

Wir danken allen Aktivisten_innen, die erfolgreich beim Sammeln der Unterstützungsunterschriften mitgeholfen haben und wir danken allen Bürgern_innen, die uns mit ihrer Unterschrift unterstützt haben und somit unsere Wahlteilnahme erst möglich machen!

Wir wünschen dem Landesverband Berlin viel Kraft, Zuversicht und Erfolg beim jetzt beginnenden Wahlkampf unter dem Motto „Tierrechte in die Parlamente!“

Der Landesverband Berlin freut sich auf eine tatkräftige Unterstützung im Wahlkampf. Ansprechpartner hier.

Der Bundesvorstand der Tierschutzpartei

i. A. Sabine Jedzig / BGSt.

Wahl des Abgeordnetenhauses am 18. September 2016

Wir sammeln Unterstützungsunterschriften und brauchen Sie…

Bitte unterstützen Sie den Landesverband Berlin beim Sammeln der erforderlichen Unterstützungsunterschriften von 2200 Stück, damit wir für die Wahl des Abgeordnetenhauses am 18. September 2016 zugelassen werden.

Wenn Sie in Berlin wahlberechtigt sind, bitte helfen Sie uns beim Sammeln und lassen Sie ihre Familie, Freunde und Bekannte mit unterschreiben. Hier das Formular bitte herunterladen, ausfüllen und per Post an uns versenden.

Wahlergebnisse der „Animal Welfare Party“ in Großbritannien

Bei den Kommunalwahlen in Großbritannien konnte unsere Schwesterpartei, die „Animal Welfare Party“ folgende Ergebnisse erzielen:

London: 0,99% (Spitzenkandidatin Vanessa Hudson)

West Tyrone/Nordirland: 0,6% (Spitzenkandidatin Laura McAnea)

Glasgow: 0,7% (Spitzenkandidat Barry Quinn)

Diese Wahlergebnisse sind durchaus bemerkenswert:  Die Animal Welfare Party wurde erst  2006 gegründet und verfügt zurzeit über ca. 150 Mitglieder.

Landtagswahl am 04.09.2016 in Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern ist eines der schönsten Bundesländer, Millionen Touristen kommen gern hier her. Das soll so bleiben und unser Land soll Jahr um Jahr attraktiver noch werden!

Aber zugleich hat MV auch Schattenseiten: Massive Überfischung der Ostsee und Binnengewässer, Megastallanlagen mit grausamster Tierquälerei, kritikwürdige Tierversuchsstandorte, vergessene Regionen mit Kinderarmut, Glyphosat und Überdüngung der Felder, Aussterben und Bejagung von Wildtieren, Dörfer mit rechtsradikaler Übermacht, übervolle Tierheime ohne Finanzierung, Müllhalden in Gewässern, Obdachlosigkeit und Altersarmut, unterfinanzierte Schulen und Hochschulen, abwandernde Jugend und soziale Ungerechtigkeit… und vieles mehr dürfen wir nicht ignorieren, auch wenn wir dieses Land hier lieben und uns wohlfühlen!

Daher will die Partei Mensch Umwelt Tierschutz im September zur Landtagswahl antreten. Unsere Landesliste ist offen für alle Menschen, denen unsere Themen wichtig sind. Auch parteilose Tierschützer, Tierrechtler, Umweltschützer und Menschenrechtler können bei uns mitmachen und ein Zeichen setzen! Wir geben denen eine Stimme, die selbst keine haben; wir wollen, dass Umwelt, Wirtschaft und Tierschutz eine Einheit bilden; für ein lebenswertes Mecklenburg-Vorpommern!

Unsere Kandidaten auf der Landesliste werden hier vorgestellt.
Wahlhelfer können sich jederzeit bei uns melden (anrufen: 03834 769949)!

Robert Gabel / Landesvorsitzender vom Landesverband Mecklenburg-Vorpommern

Stuttgarter Nachrichten über kleine Parteien

Am 12. März 2016, also einen Tag vor der Landtagswahl, erschien ein Artikel über den Wahlkampf der kleinen Parteien in den Stuttgarter Nachrichten (leider nur in der Print-Version). Im Vorfeld dazu hatte der Redakteur u. a. mit unserem Landesvorsitzenden Matthias Ebner gesprochen. Nachfolgend ein Bild von dem Artikel, der hier auch als PDF angesehen werden kann.
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