Seit gestern ist das Dorf Lützerath offiziell geräumt und die letzten Aktivisten haben den Ort verlassen. Diese Räumungen fanden statt, damit ein Konzern weiter Milliardengewinne mit fossilen Brennstoffen machen kann. Ohne Rücksicht auf mehrere unabhängige Gutachten, gegen das von der Bundesregierung unterstützte Gutachten, soll der Kohleabbau im Garzweiler II weitergehen.
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Vorsicht, Hundehalter:innen – Giftköder-Warnung für NRW!
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Lützerath steht für 1,5°!
Mit der Räumung und dem Abriss von Lützerath wird deutlich, dass das Klimaziel nicht eingehalten werden soll, sondern das Konzerninteresse durchgesetzt wird. Der massive Einsatz von Polizeikräften steht für den Schutz von Eigentum und nicht für den Klimaschutz. Die Klimaaktivisten, die zumeist friedlich demonstrieren, wollen eine Wende der Energiepolitik erreichen, einen Wandel hin zu einem wirksamen Klimaschutz.
Fünf Tipps gegen den Silvesterknaller-Stress eurer Haustiere
Heute hat der Feuerwerksverkauf gestartet. Für viele Tiere ist das ab jetzt eine sehr stressige Zeit. Und da uns das Wohl der Tiere sehr am Herzen liegt, möchten wir euch gerne 5 Tipps vorschlagen, um den Silvesterknaller-Stress eurer Haustiere so gut wie möglich zu reduzieren.
1 Bitte lasst euere Tiere nicht allein!
2. Um Reize und Lärm auszublenden, zieht die Vorhänge zu und legt zum Beispiel Musik auf oder lasst den Fernseher laufen.
3. Bietet den Tieren einen warmen, sicheren und kuscheligen Rückzugsort an, damit sie sich während des Feuerwerks sicher fühlen können.
4. Bitte niemals eure Tiere für das Stressverhalten bestrafen. Und falls beispielsweise ein Hund nicht raus „Gassi gehen „möchte, dann akzeptiert das und stellt euch einen frühen Wecker!
5. Bleibt bitte cool! Verhaltet euch entspannt und ganz souverän. Und habt so viele Leckerchen und Belohnungen in der Tasche, wie möglich, damit ihr die Situationen, in denen die Tiere sich etwas entspannen sofort belohnen also positiv verstärken könnt.
Deutsche Brieftauben-Zuchtausstellung am 17./18.12. Tierschutzpartei unterstützt Aufruf zur Mahnwache!
An diesem Wochenende findet in den Westfalenhallen Dortmund wieder einmal die Deutsche Brieftaubenausstellung des Verbands Deutscher Brieftaubenzüchter e.V. statt. Dabei sollen mehr als 2.000 Tauben von Züchtern und Züchterinnen aus Europa, Amerika, Asien, Australien und Südafrika „ausgestellt” werden. Das Ruhrpottmöwen Tierschutzprojekt e.V. ruft alle Tierfreund:innen am morgigen Samstag von 10-14 Uhr zu einer Mahnwache vor dem Haupteingang der Dortmunder Westfalenhallen auf, um erneut auf die tierquälerischen Methoden in der Brief- und Rassetaubenzucht aufmerksam machen und dagegen protestieren. Der Landesverband der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) in NRW unterstützt diesen Aufruf zur Mahnwache und bittet um Unterstützung vor Ort.
Tierrechtsorganisation wie PETA weisen darauf hin, dass bei dem sogenannten Brieftaubensport jährlich zahlreiche Vögel sterben. Bei den Wettflügen steht die Leistung der Vögel im Vordergrund – das Wohlbefinden der Tiere spielt meist keine Rolle. PETA verweist auf die Tierschutzwidrigkeit des „Brieftaubensports” und fordert ein Verbot der Zucht sowie der Taubenwettflüge in Deutschland.
