Keine Jäger mit Angeboten in und mit Kindergärten und Schulen

Petition

Bitte unterzeichnen und verbreiten Sie die Petition unseres BAK Tierschutz in der Schule des LV NRW der Partei Mensch Umwelt Tierschutz!

Seit geraumer Zeit ist zu beobachten, dass Hobbyjäger einen zunehmenden Einfluss auf die Erziehung und die Bildung von Kindern und Jugendlichen geltend machen und vermehrt bereits an Kindergärten und Grundschulen aktiv werden mit zum Teil hochgradig fragwürdigen Angeboten. Diese erschließen sich in einem unter dem Deckmantel des Naturschutzes, der Wildtierkunde oder der Walderkundung praktizierten Lernangebot angefangen von der „Rollenden Waldschule“, dem Aufsuchen von Bildungs- und Erziehungseinrichtungen, die eigentlich der Werteerziehung verpflichtet sind, bis in diverse Freizeit- und Ferienangebote über Bogenschießen, Fährtensuchen, dem mit den Kindern und Jugendlichen gemeinsamen oder angeleiteten Bau von Hochständen gegen Spende in die Klassenkasse und dergleichen mehr. Heranwachsende werden darüber mit der Ideologie der Hobbyjägerei vertraut gemacht und sollen zudem über die Sympathie mit dem Jäger und dem Jagdhund, der zum ständigen Begleiter von Jägern im Rahmen von Kindergarten- und Schulbesuchen gehört, kostenlosen Malheften und Lernmaterialien für die Jagd auf Tiere und dem Nachstellen von Tieren und damit für die scheinbare Selbstverständlichkeit und Legitimität des Tötens empfänglich gemacht werden und latent wird darüber Interesse für den Umgang mit Waffen geweckt.

Die Indoktrination durch einschlägige Angebote wie oben skizziert ist offenkundig: Niemals wird im Regelfall ein Gleichgewicht erfolgen, indem Kindern, Jugendlichen, aber auch den verantwortlichen Erzieherinnen und Erziehern bzw. den Lehrerinnen und Lehrern die vielen und wissenschaftlich nachgewiesenen Negativaspekte der Hobbyjägerei aufgezeigt werden. Niemals erhalten die Heranwachsenden die Möglichkeit sich ein eigenes Bild von der Jagd zu machen, indem auch die Gegenargumente zur Jagd in einer fundierten, das heißt auf wissenschaftliche Befunde basierenden, alters- und entwicklungsgerechten Form und damit in einer für die kritische Meinungsbildung zuträglichen Weise zugänglich gemacht werden.

Jägerinnen und Jäger verfügen obendrein im Regelfall weder über eine anerkannte didaktisch-methodische noch über eine anerkannte und nachgewiesene pädagogische Grundausbildung respektive Hochschulstudium, geschweige denn über eine einschlägiges, das heißt anerkanntes Fachstudium, das zum Umgang mit Kindern und Jugendlichen in einem professionalisierten institutionellen Rahmen befähigen soll, noch verfügen Jägerinnen und Jäger im Normalfall über ein für die Erziehung und Bildung der Zielgruppe geeignetes Fachrepertoire zum Erreichen der curricularen – also den in den Lehrplänen und Richtlinien für das Land NRW verankerten – Zielvorgaben.

Vor dem Hintergrund des Staatsziel Tierschutz und der im Schulgesetz NRW im Erziehungs- und Bildungsauftrag der Schule manifestierten Werteerziehung, die u.a. zum Gegenstand hat, die Kinder und Jugendlichen „zur Verantwortung für Tiere und die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen […] und zur Friedensgesinnung“ anzuhalten, erscheint es unverantwortlich, wenn weder fachlich noch charakterlich geeigneten Personen Bildungs- und Erziehungsaufgaben in aus der öffentlichen Hand finanzierten Institutionen und Organisationen von Vorschule, Schule, Freizeit- und Kulturpädagogik und dergl. freimütig und unkontrolliert übertragen werden, wozu sonst nur ein einschlägiges Hochschulstudium oder eine staatlich anerkannte Ausbildung im Bildungs- und Erziehungswesen befähigt.

