Dringende Petition: Känguru-Jagd stoppen!

Wir, die Partei Mensch Umwelt Tierschutz, unterstützen das “Deutsche Tierschutzbüro” bei der Bekanntmachung und Verbreitung nachfolgender Petition; bitte unterschreiben Sie!

„Aufgrund der gehäuften Fleischskandale in Deutschland, wie BSE und Gammelfleisch, steigen einige Verbraucher auf exotisches Fleisch um. Anstatt Fleisch aus hiesiger Massentierhaltung verzehren sie importiertes Fleisch wildlebender Tiere, wie das der Kängurus. In den letzten zehn Jahren stieg die Menge importierten Kängurufleisches nach Deutschland von 416.375 Kilogramm auf 1.009.903 Kilogramm an. Damit ist Deutschland Spitzenreiter in der EU, gefolgt von Belgien und Frankreich.

Die Kängurus werden in freier Wildbahn brutal gejagt und erschossen. Dabei sind die Tiere nicht beim ersten Schuss tot, sondern versuchen verwundet den Jägern zu entkommen. Dabei haben sie Todesangst. Besonders schlimm trifft es aber die Jungtiere, sie warten vergeblich auf ihre Mütter und verhungern und verdursten grausam.“

Hier unterschreiben!

Schweiz: Verhindert den Freihandel mit Palmöl

Petition

„Die Schweiz verhandelt mit Indonesien und Malaysia über ein Freihandelsabkommen. Palmöl spielt dabei eine wichtige Rolle. Die beiden südostasiatischen Länder sind weltweit die größten Exporteure des tropischen Pflanzenöls – und die größten Regenwaldabholzer. Bitte helfen Sie den Freihandel mit Palmöl zu stoppen!“

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Wildtierverbot bei Zirkussen in Würzburg und Schweinfurt gefordert!

Petitionen

Die Regionalgruppe Mainfranken der Partei Mensch Umwelt Tierschutz hat zwei Petitionen verfasst, die sich einmal an die Stadt Würzburg und zum anderen an die Stadt Schweinfurt richten. Inhalt beider ist das Wildtierverbot bei Zirkussen auf dem jeweiligen Stadtgebiet.

Bitte unterschreiben und verbreiten Sie die Petitionen. Danke!

Keine Genehmigungen mehr für Zirkusse mit Wildtieren im Stadtgebiet Würzburg

Keine Genehmigungen mehr für Zirkusse mit Wildtieren im Stadtgebiet Schweinfurt

Keine Atomwaffen in Deutschland!

Petition

„Die USA wollen auf dem Fliegerhorst Büchel in der Eifel bis zu 20 neue Atombomben vom Typ B 61-12 stationieren.”

Bitte unterschreiben Sie diese Petition und fordern Sie die Bundesregierung, das Parlament sowie die Kanzlerin und den Bundespräsidenten auf, die Aufrüstung des Stützpunktes Büchel zu untersagen!

Siehe zum Thema auch unsere Pressemitteilung vom 22.09.2015

 

Keine Jäger mit Angeboten in und mit Kindergärten und Schulen

Petition

Bitte unterzeichnen und verbreiten Sie die Petition unseres BAK Tierschutz in der Schule des LV NRW der Partei Mensch Umwelt Tierschutz!

Seit geraumer Zeit ist zu beobachten, dass Hobbyjäger einen zunehmenden Einfluss auf die Erziehung und die Bildung von Kindern und Jugendlichen geltend machen und vermehrt bereits an Kindergärten und Grundschulen aktiv werden mit zum Teil hochgradig fragwürdigen Angeboten. Diese erschließen sich in einem unter dem Deckmantel des Naturschutzes, der Wildtierkunde oder der Walderkundung praktizierten Lernangebot angefangen von der „Rollenden Waldschule“, dem Aufsuchen von Bildungs- und Erziehungseinrichtungen, die eigentlich der Werteerziehung verpflichtet sind, bis in diverse Freizeit- und Ferienangebote über Bogenschießen, Fährtensuchen, dem mit den Kindern und Jugendlichen gemeinsamen oder angeleiteten Bau von Hochständen gegen Spende in die Klassenkasse und dergleichen mehr. Heranwachsende werden darüber mit der Ideologie der Hobbyjägerei vertraut gemacht und sollen zudem über die Sympathie mit dem Jäger und dem Jagdhund, der zum ständigen Begleiter von Jägern im Rahmen von Kindergarten- und Schulbesuchen gehört, kostenlosen Malheften und Lernmaterialien für die Jagd auf Tiere und dem Nachstellen von Tieren und damit für die scheinbare Selbstverständlichkeit und Legitimität des Tötens empfänglich gemacht werden und latent wird darüber Interesse für den Umgang mit Waffen geweckt.

Die Indoktrination durch einschlägige Angebote wie oben skizziert ist offenkundig: Niemals wird im Regelfall ein Gleichgewicht erfolgen, indem Kindern, Jugendlichen, aber auch den verantwortlichen Erzieherinnen und Erziehern bzw. den Lehrerinnen und Lehrern die vielen und wissenschaftlich nachgewiesenen Negativaspekte der Hobbyjägerei aufgezeigt werden. Niemals erhalten die Heranwachsenden die Möglichkeit sich ein eigenes Bild von der Jagd zu machen, indem auch die Gegenargumente zur Jagd in einer fundierten, das heißt auf wissenschaftliche Befunde basierenden, alters- und entwicklungsgerechten Form und damit in einer für die kritische Meinungsbildung zuträglichen Weise zugänglich gemacht werden.

