Erstes Video vom WIST-Kongress ist online

Wir waren dabei

Horst Wester, Sandra Lück und Dr. Heidi Stümges waren unsere Teilnehmer*innen des ersten WIST-Kongresses am 15. Oktober 2016 in Köln. Hier zum Bericht.

Ärzte gegen Tierversuche e.V., die Organisatoren*innen dieser wissenschaftlichen Veranstaltung, haben ein Video (4:52 Min) veröffentlicht, welches verbreitet werden soll, was wir selbstverständlich gerne tun!

Medizinischer Fortschritt ja, aber ohne Tierversuche!

Bitte alle Vorträge in ganzer Länge auf Video verfolgen.

Tierschutzpartei unterstützt erneutes Klageverfahren gegen Affenfolter am MPI Tübingen

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz / Tierschutzpartei unterstützt im Kampf gegen Tierversuche ein erneutes Klageverfahren von Jocelyne Lopez und unserer Bundesvorsitzenden Sandra Lück.

Beide haben in NRW bereits seit Jahren diverse Klageverfahren gegen die tierversuchsgenehmigenden Behörden unternommen. Im aktuellen Fall handelt es sich um eine Klage im Bundesland Baden-Württemberg.

Im Vorfeld wurde eine Strafanzeige gegen die Verantwortlichen des Regierungspräsidiums Tübingen wegen Täterschaft oder Teilnahme in Unterlassen an Verstößen gegen § 17 TierSchG (Tierquälerei), begangen durch die verantwortlichen Wissenschaftler des dortigen Max-Planck-Instituts (MPI) aufgrund von Genehmigungsbescheiden für die Primatenversuche am Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik abgelehnt.

Daher übernimmt die Partei Mensch Umwelt Tierschutz die Finanzierung des nunmehr notwendigen Klageerzwingungsverfahrens.

Am 4. November 2016 reichte David Sanker, Anwalt für Tierrechte einen entsprechenden 19-seitigen Antrag beim zuständigen Oberlandesgericht Stuttgart ein.

Im Falle einer erneuter Ablehnung wird, wie bereits im Fall COVANCE/Münster geschehen, Verfassungsbeschwerde eingelegt werden.

Mit der Übernahme des Mandats für Tübingen weitet die Tierschutzpartei den juristischen Kampf gegen die Behörden auf verschiedene Bundesländer aus.

Wenn auch Sie uns helfen wollen, gegen die Affenfolter am MPI vorzugehen, können Sie uns mit einer kleinen Spende unterstützen, um den juristischen Weg für ein Ende der Qualen zu sichern.

Paypal: paypal@tierschutzpartei.de

Konto-Inhaber: Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Bank: Ethikbank
BLZ: 830 944 95
Konto: 3 000 281
IBAN: DE34 8309 4495 0003 0002 81
BIC: GENODEF1ETK

Bitte vergessen Sie nicht, Ihre vollständige Adresse im Verwendungszweck Ihrer Überweisung anzugeben! Ohne diese Angabe können wir Ihnen keine Spendenquittung zuschicken.

Boris Palmer missbraucht sein Amt zugunsten der Affenversuche am MPI Tübingen!

Update zur Petition

31. Okt. 2016 — Erneute Ansprache an den Oberbürgermeister der Stadt Tübingen Boris Palmer in dieser Petition:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Palmer,

im Rahmen dieser Change-org-Petition haben mittlerweile mehr als 23.100 Bürger am 18. September 2016 Sie aufgefordert, zwei dringend erforderliche Maßnahmen in Bezug auf die Affenversuche am MPI Tübingen im Interesse der Allgemeinheit umgehend zu ergreifen.

Hier lesen und unterzeichnen.

 

REACH-Kongress Oktober 2016 in Berlin

54 Millionen Tierversuche sind unter REACH zu befürchten!

„REACH“ ist die Abkürzung für Registrierung („Registration“), Bewertung („Evaluation“) und Zulassung („Authorisation“) von Chemikalien (Chemicals).

