Arsen in Asse

Wolfenbüttel – Die Spatzen pfeifen es bereits von allen Dächern, das Asse II in rücksichtslosester Art und Weise das Leben vieler Bürginnen und Bürger in der Umgebung von Braunschweig bedroht. Die Verantwortungslosigkeit der Atomindustrie und der Bundesregierung ist ebenso seit langem bekannt. Bundeskanzlerin Merkel will nach wie vor aus finanziellen Gründen ohne Rücksicht auf Sicherheitsfragen das Atommüll-Lager in Gorleben durchsetzen. Nun wurde bekannt, dass in dem einsturzgefährdeten Bergwerk Asse sich neben radioaktiven Abfällen auch tonnenweise Giftstoffe sowie Pestizide befinden. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) bestätigte am Mittwoch einen Bericht des Magazins “stern”, demnach neben den 126 000 Fässern mit nuklearem Abfall rund eine halbe Tonne hochgiftiges Arsen in Asse eingelagert wurde. Das ehemals als “Forschungsbergwerk” deklarierte Atommülllager muss saniert werden, da es durch einsickerndes Wasser und Gesteinslasten immer instabiler wird. Die Kosten schätzt das Bundesumweltministerium auf mehr als zwei Milliarden Euro – Geld, das der Steuerzahler berappen muss.

“Wendehals-Politik” am Beispiel des Genmais-Verbotes / 16. April 2009

Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) hat am 14. April 2009 den Anbau von Genmais “MON 810” in Deutschland verboten. Bei der CDU sorgte diese Entscheidung für Missmut. Grüne, Linke, Naturschützer, Landwirte und selbstverständlich die Partei Mensch Umwelt Tierschutz begrüßen hingegen das Anbauverbot des umstrittenen Saatprodukts, das gegen den Schädling Maiszünsler immun ist und deshalb einen höheren Ernteertrag verspricht, aber auch Risiken für Mensch, Tier und Umwelt in sich birgt.

Seltsam ist in diesem Zusammenhang der politische Wandel von Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU), der als Landwirtschaftsminister den gentechnisch veränderten Mais für Deutschland zugelassen hatte und erst im vergangenen November zum leidenschaftlichen Gegner von “MON 810” mutierte – genau in dem Augenblick – als er als neuer CSU-Chef und Ministerpräsident nach Bayern zurückkehrte und die Wut der bayerischen Landwirte auf die Genmais-Versuche zu spüren bekam.

Die “Wendehals-Politik” kam nicht überraschend, denn die Landwirte in Oberbayern gehören zur Kernwählerschaft der CSU und die dramatischen Wahlverluste der christlich-sozialen Partei bei der bayerischen Landtagswahl (minus 20 Prozent) waren sicherlich die überzeugenden Argumente, die zu Seehofers Kehrtwende führten.

Als bayerischer Ministerpräsident wird Seehofer an den Wahlergebnissen der CSU bei der Europa-Wahl im Juni gemessen. Will er nicht das Gesicht verlieren, muss er eigene Abgeordnete ins Europa-Parlament entsenden – und dafür braucht die CSU mehr als 42 Prozent der Stimmen in Bayern.

All dies zeigt einmal wieder, dass es in der Politik nicht um verantwortungsvolle Sachentscheidungen geht, sondern einzig und allein um Machterhalt und Wählerstimmen.

Armes Deutschland!

Thunfisch stirbt im Mittelmeer bis 2012 aus

Der Blauflossenthunfisch im Mittelmeer droht laut einer aktuellen Studie der WWF bis 2012 durch Überfischung auszusterben. “Trotzdem geht die Fischindustrie wieder zum Tagesgeschäft über”, sagte Sergi Tudela vom WWF. Die zweimonatige Fangsaison im Mittelmeer soll heute (Donnerstag, 16. April 2009) beginnen. Als einziges Mittel zur Erhaltung der Thunfischbestände ist eine deutliche Reduktion der Fangquoten notwendig.

Der Studie zufolge hat sich das Gewicht eines fortpflanzungsfähigen Blauflossenthunfischs im Mittelmeer seit den 90er Jahren etwa halbiert. So sei das Durchschnittsgewicht der vor der libyschen Küste gefangenen Tiere von 124 Kilogramm im Jahr 2001 auf 65 Kilogramm 2008 gefallen. Vor Beginn des industriellen Fischfangs hätten manche Exemplare bis zu 900 Kilogramm erreicht.

