Hamburger Dom – Tierleid trübt positive Bilanz

Veranstalter, Schausteller und Wirtschaftsbehörde ziehen positive Bilanz. Das Tierleid geht leider weiter.

Knapp 2,5 Millionen Menschen haben den diesjährigen Frühlingsdom vom 24. März bis 23. April besucht. Die Besucherzahl ist im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben. Vertreter der Wirtschaftsbehörde und des Schaustellergewerbes freuen sich über die stabile Besucherzahl trotz des wechselhaften Wetters. Weniger erfreulich ist die Tatsache, dass das unsägliche und tierquälerische Ponyreiten weiter geht. An jedem Sonntag hatten engagierte Tierschützer und Tierrechtler unter dem Motto “Vergnügen ohne Tierleid” am Ausgang der U-Bahn St. Pauli (Glacischaussee) protestiert. Artikel lesen.

Neuer Landesvorstand NRW am 23.04.2017 gewählt!

Neustart NRW!

Tierschutzpartei Nordrhein-Westfalen wählt neuen Vorstand und Kandidaten für die Bundestagswahl

Auf einer gut besuchten und harmonischen Mitgliederversammlung der Partei Mensch Umwelt Tierschutz – Tierschutzpartei wurde am 23.04.2017 ein neuer 10 köpfiger Landesvorstand sowie 7 Listenkandidaten für die anstehende Bundestagswahl gewählt.

Im Vorstand sitzen neben bewährten Tierrechtlern und aktiven Tierschützern auch erfahrene Lokalpolitiker. Zur ersten Vorsitzenden des Landesverbandes wurde die bekannte Tierrechtlerin und Bundesvorsitzende der Tierschutzpartei, Sandra Lück, gewählt. Ihr zur Seite steht Jochen Moors. Der Politprofi aus Tönisvorst bringt lokalpolitische Kompetenz und Erfahrung als Gründungsmitglied der Organisation “Pirates for Animals“ mit in den Landesvorstand. Die Pädagogin Meike Döhrn-Zumhasch (ebenfalls Gründungsmitglied Pirates for Animals), Achim Betticher von Animals United , Andrea Dörner (Lokalpolitikerin), Reiner Bent (1. Vorsitzender Human Animal Rights), Sven Reichert (ehemaliger Grüner und Bürgermeisterkandidat aus Jülich), Beate Gissibl (Animals United), Karin Reichel (langjährig aktiv im Katzenschutz und Tierrecht) und Mario Bochtler (Tierrechtsaktivist) vervollständigen den Vorstand.

Auch für die Bundestagswahl wurden sieben hochkarätige Bewerber aufgestellt. Damit geht die Tierschutzpartei gestärkt und geschlossen in den Bundestagswahlkampf.

Die erste Vorsitzende, Sandra Lück, gab die Zielrichtung für die kommenden Wochen und Monate bekannt. Ziel sei es, einen starken Wahlkampf zu leisten, neue Mitglieder zu werben und möglichst schnell landesweite Regionalgruppen zu gründen. “NRW verdient eine starke Tierschutzpartei und die Tiere im bevölkerungsreichsten Bundesland brauchen dringend eine Stimme.”

Die fünfeinhalb Stunden lange Veranstaltung wurde souverän vom Bundesgeschäftsführer, Jan Zobel, geleitet. Zobel bilanzierte: “Der Landesverband NRW ist seit Monaten Gegenstand von starken Spannungen. Heute wurde endlich ein Schlussstrich unter diese Streitigkeiten gezogen und der Landesvorstand blickt geschlossen nach vorne. Die Unterwanderung der Tierschutzpartei ist mit dem heutigen Tage auch im Lande NRW endgültig abgewehrt.”

Der Bundesvorstand hatte sich bereits früher in einer Erklärung eindeutig positioniert. Die heutige Veranstaltung hat diese Entwicklung bestätigt und den Weg der Tierschutzpartei in die Parlamente geebnet.

