Landesverband Niedersachsen in Aktion – Vegan Life in Braunschweig

Am Samstag, den 17.09.2011, fand zum ersten Mal auch in Braunschweig ein veganes Event statt, das viel Beachtung fand. Bereits im Vorfeld hatte die Presse der Stadt berichtet und so folgten ca. 700 Menschen der Einladung zu veganem Essen, Informationen, Kochshows und Musikdarbietungen. Von 11-19 Uhr wurde bei wunderbarem Spätsommerwetter informiert, diskutiert und einmal mehr der Gedanke „Tiere haben Rechte“ publik gemacht. Über Ärzte gegen Tierversuche, Sea Shepherd und Hannover-Tierrecht-aktiv bis hin zur Bürgerinitiative Wietze und Nirvana waren insgesamt 22 Stände dabei.

Organisiert wurde die erfolgreiche Aktion von Sabine Pankau, Bundesschriftführerin, zusammen mit ihrem Verein Tier-Time. Auch unsere Partei hatte einen Infostand, der von Carola Lochte und Harald Piltz aus dem Landesverband Niedersachsen betreut wurde. Es wurden viele Unterschriften für die “Kampagne gegen Schächten und Akkordschlachten” gesammelt und unser Informationsmaterial war restlos vergriffen. Ein sehr gelungener Tag, der schon am nächsten Tag in den Braunschweiger Medien ausführlich gewürdigt wurde. Eine Fortsetzung wird es in jedem Falle geben!

CSU-Politiker Gerhard Merkl gibt Bundesverdienstkreuz zurück – als Protest gegen das System Wiesenhof

Kelheims stellvertretender Landrat, Landtagsabgeordneter und Ex-Staatssekretär Dr. Gerhard Merkl gibt sein Bundesverdienstkreuz zurück. Der Grund dafür ist, dass auch der Eigentümer der in die Schlagzeilen geratenen Wiesenhof-Gruppe, Paul-Heinz Wesjohann, diesen Orden trägt. Der Tierschützer und Vegetarier Gerhard Merkl will nicht mit Wesjohann in einer Linie stehen. Für Dr. Gerhard Merkl steht fest, dass es ein Hohn sei, dass Wesjohann mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde. Für ihn steht darum fest: Er gibt sein Bundesverdienstkreuz zurück.

Es scheint also doch noch denkende CSU-Politiker zu geben!

+++ Mailaktion +++

Kein Bundesverdienstkreuz für Wiesenhof-Chef!

Spätestens seit der ARD-Reportage „Das System Wiesenhof“ muss sich Wesjohann, der die Geflügel-Marke Wiesenhof vertritt, von Mensch, Tier und Umwelt verantworten. Mit Tierquälerei, Billigfleisch und Billigarbeiter wird Profit gemacht. Wer die Reportage gesehen hat wird die Bilder nicht mehr vergessen können: Schreiende Puten, die vom sogenannten Fangtrupp auf brutale Weise in Käfige katapultiert, in Schlachtanhänger gepfercht, mit dem Fuß gestoßen und sogar totgetrampelt werden. Überquellende Müllcontainer mit larvenübersäten Tierkadavern direkt vor dem Betrieb. Zahlreiche Puten sterben noch vor der eigentlichen Schlachtung an den katastrophalen Haltungsbedingungen. Wiesenhof-Chef und Träger des Bundesverdienstkreuzes, Paul-Heinz Wesjohann, verteidigt diese Praktiken noch bzw. weist wieder einmal jede Verantwortung von sich. Ein derartiges Verhalten ist mit einer derart ehrhaften, staatlichen Auszeichnung nicht zu vereinbaren.

Unterstützen Sie deshalb die Mailaktion vom VEBU und fordern Sie die Aberkennung dieser Auszeichnung von Paul-Heinz Wesjohann durch den Bundespräsidenten!

Zur Mailaktion: www.vebu.de

Randnotiz anlässlich der IAA in Frankfurt (Internationale Automobilaustellung)

Israels Weg in die Unabhängigkeit von Erdöl

Die Türkei, Ägypten und Jordanien waren bis vor kurzem noch die einzigen muslimischen Staaten, in denen sich ein Israeli aufgrund von Friedensverträgen, Abkommen und amerikanischem Einfluss relativ frei bewegen konnte. Die neuen Machthaber verfolgen eine andere Politik als die alten despotischen, aber berechenbaren Garanten. In diesen Israel umschließenden Ländern mehren sich die antiisraelischen Stimmen, die einen Abbruch der diplomatischen Beziehungen fordern. Dem Land Israel droht eine regionale Isolation bei dem Verlust seiner einzigen Verbündeten und zeigt Schwäche, klagt Oppositionsführerin Zipi Livni.