Der Schwund der großen Thunfische habe einen überproportional großen Einfluss auf die Fortpflanzung, weil sie deutlich mehr Nachwuchs zeugten als durchschnittliche bzw. kleinere Artgenossen. Auch sei der Anteil der zeugungsfähigen Tiere 2007 nur noch ein Viertel so hoch gewesen wie 50 Jahre vorher, betonte der WWF, der auch kritisierte, dass weltweit 40 Prozent der gefangenen Thunfische als Beifang in die Netze gehen.

Bröckelnde Alpen: Der Klimawandel gefährdet Berge und Menschen

Die globale Erwärmung beeinflusst nicht nur entlegene Gebiete wie Sibirien oder die Arktis – auch die Alpen verändern sich mit den steigenden Temperaturen.

Der Klimawandel ist in aller Munde. “Höhere globale Mitteltemperaturen”, wie Meteorologen sagen, lassen den Permafrostboden in Sibirien auftauen und nehmen den Eisbären ihren Lebensraum, “gehäufte Starkregenereignisse”” verursachen in China Überschwemmungen und “eine größere Wahrscheinlichkeit für Extremwetterphänomene” gefährdet den Süden der USA. Das klingt zwar bedrohlich, bleibt aber abstrakt, nicht zuletzt, weil das alles weit weg vom alltäglichen Leben in Deutschland stattfindet. Dabei ist der Klimawandel längst in der direkten Nachbarschaft angekommen – und macht sich dort eindrucksvoll bemerkbar: Er zermürbt im wahren Wortsinn die Alpen.

Bundesvorsitzender redet “Tacheles” bei TIER.TV am 04.03.2009

Thema: Jetzt ist Schluss mit lecker: Bleibt der Tierschutz auf der Strecke?

Nicht nur Schokolade macht glücklich. Essen im Allgemeinen ist das Hobby Nummer 1 der Deutschen! Aber: Wir konsumieren nach Auskunft von Ernährungsforschern zu viel – und zu ungesund! Ein weiteres Problem ist aus Sicht der über eine Million Tierschützer in Deutschland die Situation, wie die Nutztiere leben müssen, sprich die klassische Massentierhaltung. Auf Betonspaltenböden in dunklen Hallen werden die Tiere zum Teil auf engstem Raum ohne Heu und Stroh herangezüchtet – anschließend droht ihnen per Tiertransporter die Reise in den Tod!

In der TV-Sendung machte der Bundesvorsitzende Stefan Bernhard Eck vor allem auf die Zusammenhänge von globaler Fleischproduktion, Klimaerwärmung und Hungerkrise aufmerksam. Aber auch Philosophie und Ethik kamen nicht zu kurz: “Tradition (Man hat doch schon immer Fleisch gegessen.) ist niemals ein Garant für das moralisch Richtige!”, erklärte Eck. “Auch die Sklaverei, Kinderarbeit und die Unterdrückung der Frau hatten im Verlauf der Menschheitsgeschichte eine lange Tradition, aber all dies wurde abgeschafft, weil man erkannte, dass es ein Unrecht ist.”

Sehr ironisch kritisiert wurde Ex-Landwirtschaftsminister Horst Seehofer von dem Parteivorsitzenden: “Die beste Nachricht aus dem Landwirtschaftsministerium war diejenige, als bekannt gegeben wurde, dass Herr Seehofer in die Bayerischer Staatskanzlei überwechselt. Er hat eine Lücke hinterlassen, die ihn voll ersetzt!”

“Wir brauchen eine Systemänderung”, so der Bundesvorsitzende der Partei Mensch Umwelt Tierschutz”,”nicht Ökonomie vor Ökologie, sondern Ökologie vor Ökonomie, andernfalls rast diese Erde auf einen Abgrund zu!”

Die Argumente von Stefan Bernhard Eck zeigten Wirkung – und am Ende der Talk-Runde waren sich alle Teilnehmer einig: Diese Art des Gedankenaustausches ist wichtig für die Tierschutz- und Umweltschutzpolitik!

Die Studio-Gäste waren:

 

Daniel Küblböck
(Sänger und Schauspieler, bekannt durch die Fernsehshow “Deutschland sucht den Superstar”)

 

 

 

 

Stefan Bernhard Eck
(Bundesvorsitzender der Partei Mensch Umwelt Tierschutz)

 

 

 

 

Franz Josef Holzenkamp
(CDU, Mitglied des Deutschen Bundestages, Mitglied im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz)

 

 

 

 

Dr. Harald Prüß
(Passionierter Jäger, “Tiere töten für ein höherwertiges Gut ist völlig legitim!”, “Viele Tierschützer gehen zu weit!”)