Beitrag erschien auch im Hamburger Wochenblatt.

Offener Brief an den Zoo Hannover

An den Geschäftsführer Herrn Casdorff, dem zoologischen Leiter Herrn Brunsing und dem Regionspräsident Jagau

Der Zoo Hannover besteht seit über 150 Jahren und ist nun Gegenstand eines medialen Shitstorms. Die Recherche von Peta und die Videoaufnahmen, die Gewalt gegen Elefanten zeigen sind ein PR-GAU und ein Desaster für das Marketing des Zoos.

Der Zoo wurde in den 1860ern gegründet und auch im 21. Jahrhundert kann man in Hannover immer noch exotische Tiere in kleinen Gefängnissen betrachten. Was hat sich über all die Jahre eigentlich geändert? Nun die Deko ist jetzt modischer und ahmt die natürlichen Habitate nach, die Gehege sind etwas größer und auch die neuen Masterplanprojekte legen Wert darauf, dass bei der Gestaltung von Gehegen „einer emotionalen Inszenierung und der Liebe zum Detail viel Aufmerksamkeit geschenkt werden“ (siehe Geschäftsbericht 2015, S. 29). Außerdem gibt es ein umfangreiches Event-Marketing und gastronomische Angebote vor Ort.

Gegenstand des Unternehmens ist „der Betrieb eines Zoologischen Gartens als Bildungs- und Erholungsstätte für alle Bevölkerungskreise zur Erhaltung von Tierarten, insbesondere Wildtierarten, sowie die Förderung der Erweiterung von Kenntnissen über die Biologie von Tieren, insbesondere über die Tiergartenbiologie von Wildtierarten durch Auswertung des Materials, das von den gehaltenen Tieren gewonnen wurde“. Nach nun über 150 Jahren Studienmaterial zum Thema Tiergartenbiologie im Zoo Hannover, dazu noch Material aus anderen Zoos in Deutschland, Europa und weltweit, könnte man meinen, dass alles zum Thema Tiergartenbiologie bekannt sein müsste. Lässt sich hiermit das Betreiben einer zoologischen Anlage rechtfertigen?

Wie lässt sich im 21. Jahrhundert eine zoologische Anstalt mit den heutigen Tierschutzgesetzen in Einklang bringen? Gar nicht! Nehmen wir doch mal die Elefanten als Beispiel: die Weibchen haben in ihrem natürlichen Habitat einen Aktionsradius von mehreren hundert Quadratkilometern und sie leben in afrikanischen oder süd-asiatischen Gebieten mit warmen Klima. Also wie artgerecht ist ein kleines Betongehege in einem oft verregneten, kalten Norddeutschen Zoo? Glauben die Verantwortlichen wirklich, dass eine neue Dschungellandschaft, eine neue Halle und eine Dusche für den Elefantenbullen ein artgerechtes Leben ermöglichen? Worum geht es wirklich, um das Wohl der Tiere oder das Wohl der Besucher? Der Geschäftsbericht liefert eine Antwort: „Gerade die Mensch-Tier-Begegnungen in den Erlebniswelten gepaart mit den themenbezogene Gastronomie und Souvenirs machen den Erlebnis-Zoo Hannover aus. So stehen diese Geschäftsfelder im besonderen Fokus der stetigen Weiterentwicklung. Daher sind auch hier weitere Investitionen geplant, um das hohe Niveau an Shows, kommentierten Fütterungen, Blicken hinter die Kulissen, Scout-Führungen oder dem Gäste-Service noch weiter zu verbessern.“ Und wie geht es den Tieren dabei?