Doch selbst umringt von Feinden geben die Israelis nicht auf. Im Laufe ihrer Geschichte haben sie gelernt, auch in ausweglosen Situationen den Blick auf die Zukunft zu richten und das Beste daraus zu machen. Ein wichtiger Schritt ist die Unabhängigkeit von Öl.

Während man in Deutschland destruktiv über die Pleiten europäischer Staaten samt durchlöcherte Rettungsschirme diskutiert und sich damit lediglich auf Symptome konzentriert, gelingt den Israelis mit der Umsetzung einer neuen Energiepolitik Ursachen für viele Konflikte zu beseitigen.

Das Unternehmen Better Place will eine flächendeckende Infrastruktur mit Batteriewechselstationen für den Massenbetrieb von Elektroautos in Israel aufbauen. Vorgesehen ist ein Leasingpaket, das ein Elektroauto eines beliebigen Herstellers, eine Batterie und die Wiederaufladung beinhaltet. Derzeit wird das Elektroauto Fluence ZE von Renault mit einer Reichweite von ungefähr 160 km angeboten.

Gegründet hat die Fima der SAP-Veteran und Chuzpe Shai Agassi, der damit die Energieprobleme seines Heimatlandes zu beseitigen hofft.

Die Elektroautos sollen aus umweltfreundlich erzeugtem Strom aus Windkraftanlagen und Solarkraftwerken angetrieben werden.

Die Polizei bittet um Mithilfe!

Der Pferde-Ripper vom Niederrhein

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz macht heute auf einen Fall von schwerster Tierquälerei aufmerksam, der sich im Bundesland NRW, in Niederkrüchten, in diesem Monat ereignete:

Ein bislang unbekannter Pferde-Mörder quälte in Niederkrüchten zwei Stuten zu Tode. Der Täter fügte den Tieren schwerste Verletzungen zu. Selbst die Tierärztin Anke Colberg, die schon viel Tierelend gesehen hat, standen beim Anblick der zweiten toten Stute Tränen in den Augen. Zurück blieb ein kleines traumatisiertes Fohlen. Es verlor zuerst die leibliche Mutter und nun auch die Adoptivmutter auf dieselbe schreckliche Weise.

Die Polizei ermittelt und bittet um Hinweise:

„Wir haben noch keine Hinweise auf den Täter. Die Tierschutzorganisation „Peta“ hat 500 Euro Belohnung für die Aufklärung ausgesetzt. Wir brauchen jetzt Hinweise auf verdächtige Fahrzeuge oder Personen, die an der Weide gesehen wurden. Hinweise an die Polizei in Viersen, Telefon 02162 – 3770.“

Weitere Informationen zu dieser schrecklichen Tat: www.express.de

Greentunes Festival 09. September 2011 in Berlin

Partei Mensch Umwelt Tierschutz in Aktion

Die Themen Gesundheit, Umwelt und Tierschutz standen am vergangenen Freitag in Berlin auf dem Greentunes Festival im Vordergrund. Das gut besuchte Festivalprogramm bestand aus Filmen, Vorträgen, Infoständen, veganem Essen und Musik, alles pro Tierschutz und pflanzliche Ernährungsweise und kontra Massentierhaltung und Naturzerstörung.

Dabei waren der VEBU, der BMT, PETA, die Albert-Schweitzer-Stiftung und viele mehr. Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz zeigte den Film „MEAT THE TRUTH“ in der deutschen Synchronfassung, danach standen Sabine Pankau vom Landesverband Niedersachsen und Michael Bode vom Landesverband Berlin den interessierten Zuschauern noch für Fragen zur Verfügung.

EuGH-Urteil zu Gentechnik in Honig

Der Europäische Gerichtshof hat am Dienstag, den 7.9.2011 ein wichtiges Urteil zum Schutz der Verbraucher vor gentechnisch veränderten Lebensmitteln getroffen. Ein Imker hatte auf Schadensersatz geklagt, da in seinem Honig Pollen des gentechnisch veränderten Mais Mon 810 gefunden wurden. Dieser Mais darf in der EU nicht als Lebensmittel verkauft werden, folglicherweise der kontaminierte Honig nun auch nicht mehr. Verbraucher und Imker müssen also keine gentechnisch veränderten Pollen akzeptieren.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) sieht sich durch dieses Urteil in seiner Forderung gestärkt, das zwischen Gentechnikfeldern und Bienenstöcken ein Mindestabstand von 5 Kilometern gehalten werden muss. Dies ist nämlich der Radius, innerhalb dessen sich Bienen auf Nahrungssuche begeben. Womit wir auch beim Nachteil des Honigs wären: Es ist Nahrungsmittel, aber für Bienen!

