PM zu Boris Palmers jüngsten Aussagen

PRESSEMITTEILUNG / 16.02.2016

Von Tierversuchen bis Grenzsicherung –
Boris Palmer: Eine Schande für die Grünen oder deren wahres Gesicht?

Der Grünen-Politiker und Oberbürgermeister Tübingens, Boris Palmer, erlangte deutschlandweite Berühmtheit, wenn auch eine äußert traurige.

Er sprach sich mehrfach für die unsägliche Forschung am Tier, insbesondere an den Affen des Max-Plank-Instituts, aus, obwohl die grüne Basis diese abschaffen will. Mit Amtsantritt sind Politiker jedoch in erster Linie ihrem eigenen Gewissen unterstellt und so bleibt allen, selbst seiner Partei, nichts als zu beobachten wie der einstige Hoffnungsträger sich Stück um Stück widersprüchlich zum Grundsatzprogramm verhält. Ähnlich verhält es sich bei den Landtagsgrünen um Ministerpräsident Winfried Kretschmann und die grüne Wissenschaftsministerin Theresia Bauer, die das Wahlversprechen gebrochen haben, die Affenversuche zu beenden. Die Parteikollegen versuchen den Schaden an ihrer Glaubwürdigkeit seit Jahren zu begrenzen. Mit Beteuerungen der aufrichtigen Verfolgung der selbst gestellten Ziele wird versucht, die Wähler zu beruhigen, um diese zu halten. Etwa mit der Teilnahme an Aktionen (z.B. gegen die Affenversuche des M.P.I.), die dem Handeln der eigenen Politiker widersprechen, wird versucht, das Versagen, die Volksvertretung zu stellen, zu vertuschen.

Neuestes von den umstrittenen Grünen-Politikern: Nach Kretschmanns Zustimmung im Bundesrat, die Westbalkanstaaten als sog. sichere Herkunftsländer einzustufen, was sie etwa für Sinti und Roma definitiv nicht sind, kommen nun von Boris Palmer ähnliche Äußerungen in Sachen Flüchtlingspolitik wie von der AfD-Vorsitzenden Frauke Petry.

Nicht mehr Fluchtursachenbekämpfung steht im (traditionell grünen) Fokus. Nein, Rüstungsabbau passt nicht so recht in die Weltvorstellung eines Boris Palmer. Stattdessen offenbart dieser dem Spiegel: “Es sind nicht die Zeiten für Pippi-Langstrumpf- oder Ponyhof-Politik”. Wählertäuschung, Grundsatzverrat und Lobbyistenkuschelkurs ist ja auch wirklich einträglicher als prinzipientreu die Welt für alle zum besseren mit zu entwickeln.

Seiner Meinung nach müsse die „unkontrollierte Einwanderung“ beendet werden. Mit Zäunen und Waffen müsse eine Selektion der Zuwanderer durchzuführen sein, denn es gäbe z.B. auch im Irak weite Gebiete, die nicht von den Terroristen des ‘Islamischen Staats’ beherrscht würden. Selbst nach der Genfer Flüchtlingskonvention müssten die Menschen zuerst in diese Gebiete fliehen. Doch damit nicht genug. Er nutzt auch die bei eher rechten Parteien beliebten zu schützenden „blonden“ Kinder, um seiner billigen Meinungsmache für mehr Grenzkontrollen, Abschottung und Aufrüstung Glaubwürdigkeit zu verleihen. (siehe Spiegel 7/2016)

Dem Bürger bleibt nur die Frage: Will Herr Palmer die Grünen neu definieren oder zeigt dieser die Gesamt-Entwicklung der Grünen? Uns bleibt nichts als den wachen Bürger darum zu bitten, sich vor den Wahlen nicht nur mit den Programmen der einzelnen Parteien auseinanderzusetzen, sondern auch die Protagonisten dieser genauestens zu betrachten. Es sei denn man möchte Märchenerzähler in den Räten sitzen haben, statt Volksvertreter, die auch nach den Wahlen nicht vergessen, von wem sie wofür gewählt wurden.