Der Zoo Hannover nennt als Ziel ganz klar den Artenschutz! Sehen wir uns hierzu noch mal das Beispiel der Elefanten im Zoo Hannover an: Laut IUCN Liste sind die Populationen von Elephas maximus in ihren natürlichen Lebensräumen seit Jahrzehnten im Sinkflug. Was hat der Zoo denn hier zum Erhalt und Schutz dieser Art beigetragen? Oder meinen die Verantwortlichen mit Artenschutz den Erhalt der Elefantenpopulation im Zoo? Nun wissenschaftlich gesehen ist das kein Artenschutz, sondern der Erhalt einer Population in einer habitatfremden Umgebung unter gefängnisähnlichen Zuständen. Was hat das mit Artenschutz zu tun? Nichts. Effektiver Artenschutz kann nur bedeuten, dass man Arten als funktionellen Bestandteil ihrer Ökosysteme erhält. Untersuchungen von Franz Essl und seinem Team an der Uni Wien haben gezeigt, dass aussterbende Arten über direkte und indirekte Effekte auch andere Arten und die Funktionalität ganzer Ökosysteme beeinflussen können. Was bedeutet das? Nun wenn Elefanten in ihren natürlichen Lebensräumen aussterben, beeinflusst ihr Ableben auch die Überlebenschancen anderer Arten und des gesamten Ökosystems vor Ort. Und was bringt es uns jetzt, wenn ein paar letzte Elefanten noch in europäischen Zoos vor sich hinvegetiert? Nun dem Erhalt der Artenvielfalt in Afrika bringt das nichts und wenn die Ökosysteme erst einmal verschwunden sind, wird es auf Dauer keine freien Elefanten in der afrikanischen Wildnis mehr geben. Auch die Populationen in Zoos werden schwer zu erhalten sein, da es früher oder später zu Inzucht kommen wird.

Züchtet der Zoo eigentlich für den Artenschutz oder für den Erhalt seines Geschäftsmodells, weil die süßen Tierbabys so viele Besucher anlocken? Der Beteiligungsbericht 2015 gibt hier ganz klar eine Antwort: “Hinzu kam weiterer Nachwuchs bei den Elefanten. So konnte im ersten Quartal der zweithöchste Besucher-Wert bezogen auf einen 10-Jahresvergleich erzielt werden. In diesem Zeitraum wurden fünf Tage mit über 10.000 Besuchern erreicht. Das eher unbeständige Wetter in den folgenden Monaten führte jedoch zu einem stetigen Abschmelzen des Besucherplus. Weitere Tiergeburten und neu entwickelte Programmangebote konnten letztlich die Besucherentwicklung auf Planniveau konsolidieren.“ Offensichtlich spülen Tierbabys eine Menge Geld in die Kasse, aber von Artenschutz war hier keine Rede.

Der Zoo Hannover nennt als Ziel ganz klar die „Erhaltung von Tierarten“, aber was ist mit der gesetzlich verankerten Wiederansiedelung von Arten in ihren Biotopen (Bundesnaturschutzgesetz §42 (7b))? Warum wildert man Elefanten nicht wieder in der Freiheit aus oder bringt sie in Naturreservate ihrer Ursprungsländer, damit sie dort als Teil des Ökosystems erhalten bleiben? Die einzigen Tierarten, die der Zoo Hannover in Gefangenschaft aufgezogen und dann in ihren natürlichen Lebensraum entlassen hat, sind laut dem Geschäftsbericht 2015: Moorenten und Weißstörche. Exotische Tiere wurden an andere Zoos weitergegeben und für die Zoohaltung gezüchtet, aber es werden keine weiteren Auswilderungen genannt.