„Taubenwettflüge sind Tierquälerei – die treuen Vögel mit ihrem bemerkenswerten Orientierungssinn werden für eine ‚Freizeitbeschäftigung’ rücksichtslos missbraucht. Zahlreiche Tiere sterben bei den Flügen an Dehydration, Hunger, Erschöpfung oder Verletzungen”, so Peter Höffken von PETA. „Zudem werden die in Käfigen ausgestellten Tiere auf den langen Transportwegen und während der Messe extremem Stress ausgesetzt. Die Brieftaubenzucht und die Wettflüge müssen endlich verboten werden.”
In Deutschland gibt es Schätzungen zufolge noch ca. 30.000 Züchter:innen sogenannter Brieftauben, die jährlich Tiere nachzüchten und teilweise auch auf den regionalen, nationalen und internationalen Wettflügen einsetzen. Schätzungsweise leben 2,5 Millionen „Brieftauben” in deutschen Taubenschlägen. In Städten haben sie aufgrund ihrer Konditionierung auf Spezialnahrung und ihrer Domestikation schlechte Überlebenschancen. Die „gestrandeten” Tiere sind zahlreichen Gefahren ausgesetzt und führen in den Städten oft ein Leben am Rande des Hungertodes. Als Tierschutzpartei unterstützen wir in aller Form die Forderung, dass das Taubenmanagement der Stadtverwaltungen neben der Errichtung betreuter Taubenschläge unbedingt ein Verbot von Wettflügen beinhaltet.
Ideen für Freude unter dem Weihnachtsbaum
Rhede: Mahnwache und Gespräche mit Bürger:innen am 3.Dezember
Bei frostigen Temperaturen riefen die “Fuchsfreunden NABU” unter Beteiligung mehrerer NABU-Kreis- und Stadtverbände, sowie zahlreicher Tierschutzvereine und des Landesverbandes der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) in NRW zur Mahnwache in der Rheder Innenstadt (Kreis Borken, NRW) am Samstag, dem 03. Dezember auf.
Nach fachlichen Vorträgen von Dr. Martin Steverding und Thomas Mitschke äußerte sich auch Sebastian Everding aus dem Landesvorstand der Tierschutzpartei zum aktuellen Stand der Anti-Schliefenanlagen Petition in NRW sowie der Entwicklungen in Dortmund und den Gesprächen mit dem Veterinäramt.
Bei den anschließend geführten Gesprächen, konnten viele Bürger:innen und Besucher:innen des Weihnachtsmarktes in der Rheder Fußgängerzone über die örtliche Schliefenanlage und das damit verbundene Tierleid aufgeklärt werden. Die Proteste gegen diese „Ausbildungsmethode“ sollen im nächsten Jahr entschieden fortgesetzt werden.
Link zum YouTube-Video:
https://www.youtube.com/watch?v=F3uKHsOEZ4U&t=8s <https://www.youtube.com/watch?v=F3uKHsOEZ4U&t=8s>
Link zur Petition: https://www.change.org/schliefenanlagen
The Leitplanke is the Limit – die Verkehrswende in NRW wird zur Stauschau!
Der Versprechen der Schwarz-Grünen Landesregierung gibt es viele, doch fehlt allenthalben
inzwischen der Glaube an die Umsetzung. NRW braucht tatsächlich eine ernstzunehmende
Verkehrswende! Es gibt hierzulande die meisten Staukilometer bundesweit. Die Bahn fährt
insbesondere im Ruhrgebiet fast ausnahmslos unpünktlich und in den ländlichen Gebieten erst gar
nicht los. Die Verkehrsinfrastruktur ist sanierungsbedürftig, viele Autobahnbrücken sind marode.
Was das für ernsthafte Konsequenzen haben kann, sieht man im Märkischen Kreis nach der
Sperrung der Autobahnbrücke der A45 bei Lüdenscheid. Unser Bundesland erstickt am Verkehr.
Die Auswirkungen auf das Klima und den damit verbundenen Klimawandel müssen nicht diskutiert
werden.