Ehrliche Politik für alle! Dafür steht die Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) mit ihrem Namen und mit ihren Kandidierenden.

Wir fordern die konsequente Abschaffung jeglicher Tierversuche, denn sie sind ethisch nicht zu vertreten und zudem wissenschaftlicher Unsinn, da nicht auf Menschen übertragbar. Wir fordern menschliche Asylpolitik statt Festung EU: Fluchtursachen bekämpfen statt die Symptome! Menschen an den Grenzen abzuweisen, ändert nichts an den Fluchtursachen. Zudem brauchen wir eine dezentrale Unterbringung sowie eine schnellere Integration in den Arbeitsmarkt, wozu auch die Anerkennung von Ausbildungsnachweisen gehört.

Darum zu den Landtagswahlen 2016 in Baden-Württemberg Tierschutzpartei wählen! Eine Stimme für uns ist eine Stimme für die Tiere, für die Menschen, für die Natur und für ehrliche, transparente Politik.

Pressekontakt:

Matthias Ebner

Bundesvorsitzender
Vorsitzender im Landesvorstand Ba-Wü
Partei Mensch Umwelt Tierschutz

Tel.: 07234 94 83 23
Mobil: 0160 90 15 33 20
matthias-ebner@tierschutzpartei.de

Messe “Jagd & Hund” am 14.02. in Dortmund

Partei Mensch Umwelt Tierschutz vor Ort

Hier ein paar Eindrücke von der Messe “Jagd & Hund” 2016 in Dortmund, die nach eigenen Angaben größte Jagdmesse Europas.

Funktionsträger und Mitglieder unserer Partei aus dem Landesverband NRW, dem Bundesvorstand und dem Bundesarbeitskreis MUT gegen Jagd & Angeln hatten – zusammen mit weiteren Tierrechtsaktivisten – am Sonntag mehrere Stunden vor der Messe gegen den Irrsinn Jagd und die von der Jagd ausgehende Gewalt gegen Menschen und Tiere protestiert.

Unser Bundesvorsitzender Horst Wester sprach in seiner knapp 15-minütigen Rede direkt vor dem Haupteingang zur Messe allen echten Natur- und Tierfreunden aus der Seele: “Es gibt keinen Grund heutzutage noch der Bevölkerung zu erzählen, dass Tollwut oder der Fuchsbandwurm noch ein Problem darstellen. (…) Wer dafür ist, dass unser Ökosystem unverseucht bleibt, wer kein Problem damit hat, dass in Deutschland eine Handvoll Wölfe und Luchse leben, wer die Natur in Ruhe und Frieden erleben will und in ihrer ganzen Artenvielfalt, wer für Mitspracherecht, Transparenz und Ehrlichkeit ist, der sollte sich mit uns gemeinsam dafür einsetzen, dass dieser Irrsinn, der sich Jagd nennt, so schnell wie möglich beendet und verboten wird.”

“Die Jagd ist eines der sichersten Mittel, das Gefühl der Menschen für ihre Mitgeschöpfe abzutöten.”

Francois Voltaire (1884-1963)

Der Spiegel: Klage gegen Kükentöten

In seiner aktuellen Ausgabe Nr. 7 / 2016 berichtet „Der Spiegel“, dass erstmals eine Staatsanwaltschaft Anklage gegen eine Brüterei wegen des Tötens männlicher Eintagsküken erhoben hat. In der Brüterei Bringschulte in Senden, im Münsterland, werden massenhaft männliche Küken vernichtet. Hier lesen.

Diese Anklage lässt uns hoffen, dass das Töten von 50 Millionen männlichen Küken pro Jahr in Deutschland bald ein Ende hat! Hintergrundinformationen zu diesem Thema unter tierschutzpartei.de/eier

23 Jahre Tierschutzpartei

Jetzt Mitglied werden!