Welche Zukunft hat der Zoo Hannover? Die Leitung des Zoos geht bestimmt davon aus, dass sich die Aufregung bald legen wird und mit einem neuen Elefantengehege, der die Tiere vor ihren Pflegern schützt, wird wohl die Kritik verstummen. Dieser Annahme werden Tierschützer widersprechen und sie werden auch weiterhin gegen die Haltung von Tieren in zoologischen Anlagen protestieren. Die Welt hat sich seit der Gründung des Zoos sehr verändert und auch die Art und Weise, wie wir über Tiere denken, hat sich in den letzten Jahrzehnten grundlegend gewandelt. Bei einigen Konzernen, wie Sea World oder Ringling Bros. And Barnum & Bailey Circus ist dieser Wandel bereits angekommen und die Firmen mussten sich verändern und auf diese neuen gesellschaftlichen Werte eingehen. Leider ist die Zoo Hannover GmbH noch nicht so weit, aber die Verantwortlichen dieses Konzerns müssen nun zur Kenntnis nehmen, dass die Öffentlichkeit Gewalt gegen Tiere nicht weiter duldet. Das Geschäftsmodell Zoo ist ein Auslaufmodel und wird in der Gesellschaft zunehmend kritisch betrachtet. Das kann die Leitung des Zoos nicht ignorieren, denn es kommen auch weniger Besucher, wie der Geschäftsbericht 2015 zeigt: „Dennoch blieben trotz des umfangreichen Jubiläumsprogramm und einer hohen Vermarktungsintensität die Besucherzahlen in 2015 gesamthaft deutlich unter den Erwartungen.“ Dieser Trend wird sich fortsetzen, denn wer sein Herz für Tiere entdeckt hat, wird dies nicht wieder aufgeben und es gibt immer mehr Menschen, denen Tierschutz wichtig ist.

Hat der Zoo Hannover eine Zukunft? Hier ist mein Vorschlag für eine nachhaltige Entwicklung: bringt alle nichtheimischen Tiere nach Hause, sodass sie in ihren natürlichen Lebensräumen leben können. Schützt die heimische Artenvielfalt, in dem Tierarten vermehrt, anschließend ausgewildert und die Bevölkerung über die heimische Artenvielfalt informiert werden! Das wäre eine sinnvolle, tierfreundliche Nutzung der Ressourcen!

Quellen:
https://www.zoo-hannover.de/de/tiere/tier-lexikon/asiatischer-elefant
https://www.zoo-hannover.de/dam/jcr:5c8b3103-a49d-4af3-ad61-3d3b506dc924/Zoo-Hannover-Gesch%C3%A4ftsbericht-2015.pdf
https://en.wikipedia.org/wiki/Ringling_Bros._and_Barnum_%26_Bailey_Circus
http://www.sanctuaryasia.com/resources/ngo-profiles/10177-biodiversity-and-elephant-conservation-trust.html
http://www.iucnredlist.org/details/7140/0
Essl, F., Dullinger, S., Rabitsch, W., Hulme, P.E., Pysek, P., Wilson, J.R.U., Richardson, D.M., 2015. Historical legacies accumulate to shape future biodiversity in an era of rapid global change. Diversity and Distributions, Volume 21, Issue 5, Pages 534-547.

Susanne Berghoff / Landesverband Niedersachsen

 

Abschlachten der Robbenbabys beginnt in Kanada

Eilmeldung von Peta

Laut Mitteilung von Peta werden seit einigen Wochen ausgewachsene männliche Robben an der kanadischen Ostküste abgeschlachtet. Seit gestern ist es ganz offiziell erlaubt, dass die Robbenjäger auch Babyrobben umbringen dürfen. Die Robben werden auf barbarische Weise getötet und teils sogar lebendig gehäutet. Die meisten dieser Tiere sind erst zwischen 3 Wochen und 3 Monaten alt.

O-Ton Peta: “In vielen Ländern weltweit konnten wir von PETA und unsere Partnerorganisationen entscheidend dazu beitragen, dass es einen so lauten öffentlichen Aufschrei gegen das Massaker gab. Die Schweiz ist aktuell das jüngste Land, das den Import von Robbenprodukten verboten hat. Alle Versuche, in China – wo sich PETA Asia für die Tiere stark macht – einen Markt für diese Produkte zu finden, sind gescheitert. Und auch die Europäische Union, Russland und die USA haben Robbenprodukte bereits verboten. Aus diesen Gründen wird das blutige Robbenschlachten mittlerweile nur noch mit kanadischen Steuergeldern am Leben erhalten. Deshalb müssen wir genau jetzt alles tun, um dem ein Ende zu setzen!