 

 

 


Kommentare nach der Sendung:

Sehr geehrter Herr Eck,

zunächst möchte ich hier meine Freude darüber zum Ausdruck bringen, wie Sie in der DiskuTier-Sendung am 04.d.M. dem CDU-Mann Franz Josef Holzenkamp die (treffende) Meinung gesagt haben.

Solche wahren Tatsachen mögen unsere Regierenden sicher nicht gerne hören, schon gar nicht in einer Live-Sendung. Sie versuchen lieber Tierqual schönzureden und als notwendig hinzustellen und behaupten, Deutschland sei weltweit führend und Vorbild in Sachen Tierschutz. Es ist daher an der Zeit, jetzt, gerade vor den Wahlen, die Bevölkerung aufzuklären. Und da kommen Ihre kritischen Äußerungen in DiskuTier gerade zur rechten Zeit. Das deutsche Volk sollte Kenntnis davon bekommen, wie die Hühner- und Schweinebarone den Hungernden in der dritten Welt Soja, Hirse und Mais “vom Teller stehlen”, um damit ihre Hähnchen und Schweine vollzustopfen.

Noch kein Politiker hat es gewagt, öffentlich so schonungslos die grausamen Haltungsbedingungen der Massentierhaltung darzustellen. Daher mein Gedanke: Wie kann man Ihre emotional und kämpferisch vorgetragenen Äußerungen in einem kurzen Wahlspot mit einbauen? Eine Aufklärung der Bevölkerung, im Sinne Ihrer Ausführungen könnte der Partei zur Wahl einiges an Symphatiegewinn bringen.

Einen schönen Sonntag wünscht

Wilhelm Pröhl


Guten Tag Herr Eck,

ich wollte Ihnen und auch der Tierschutzpartei auf diesem Wege allen Mut, Durchhaltewillen und allgemein gutes Gelingen zusprechen, da ich Sie aus der Talkrunde diskuTIER kenne, und mir kurz gesagt ihre Argumente und Meinungen jedesmal sehr zusagen – ganz im Gegensatz zu den meist 2/4 der anderen eingeladenen Gäste.

Die Welt bräuchte meiner Meinung nach dringend mehr solche Befürworter und -“kämpfer” wie Sie es einer sind!

Herzlichen Dank und weiterhin alles Gute

J. G.


Sehr geehrter Herr Eck,

ich wollte Ihnen nur kurz meinen Dank für Ihre hoch qualifizierte Teilnahme an der Sendung mitteilen.

Argumentation: Einfach Unschlagbar!

Ich denke, es gibt viele Menschen, die froh sind, dass es Sie (auch in dieser Position) gibt und das Sie sich so stark für unsere pelzigen und gefiederten Freunde einsetzen.

Viele liebe Grüße

Rudi Pohlenz

Mehr Treibhausgase als erwartet…

Klimaforscher: Meeresspiegel steigt schneller als bislang angenommen!

Chicago. Trotz aller Sorgen über die katastrophalen Folgen einer ungebremsten Klimaerwärmung hat die Menschheit von 2000 bis 2008 mehr Treibhausgase in die Atmosphäre ausgestoßen als in den 90iger Jahren. Die jährliche Zunahme der klimaschädlichen Emissionen habe sich gegenüber der letzten Dekade des vergangenen Jahrhunderts von 0,9 auf 3,5 Prozent verdreifacht, so der Klimaforscher Christopher Field auf einer Konferenz am Wochenende in Chicago. Eine Hiobsbotschaft, die aber zu erwarten war, denn der globale Einsatz von Kohle zur Energiegewinnung hat drastisch zugenommen – vor allem in China und Indien (Anmerkung der Redaktion: im gleichem Zeitraum haben sich auch die weltweiten “Nutztier”- Bestände erhöht, die für einen Großteil der CO2-äquivalenten Emissionen, wie zum Beispiel Methan und Lachgas, verantwortlich sind. In keinem Teil der Welt habe es von 2000 bis 2008 einen Rückgang der Schadstoffemissionen gegeben. Französische Wissenschaftler haben mit Messungen per Satellit herausgefunden, dass der Meeresspiegel im Zuge der Klimawärmung noch schneller steigt als bislang angenommen.

