Am Samstag, den 22.06.2019 fand eine Demonstration für den Wolf in Hannover statt.
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Am Samstag, den 22.06.2019 fand eine Demonstration für den Wolf in Hannover statt.
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Wir begrüßen die Rückkehr des Wolfes in die deutschen Wälder. Ebenso wie alle anderen Tiere hat er das Recht auf ein artgerechtes Leben. Er ist streng geschützt und eine Erleichterung von Abschussgenehmigungen darf es nicht geben! Wir fordern daher die Einhaltung eines konsequenten Herdenschutzes – denn dieser ist elementar für das Zusammenleben von Mensch, Wolf und Weidetier.
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Samstag, 29. Juni 2019 von 11:00 bis 15:00
vor dem Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Calenberger Straße 2 in Hannover
Wir haben nichts anderes erwartet von der großen Koalition. Am 22. Mai 2019 stimmte das Kabinett einer Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes zu, um den Abschuss auf Wölfe in Deutschland zu erleichtern. Wieder einmal stellen die Regierungsparteien damit wirtschaftliche Interessen vor Arten- und Tierschutz und bedienen damit ausschließlich die Interessen der Landwirtschaftslobby. Wann wird das endlich aufhören? Wir kritisieren den Gesetzesentwurf scharf und halten ihn für unvertretbar! Nach unserer Auffassung öffnet man mit diesem Eingriff in den Artenschutz einer erneuten Ausrottungsgefahr für Wölfe wieder Tür und Tor. Die in Deutschland vorhandene Wolfspopulation ist derzeit bei Weitem noch nicht ausreichend genug, um sich selbst zu erhalten.
Anstatt flächendeckend auf einem ausreichenden Herdenschutz zu bestehen und Tierhaltern für diese Maßnahmen einen finanziellen Ausgleich anzubieten, gehen CDU und SPD wieder den bequemsten und kostengünstigsten Weg – durch Auslöschung wertvoller Tierleben und Untergrabung der europäischen Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie. Es ist jetzt schon absehbar, dass die in der Gesetzesänderung verankerten Regelungen wieder außer Kontrolle geraten werden. Man darf gespannt sein, ab welchem Umfang man künftig von „ernsten Schäden“ sprechen wird. Wie haben wir uns das in der Praxis vorzustellen? Dass unter Umständen – je nach Finanzstärke des jeweiligen Tierhalters – für ein totes Schaf ein ganzes Rudel Wölfe erschossen werden darf? Besonders zynisch ist in diesem Zusammenhang die Aussage von Bundesumweltministerin Svenja Schulze, „der Wolf bleibe trotzdem weiterhin eine streng geschützte Tierart“.
Wenn wir ernsthaften Arten- und Naturschutz erreichen wollen, geht das nur durch die Verankerung von Tierrechten und Umweltschutz in den Parlamenten sowie eine Stärkung der Parteien, die sich genau für diese Themen einsetzen. Denkt daran bei der Europawahl am Sonntag und setzt Euer Kreuz an tiergerechter Stelle.
Beate Paprotny
Landesverband Niedersachsen
Vom 27.- 28.04. fand die Veggienale in Hannover statt. Betreut wurde der Stand von den Vorstandsmitgliedern des LV Niedersachsen.
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Mit folgendem Hinweis:
Es besteht ggf die Möglichkeit, eine Gruppenreise ab Hannover mit der Bahn zu buchen. Kosten pro Person ca. 35 €. Bei Interesse bitte Mail an simone-oppermann@tierschutzpartei.de.