Schon seit einigen Wochen schlachten die Robbenjäger ausgewachsene männliche Robben. Doch ab jetzt dürfen sie ganz offiziell mit dem Abschlachten von Babyrobben beginnen, die so jung sind, dass sie noch nicht einmal feste Nahrung zu sich genommen haben.

Die Robben können getötet werden, sobald sie ihr berühmtes weißes Fell verlieren. Das geschieht, wenn die Tiere einige Wochen alt sind. Würde man sie in Frieden lassen, könnten sie in freier Natur in einer großen sozialen Kolonie über 30 Jahre alt werden.

Dieses idyllische Leben wird jedoch auf grausame Weise verkürzt: Die Robbenjäger gehen mit Schusswaffen und barbarischen Keulen genannt Hakapiks aufs Eis. Hakapiks sind dicke Holzschläger mit einem spitzen Metallhaken am Ende. Viele Robben erliegen nicht direkt dem ersten Schlag. Dann werfen sich die Tiere wie wild hin und her und schreien vor Schmerzen. Andere völlig verängstigte Robben, denen das gleiche schreckliche Ende bevorsteht, müssen dabei zusehen.”

Wie Sie helfen können, erfahren Sie bei Peta.

 

Quo Vadis Türkei? – Diskussion/Vortrag mit dem türkischen Oppositionellen Hatip Dicle

Der langjährige kurdische Oppositionspolitiker Hatip Dicle sowie weitere Experten waren am 7. April 2017 von der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Berlin eingeladen und haben einen Einblick in die politischen Entwicklungen in der Türkei jenseits der Schlagzeilen geboten.

Das Referendum am 16. April 2017 in der Türkei wird über die Einführung des Präsidialsystems wird einen Wendepunkt der türkischen Geschichte entscheiden. Es geht dabei um nicht weniger als die Etablierung einer Autokratie. Im türkischen Präsidialsystem ist weder eine Gewaltenteilung noch ein System von konkurrierenden Machtblöcken und Institutionen vorgesehen, mit der eine Alleinherrschaft verhindert werden kann. Der Staatspräsident Erdogan könnte ohne Einflussnahme von anderen Akteuren Dekrete mit Gesetzeskraft erlassen. Damit ist die legislative Kompetenz des Parlaments ausgehebelt. Der Staatspräsident kann das Parlament zu jedem Zeitpunkt auflösen und ebenso freihändig den Ausnahmezustand ausrufen.

Bei den letzten Wahlen im November 2015 hat die AKP in Deutschland 59,7% der Stimmen gewinnen können. Für die Verfassungsänderung und die Einführung des Präsidialsystems ist eine einfache Mehrheit von über 50% nötig. Umfragen zeigen, dass etwa 52% der Wähler zurzeit vorhaben, mit „Nein“ und somit gegen die Einführung des Präsidialsystems zu stimmen. Insofern könnten die Stimmen der Wahlberechtigten in Deutschland eine Schlüsselrolle spielen.

Flagge Deutsch-Türkische Freundschaft

„Mir ist es wichtig, die deutsch-türkischen Beziehungen und die damit verbundene Freundschaft beizubehalten“ kommentiert Martin Buschmann (Stellv. Generalsekretär und Leiter des BAK Internationaler Tierschutz). „Um die Türkei nicht in eine quasi Diktatur zu verwandeln, sind gerade jetzt Gespräche mit unseren türkischen Mitbürgern wichtig. Es gilt aufzuzeigen, wohin eine Alleinherrschaft führen kann.“, so Buschmann weiter.