Vorstandsarbeit – Treffen in Frankfurt am 22. und 23. November 2008

Der Bundesvorstand hatte beschlossen, ein Mal jährlich ein 2-tägiges Arbeitstreffen mit den Vorsitzenden der Landesverbände, die nicht im Bundesvorstand vertreten sind, und mit aktiven Parteimitgliedern durchzuführen, um sich über Schwerpunktthemen und notwendige Maßnahmen im Bereich Öffentlichkeitsarbeit, Wahlkampf usw. auszutauschen und den zwischenmenschlichen Kontakt zu fördern. Dies ist zweifellos für die gemeinsame Arbeit sehr vorteilhaft!

Ich übernahm die Planung und Organisation, wohl wissend, dass damit eine Menge zusätzlicher Arbeit auf mich zukommen würde. Die Tagungsstätte sollte möglichst zentral gelegen sein und ein gute Verkehrsanbindung haben. Für die Übernachtung kam nur eine Pension oder ein Hotel in Frage, das nicht zu teuer war. Und natürlich stand die Frage der veganen Verpflegung im Raum. Die Terminabstimmung sowie die Suche nach den geeigneten Räumlichkeiten waren zeitintensiv und kompliziert. Aber schließlich waren meine Anstrengungen von Erfolg gekrönt; unser Arbeitstreffen fand mit 22 Parteimitgliedern am 22. und 23. November 2008 in Frankfurt statt. Viele Themenbereiche wurden ausgiebig und zuweilen auch kontrovers diskutiert.

Das wichtigstes Ergebnis des Treffens war die Aufteilung der Parteiarbeit: Es wurden Arbeits- und Kompetenzbereiche definiert und entsprechende Projektgruppen gebildet. Es ist zu hoffen, dass sich die Parteiarbeit in Zukunft durch diese Lastenverteilung schneller und besser erledigen lässt.

Alle Anwesenden waren sich beim Abschied darin einig, dass derartige Arbeitstreffen zukünftig einen festen Platz im jährlichen Terminkalender der Partei haben sollten. Bald werden daher die ersten Vorplanungen für ein diesjähriges Arbeitstreffen in die Wege geleitet.

Aktivitäten des Landesverbands Hessen, 1. Quartal 2009

Am 7. Juni 2009 wird in Magdeburg ein neuer Stadtrat gewählt. Wir werden darum kämpfen, unseren im Jahr 2004 erlangten Sitz wieder für unsere Partei zurückzubekommen.

In der Mitgliederversammlung am 30. November 2008 wurde unser umfangreiches Wahlprogramm diskutiert und mit wenigen Änderungen beschlossen. Es wird – wie auch unsere Kandidat/innen – in Kürze auf unserer Webseite www.tierschutzpartei-sachsen-anhalt.de vorgestellt.

Wir sind sehr froh, dass es uns gelungen ist, Kandidat/innen aus dem Kreis der fünf relevanten Tierschutzorganisationen in der Landeshauptstadt zusammen aufstellen zu können. Wir haben einen ausgeglichenen Männer-/ Frauenanteil und werden von Menschen aus allen Gesellschaftsschichten vertreten – vom Tierarzt über die Beamtin, Selbstständigen, Arbeitern, Angestellten, einem pensionierten Kriminalisten, einem ehemaligen Betriebsdirektor und einer Studentin. Unser ältester Kandidat ist 72, die jüngste Kandidatin gerade mal 20 Jahre alt.

In Schönebeck wird in einer Versammlung am 17.02.2009 entschieden, ob und mit welchen Themen sich die dortigen Mitglieder an der Kommunalwahl beteiligen werden.

Landesverband Thüringen

Im Folgenden einige Beispiele aus einer großen Anzahl von Aktivitäten (November 2008 bis Januar 2009):

– Am 14. November demonstrierten wir vor dem Thüringer Landtag gegen den Bau der Schweinezuchtanlage Alkersleben.

– In der gleichen Angelegenheit beteiligten wir uns am 07. Januar an einer Gesprächsrunde in Dornheim.

– Mit Schreiben vom 28. November teilten wir dem Oberbürgermeister von Gotha unsere Empörung hinsichtlich der offiziellen Ehrung eines Kürschnermeisters mit.

– Am 30. November erstatteten wir Strafanzeige – mit anschließender Presseerklärung – gegen das zuständige thüringische Ministerium zur neuen Kormoran-Abschussverordnung.

– Am 02. Dezember veröffentlichten wir in einer Presseerklärung unsere Meinung zu der Tatsache, dass Jäger und Angler in den Naturschutzbeirat gewählt wurden.