Continue reading “Demo in Berlin am 11.05.2019 gegen EU-Tiertransporte”
Die Region Hannover hat die Genehmigung zur Erweiterung der beiden beantragten Hühnermastställe in Wedemark Elze erteilt. Es bestehen bereits zwei Ställe mit 79.000 Mastplätzen. Die Anlage soll um weitere zwei Ställe mit 85.000 Plätzen auf 164.000 Mastplätze erweitert werden. Continue reading “Genehmigung zur Erweiterung der beiden beantragten Hühnermastställe in Wedemark Elze erteilt”
Tiertransporte in Drittländer sind immer noch ein lukratives Geschäft, welches sich einige Bauern- und Zuchtverbände von der Politik nicht vermiesen lassen möchten. Anders ist es kaum zu erklären, dass Bund und Länder die Zuständigkeiten hin und her schieben (vgl. Antwort des Nds. LWM v. 04.04.2019), auf die Verantwortung der vor Ort für die Abfertigung der Transporte zuständigen Amtsveterinär hinweisen und diese letztlich ungeschützt der geballten Macht oben angeführter Verbände aussetzen.
Enttäuschendes Ergebnis der Agrarministerkonferenz ist, dass unsere Bundeslandwirtschaftsministern nun auf Bundesebene zentral tierschutzrelevante Hinweise zu Transportrouten und Versorgungsstellen sammeln und auswerten lassen möchte. Diese Informationen sollen dann bundesweit allen Veterinärbehörden zur Verfügung gestellt werden, um auf einer einheitlichen und validen Datenbasis die Entscheidungen vor Ort zu erleichtern.
Die Frage, wie lange das Sammeln und Auswerten dieser Informationen dauern soll, und warum nicht auf bereits vorhandene Datenbanken zurückgegriffen wird, mag erlaubt sein.
Seit Beginn der 90er Jahre werden europaweit Transportdaten erhoben. Eine Optimierung der Erhebung erfolgte 2004 durch das Datenbanksystem TRAde Control and Expert System (TRACES). Niedersachsen setzt sich aktuell (warum erst jetzt ???) dafür ein, dass das TRAde Control and Expert System durch die zuständigen Behörden auch formal für Tierschutzzwecke eingesetzt wird.
Letztlich wären Tiertransporte in Drittländer nicht abzufertigen, da „durch jahrelange Recherchen belegt wurde, dass bei diesen langen Transporten das nicht lediglich wahrscheinliche, sondern das ernsthafte und realistische Risiko besteht, dass es im Drittland zu Verstößen gegen die Vorgaben der Verordnung (EG) Nr. 1/2005 zum Schutz von Tieren beim Transport (VO 1/2005) kommen wird und sich diese Möglichkeit nicht durch eine bloße Anordnung zur Änderung der Transportplanung hinreichend sicher ausschließen lässt. Die nach Art. 14 der VO 1/2005 durchzuführende Plausibilitätsprüfung kann aus vorgenannten Gründen und wegen der praktisch nicht möglichen Überprüfung der Einhaltung der Vorgaben in Drittländern regelmäßig nur zu dem Ergebnis führen, Transporte in Drittländer nicht abzufertigen und damit zu untersagen. (vgl. Regelungen der europäischen Tiertransportverordnung zu langen Tierbeförderungen im Licht des Urteils des Europäischen Gerichtshofs vom 23. April 2015 (C-424/13); https://www.bundestag.de/blob/496330/973cfb390b728172c48f1f12db9005ce/wd-5-001-17-pdf-data.pdf”
Hier eine Antwort vom Landwirtschaftsministerium Niedersachsen: Antwort vom LWM 04.04.19.
Am Samstag hatten Sigrid, Gabriele und Susanne einen Informationsstand in der Oldenburger Fußgängerzone. Die Zahl der Passanten, die an den Stand kamen, blieb wegen starker Böen mit Schnee- und Hagelschauern, eher überschaubar.
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Der Landesverband Niedersachsen der Tierschutzpartei, mehrere Tierschutzvereine, Stiftungen und Tierarztvertretungen werfen der Politik in einem offenen Brief vor, seit Jahrzehnten beim Export von Rindern die Augen vor den Tierschutzverstößen zu verschließen und nur wirtschaftliche Interessen im Blick zu haben. Dieser offene Brief wurde auf topagrar veröffentlicht: Bitte Brief hier lesen.