 

“Landesverband Brandenburg mit neu gewähltem Vorstand wieder aktiv”

Erfolgreicher Tag für die Tierschutzpartei Brandenburg

Auf einer gut besuchten Mitgliederversammlung im brandenburgischen Oranienburg wurde am Samstag, den 08. April 2017 ein neuer siebenköpfiger Landesvorstand der Partei Mensch Umwelt Tierschutz gewählt.

Bereits am 12. März hatte die Partei ihre Kandidaten für die Bundestagswahl 2017 aufgestellt. Zur ersten Vorsitzenden wurde die bekannte Tierschützerin Silvia Dreyer aus Oranienburg gewählt. Silvia Dreyer ist neben dem Engagement für die Tierschutzpartei besonders im aktiven Tierschutz für Fundkatzen und verwilderte oder ausgesetzte Hauskatzen tätig, sie ist Begründerin der Oranienburger Gruppe des Freundeskreises Katze und Mensch e.V. Zur zweiten Vorsitzenden wurde Birgit Enke aus Wittstock gewählt. Mit Silvia Stoffels, Olaf Netzel, Susanne Seidler, Max Mogk und Karin Rother ist der Landesvorstand komplett.

Der Bundesgeschäftsführer der Tierschutzpartei, Jan Zobel aus Hamburg, leitete die Versammlung und richtete die herzlichsten Grüße des Bundesvorstandes an die Teilnehmer der Versammlung im Kultur- und Kreativstandort Oranienwerk. In einer kurzen Ansprache unterstrich Zobel die Wichtigkeit der Wahlteilnahmen für die Tierschutzpartei. Er begrüßte außerordentlich, dass der neue Landesvorstand die vordringlichste Aufgabe in der Mitgliedergewinnung und Wahlteilnahme sieht. Zobel bemängelte, dass die Bundespartei jahrelang offensichtlich die Europawahl als wichtigste Wahl erachtet hat – dabei funktioniere Politik genau anders herum. Über die Städte, Kreise und Gemeinden müsse die Partei verankert und bekannt sein, um dann auf Landes- oder Bundesebene erfolgreich sein zu können. Entsprechend positiv war die Resonanz auf die Ankündigung Silvia Dreyer, im Jahre 2019 für die Stadtverordnetenversammlung Oranienburg zu kandidieren und mit dem Landesverband im Herbst 2019 an der Landtagswahl teilzunehmen. Zobel untermauerte die Richtigkeit dieser Strategie und verwies auf seine eigenen politischen Ambitionen, im Frühjahr 2019 mit der Tierschutzpartei an der Hamburger Bezirksversammlungswahl und im Winter 2020 an der Bürgerschaftswahl teilzunehmen. “Brüssel ist weit weg, Politik für die Stimmlosen fängt vor der eigenen Haustür an” so Zobel. Die Spitzenkandidatin, Silvia Dreyer, verwies auf zahlreiche Initiativen der Tierschutzpartei zum Thema Katzenkastration. Dies sei ein wichtiges Thema der Tierfreunde in Brandenburg. Auch die Massentierhaltung, Tierversuche, Jagd, Tierquälerei seien wichtige Themen, die es vor Ort anzupacken gelte.

Der Landesverband Brandenburg benötigt nun 2.000 Unterstützungsunterschriften von Brandenburger Wahlberechtigten, damit er zur Bundestagswahl zugelassen wird.

“Diese Herausforderung ist aber nur mit Hilfe aller Brandenburger Tierfreunde und Engagierten zu schaffen. Bitte unterstützen Sie uns beim Sammeln der Unterschriften” appellierte die frisch gewählte Vorsitzende Silvia Dreyer an die anwesenden Mitglieder.

Ostern – Denkt an die Tiere!

Die Tierschutzpartei Hamburg appelliert an alle Tierfreunde und Tierschützer, gerade zu Ostern an die Tiere zu denken.