Das Urteil des EuGH ist aber definitiv eine Stärkung der Gentechnik-KritikerInnen! Noch im Juli hatte die EU-Kommission das laut EU-Gesetzen festgelegte Gebot der Nulltoleranz verletzt und eine Verunreinigung von Futtermitteln mit gentechnisch veränderten Pflanzen bis zu 0,1 Prozent erlaubt. Die EU-Kommission wird ihre diesbezügliche Position jetzt nicht mehr aufrecht erhalten können und wird dahin zurückkehren müssen, dass nicht zugelassene gentechnisch veränderte Organismen in der EU nicht vermarktet werden dürfen.

Weitere Informationen zu dem Urteil hier: www.bund.net

Unter dem Kreuz: Spanferkel gegrillt und gefressen

Im Rahmen eines Handwerkerfestes ließ der Hildesheimer Bischof Trelle letzten Donnerstag vier Spanferkel im Dom aufspießen und grillen.

Der Kommentar des Bistums nach eingegangenen Protestbriefen in der “Hildesheimer Zeitung” gibt Aufschluss über den Stellenwert, den die Kirche einem Schwein einräumt. Darin heißt es, dass man keine religiösen Gefühle verletzten wollte.

Die Gottähnlichkeit des Menschen als “Krone der Schöpfung” fordert Distanz gegenüber den vierbeinigen Verwandten: “Man darf Tieren nicht die Liebe zuwenden, die einzig dem Menschen gebührt”, heißt es im Katechismus der katholischen Kirche aus dem Jahr 1993. Die evangelisch Kirche spricht von Tieren als “nicht-personale Kreaturen” und zieht daraus die Rechtfertigung, ihr Lebensrecht zu missachten.

Damit ist alles über die Stellung der Amtskirchen zum Tierschutz gesagt. Amen!

Der im 17. Jahrhundert lebende Mathematiker und Philosoph Blaise Pascal beschrieb religiöse Übel sehr präzise: “Nie tut man vollkommener das Böse als wenn man es mit gutem Gewissen tut oder genauer‚ um Gottes und des Guten willen.”

Die Milliarden dürfen weiter fließen…

Klage abgewiesen und milliardenschwere Euro-Hilfen unter Auflagen vom Bundesverfassungsgericht gebilligt

Obwohl am Mittwochvormittag (07. September 2011) die Verfassungsbeschwerden gegen die Euro-Hilfen an Griechenland zurückgewiesen wurden, bedeute das Urteil „keine Blankoermächtigung für weitere Rettungspakete“, so der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Andreas Voßkuhle. Weitere Hilfsmaßnahmen müssen vom Bundestag im Einzelnen bewilligt werden. Damit wird den Volksvertretern zumindest ein größeres Mitspracherecht zugestanden und das Recht des Parlaments gestärkt. Bei der bisherigen Regelung konnte sich die Bundesregierung über das Votum des Haushaltsausschusses hinwegsetzen und ohne Zustimmung handeln. In ihrer Rede vor dem Bundestag machte Bundeskanzlerin Merkel nach dem Urteilsspruch ungehemmtes Wachstum für die Verschuldung einzelner Länder verantwortlich und verwies auf das neue Zauberwort „Nachhaltigkeit“, mit der diese Krise bekämpft werden soll. Vielleicht hat damit die Kanzlerin zum Ausdruck gebracht, dass Deutschland „nachhaltig“ weitere Milliarden für Schuldenländer aufbringen muss?

Übrigens: Nach dem Urteil stieg der Euro auf ein Tageshoch von 1,4148 Dollar. Ob der Devisenkurs nachhaltig ist, wird die Zukunft zeigen.

Rasseliste nun auch in Thüringen

Die Politprominenz von Thüringen hat es jetzt den Führungsstäben der Bundesländer gleichgetan, die seit 2001 bewiesen haben, dass Sie weder fähig sind, das Wesen von Hunden zu beurteilen und einzuschätzen – noch zu ergründen, warum es immer wieder zu Beißvorfällen kommt.