Insbesondere vor dem Hintergrund der von Politik und Medien gleichermaßen kolportierten Zunahme von Jugendgewalt und der Lösung von Konflikten überhaupt durch Gewalt bis hin zu Tötungsdelikten, erscheint es überhaupt nicht sinnvoll, wenn Kindern und Jugendlichen von als Autorität wahrgenommenen Erwachsenen-Personen vorgelebt und wenn auch bloß unterschwellig in Aussicht gestellt wird, dass Konflikte – wie im Rahmen der Jagd zwischen Mensch und Tier – durch (Waffen-)Gewalt, Einsatz von Fallen, für den Zweck der Jagd abgerichtete Hunde und so weiter und jedenfalls durch Gewalteinsatz und legitimierte Tötung ethisch einwandfrei und sozial verträglich gelöst werden könnten.

Forderung:

Der Bundesarbeitskreis Tierschutz in der Schule der Partei Mensch Umwelt Tierschutz sowie der Landesverband Nordrhein-Westfalen der Tierschutzpartei fordern Entscheidungsträger von Schulaufsicht und Schulamt, Schulleiterinnen und Schulleiter wie auch die Leiterinnen und Leiter von Kindergärten und Kindertageseinrichtungen und ihre Träger, sowie die Leitenden von Freizeit-, Kultur- und Bildungseinrichtungen und ihre Träger, nicht zuletzt aber jeden Lehrer und jede Lehrerin mit Verantwortung und Mitgefühl dazu auf, den einschlägigen Angeboten von Jägerinnen und Jägern an und mit der jeweiligen Einrichtung und der Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen konsequent Einhalt zu gebieten und solche Aktivitäten künftig und fortan zu untersagen sowie statt dessen vor dem Hintergrund des Staatsziel Tierschutz dem Tierschutz an Schulen und im Kindergarten sowie in Bildungs- Kultur- und Freizeiteinrichtungen eine deutlich stärkere Beachtung und Umsetzung durch geeignete Angebote einzuräumen bzw. diese aktiv zu unterstützen.

Vordringlich sein für jede auf Vernunft basierende Vorstellung und Erfüllung von Erziehung und Bildung sollte eine Leitkultur der Toleranz, des Respekts vor allem Leben, einschließlich dem der Tiere und der Empathie sein; die Hinführung von Kindern und Jugendlichen hingegen zu mehr Akzeptanz für Gewalt und das Lösen von Interessenkonflikten durch Gewalt und Töten unter der Vorspiegelung des Naturschutzes, von Wildtier- und Walderkundungen, Fährtensuche, Hochsitzbau, „auf Pirsch gehen“, Bogenschießen etc. steht diesem Ansinnen schlichtweg konträr gegenüber und ist damit durchaus sogar als schädigend und kontraproduktiv nicht zuletzt im Sinne des Jugendschutzes zu bewerten.

Für den Bundesarbeitskreis Tierschutz in der Schule der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei)

Thomas Schwarz (Sprecher)
Generalsekretär
Vorsitzender Landesverband NRW
Dipl. Päd., Systemischer Berater und Therapeut, Systemischer Coach (DGSF)
www.tierschutzpartei.de
thomas-schwarz (at) tierschutzpartei.de

Die Bolivarische Republik Venezuela – Martin Buschmann (stellv. Generalsekretär), zu Gast in der Botschaft Berlin

Heute leben Venezuela und andere Länder Lateinamerikas in einer Zeit des politischen Wandels. Sie erleben einen Unabhängigkeitsprozess, der nationale Grenzen überschreitet und zu einer kontinentalen Freiheitsbewegung für die Völker Südamerikas wird. Es sind Nationen, die entschieden haben, sich gegen die neuen Formen der äußeren Dominanz und für die Achtung und Rettung der sozio-kulturellen Diversität, die sie verbindet, zusammenzuschließen.

Als stellv. Generalsekretär und Landesvorsitzender in Hamburg habe ich mich stets sehr gefreut, die Einladungen des Botschafters annehmen zu können. Seit Februar 2015 war ich bis dato dreimal Gast in der Botschaft in Berlin.

DSCF5338Die Vorträge und Präsentationen haben die Anwesenden darüber informiert, wie das Leben in Venezuela heute aussieht und wie die Widerstände gegen die imperialistischen Staaten in Südamerika wachsen. Der ehemalige Staatspräsident Hugo Chavez, der leider viel zu früh verschieden ist, hat eine entscheidende Botschaft an alle Staaten in Südamerika geschickt: Es gibt einen anderen Weg! Glücklicherweise verfolgen einige andere Staaten Südamerikas und der Karibik den gleichen Kurs der Unabhängigkeit gegen die Vorherrschaft des Kapitalismus. Endlich werden Menschenrechte ernst genommen, die bittere Armut wird bekämpft und es wird gegen Korruption vorgegangen, welche immer noch ein Schwachpunkt Venezuelas ist.