Die seit dem 1. Juni 2007 geltende REACH-Verordnung verlangt von Unternehmen, die einen chemischen Stoff in Mengen von mehr als einer Tonne pro Jahr herstellen oder importieren, diesen Stoff in einer zentralen Datenbank registrieren zu lassen. Für gefährliche Stoffe werden im Rahmen einer Risikobewertung die Bedingungen für einen sicheren Umgang ermittelt und den Verwendern mit dem Sicherheitsdatenblatt mitgeteilt. Zugleich sollen durch ein Zulassungsverfahren innovationsfördernde Anreize zur Substitution besonders gefährlicher Stoffe geschaffen werden.

Am 15. und 16. Oktober 2016 fand auf Einladung des Bundesinstituts für Risikobewertung in Berlin-Marienfelde der REACH-Kongress statt. 21 Experten berichteten 248 Teilnehmern in kurzen Fachvorträgen, inwieweit unter REACH gearbeitet wird und welche Vorteile dies für die Verbraucher hat.

Der Kongress hatte das Motto „Wissenschaft im Dienst des Menschen“. Als nutzenbringend wurde REACH für die Arbeitssicherheit, die Präsenz von Behörden bei Evaluierungen, Umwelt- und Verbraucherschutz genannt. Beispielsweise wird die Regulierung und Kennzeichnungspflicht bei Kosmetika einen Einfluss auf das Verbraucherverhalten zeigen. Zudem sei das Projekt international hoch angesehen.

Unter Tierrechtlern ist REACH vor allem im Zusammenhang mit Tierversuchen bekannt.

Dem Fachmagazin „Nature“ liegen Schätzungen vor, dass die geplante Chemierichtlinie unter REACH 54 Millionen (!) Tierversuche nötig sein lässt. Hier handelt es sich natürlich nur um eine geschätzte Anzahl.

Als Teilnehmer kommentiert Martin Buschmann (stellv. Generalsekretär):

„Vom Konzept bin ich nicht überzeugt. REACH an sich ist zum Schutz der Verbraucher eine gute Idee, allerdings ist es jetzt Aufgabe der Politik, die grausamen Tierversuche konsequent durch Alternativen zu ersetzen. Solange die ungeheuerliche Zahl von angedachten 54 Millionen Tierversuchen, die unter REACH zu befürchten sind, nicht vom Tisch sind, werden wir uns als Partei Mensch Umwelt Tierschutz klar dagegen positionieren müssen.“

Weitere Informationen:

www.aerzte-gegen-tierversuche.de

www.bfr.bund.de

 

Erster WiST-Kongress der Ärzte gegen Tierversuche am 15.10.2016

Dr. Aysha Akhtar in Bezug auf Tierversuche: In keiner Industrie würden wir eine dermaßen hohe Fehlerquote (92%) in der Entwicklung akzeptieren!

Am 15.10.2016 fand in Köln der erste WiST-Kongress der Ärzte gegen Tierversuche statt.

Unter dem Motto „Wissenschaft statt Tierversuche“ nahmen rund 250 Interessierte teil, größtenteils Angehörige der Human- und Tiermedizin, Uni-, Forschungs- und Behördenvertreter.

Unsere beiden Bundesvorsitzenden Horst Wester und Sandra Lück sowie Bundesvorstandsmitglied Dr. Heidi Stümges repräsentierten den politischen Zweig der Tierversuchsgegner und folgten den hochkarätigen Vorträgen nationaler und internationaler Wissenschaftler.

Hauptaugenmerk des Kongresses lag auf der Bilanzierung der fortgeschrittenen, tierversuchsfreien Methoden und der Frage: Wie valide ist eigentlich der Tierversuch?

So gab Andrew Knight (Professor für Tierschutz und Ethik, Direktor des Tierschutz-Zentrums der Universität Winchester / UK) beispielsweise eine aufschlussreiche Übersicht darüber, wie viele Studien im Namen der glorreichen Wissenschaft und der Humanmedizin im Tierversuch in Fachjournalen tatsächlich nur veröffentlicht werden und wie weniger erfolgreiche Forschungsreihen unter den Tisch fallen.