Sie glauben mit ihrer politikereigenen naiven Denkweise, dass es schon richtig sein muss, die Gefährlichkeit von Hunden an der Rasse festzumachen, wenn andere es auch tun. Warum und wieso Hunde beißen oder gar Ursachenforschung, warum sich immer wieder Menschen falsch verhalten und dies zu ergründen, liegt ihnen ebenso fern, wie Erfahrung und Beurteilung von wirklichen Hundeexperten in ihre Vorstellungswelt mit einzubeziehen. So wollen sie ganz einfach nicht wahrhaben, dass kein Hund als „gefährlich“ geboren wird. Gefährlich wird er durch falsche Führungsqualität bzw. Böswilligkeit seines Halters.

Doch leider ist der Starrsinn von Politikern nur selten zu beeinflussen. Und so wird dann am Ende – zumal ein Innenminister sich dafür den Hut aufsetzt, der anscheinend Hunde überhaupt nicht beurteilen kann – eine solch hanebüchene Errungenschaft, an der sogar noch angeblich intelligente Politiker beteiligt waren, tatsächlich zum Gesetz.

Ob ein solches Gesetz, wie das Nachfolgende, überhaupt einer Tiefenprüfung standhalten kann, muss angezweifelt werden, sollen darin doch alle Hundehalter zu Handlungen gezwungen werden, die über die einfache Haltung eines Hundes hinausgehen und eindeutig die festgeschriebenen Grundrechte dieser Hundehalter verletzen.

Es ist ganz einfach nicht rechtens, dass man glaubt, alle Hundehalter zum Abschluss einer Hundehalterversicherung sowie zur Kennzeichnung ihrer Tiere zwingen darf. Stellt ein Gesetzgeber solche Forderungen auf, hat er zwangsläufig auch die finanziellen Aufwendungen dieser Forderungen zu übernehmen. Darüber hinaus kann kein Gesetz den Interessenten eines Hundes zwingen, nachzuweisen, ob sein Bedarf eines bestimmten Rassehundes nicht durch einen anderen Rassehund angemessen befriedigt werden kann.

Wie das neue Gesetz, das ja nicht nur für Hunde sondern für alle Tiere, die „gefährlich“ sind, zurechtgeschneidert wurde, kann nachfolgendem Gesetz- und Verordnungsblatt für den Freistaat Thüringen Nr. 6/2011 vom 30.Juni 2011 entnommen werden.

Gesetz- und Verordnungsblatt für den Freistaat Thüringen Nr. 6/2011 vom 30.Juni 2011

Harald von Fehr (Vorsitzender LV Thüringen)

Der Bundesvorstand gratuliert dem LV Sachsen-Anhalt zum 15-jährigen Jubiläum!

Der Landesverband Sachsen-Anhalt hatte Grund zum Feiern. Einerseits galt es auf das gute Ergebnis bei den vergangenen Landtagswahlen mit 1,6 Prozent Stimmenanteil anzustoßen, andererseits konnte man an diesem Tag das 15-jährige Bestehen des Landesverbandes feiern.

Der Bundesvorstand freut sich mit den Mitgliedern des Landesverbandes Sachsen-Anhalts über diese beiden Ereignisse und wünscht allen weiterhin viel Kraft und Erfolg für ihre zukünftige Arbeit.

Hier eine kleine Zusammenfassung von Bettina Fassl über den Jubiläumsparteitag des Landesverbandes Sachsen-Anhalt der Partei Mensch Umwelt Tierschutz am 04. September 2011

„Einen ganz besonderen Parteitag hatte der Landesverband Sachsen-Anhalt für den 04. Sept. 2011 organisiert. Es war nicht nur das Landtags-Wahlergebnis mit 1,6 % auszuwerten, sondern mit dem 15-jährigen Jubiläum der Gründung des ersten Landesverbandes in den damals noch fünf neuen Bundesländern im Jahr 1996 auch ein würdiger Anlass gegeben, sich bei Mitstreitern der letzten 15 Jahre zu bedanken. So begrüßte denn auch Landesvorsitzender Josef Fassl um 14.00 Uhr im Kulturzentrum Moritzhof in Magdeburg neben den Parteimitgliedern auch Gäste, u. a. Michael Bode vom LV Berlin, Kenneth Ehlers vom LV Brandenburg sowie Vertreter/innen von Vereinen und Bürgerinitiativen, die uns in Vorbereitung der Landtagswahl unterstützt haben. Auch Ditmar Pauke vom Offenen Kanal Magdeburg erschien pünktlich, um für einen Beitrag zu drehen.“

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