Anti Pelz Tablet & Leinwand Aktion auf dem Hugenottenplatz in Erlangen

Donnerstag, 23.11.2017: Herzlichen Dank an die Organisator/innen Heike Weichler und Julie Siegel und allen Beteilgten für die gelungene Aktion, ganz besonders all denen, die sich mit Worten solidarisiert und/oder sich spontan zu uns gestellt haben.

WER PELZ TRÄGT, TRÄGT DEN TOD

Unterstützt wurden wir von Margrit Vollertsen-Diewerge (rechts im Bild) aus Erlangen, die seit Jahrzehnten an vorderster Front gegen Tierausbeutung und –quälerei kämpft. Bereits vor fast 20 Jahren hat Sie sich in den Erlanger Geschäften ein Bild von der Mode mit Pelz bzw. Pelzbesätzen gemacht und über das erschütternde Ergebnis in der Zeitschrift “Du und das Tier” des Deutschen Tierschutzbundes berichtet.

Aufgeben kennt Margrit (ausgezeichnet mit dem Bayerischen Tierschutzpreis 2011 für ihr 1995 gestartetes Stadttaubenprojekt, “betreute Taubenschläge” in Erlangen) nicht.

Trotz ihres hohen Alters lässt Sie es sich nicht nehmen, noch heute an Protestaktionen, selbst bei Wind und Wetter, teilzunehmen. Unermütlich setzt sie sich für “ihre” Tauben ein, kämpft gegen die grauenhaften und unsinnigen Tierversuche, klärt auf, verfasst Artikel, Protestbriefe, Pressemitteilungen und unterstützt, neben noch vielen anderen Aktivitäten, wo und wann immer Sie kann. Wir sind unendlich dankbar mit einer so unglaublich engagierten und erfahrenden “Tierrechtlerin” zusammenarbeiten zu dürfen.

Sie ist uns eine unschätzbare Beraterin und hat unseren allergrößten Respekt. Die Lebensleistung, die Energie und der Optimismus dieser Frau ist beeindruckend und uns stets ein Vorbild.

Wir werden uns weiterhin für Tierrechte, wo und wann immer es uns möglich ist, einsetzen und den Stimmlosen eine Stimme geben … mach mit, hilf mit, diese Welt ein wenig besser und erträglicher zu gestalten … für Mensch, Umwelt und Tiere … damit auch kommende Generationen eine Zukunft auf diesem wunderschönen Planeten haben.

 

Petition von Peta: Für ein Pelzfarmverbot in Polen!

Unser gemeinsamer Kampf gegen die tierverachtende Pelzindustrie geht länderübergreifend weiter. Alleine erreichen wir nur wenig, deshalb müssen wir uns gegenseitig unterstützen. Wir helfen Peta bei der Verbreitung ihrer aktuellen Petition: “Das blutige Geschäft der polnischen Pelzindustrie!” Bitte unterschreibt und verbreitet!

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Wahlkampf-Endspurt bei der Tierschutzpartei

Pressemitteilung LV Hamburg

Am Samstag, den 23.September, veranstaltet die Tierschutzpartei zwischen 9:00 und 12:00 Uhr einen Infostand in der Hamburger Innenstadt (Gerhart-Hauptmann-Platz – neben dem Haupteingang Karstadt).

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Erfolg im Kampf gegen illegalen (Hunde)-Pelzverkauf auf dem Lübecker Weihnachtsmarkt

Kaum öffnete der Lübecker Weihnachtsmarkt seine Pforten, bot auch schon ein Händler Angora-Strickmützen mit Echtfell, teils Hundefell, an. Mit geschultem Auge hat Schleswig-Holsteins MUT Landesvorsitzende Sabine Firstrose sofort ausmachen können, dass es sich bei den Bommeln an den Mützen um Echtfell handelte. Teilweise sogar Hundefell. An keinem der Artikel war ein Etikett befestigt. Auf Nachfragen reagierte der Verkäufer gewohnt gereizt. Er behauptete, dass es sich um Kunstfell handeln würde, aber Angora verstrickt sei.

Sabine wies auf die TEXTILKENNZEICHNUNGSVERORDNUNG (EU) Nr. 1007/2011 des EUROPÄISCHEN PARLAMENTS insbesondere Artikel 4 und 12 hin und forderte Händlernachweise einzusehen. Natürlich konnte der Verkäufer dem nicht folgen. Kleiner Wehrmutstropfen aus Tierschutzsicht dabei war, dass offensichtlich nirgens tatsächlich wie behauptet Angora verstrickt wurde.

Der nächste Weg führte Sabine dann sofort zur Polizeiwache, wo sie Anzeige erstattete. Ein Telefonmarathon durch die Behörden folgte. Natürlich war mal wieder niemand zuständig. Letztendlich schaffte sie es aber doch die zuständigen Behörden sowie Marktbetreiber zu informieren und den Vorfall auch dort anzuzeigen. Zusammen mit einigen Beamten, der Polizei, dem Zoll, dem Gewerbeaufsichtsamt und Ordnungsamt erstattete eine Angestellte der LTM (Lübeck Tourismus Marketing) dem Verkäufer einen “Besuch”. Es wurden zahlreiche Artikel sichergestellt. Die Kriminalpolizei und der Zoll wird hier folgenschwer tätig werden.