In den Supermärkten stapeln sich schon seit Wochen bunt gefärbte Eier, Kaninchen- und Lammfleisch. Was sich dahinter an Tierleid verbirgt, wird von der Industrie geschickt verborgen und hinter niedlichen Bildern von Küken, Häschen oder Lämmchen versteckt. In Wirklichkeit ist Ostern für die Tiere das Fest des Todes.

Am Osterwochenende, wenn vielerorts die Osterfeuer entfacht werden, werden wieder unzählige Tiere qualvoll verbrannt.

Artikel im Hamburger Wochenblatt lesen.

 

 

 

 

 

Wird dem Zoo eine Sonderstellung bei der Verbandsklage in Niedersachsen eingeräumt?

Einen Tag nach Bekanntwerden der Elefanten-Quälerei im Zoo Hannover wurde das Verbandsklagerecht im Landtag behandelt. (Wir berichteten gestern von der aktuellen Undercover-Recherche von Peta mit dem dazugehörigen Protest.)

Simone Oppermann vom LV Niedersachsen stellt nun folgende Frage dazu:

Wird dem Zoo eine Sonderstellung bei der Verbandsklage in Niedersachsen eingeräumt?

Auf der heutigen Tagesordnung des Nds. Landtages stand unter TOP 7 die abschließende Beratung über den Entwurf eines Gesetzes über Mitwirkungs- und Klagerechte von Tierschutzorganisationen. Durch den vorbereitenden Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung wurde mit den Stimmen der SPD und den Grünen und gegen den Willen der CDU und der FDP die Annahme des von der Landesregierung erarbeiteten Gesetzestextes (Drs. 17/5329) mit Änderungen (Drs. 17/7687) empfohlen.

Nachdenklich stimmt, dass die durch den Ausschuss geänderte Drucksache – im Gegensatz zur Entwurfsfassung der Landesregierung – in § 2 Abs. 1 Satz 2 die Erhebung der Feststellungsklage für Entscheidungen über Vorhaben zur Errichtung von Gehegen in Zoos, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen, nicht mehr zulässt.

Quellen:

http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/landtag3446.pdf

http://www.landtag-niedersachsen.de/tagesordnungen_plenars…/

 

Zoo Hannover quält Elefantenbabys

Protest

Peta hat im Zoo von Hannover Undercover gefilmt und konnte live erleben, wie brutal Elefantenbabys abgerichtet werden, was der / die Besucher*in natürlich am Tag bei der Elefantendarbietung nicht mitbekommt und nicht sehen soll.

Das Video beweist, wie kleine Elefantenbabys mit Schlägen gefügig gemacht werden und die brutale Dressur scheint gängige Praxis im Hannoveraner Zoo zu sein.

Bei den harten Szenen läuft einen ein kalter Schauer über den Rücken. Wir danken Peta dafür, dass wir mit hinter die Kulissen schauen dürfen und so die Öffentlichkeit von dem Tiermissbrauch  erfährt. Wir unterstützen natürlich Peta dabei, das Video bekannt zu machen und ihre Petition zu verbreiten, damit die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen und bestraft werden.

Bitte hier alles zum Thema lesen und Petition unterschreiben.

Ihre / eure BGSt.

Tierschutzpartei verurteilt Pfefferspray-Einsatz gegen friedliche Demonstranten!

Aktuell zieht der massive Einsatz von Pfefferspray gegen eine friedliche Sitzblockade am 31. März im thüringischen Sonneberg weite Kreise. Die Sitzblockade richtete sich gegen den Aufmarsch von Thügida.

Der Landesarbeitskreis “gegen rechts” der Hamburger Tierschutzpartei verurteilt den unverhältnismäßig harten Einsatz der Polizei gegen friedliche Demonstranten am vergangen Freitag im südthüringischen Sonneberg.

Hier Artikel im Hamburger Wochenblatt lesen.