Jägerinnen und Jäger verfügen obendrein im Regelfall weder über eine anerkannte didaktisch-methodische noch über eine anerkannte und nachgewiesene pädagogische Grundausbildung respektive Hochschulstudium, geschweige denn über eine einschlägiges, das heißt anerkanntes Fachstudium, das zum Umgang mit Kindern und Jugendlichen in einem professionalisierten institutionellen Rahmen befähigen soll, noch verfügen Jägerinnen und Jäger im Normalfall über ein für die Erziehung und Bildung der Zielgruppe geeignetes Fachrepertoire zum Erreichen der curricularen – also den in den Lehrplänen und Richtlinien für das Land NRW verankerten – Zielvorgaben.

Vor dem Hintergrund des Staatsziel Tierschutz und der im Schulgesetz NRW im Erziehungs- und Bildungsauftrag der Schule manifestierten Werteerziehung, die u.a. zum Gegenstand hat, die Kinder und Jugendlichen „zur Verantwortung für Tiere und die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen […] und zur Friedensgesinnung“ anzuhalten, erscheint es unverantwortlich, wenn weder fachlich noch charakterlich geeigneten Personen Bildungs- und Erziehungsaufgaben in aus der öffentlichen Hand finanzierten Institutionen und Organisationen von Vorschule, Schule, Freizeit- und Kulturpädagogik und dergl. freimütig und unkontrolliert übertragen werden, wozu sonst nur ein einschlägiges Hochschulstudium oder eine staatlich anerkannte Ausbildung im Bildungs- und Erziehungswesen befähigt.

Insbesondere vor dem Hintergrund der von Politik und Medien gleichermaßen kolportierten Zunahme von Jugendgewalt und der Lösung von Konflikten überhaupt durch Gewalt bis hin zu Tötungsdelikten, erscheint es überhaupt nicht sinnvoll, wenn Kindern und Jugendlichen von als Autorität wahrgenommenen Erwachsenen-Personen vorgelebt und wenn auch bloß unterschwellig in Aussicht gestellt wird, dass Konflikte – wie im Rahmen der Jagd zwischen Mensch und Tier – durch (Waffen-)Gewalt, Einsatz von Fallen, für den Zweck der Jagd abgerichtete Hunde und so weiter und jedenfalls durch Gewalteinsatz und legitimierte Tötung ethisch einwandfrei und sozial verträglich gelöst werden könnten.

Forderung:

Der Bundesarbeitskreis Tierschutz in der Schule der Partei Mensch Umwelt Tierschutz sowie der Landesverband Nordrhein-Westfalen der Tierschutzpartei fordern Entscheidungsträger von Schulaufsicht und Schulamt, Schulleiterinnen und Schulleiter wie auch die Leiterinnen und Leiter von Kindergärten und Kindertageseinrichtungen und ihre Träger, sowie die Leitenden von Freizeit-, Kultur- und Bildungseinrichtungen und ihre Träger, nicht zuletzt aber jeden Lehrer und jede Lehrerin mit Verantwortung und Mitgefühl dazu auf, den einschlägigen Angeboten von Jägerinnen und Jägern an und mit der jeweiligen Einrichtung und der Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen konsequent Einhalt zu gebieten und solche Aktivitäten künftig und fortan zu untersagen sowie statt dessen vor dem Hintergrund des Staatsziel Tierschutz dem Tierschutz an Schulen und im Kindergarten sowie in Bildungs- Kultur- und Freizeiteinrichtungen eine deutlich stärkere Beachtung und Umsetzung durch geeignete Angebote einzuräumen bzw. diese aktiv zu unterstützen.

Vordringlich sein für jede auf Vernunft basierende Vorstellung und Erfüllung von Erziehung und Bildung sollte eine Leitkultur der Toleranz, des Respekts vor allem Leben, einschließlich dem der Tiere und der Empathie sein; die Hinführung von Kindern und Jugendlichen hingegen zu mehr Akzeptanz für Gewalt und das Lösen von Interessenkonflikten durch Gewalt und Töten unter der Vorspiegelung des Naturschutzes, von Wildtier- und Walderkundungen, Fährtensuche, Hochsitzbau, „auf Pirsch gehen“, Bogenschießen etc. steht diesem Ansinnen schlichtweg konträr gegenüber und ist damit durchaus sogar als schädigend und kontraproduktiv nicht zuletzt im Sinne des Jugendschutzes zu bewerten.

Für den Bundesarbeitskreis Tierschutz in der Schule der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei)

Thomas Schwarz (Sprecher)
Generalsekretär
Vorsitzender Landesverband NRW
Dipl. Päd., Systemischer Berater und Therapeut, Systemischer Coach (DGSF)
www.tierschutzpartei.de
thomas-schwarz (at) tierschutzpartei.de