Wer bis zum 20. Februar 2016 Mitglied wird, erhält zum Jubiläum ein kostenloses Willkommenspaket. Dieses besteht aus einem T-Shirt, einer DVD (Meat The Truth), Buttons, Aufkleber und diversen Ausgaben des MUT-Magazins.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz – Die Tierschutzpartei – wurde am 13. Februar 1993 durch Frau Professor Ingeborg Bingener und acht weiteren Personen in Bonn gegründet. Damit wurde der Grundstein für die weltweit erste Tierschutz-/Tierrechtspartei gelegt. Unsere Mitgliederentwicklung ist, im Gegensatz zu den etablierten Parteien, stabil mit einer deutlich positiven Tendenz. Natürlich brauchen wir noch weitere Mitglieder um unsere Strukturen zu stärken und den Tieren endlich eine Stimme in den Parlamenten zu geben.

Habt MUT – macht mit! Übrigens: Wir pflanzen einen Baum für jedes Neumitglied!

Zum Mitgliedsantrag

Demo gegen Taubenschlag-Entfernung in Stuttgart

Am 12.02.2016 wurde ab 7:30 Uhr der Taubenschlag auf der Stuttgarter Rathaus-Garage von einem Kran entfernt. Die Tierschützerin Britta Oettl, die sich zusammen mit anderen mitfühlenden Menschen um die Stadttauben in Stuttgart kümmert, hatte deshalb zu einer Protestversammlung vor Ort aufgerufen. Diesem Aufruf waren Matthias Ebner, Vorsitzender unseres Landesverbandes Ba-Wü,  Landesschriftführer Matthias Gottfried, das Parteimitglied Cornelia Schlegel, der wissenschaftliche Berater von PeTA Deutschland Dr. Edmund Haferbeck sowie weitere Tierschützerinnen gefolgt.

Anwesend waren zudem mehrere Pressevertreter_innen, u. a. vom SWR und der BILD, die diese inakzeptable Vorgehensweise der Stadt Stuttgart dokumentierten, welche sich über einen Stadtratsbeschluss hinwegsetzt.

Die Tierschutzpartei verurteilt das verantwortungslose Vorgehen der Stadt und fordert diese auf, den Taubenschlag unverzüglich auf dem Dach eines der umliegenden städtischen Gebäude wieder zu errichten. Bis dahin dürfen keine 3 Monate vergehen, wie es die Stadt nun angekündigt hat.

Bereits am vorangegangenen Mittwoch hatte eine Mahnwache anlässlich dieser Problematik stattgefunden.

Aufruf zur Demo am 11.06.2016 vor dem Schweinehochhaus in Maasdorf

Aufruf zur Demo

An kaum einem Ort wird das Grauen und das Verbrechen an unseren Mitgeschöpfen deutlicher als in Maasdorf. Hier zeigt sich die Profitgier der Fleischindustrie in Form eines tristen Bunkers, der auch den letzten Funken Hoffnung auf Respekt vor dem Leben schwinden lässt. Eingepfercht über sechs Etagen, und abgeschottet von der Außenwelt, leiden im Innern des Schweinehochhauses 500 Hybrid-Sauen für das Zuchtunternehmen JSR Hybrid Deutschland GmbH, frei nach deren Motto „Making pork more profitable“, “Schweinefleisch profitabler machen”.

Das deutsche Tierschutzbüro sorgte im vergangenem Jahr dankenswerter Weise dafür, dass dieses Grauen durch ihre Undercover-Recherchen erstmals in aller Munde war.

Noch planen wir …politische, sowie aktivistische Aktionen bis zum Demonstrationstag, um alle noch Unwissenden auf diesen Horror aufmerksam zu machen.

Natürlich werden wir alle Verantwortlichen der kommunalen Politik, sowie Betreiber einladen, um uns vor Ort Rede und Antwort zu stehen.