– Am 28. Dezember teilten wir Ministerpräsident Dieter Althaus in einem Schreiben mit, dass wir die erteilten Sondergenehmigungen für weitere Legehennenkäfige für skandalös erachten und eine umgehende Rücknahme fordern.

– Am 20. Dezember sowie am 24. Januar sammelten wir an Info-Ständen Unterstützungsunterschriften für die Europawahl.

– Nachdem bereits Ende Oktober eine Ortsbesichtigung der Chinchilla-Pelztierzuchtanlage in Rippersroda stattgefunden hatte, beteiligten wir uns am 28. Januar an einem Fachgespräch zu dem Thema im Veterinäramt Arnstadt.

Aktivitäten des Landesverbands Hessen, 1. Quartal 2009

Der Hessische Rundfunk plante, seine Fernsehsendung “Herrchen gesucht” abzusetzen. Am 15.11.08 versammelten sich etwa 150 Tierschützer direkt vor dem Sendegebäude und übergaben dem Pressesprecher des Senders 13.000 Protest-Unterschriften. Redner der Kundgebung waren u. a. Alfred Günkel, Vorsitzender des Landestierschutzverbandes Hessen, Mike Ruckelshaus, “Bund gegen den Missbrauch der Tiere”, sowie die LV-Vorsitzende Christa Rust. Am 06.12.08 organisierten wir zusätzlich eine eigene Demo mitten im Zentrum von Frankfurt, um unser Anliegen der Öffentlichkeit zu vermitteln. Viele Passanten unterschrieben unseren Appell, der an den HR weitergeleitet wurde.

Wie jedes Jahr war für den LV Hessen auch im vergangenen die Teilnahme an diversen Tierheim-Weihnachtsbasaren schon quasi ein Pflichtprogramm, das sich nicht nur zum Unterschriften-Sammeln als hilfreich erwies, sondern auch zur Kontaktpflege mit Gleichgesinnten.

Unter dem Motto “Alles muss man selber machen. Sozialen Fortschritt erkämpfen!” rief der ASTA (Allgemeiner Studentenausschuss) der Goethe-Universität Frankfurt zu einer landesweiten Demo auf, die am 14.01.09 mit einer Abschlusskundgebung auf dem Paulsplatz stattfand. Der LV Hessen nahm daran teil.

Am 17.01.09 reisten einige Mitglieder des LV Hessen nach Wiesbaden, um an der Demonstration “Wiesbaden pelzfrei” teilzunehmen, die von der Tierrechtsinitiative Rhein-Main organisiert wurde.

Aktivitäten der Landesverbände BaWü, Berlin, Niedersachsen, NRW, 1. Quartal 2009

Landesverband Baden-Württemberg

Am 22. und 23. November 2008 nahmen vier Aktive unseres Landesverbandes an dem 2-tägigen Arbeitstreffen in Frankfurt teil, zu dem der Bundesvorstand eingeladen hatte. Unser diesjähriger Landesparteitag fand am 29. November 2008 in Stuttgart statt, bei dem die Neuwahl des Landesvorstandes im Mittelpunkt stand. Gewählt wurden: Ingeborg Holst, 1. Vorsitzende; Christine Renz, stellvertretende Vorsitzende; Diego de Filippi, Beisitzer; Manfred Holst, Schatzmeister. Im Anschluss daran wurde über die Vorbereitungen (Sammeln der Unterstützungsunterschriften, Wahlkampfmaterial usw.) für die Wahlen 2009 diskutiert, wobei wir feststellen mussten, dass bis Ende November – trotz großem Einsatz – erst knapp die Hälfte der vorgeschriebenen Unterschriften für die Bundestagswahl erreicht wurden. Gleich am folgenden Tag ging es mit dem Sammeln weiter, diesmal in Stuttgart-Botnang, wo Christine Renz und Astrid Suchanek den Adventsbasar des dortigen Tierheimes dafür nutzten, um Unterstützungsunterschriften zu bitten.

In der Tierherberge Donzdorf (Kreis Göppingen) waren Marita Holst-Gericke und Ingeborg Holst mit dem Unterschriftensammeln beschäftigt. Am 6. Dezember 2008 zeigten wir mit unserem Parteibanner Flagge bei einer großen Demonstration in Stuttgart, die sich gegen die Verschärfung des Versammlungsgesetzes in Baden-Württemberg wandte. Das undemokratische Vorgehen einer Einschränkung der Bürgerrechte ging von Bayern aus, doch wie absehbar, ließ Baden-Württemberg nicht lange auf sich warten und zog nach. Durch unser Mitdemonstrieren wurde wieder einmal deutlich, dass unsere Partei auf allen politischen Feldern durchaus aktiv ist. Gleichzeitig liefen die – sehr zeitintensiven – Vorbereitungen an für unsere Kampagne gegen das Robben-Massaker im Weißen Meer.