Unter den wechselnden Landesregierungen mit Beteiligung von SPD, FDP, CDU und Grünen wurde
in NRW über Jahrzehnte die Verkehrsinfrastruktur kaputtgespart! Eine spontane und rasche Lösung
ist da verständlicherweise nicht in Sicht. Wir müssen weg vom klimaschädlichen Individualverkehr,
auch wenn dieser von den fossilen Energieträgern auf z.B. Wasserstoff-betriebene Energieträger
umsteigen würde. Der Individualverkehr nimmt in unserem Land zu viel Platz ein. Platz, welcher für
eine intakte Natur dringend benötigt wird, um atmen zu können.
NRW braucht ein Verkehrskonzept, in dem der ÖPNV die wichtigste Rolle spielt. Aber auch die
Stadtplanung muss an dieser Verkehrswende beteiligt sein. Schon allein wegen der zukünftig
steigenden Zahl an älteren Verkehrsteilnehmer:innen.
Der Landesverkehrsminister Krischer (Grüne) gibt sich als Mangelverwalter. Wenn man seine
medialen Auftritte verfolgt, bricht sich der Eindruck Bahn, er würde von einem verkehrstechnischen
Brennpunkt zum nächsten fahren, um beschwichtigend die Hände zu heben. Politische Wenden
erzeugen immer Gegendruck. Gegendruck von denjenigen, die bisher von dem System profitiert
haben. Genau dieses System bringt uns inzwischen an den Rand des Verkehrskollaps. Es braucht
ein landesweites Verkehrskonzept, welches zukunftstauglich ist. Wir brauchen Kommunen, denen
die finanziellen Mittel an die Hand gegeben werden, die Probleme im ÖPNV auch zu lösen. Ein
Kaputtsparen auf Kosten der Kommunen ist einfach nicht hinnehmbar.
Stadttauben sind verwilderte Haustiere – ehrenamtliche Hilfe ist wichtig!
In unseren Innenstädten leben viele Stadttauben. Sie werden immer wieder als “Ratten der Lüfte” bezeichnet. Diese Aussage ist schon allein deshalb falsch, weil Ratten sehr intelligente und soziale Tiere sind und nicht zum Schimpfwort taugen. Stadttauben sind ebenfalls sehr soziale Tiere und dazu elegant obendrein. Sie stammen von der Felsentaube ab und siedeln sich in unseren Innenstädten an, weil sie die Nähe des Menschen gewöhnt sind. Denn sie sind keine Wildtiere, sondern verwilderte Haustiere. Seit Jahrtausenden “nutzt” der Mensch die Gutmütigkeit und die Fähigkeiten dieser Tiere für seine Zwecke aus. Sie werden von ihm gehalten und gezüchtet, um sie zu verspeisen oder als Informationsüberbringer. Die vergangenen ca. 100 Jahre werden sie in erster Linie von sogenannten Taubenzüchter:innen als Prestigeobjekt gehalten, um Preise zu gewinnen.
Viele Kommunen in NRW haben ein Fütterungsverbot ausgesprochen. Hausbesitzer:innen bringen sog. Vergrämungsmaßnahmen, wie Spikes oder Drähnte an Häusern an, um die Tiere fernzuhalten. Die Stadttaube hat auch ohne solche Maßnahmen bereits einen schweren Stand. In den Innenstädten sind sie auf den Wohlstandsmüll der Menschen angewiesen, um sich ernähren zu können. Heruntergefallene Pommes oder achtlos entsorgte Brötchenreste. Es wird Zeit, dass die Menschen sich ihrer Verantwortung bewusst werden. Diese Tiere sind nicht zufällig in unseren Innenstädten, sondern weil der Mensch das ursprünglich so wollte. Also muss er sich jetzt auch kümmern, um Tierleid zu verhindern.
Viele Tierschützer:innen sind inzwischen in ganz NRW in Stadttaubenprojekten aktiv. Fast alle ehrenamtlich, ohne Unterstützung öffentlicher Stellen, bzw. zum Teil auch gegen deren Willen. Seien es Einzelpersonen, die ihre Zeit und ihr Engagement auf ihre Kosten einbringen, oder Gruppen, wie z.B. die Taubenhilfe Köln. Sie kümmern sich aufopferungsvoll um verletzte und kranke Stadttauben, versorgen diese und päppeln sie wieder auf. Diese Arbeit verdient Respekt und Unterstützung.