Wir rufen für 2016 alle Tierschützer, Tierrechtler, Vereine und Organisationen auf, sich an diesem Tag mit uns zusammen zu schließen, um gegen diesen Schandfleck der Nation zu protestieren!

Wann und wo

11. Juni 2016
12 bis 18 Uhr

Schweinehochhaus
Bundesstraße K2073
06388 Maasdorf

Kontakt

Zur Anmeldung und Organisation der Infostände wendet euch bitte an Sandra Lück:

sandra-lueck (at) tierschutzpartei.de
https://www.facebook.com/sandra.luck.35

Achtung: Wichtige Änderung!!

Anfang Dezember 2015 hat die Tierschutzpartei eine Demonstration gegen das Schweinehochhaus in Maasdorf angemeldet. Nun hat eine der beteiligten Personen eine “Konkurrenz” Veranstaltung am selben Tag (18.06) – allerdings in Berlin – angemeldet.

Wir möchten eine Zersplitterung der Tierschutz- und Tierrechtsbewegung verhindern und haben daher am heutigen Tage unsere geplante Veranstaltung auf den 11. Juni vorverlegt. Das Leid der Tiere ist zu groß, als dass wir es uns leisten können, aufgrund von Profilierungssucht und persönlicher Befindlichkeiten einzelner Personen der gesamten Sache zu schaden. Zwei Demonstrationen mit einem ähnlichen Inhalt zur gleichen Zeit empfinden wir als völlig kontraproduktiv, da sich Aktivisten und Teilnehmer zerreißen und entscheiden müssten.

Die Demonstration mit Infoständen vor dem unsäglichen Schweinehochhaus findet daher nun am 11. Juni von 12:00 bis 18:00 Uhr statt. Diverse Organisationen haben bereits ihre Teilnahme mit Infoständen zugesagt.

Aktueller Stand der Planung

Aktuell planen wir politische, sowie aktivistische Aktionen in den zwei Wochen ab dem 27. Mai 2016 bis zum Demonstrationstag, um alle noch Unwissenden auf diesen Horror aufmerksam zu machen. An diesem bundesweiten „Begleitprogramm“ sollen sich ganz bewusst alle Tierschützer und Tierrechtler mit ihren Vereinen und Organisation oder auch alleine beteiligen.

Demo ohne fremdenfeindliche Teilnehmer

Natürlich möchten wir auch hier wieder auf unser Grundsatzprogramm verweisen. Rechtes Gedankengut und fremdenfeindliche Organisationen sind unerwünscht und werden umgehend von der Veranstaltung ausgeschlossen.

Stoppt die Keime aus dem Stall!

Petition

Wir unterstützen nachfolgende Petition vom “Umweltinstitut München”; bitte unterschreiben Sie!

“Unsere Europa-Abgeordneten müssen jetzt handeln: Gegen tödliche Keime aus der Massentierhaltung!

In Europa sterben jedes Jahr mindestens 25.000 Menschen an Infektionen mit multiresistenten Keimen, gegen die kein Antibiotikum mehr wirkt. Ein wichtiger Grund dafür ist der extrem hohe Einsatz von Antibiotika in der Tiermast. Dieser ist nur nötig, weil viel zu viele Tiere auf viel zu wenig Raum gehalten werden.

In den nächsten Monaten wird das Europäische Parlament über eine neue Tierarzneimittelverordnung abstimmen. Schreiben Sie jetzt an Ihre Abgeordneten in Brüssel, damit der Antibiotika-Einsatz in der Tierhaltung zurückgefahren wird und die Tiere endlich artgerechter gehalten werden. Hier unterzeichnen.

Leiden für Leder – Nicht mit uns!