Landesverband Berlin

 

Nach der Heimtiermesse Anfang November wurde es bei – uns der Jahreszeit entsprechend – weitgehend ruhig. Am 22. und 23. November 2008 nahmen Sabrina Bacholke und Michael Bode als offizielle Vertreter des Landesverbandes Berlin an dem 2-tägigen Arbeitstreffen in Frankfurt teil. Was das Sammeln der Unterstützungsunterschriften für die Europawahl angeht, hatten wir bis Ende Oktober unser “Soll” (etwas über 1000 Unterschriften) bereits erfüllt. Im Januar haben wir im Rahmen der Partei-Kampagne gegen das Robbenmassaker im Weißen Meer eine Mahnwache vor der Russischen Botschaft in Berlin durchgeführt. Neben Parteimitgliedern und Aktivisten des Tierrechtsbündnisses Berlin-Vegan waren auch Mitglieder anderer Organisationen vor Ort.

Landesverband Niedersachsen

 

Am 8. November 2008 nahmen wir (Margret Giese und Rüdiger Busch) an der Demonstration in Gorleben gegen den erneuten Castor-Transport aus Frankreich teil. Weit über 15 000 Menschen aus ganz Deutschland waren gekommen, um gemeinsam ein Zeichen zu setzen gegen die Atom-Politik im Allgemeinen und in Deutschland im Besonderen.

Am 22. und 23. November 2008 vertrat Margret Giese den LV Niedersachsen bei einem Arbeitstreffen des Bundesvorstandes mit Vertreter/innen der Landesverbände in Frankfurt.

Am 13. Dezember 2008 sammelten wir an einem Informationsstand in Braunschweig erneut Unterstützungsunterschriften. Im Januar nahm das Verschicken (und wieder in Empfangnehmen) der Postsendungen mit ausgefüllten Unterschriftslisten an viele Städte und Gemeinden einen breiten Raum ein. Der Zeitaufwand auch für derartige Aktivitäten ist erheblich, so dass z.B. die üblichen Mitgliedertreffen vorübergehend ausgesetzt wurden.

Drei Vertreter/innen unseres Landesverbandes nahmen am 31. Januar an der Fackel-Demonstration in Wiehl gegen den Brandanschlag im Dezember 2008 auf das Anwesen des Tierrechtlers Rainer Gaertners, wobei drei seiner Hunde den Tod fanden.

Am 7. Februar 2009 nahm unser Mitglied Sabine Pankau an der Anti-Jagd-Demonstration anlässlich der Jagdmesse in Dortmund teil.

LV Nordrhein-Westfalen

 

Am 06.12.2008 fand der Landesparteitag des Landesverbandes NRW in Düsseldorf statt. Der Nikolaus war zwar nicht anwesend, aber ein kleines Geschenk für jedes anwesende Parteimitglied und ein veganes Büffet gab es trotzdem. Inhaltlich ging es hauptsächlich um die bevorstehenden Wahlkämpfe und um die damit verbundenen Aufgaben der Aktiven.

Am 21.12.2008 nahmen viele unserer Parteimitglieder an der diesjährigen Fackelmahnwache gegen Tierversuche in Essen teil. Organisiert von den Tierversuchsgegnern BRD hat diese Veranstaltung seit langem einen festen Platz im vorweihnachtlichen Terminkalender vieler nordrhein-westfälischer Tierschützer.

Der Hegering im sauerländischen Menden blies für den 17.01.2009 zu einer großen Treibjagd. Der Tierschutzverein und die Tierrechtsgruppe Iserlohn waren mit einer Kundgebung gegen die Jagd vor Ort. Mit einer Mahnwache in der Mendener Innenstadt, wo das so genannte “Strecke legen” der Jäger groß angekündigt wurde, machten sie auf das Unrecht der Jagd aufmerksam. Der Landesverband NRW war durch die Vorsitzende Monika Thau mit einem Infostand vertreten, um unsere Positionen zum Thema Jagd deutlich zu machen.

Am 21.01.2009 traf sich dann ein kleines Team aus unserem Landesverband in Bochum, um konkret das Thema Wahlkampf zu besprechen. Es wurde beschlossen, dass diesem Arbeitstreffen weitere folgen werden.