Hakan Sentürk (Professor und Leiter der Abteilung für Gastroenterologie der Universität Istanbul, Chefredakteur der Zeitschrift Turkish Journal of Gastroenterology) klärte unter anderem darüber auf, dass viele Tierversuche gar nicht als diese, sondern als klinische Studien gelistet werden und beeindruckte mit der Tatsache, dass sein Medizin-Journal als erstes und einziges in der Türkei auf Artikel mit und über Tierversuche verzichtet.

Aysha Akhtar (Amtsärztin im Büro für Terrorismusbekämpfung und neuartige Bedrohung in der US-Verwaltung für Ernährung und Medizin, Doktor der Neurologie und präventiven Medizin) stellte nicht nur die Frage, ob Tierversuche ethisch korrekt für Tiere und auch für Menschen sind, sie klärte über die niedrige Vergleichbarkeit der Ergebnisse in Tierversuchen auf. So gab sie Beispiele aus den unterschiedlichen Phasen: vom erfolgreichen Tierversuch, über den mäßigen Erfolg in den klinischen Studien bis hin zum anschließenden Versagen der neuartigen Medikamente beim Menschen.

Akhtar hinterließ einen prägnanten Satz: In keiner Industrie würden wir eine dermaßen hohe Fehlerquote (92%) in der Entwicklung akzeptieren!

Thomas Hartung (Professor für Pharmakologie und Toxikologie an der Universität Konstanz, Professor für toxikologischen Nachweis an der John Hopkins Universität Baltimore und Direktor des Zentrums für Alternativen zum Tierversuch USA und Europa) schaltete sich aus den Vereinigte Staaten per Telefonkonferenz zu. Er hielt einen Vortrag über die unterschiedlichen Wirkungen von Substanzen auf Mensch und Tier. Er erklärte beispielsweise, dass 23 von 32 Substanzen in Kaffee positiv auf Krebs an Ratten getestet wurden, obgleich der Konsum für den Menschen als unschädlich, in Maßen sogar als gesund gilt.

Außerdem gab er eine Aussicht auf die derzeitige Entwicklung sogenannter „Mini-Brains“, die künftig ein Novum in der Grundlagenforschung darstellen und die grausamen Versuche an Affen überflüssig machen könnten.

Dr. Mardas Daneshian von der Universität Konstanz gab einen Überblick über das Europäische Toxikologieprogramm und Anne Beuter (Professorin der Neurobiologie Montpellier/Frankreich) stellte Lösungsansätze der menschenbasierten Forschung vor.

Zu guter Letzt präsentierte Tobias Hasenberg (Diplom-Ingenieur der Biotechnologie der Firma TissUse in Berlin) den Multi-Organ-Chip und klärte über den aktuellen Entwicklungsstand und das angestrebte Ziel auf: „Human-on-a-chip“ – den kompletten menschlichen Organismus auf einem Chip nachzubauen, an dem künftig jede chemische Reaktion erprobt werden könnte. http://www.tissuse.com/science.html

Bei anschließender Podiumsdiskussion mit allen Teilnehmern kamen auch Befürworter von Tierversuchen sowie Experimentatoren zu Wort.

Sowohl die Organisation, als auch die Moderation des Kongresses waren ein sehr gelungener Auftakt und lassen auf Wiederholung hoffen, um weiter Impulse für die tierversuchsfreie Forschung zu geben und ein Forum für dessen Vertreter zu bieten!

Bleibt zu hoffen, dass wir unserer Forderung nach tierleidfreier Forschung einen Schritt näher gekommen sind.

Sandra Lück

Besetzen Sie die Tierschutzkommission gleichmässig!

Petition

Bitte unterzeichnet und verbreitet unsere Petition an das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz für eine ausgeglichene (paritätische) Besetzung der Tierschutzkommission!

Um was geht es:

Die Tierschutzkommission berät das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) in Fragen des Tierschutzes, insbesondere vor dem Erlaß von Rechtsverordnungen und allgemeinen Verwaltungsvorschriften nach dem Tierschutzgesetz. Auf Ersuchen des Bundesministeriums nimmt sie zu Fällen grundsätzlicher Bedeutung bei der Genehmigung von Versuchsvorhaben nach § 43 der Tierschutz-Versuchstierverordnung Stellung.