Damit gelang dem LV Schleswig-Holstein ein erster wichtiger Schritt mit Nachfolgen im Kampf gegen den illegalen Fellhandel sowie gegen die Täuschungsversuche von “Kunstpelzverkäufern”.

Dürfen wir Sie lebendig häuten?

Landesverband Baden-Württemberg in Aktion

Welch besseres Motto hätte man am Horror-Tag “Halloween” wählen können, um auf den täglichen Horror der 89 Millionen Pelztiere, welche für die Mode leiden, leben und sterben, wählen können?!

Somit veranstalteten gestern zwei unserer Mitglieder des Landesverbandes Ba-Wü eine groß angelegte Anti-Pelzkampagne. Ausgerüstet mit einer Litfaßsäule, einem Infostand und drei Akteuren (für ein Horror-Theater- Szenario) standen wir mit Freunden und Bekannten in der Pforzheimer Innenstadt und schockten, klärten auf, berieten und hielten die Pforzheimer in Atem.

Wie immer gab es Beifall, Kopfschütteln, schiefe Blicke, Zuspruch, Fassungslosigkeit, Aufklärung und großes Interesse. Erreicht haben wir ca. 250 Pforzheimer und das mit nur 6 Leuten. Die Aktion war ein voller Erfolg und schreit geradezu nach einer Wiederholung.

Das Video zur Aktion finden Sie hier.

Patricia Kopietz / Stellv. Landesschatzmeisterin

Wie unterscheide ich Kunstfell von Echtpelz?

Peta informiert

Es ist nicht immer leicht Kunstfell von Echtpelz zu unterscheiden. Auch Preis und Etikett sind dazu nicht immer aussagekräftig genug, weil, so Peta, oft Kunstfell teurer ist als Billigechtpelz. Deshalb gibt die Tierrechtsorganisation Tipps, wie man echtes von unechtem „Material“ unterscheiden kann.

Echtpelz: Beim Pusten geht das Deckhaar zur Seite, darunter kommt gekräuselte, feine Unterwolle zum Vorschein. Zieht man die Haare auseinander, sieht man das Leder.

Kunstfell / Echtpelz: Beim gekauften Kleidungsstück Haare ausreißen und anzünden: Kunsthaar/fell schmilzt wie Plastik. Echtpelz hinterlässt beim Verbrennen einen Horngeruch.

Anmerkung: Falls Sie die Partei Mensch Umwelt Tierschutz aktiv bei der Aufklärung von Pelz unterstützen wollen, dann können Sie im Vorstandssekretariat (sekretariat@tierschutzpartei.de) unsere Flugblätter “Ob an Mützen, Jacken oder Schuhen: Echt-Pelz bedeutet immer unendliches Tierleid!” bestellen und an potenzielle Pelz-Träger/innen verteilen.

Bitte Protest von “Vier Pfoten” unterzeichnen!

Kimi ist einer von hunderttausenden Füchsen, die jedes Jahr in Finnland für die Pelzmode grausam gehalten und auf brutale Art und Weise getötet werden. Die sogenannte “Pelzernte” rückt näher. Ab Ende Oktober und den ganzen November hindurch wird hunderttausenden Füchsen, Nerzen und Marderhunden in Finnland das Fell abgezogen. Fast alle Farmen beliefern das Pelzauktionshaus Saga Furs, das Luxusfirmen wie das britische Modelabel Burberry mit Pelz versorgt… (Unterzeichnen Sie hier den Protest von Vier Pfoten)

Anmerkung der Redaktion: Oft werden wir gefragt: “Ich würde Ihre Partei gerne unterstützen, aber was kann ich aus der Ferne tun?” Hier eine Idee von uns. Der Winter steht vor der Tür und bald sieht man wieder Menschen, die sich in winterwarme Kleidung gehüllt haben, durch die Straßen eilen; leider sind die Kleidungsstücke, die sie tragen, oft mit Echt-Pelzbesatz “geschmückt”, und der Verdacht liegt nahe, dass diesen Menschen nicht bewusst ist, welch Tierleid sie da mit sich rumtragen. Bestellen Sie aus diesem Grund unser “Pelzflugblatt” und teilen Sie es aus; in der Fußgängerzone oder an eben diese Unwissenden. Es schadet nie, wenn man einen kleinen Vorrat von diesen aufklärenden Flugblättern immer bei sich trägt und griffbereit hat…

“Aufruf zum Pelzcheck im Herbst 2014”

Wir veröffentlichen den “Aufruf zum Pelzcheck im Herbst 2014” von der “Offensive gegen die Pelzindustrie!”, weil wir diese Aktion für sehr unterstützenswert erachten!

So wie bereits in den letzten Jahren ruft das Kampagnenteam der Offensive gegen die Pelzindustrie (OGPI) auch dieses Jahr alle Aktivist/innen dazu auf, sich in den kommenden Herbstmonaten an einem umfassenden “Pelzcheck” zu beteiligen. Bitte kontrollieren Sie “pelzfreie” Geschäfte daraufhin, ob sie wirklich Wort halten!

Bitte senden Sie die Ergebnisse Ihrer Recherche bis zum 15. November an die OGPI: info(at)offensive-gegen-die-pelzindustrie.net (Ausführlicher Aufruf mit weiteren Informationen hier)