Ich danke dem Botschafter Roman Orlando Maniglia für die bisherigen Einladungen sowie für die, die noch folgen werden.

Martin Buschmann

Zirkusse mit Wildtieren werden in Düsseldorf der Vergangenheit angehören

Bekanntmachung der Ratsfraktion Tierschutzpartei / FREIE WÄHLER

Verwundert über Vorgehensweise – Vielleicht Strafanzeige wegen Urheberrechtsschutzverletzung

Aufgrund der Initiative der Tierschutzpartei/FREIE WÄHLER vom 07.07.2015 in Form eines Antrages „JA zum Zirkus – Nein zur Wildtierhaltung“ an den Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Tourismus und Liegenschaftsangelegenheiten gibt es nun eine breit aufgestellte Mehrheit im Rat, die zukünftig Zirkussen mit Wildtieren untersagt, auf städtischen Flächen ihre Zelte aufzuschlagen.

Im Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Tourismus und Liegenschaftsangelegenheiten gab es am Tag der Sitzung, am 27.08.2015, noch Beratungsbedarf und so wurde der Antrag der Tierschutzpartei / FREIE WÄHLER in den Umweltausschuss verwiesen; Ratsfrau Iris Bellstedt von Bündnis 90 /Die Grünen begründete dies auch mit der Einholung einer Fachauskunft durch den Umweltausschuss.

Mehrheit für Tiere gesichert

Nun liegt die Tagesordnung für den Umweltausschuss vor und neben dem Antrag der Tierschutzpartei/FREIE WÄHLER gibt es einen inhaltlich gleichen Antrag der AMPEL-Koalition. Somit ist die Mehrheit im Sinne der Tiere bereits im Vorfeld gesichert.

Etwas verwundert ist die Ratsfraktion Tierschutzpartei / FREIE WÄHLER über die Reihenfolge der zu behandelnden inhaltsgleichen Anträge. Denn das Datum des AMPEL-Antrages ist auf dem Papier der 27.08.2015, also genau der Tag, an dem der ursprüngliche Tierschutzpartei / FREIE WÄHLER-Antrag in den Umweltausschuss verwiesen wurde. Unterzeichnet ist der Antrag übrigens von Iris Bellstedt, die eben noch im Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Tourismus und Liegenschaftsangelegenheiten die Verweisung beantragt hat.

Der Antrag der Ampel ist natürlich vor dem Ursprungsantrag der Tierschutzpartei / FREIE WÄHLER auf der Tagesordnung des Umweltausschusses. Vorsitzender des Umweltausschusses ist Philipp Tacer (AMPEL Koalition).

Böses Denken verboten

„Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Wir glauben, dass es hier lediglich wieder einmal darum geht, einem für Düsseldorf positiven Antrag der Opposition nicht zustimmen zu müssen. Gerade SPD und Grüne bemängelten dies in den letzten Legislaturperioden an der CDU/FDP-Mehrheit. Aber wie es scheint, lernen sie schnell von der FDP. “Wir jedenfalls behalten uns eine Strafanzeige gegen die Unterzeichner nach § 106 Urheberschutzgesetz vor“, sagt der Fraktionsgeschäftsführer Torsten Lemmer zu dem Demokratieverlust.

Die Vorsitzende der Ratsfraktion Tierschutzpartei / FREIE WÄHLER, Claudia Krüger, zieht mit folgenden Worten Bilanz:

„Es ist einfach schön, zu sehen, dass in Düsseldorf immer mehr auch an die Tiere gedacht wird, deshalb haben die Wählerinnen und Wähler auch die Tierschutzpartei in den Stadtrat gewählt, Tieren eine Stimme im Düsseldorfer Stadtrat zu geben funktioniert augenscheinlich.“

 

Flüchtlingsdemo in Karlsruhe

Am vergangenen Samstag waren mehrere Mitglieder unseres Landesverbandes Baden-Württemberg der Aufforderung der Karlsruher Flüchtlingsinitiative gefolgt, an ihrer Demonstration gegen Abschiebung und Diskriminierung teilzunehmen. Zudem haben Matthias Ebner, einer unserer drei Bundesvorsitzenden und zwei Landesvorsitzenden in Baden-Württemberg, sowie Dr. Jessica Frank, Beisitzerin im Bundesvorstand und stellv. Landesschriftführerin, sehr gerne die Einladung angenommen, eine Rede zu halten, welche das unten stehende Video zeigt.