Die Tierschutzkommission besteht aus zwölf Mitgliedern. Ihr gehören an:

– vier Sachverständige überregionaler Tierschutzverbände,
– ein Sachverständiger eines überregionalen Tierhalter-Verbandes,
– ein Sachverständiger der Deutschen Forschungsgemeinschaft,
– je ein Wissenschaftler aus dem Bereich der Geisteswissenschaften, der Verhaltenskunde, der Tierhaltung, der biomedizinischen Grundlagenforschung, der Medizin und der Veterinärmedizin.

Der öffentliche Zugang zu den Sitzungsniederschriften der Tierschutzkommission wird nicht gewährt.

Durch das ungleiche Verhältnis der Tierschutzvertreter zu den Mitgliedern aus dem Bereich Forschung und Tierhaltung, zzgl. mangelnder Transparenz in Bezug auf Empfehlungen und Beschlüsse, lässt die derzeitig geregelte Zusammensetzung der Tierschutzkommissionen daran zweifeln, dass die beratende Tätigkeit dem Staatsziel Tierschutz nach Art. 20a GG tatsächlich dienlich sein kann oder soll.

Auf die Problematik der nicht-paritätischen Besetzung der Kommission verwies bereits der Deutsche Tierschutzbund 2014 in seiner Stellungnahme zum Rücktritt aus den beratenden Kommissionen nach §15 TierSchG. Von einer „Alibi“-Funktion der vertretungsberechtigten Tierschützer ist hier die Rede, da beispielsweise zu angeblich notwendigen Tierversuchsvorhaben immer wieder über einheitliche Entscheidungen mit Vertretern des Tierschutzes berichtet wird, auch wenn diese jene Anträge auf Versuche aus ethischen Gründen ablehnen, aufgrund ihrer Unterzahl jedoch meist überstimmt werden.

Der Bundesarbeitskreis Tierversuche der Partei Mensch Umwelt Tierschutz beklagt somit den Verdacht, dass ein Ungleichgewicht in der Besetzung der Kommission zu Gunsten der tierexperimentellen Forschung und Industrie aufrecht erhalten wird, eine Vorteilsnahme begünstigt wird und diese empfindliche Verletzung somit einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, sowie gegen EU-Richtlinien darstellt.
Besonders im Bereich der Forschung werden durch die DFG (Deutsche Forschungsgesellschaft) jährlich Steuergelder in Milliardenhöhe für Tierversuche aufgewandt.

Sowohl Tierschützer, als auch Steuerzahler haben das Recht auf eine sehr präzise Abwägung der Notwendigkeit solcher Forschungsvorhaben, die allein durch die Empfehlung einer paritätisch besetzten Beratungsinstanz gewährleistet werden kann.

Es ist somit zwingend notwendig, dass der deutsche Bundestag im Sinne der Demokratie und des Tierschutzes darüber befindet, eine paritätische Besetzung der Tierschutzkommission auf Bundesebene gesetzlich zu verankern.

Explizit fordert der Bundesarbeitskreis Tierversuche eine gleichermaßen festgeschriebene, paritätische Besetzung der Tierschutzkommission auch im Bereich der Bundeswehr.

Weiterhin muss allen Kommissionsmitgliedern stets die Möglichkeit eingeräumt werden, unabhängige Sachverständige zu einzelnen Versuchsanträgen beratend hinzu zu ziehen, sollte die Kommission zu keiner mehrheitlichen Entscheidung übereinkommen. Im Zweifel muss eine fehlende Mehrheit stets zum Negativ-Bescheid führen.

Überdies hinaus ist es zwingend notwendig, die Behörden zu verpflichten, Anzeigen von Änderungen bereits genehmigter Versuchsvorhaben erneut der Kommission zum Entscheid vorzulegen. Die aktuelle Rechtsgrundlage sieht vor, dass die Behörden über eine Vorlage der Änderungsanträge selbst entscheidet. Die Möglichkeit, einen Negativ-Bescheid durch nachträgliche Änderung des Versuchsvorhabens zu umgehen, muss absolut ausgeschlossen sein.

Petition bitte unterzeichnen!

Gesetz gegen Korruption im Gesundheitswesen!