Wir als Landesverband NRW der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) setzen uns deshalb für die Errichtung sogenannter betreuter Taubenhäuser nach dem Augsburger-Modell ein. Dort können die Tiere artgerecht gefüttert und rudimentär gesundheitlich versorgt werden. Durch den Austausch von Gelegeeiern mit Gipseiern erfolgt eine Bestandskontrolle. Dies ist eine gesellschaftliche Aufgabe, die durch die Kommunen entsprechend zu unterstützen ist, um Tierleid zu verhindern!
Mahnwache und Infoveranstaltung zu Schliefenanlagen und Fuchsjagd am 3.Dezember in Rhede
Die “Fuchsfreunden NABU” rufen unter Beteiligung mehrerer NABU-Kreis- und Stadtverbände, zahlreicher Tierschutzvereine sowie dem Landesverband NRW der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) zur Mahnwache in der Rheder Innenstadt am Samstag, dem 03. Dezember auf.
Schliefenanlagen sind Tunnelsysteme, in denen man Jagdhunde (Teckel oder kleinere Terrierrassen) dafür trainiert, Füchse aus dem Bau zu treiben, damit diese von den draußen wartenden Jägern geschossen werden. Dazu werden Füchse in Zwingern gehalten, deren Lebenszweck in der Ausbildung von Hunden für die Tötung ihrer Artgenossen besteht. Die gefangen gehaltenen Füchse werden zwar durch Schieber vor einem direkten Körperkontakt mit den Hunden bewahrt, sie durchleben aber laut den Organisatoren der Demonstation bei jeder Bauhundeprüfung und -übung eine Situation der Todesangst. Sowohl die Hundeausbildung in Schliefenanlagen als auch ihr Zweck, die oben beschriebene Baujagd, sind in den Augen der Fuchsfreunde Nabu und den anderen Akteuren der Mahnwache wie der Tierschutzpartei in NRW klar tierschutzwidrig. Diese verweisen darauf, dass der Tierschutz in Deutschland seit 2002 Staatsziel mit Verfassungsrang, weshalb die Baujagd und die Hundeausbildung am lebenden Fuchs mindestens seit 20 Jahren verboten sein sollte.
Protest vor Ort
Eine solche Schliefenanlage mit einem im Zwinger gehaltenen Fuchs befindet sich am Rand des Burlo-Vardingholter Venn am Weg mit dem Namen „Fuchsbau”. Betrieben wird diese Anlage von der DTK Gruppe Westmünsterland e.V. – Am Samstag, dem 03.12. ab 15 Uhr findet eine Infoveranstaltung und Mahnwache in der Rheder Innenstadt an der Bahnhofstraße / Ecke Hohe Straße (gegenüber dem Rathausplatz) statt. Dabei stehen Information und Gespräch mit den Bürgern im Vordergrund. Organisiert wird die Kundgebung von den „Fuchsfreunden NABU” unter Beteiligung mehrerer NABU-Kreis- und Stadtverbände.
Petition gegen Schliefenanlagen
Im Mai 2022 schlossen sich mehrere Tierschutzvereine und Parteien zusammen und starteten gemeinsam eine Petition, um den Betrieb von Schliefenanlagen in ganz NRW zu verbieten. Die an den Ministerpräsidenten und den Landtag NRW gerichtete Petition hat das Ziel, eine Änderung der gesetzlichen Regelung herbeizuführen und in der Folge die in zahlreichen Anlagen in NRW gehaltenen Füchse zu beschlagnahmen und an spezialisierte Tierschutzvereine für eine mögliche Auswilderung zu übergeben. Diese Forderungen werden inzwischen von 56.260 Menschen unterstützt (Stand 24.11.).
Link zur Petition: https://www.change.org/schliefenanlagen