Wir unterstützen voll und ganz die Forderungen nach einer dezentralen Unterbringung der Flüchtlinge und zügigen Integration in den Arbeitsmarkt, welche wir auch konkret in unserem Wahlprogramm zur Landtagswahl in Baden-Württemberg 2016 festgeschrieben haben. Zudem lehnen auch wir explizit die vom grünen Ministerpräsidenten Kretschmann mitgetragene Einstufung mehrerer Balkanländer als sichere Herkunftsstaaten ab, denn gerade für Roma gibt es keine solchen. Vielmehr ist Diskriminierung, äußerste Armut und sogar Gewalt oft ihr Alltag auf dem Balkan.

Am kommenden Samstag wird unser Landesverband zudem auf der Demo “One World – Free People – Refugees Welcome” in Stuttgart präsent sein. Wir würden uns über weitere Unterstützung freuen.

Gebietsbeauftragter des LV Niedersachsen in der Presse

Am 02. September 2015 ernannte der Bundesvorstand der Tierschutzpartei ihr Mitglied Karl-Heinz Greve, 29459 Clenze, zum Gebietsbeauftragten für Niedersachsen.

Sein erstes Interview wurde am 11. September bereits in der Elbe-Jeetzel-Zeitung veröffentlicht. Wir drücken die Daumen für Kalles Vorhaben noch in diesem Jahr einen handlungsfähigen Landesverband in Niedersachsen ins Leben zu rufen!

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Yes! We Care! / Tierschutzpartei Streunerfestival am 17.10.2015 in Berlin

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz und Yes! We Care! möchten Sie ganz herzlich einladen, am 17. Oktober nach Berlin zu kommen, um mit uns gemeinsam ein Zeichen gegen die Hundetötungen in Rumänien zu setzen.

Wo: 17.10.2015 von 11 bis 20 Uhr auf den Breitscheidplatz
Demo: ab 15:00 Uhr

Hier FlyerStreunerfestival ansehen!

FlyerWeitere Infos auf Facebook

Alle, die nicht nach Berlin kommen können, haben die Möglichkeit, ein Statementfoto oder einen Wunschzettel postalisch bei unserer Bundesvorsitzenden Bettina Jung einzusenden!

Mit einer Statement-Kette wollen wir sichtbar machen, dass auch nichtanwesende Tierschützer/innen in Gedanken bei den Streunern sind und das Morden der Hunde in Rumänien verurteilen!

Bitte Statements senden an: Bettina Jung, Am Schulberg 15, 21279 Wenzendorf

Alle Statements und Wunschzettel werden wieder laminiert, um bei eventuell feuchter Witterung nicht ein einziges zu verlieren. Wenn jemand die Möglichkeit hat selbst zu laminieren, wäre es hilfreich.

Weitere Infos auf Facebook

Unsere neue Aktion: Ein Baum für Neumitglieder

Wir pflanzen einen Baum für jedes Neumitglied!

Bäume sind Leben. Der Klimawandel ist eine der größten Bedrohungen, der sich die Mensch­­heit in Zukunft stellen muss. Daher haben wir mit Beginn September 2015 eine neue Aktion gestartet: Ein Bäumchen pro neuem Mitglied. Als Partner dafür haben wir die Orga­nisa­tion I Plant A Tree ausgewählt. Gemeinnützig, viel ehrenamtliche Arbeit, Trans­pa­renz­berichte und Pflanz­flächen in Deutsch­land – so sieht vorbildliches Engagement für die Umwelt aus. Jeder Mitgliedsantrag wirkt somit ein kleines Stück dem Klimawandel entgegen.

Zum Mitgliedsantrag

Partei Mensch Umwelt Tierschutz/Tierschutzpartei setzt Gebietsbeauftragten für Niedersachsen ein

Pressemitteilung

Am 02. September 2015 ernannte der Bundesvorstand der Tierschutzpartei ihr Mitglied Karl-Heinz Greve, 29459 Clenze, zum Gebietsbeauftragten für Niedersachsen. Greve begann unverzüglich mit den Vorbereitungen zur Etablierung eines handlungsfähigen Landesverbandes. Ein Grundsatzgespräch mit den aktuellen niedersächsischen Parteimitgliedern ist in Vorbereitung, Kontakte zu potentiellen Unterstützern erbrachten bereits erste Zusagen für neue Parteimitgliedschaften.