Laut der Beratungsagentur Camelot wollen die weltgrößten Pharmakonzerne in den kommenden 12 Monaten in Deutschland investieren.

Nach einer Befragung unter den Topmanagern seien die Hersteller Bayer, Boehringer oder Merck aufgrund attraktiver Medikamenten-Entwicklung höchst interessant.

So zahlte erst jüngst ein US-Konzern 540 Millionen Euro an Boehringer für die Rechte an zwei Mitteln gegen Immunerkrankungen.

Allein Bayer verzeichnet im ersten Quartal diesen Jahres einen Zuwachs von 0,5 % und erhöht den Umsatz dank neuer Medikamente auf etwa 12 Millionen Euro!

Die Forschung an einem Medikament kann über ein Jahrzehnt dauern, bis es auf den Markt kommt.

Viel Zeit für gnadenlose Tierversuche, um den maximalen Profit zu erzielen auf Kosten der Tiere zu erzielen!

So basteln Konzerne wie Bayer derzeit hektisch an weiteren Wundermitteln, um vor Auslauf der Patentrechte der derzeit lukrativsten Medikamente möglichst zügig weitere Investoren an Land zu ziehen, sowie neue Mondpreise für fragwürdige Notwendigkeiten aufrufen zu können.

Die Forschung der Pharmaindustrie quält und tötet vorsätzlich, um unsinnige und überflüssige Arzneien auf den Markt zu werfen. Kein Mensch benötigt 20 verschiedene Ausführungen von Aspirin!

Allein in Deutschland gibt es rund 85.000 zugelassene Medikamente, davon etwa 13.500 Marken, von denen nur etwa 500 häufig genutzt werden.

Die Pharmabranche zahlt gern und viel, um ihre Mittelchen an den Mann und die Frau zu bringen – vor allem an Ärzte!

So gibt es tausende von Euro für Vorträge und Geld für das Verschreiben eines bestimmtem Medikamentes, Fortbildungen werden von Konzernen bezahlt.

Bislang konnten Ärzte als Freiberufler nicht belangt werden, auch wenn die Korruption noch so offensichtlich war. Ein wahrer Reiz, auch den 127sten Blutverdünner anzupreisen und seinen Patienten von der Notwendigkeit zu überzeugen.

Das Parlament hat nun endlich ein Gesetz gegen Korruption im Gesundheitswesen verabschiedet.

Demnach können nun auch niedergelassene Ärzte, die Schmiergeld von der Pharmaindustrie kassieren, bestraft werden. Anwendungsbeobachtungen, bei denen es nur um ein Honorar geht, um den Umsatz der eigenen Medikamente zu fördern, können vom Straftatbestand der Bestechung und Bestechlichkeit erfasst werden. Staatsanwälte müssen künftig bei einem Verdacht auf Korruption handeln, wenn es auch, laut der gesundheitlichen Sprecherin der LINKEN, weiterhin keine systematische Überwachung bei Scheinstudien geben wird.

Ein Gesetzeserlass, der sicherlich noch ausbaufähig ist, aber ein Schritt in die richtige Richtung!

Sandra Lück / Bundesarbeitskreis Tierversuche

Email-Kampagne gegen Tierversuche an der Universität Düsseldorf!

Der Tierschutzverein Düsseldorf hat eine tolle Online-Kampagne ins Leben gerufen:

Der Verein ruft alle Tierschützer auf, sich an seiner Email-Aktion zu beteiligen und die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) aufzufordern, Informationen preiszugeben, die bisher trotz öffentlichem Interesses unter dem Deckmantel des „Forschungsgeheimnisses“ verschwiegen werden.

Schätzungsweise bis zu 30.000 Tiere werden an der Universität gehalten!

Die HHU hat bisher jegliche Auskünfte über die Art der durchgeführten Tierversuche, Anzahl der Tiere, Haltung der Tiere, Aufwendung von Steuergeldern, etc verweigert.

Auch Anfragen nach Informationsfreiheitsgesetz gegen die genehmigende Behörde LANUV (Landesamt für Natur-, Umwelt-, und Verbraucherschutz) durch unser Bundesvorstandsmitglied Sandra Lück sind bislang nur unzureichend beantwortet, oder gar verweigert worden.