Es ist nicht das erste Mal, dass wir versuchen, Sie vom Kauf von Lederwaren abhalten zu wollen. Dabei möchten wir Ihnen weniger Vorschriften machen, als vielmehr zum Nachdenken anregen. Überall auf der Welt werden Tiere zur Produktion von Leder tierschutzwidrig gehalten, gequält und oft ohne Betäubung bestialisch getötet. Dies zu vermitteln und dagegen anzukämpfen, ist unser politisches Ziel.

Für die Verbraucher ist es oft nicht nachvollziehbar, woher das Leder, das zur Herstellung für Taschen, Schuhe, Gürtel, usw. verwendet wird, stammt. Einzig mit dem Verzicht und den Kauf von Alternativen kann man sicher gegen, nicht zum abscheulichen Leid von Tieren, Menschen und zur katastrophalen Umweltbelastung beizutragen.

In Bangladesch z.B. werden täglich tausende „Heilige Kühe“, die aus Indien importiert werden, auf offener Straße oder in Schlachthäusern ohne vorherige Betäubung getötet.

Es ist nicht nur verwerflich, dass Tiere so leiden müssen. Auch die Arbeiter kommen ungeschützt beim Gerben und Konservieren der Häute mit giftigen Chemikalien in Berührung, die ihre Gesundheit massiv schädigen. Krebs und chronische Hautkrankheiten stehen dabei auf der Tagesordnung. Die Abwässer werden mit den giftigen Stoffen stark belastet und verseucht. Zudem befinden sich laut Öko-Test Rückstände von Chemikalien in Schuhen, Handschuhen und Jacken aus Leder, die wir bei uns in den Geschäften kaufen können.

Mehr zum Thema erfahren und sehen Sie hier.

Bildquelle: morguefile.com
Bildquelle: morguefile.com

Das Leiden für Leder ist in Bangladesch nicht beendet. Es geht weiter nach Amerika, nach Texas, wo tausende von Alligatoren eingepfercht auf engstem Raum brutal gequält und abgeschlachtet werden. Aus ihren Häuten werden dann diverse Lederluxusprodukte wie Birkin Bags, Gürtel und Uhrenarmbänder für die „feine und zahlungsfähige“ Gesellschaft hergestellt. Auch in Simbabwe, Afrika, müssen zehntausende Krokodile in Betonbecken dahinvegetieren – im Alter von 3 Jahren werden die bemitleidenswerten Kreaturen auf brutalste und abscheulichste Weise umgebracht.

Mehr zum Thema und zur Petition von Peta hier – bitte unterzeichnen und protestieren Sie mit uns!

Zum Abschluss noch eine traurige Nachricht aus China. Peta recherchierte und dokumentierte dort, wie elendig Hunde zur Ledergewinnung leiden müssen. Sie werden brutal totgeschlagen und werden oft lebendig noch gehäutet. Aus ihren Häuten werden dann Handschuhe und andere Accessoires gefertigt. Niemand kann sicher sein, dass es nicht auch bei uns Lederhandschuhe, Geldbörsen oder Lederbesätze gibt, die aus Hundehäuten gefertigt wurden, denn billiges Leder aus China wird auch nach Europa importiert.

Bitte fordern Sie die EU-Kommission auf, ein Importverbot für Hundeleder in die EU zu erlassen. Hier bitte Petition unterschreiben!

Bitte meiden Sie Lederprodukte, egal welcher Art und Herkunft. Denn vegane Alternativen gibt es zur Genüge. Das Naturprodukt Leder ist immer mit Blut und Leid behaftet und davon sollten wir als friedliebende Menschen gebührenden Abstand nehmen.

Mahnwache für Stadttauben in Stuttgart

Gestern unterstützten unser Landesvorsitzender Matthias Ebner sowie unser Landesschriftführer Matthias Gottfried und einige weitere Parteimitglieder die aktiven Tierschützerinnen, die sich um die Stuttgarter Stadttauben kümmern, bei deren Mahnwache vor dem Stuttgarter Rathaus.