Das große Interesse, welches Greve bei seinen bisherigen Kontaktgesprächen erfuhr und erfährt, unterstreicht den Bedarf, den Niedersachsen hinsichtlich eines ehrlichen Tierschutzes hat.

Greve´s erklärtes Ziel ist die schnellstmögliche Wahl der Landesvorsitzenden. Er ist zuversichtlich, dass dies noch vor Jahresende vollzogen sein wird.

Zur weiteren Information: https://www.facebook.com/Partei.Mensch.Umwelt.Tierschutz.LV…

und/oder persönlich per Telefon 05844 1845, Mobil 01520 9513565

Karl-H. W. Greve
Quartzau 1 B
29459 Clenze

Speed-Debating zur OB-KANDIDATUR Essen 2015

Am 02.09. in der Weststadthalle in Essen:

Etwa 150 Erstwähler aus verschiedenen Schulen konnten uns OB-Kandidaten in 7 Gruppen je 7 Minuten im Speed-Debating zu unserem Wahlprogramm befragen und persönliche Eindrücke sammeln.

Bis auf die FDP, die einen Vertreter schickte und Pro NRW, waren alle Kandidaten vertreten.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde wurden die Infozelte zugelost – die Nummer 2 gehörte der Tierschutzpartei.

Viele verschiedene Themen wurden angefragt, die Interessen waren ganz unterschiedlich gelagert, die Fragen vorab sehr gut erarbeitet.

Ein tolles Konzept vom Jugendamt, um den Teenies Politik unkompliziert und mit Freude nahe zu bringen, die Stimmung war super!

Nach dem letzten Gong gab es noch eine Verabschiedung und ein Gruppenfoto im Freien sowie die Gelegenheit, noch ein paar Umarmungen auszutauschen und Zeit für das ein oder andere Selfie 🙂

Mein Fazit:

Diese jungen Menschen sind unsere Zukunft, die Hoffnung für unseren Planeten, denn viele der Kids haben mir gestern gezeigt, dass sie auch über den Tellerrand hinausschauen, auch offen für (noch) unübliche Politik sind und dass sie meine Meinung teilen: Politik darf nicht nur aus Wirtschaft und Finanzen gestaltet sein, es bedarf auch einer großen Portion Empathie und Mitgefühl, Sensibilität und Einfühlungsvermögen für Mensch und Tier, um unsere Zukunft sicher und harmonisch zu gestalten.

Ihre Sandra Lück / OB-Kandidatin für die OB-Wahl am 13.09.2015 in Essen

 

Petition & Mahnwache gg. Wildtiere im Zirkus

Landesverband Baden-Württemberg in Aktion

Der in Freiburg gastierende Zirkus Charles Knie wirbt damit, einer der größten Zirkusse zu sein, der auch meisten Wildtiere mit sich führt. Darunter sind leider auch zahlreiche Tiger, Löwen und Elefanten. Um die Bevölkerung darauf aufmerksam zu machen, dass man Wildtiere nicht artgerecht in einem Zirkus halten kann, haben zahlreiche Mahnwachen und Demos vor dem Zirkus Knie stattgefunden.

Übergabe der Petition "Keine (Wild-)Tiere im Zirkus"
Übergabe der Petition “Keine (Wild-)Tiere im Zirkus”

Auch die Partei Mensch Umwelt Tierschutz zeigte einmal mehr “Flagge” und setzt sich vehement für ein Verbot von Wildtieren in Zirkussen ein. Die Partei hat inzwischen die abgeschlossene Petition bei der Stadt Freiburg eingereicht, die fordert, künftig keine Zirkusse, die Wildtiere mit sich führen, in Freiburg auftreten zulassen – sprich keine Genehmigung zu erteilen. Dies wird – wie in der BZ zu lesen war – inzwischen auch geprüft. In vielen deutschen Städten ist dies bereits der Fall.

(Randbemerkung: Dass es auch anders gehen kann, zeigt der derzeit in Basel gastierende Circus Monti, der auf Nachfrage mitteilte, dass dieser seit zwei Jahren ganz auf Tiere in dessen Zirkus verzichte, und trotzdem sehr guten Zulauf hat – sicherlich auch durch eine besonders gute Show mit außergewöhnlichen ArtistInnen und Artisten.)