Mehrere Klageverfahren gegen die Behörden wurden beim Verwaltungsgericht Düsseldorf von Lück und ihren Mitstreitern eingeleitet.

Der Tierschutzverein Düsseldorf und Sandra Lück, Leiterin des Bundesarbeitskreises Tierversuche, haben beschlossen, sich zu vernetzen und gemeinsam den Druck auf die HHU und die Behörden zu erhöhen.

Wir bitten somit um tatkräftige Unterstützung für den Tierschutzverein Düsseldorf.

Auf der Website: http://www.tierversuche-ohne-uns.de/index.html finden sich alle Informationen, sowie die vorgefertigte Email an das Rektorat der HHU Düsseldorf. Bitte beteiligt euch mit uns an dieser vorbildlichen Aktion und lasst uns gemeinsam für alle Versuchstiere einstehen!

Eure Sandra Lück

Internationalen Aktionstag zur Abschaffung der Tierversuche

“Bundesarbeitskreis Tierversuche” in Aktion

Zum Internationalen Aktionstag zur Abschaffung der Tierversuche war die Partei Mensch Umwelt Tierschutz am 23.04.2016 erneut in vielen Städten Deutschlands vertreten. Unter anderem auch in Düsseldorf.

Unter dem Motto „Forschung Ja, Tierversuche Nein!“ lud Animals United ein, auf dem Schadowplatz an einer großen Kundgebung teilzunehmen.

Neben interessanter Gespräche mit Passanten sowie der Kopplung aktueller und künftiger Projekte mit anderen Mitstreitern und Organisationen im Kampf gegen Tierversuche, konnte der Bundesarbeitskreis Tierversuche, vertreten durch die Sprecherin Sandra Lück, mit einem Redebeitrag zu laufenden Klageverfahren gegen die tierversuchsgenehmigenden Behörden in NRW sowie über unsere EU-Beschwerde wegen Wettbewerbsverzerrung bei der Validierung tierversuchsfreier Methoden zur Auklärung beitragen.

 

Nachgestellter Tierversuch in Fußgängerzone in Pforzheim

Anlässlich des Internationalen Tages zur Abschaffung der Tierversuche (24.04.), der 1979 von der englischen National Anti-Vivisection Society (NAVS) ins Leben gerufen wurde, gab es am 23.04.2016 bundesweit ca. 30 Informationsstände und andere Aktionen von vielen engagierten Aktivisten.
Die Tierschutzpartei stellte in Pforzheim ein beeindruckendes Schauspiel dar, welches in kurzer Inszenierung und mit Schock-Effekt den Passanten gezeigt hat, wie ein Affenversuch in vielen Laboren abläuft.

Unter Regie des Bundesvorsitzenden Matthias Ebner wurde das Opfer (gespielt von Sabrina Bormann) von Labor-Arzt (gespielt von Yildirim Akin) und Assistenzarzt (gespielt von Angelo Lázaro Colucci) in den Primatenstuhl gezwängt und “starb” in diesem unter der Folter unnötiger Experimente:

Die sich sammelnden Passant_innen wurden eloquent von Dr. Jessica Frank und Matthias Ebner über Tierversuche und deren Notwendigkeit oder besser gesagt Sinnlosigkeit in unserer heutigen Gesellschaft aufgeklärt.

Tatkräftig verteilten Emma Volkert und die anderen Aktivist_innen Info-Material an die Passant_innen.
Zudem wurden Unterschriften gesammelt, unter anderem für die beiden aktuellen Petitionen der Tierschutzpartei zu Tierversuchen. Bitte unterstützen auch Sie unsere Petitionen gegen die Wettbewerbsverzerrung bei der Validierung tierversuchsfreier Methoden und für eine paritätische Besetzung der Tierschutzkommissionen!

Wir danken allen, die zu dieser Aktion beigetragen haben:

Das Team um den Tierversuch in Fußgängerzone Pforzheim
V.li.: Emma Volkert, Yildirim Akin, Dr. Jessica Frank, Matthias Ebner, Angelo Lázaro Colucci, Sabrina Bormann, Martina Kolb