Anlass war die Tatsache, dass sich der Baubürgermeister einfach über den Beschluss des Stadtrates hinwegsetzte und gestern den Taubenschlag auf dem Dach der Rathausgarage schließen lies, um ihn abbauen und das Parkhaus abreißen zu können. Vom Rat beschlossen und den Tierschützerinnen versprochen war nämlich eigentlich, dass der Schlag unmittelbar auf ein anderes Dach versetzt werden sollte, bevor das Parkhaus abgerissen wird. Nun soll er aber erst in ca. 3 Monaten auf einem anderen Dach wieder aufgebaut werden.

Dementsprechend hatten sich gestern Nachmittag auch bereits die ersten Tauben um den verschlossenen Schlag versammelt, die nun keine Bleibe für die Nacht mehr haben.

Bei der Mahnwache wurden Flyer verteilt und Unterschriften gesammelt. Hier kann die dazugehörige Petition unterschrieben werden.

Münchner Schlachthof/Rinderschlachtung: Eingehende und unabhängige Überprüfung aufgrund schwerer Vorwürfe

Wir unterstützen die Petition von Daniela Böhm und bitten Sie darum, auch zu unterschreiben!

Hier Petition unterzeichnen

“Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

gegen den Münchner Schlachthof im Bereich der Rinderschlachtung läuft seit Dezember ein Ermittlungsverfahren wegen des Vorwurfs mutmaßlicher Verstöße gegen das Tierschutzgesetz. Die Strafanzeige stellte die Tierrechtsorganisation PETA e.V. aufgrund ihr vorliegender Informationen. Neuesten Informationen zufolge, soll es auch gravierende Verstöße im lebensmittel- und hygienerechtlichen Bereich geben, sodass die Strafanzeige von PETA e.V. erweitert wurde.

München trägt den Beinamen „Weltstadt mit Herz“. Für die Tiere im Münchner Schlachthof, der inmitten der Stadt liegt, gilt dieses Prädikat offensichtlich nicht: Rinder sollen vor ihrer Schlachtung nicht ordnungsgemäß betäubt worden sein. Die Vorstellung, dass mitten in München massenhaft Tiere mangel- oder fehlerhaft betäubt und unter Höllenqualen getötet wurden, ist entsetzlich. Wie könnte so etwas möglich sein? Müsste der Schlachthof nicht ständig von unabhängigen Tierärzten des städtischen Veterinäramtes München überprüft werden? Müssten dort nicht jeden Tag Tierärzte vor Ort sein und den Ablauf genauestens kontrollieren? Wie sollte es möglich sein, dass derart eklatante Verstöße geschehen könnten – auch nur für eine einzige Stunde?

Wir bitten Sie, Herr Oberbürgermeister, alles in Ihrer Macht stehende zu tun, damit die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft München zügig vorangehen und eine lückenlose, schnelle und ehrliche Aufklärung der Vorfälle stattfinden kann.

Bitte setzen Sie sich dafür ein, dass dieser Betrieb grundlegend von unabhängigen Stellen/Personen untersucht wird.
Wir bitten Sie auch, eine Rekommunalisierung eingehend in Betracht zu ziehen, damit etwaiger Missbrauch und die Umgehung und Missachtung bestehender Tierschutzgesetze nicht möglich sind.

Bitte stellen Sie innerhalb des Veterinäramtes ebenfalls eine reibungslose Aufklärung und Überprüfung sicher. Sollten die Vorwürfe zutreffend sein, haben möglicherweise die notwendigen staatlichen/städtischen Kontrollen versagt?

Bitte setzen Sie sich auch für eine Untersuchung dieser Angelegenheit im lebensmittelrechtlichen Bereich zum Schutz der Verbraucher ein.

Bitte setzen Sie sich für die Tiere ein und tun Sie alles, damit zusätzliches Tierleid vermieden wird.

Mit freundlichen Grüßen

Daniela Böhm

sowie Unterstützer dieser Petition