Dortmund pflanzt pro Kind einen Baum

In der Sitzung des Ausschusses für Klimaschutz, Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen (AKUSW) am Mittwoch wurde empfohlen, künftig für alle Neugeborenen in Dortmund Bäume durch die Stadt pflanzen zu lassen. Alle Eltern der jährlich rund 5.600 neugeborenen Dortmunder Kinder sollen das Angebot erhalten, dass für ihr Baby ein Baum in Dortmund gepflanzt werden soll. Jeder dieser Bäume soll dabei eine individuelle Identifikationsnummer erhalten, die der Kindesfamilie mitsamt dem jeweiligen Standort postalisch mitgeteilt werden soll. Zusätzlich soll auch eine Integration in städtische Online- oder App-Angebote geprüft werden.

Sebastian Everding, sachkundiger Bürger für die Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) als Teil der Fraktion Die Linke+ begründet diese Initiative damit, dass damit die Verbundenheit aller neuen Bürgerinnen und Bürger mit der Heimatstadt und vor allem der Natur bereits ab der Geburt gestärkt werden soll. „Bäume binden Kohlenstoff und helfen damit, die Menge an klimaschädlichen CO₂ in der Erdatmosphäre zu reduzieren. Den Kohlenstoff nutzen sie für ihr Wachstum und speichern es in ihrer Holzmasse – Baum und Kind wachen dann gemeinsam in unserer Stadt heran“, so Everding und hofft auf eine Einbindung der neu gepflanzten Bäume in pädagogische Konzepte der städtischen Schulen und Kitas.

Auch die Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen und CDU unterstützen den Antrag und regten eine Integration in das bereits im Juni 2021 beschlossene Konzept der sogenannten „Zukunftsbäume“ an, bei dem 5.000 Bäume pro Jahr gepflanzt werden sollen, eine Umsetzung bislang jedoch noch aussteht. Auf Basis der Anträge soll die Verwaltung nun verstärkt in konstruktiver Zusammenarbeit mit den Bezirksvertretungen mögliche Baumstandorte und die Reaktivierung ungenutzter Baumscheiben prüfen sowie weitere Flächenpotenziale für Baumstandorte z. B. in Parks, auf Parkplätzen, auf Schulhöfen, Grünflächen im gesamten Stadtgebiet ermitteln.

19 % nach Corona chronisch erschöpft

Immer mehr Menschen scheinen Corona inzwischen für harmlos zu halten. Doch viele Infizierte leiden auch Monate nach einer Erkrankung noch an den Folgen. Eine Studie der Berliner Charité und der Uniklinik Schleswig-Holstein liefert nun erschreckende neue Erkenntnisse über das chronische Erschöpfungssyndrom nach Covid-Erkrankung: Rund 19 % der Infizierten haben nach über 6 Monaten noch Beschwerden! In der Vergleichsgruppe ohne Kontakt mit dem Virus waren es nur 8 %. Besonders betroffen sind junge Frauen zwischen 18 und 24 Jahren.

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Disability Pride Month: Für eine barrierefreie Welt!

„Der Zug fährt heute nicht auf Gleis 4 ab, sondern auf Gleis 12.“
Die Durchsage kam kurz vor der Abfahrt. Zum Glück gerade noch mitbekommen, eigentlich bei dem Lärm gar nicht richtig verstanden, aber die anderen Leute am Gleis rennen los, also jetzt selber auch ganz schnell los.

Es ist gerade noch rechtzeitig zu schaffen, den Zug zu erreichen.
Für Menschen ohne Gehbehinderung. Continue reading “Disability Pride Month: Für eine barrierefreie Welt!”

Regierung will Entwicklungshilfe kürzen!

Der Haushaltsentwurf der Bundesregierung sieht Kürzungen um ca. 1,6 Milliarden Euro bei der Entwicklungshilfe vor! Der Etat soll 2022 nur noch 10,85 Milliarden Euro betragen – damit fiele im Vergleich zum Vorjahr jeder achte Euro weg.
Eine unbegreifliche, falsche Prioritätensetzung angesichts des Hungers, Elends und all der Krisen weltweit!

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Tag des Ehrenamts

Wir wünschen euch allen einen besinnlichen 2. Advent – und möchten außerdem DANKE sagen! Denn der heutige 5. Dezember ist zugleich der internationale Tag des Ehrenamts. Und kaum ein Bereich ist – leider – so sehr auf das Ehrenamt angewiesen und von EUCH allen abhängig wie der Tierschutz.

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Kehrtwende in der Migrations- und Integrationspolitik?

Die Ampel hat sich in der Migrations- und Integrationspolitik einiges vorgenommen. Vieles davon geht in eine eindeutig progressive Richtung und wir können es nur begrüßen: Continue reading “Kehrtwende in der Migrations- und Integrationspolitik?”

Renten sichern und erhöhen!

Die eigene Rente mit Grundsicherung aufstocken müssen: Absoluter Hohn für Jahre harter Arbeit und die eigene Lebensleistung. Und leider für einige Rentner:innen noch immer Realität.

 
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Gute Arbeit gerecht bezahlen

Das heißt für uns vor allem:
• Mindestlohn rauf: Sofort auf 11 Euro, bis 2030 schrittweise auf 15 Euro. Arbeit muss sich lohnen und jeder Arbeitnehmer und jede Arbeitnehmerin ein Leben in Würde führen können.
• Weg von der 40-Stunden-Woche: Es ist völlig unverständlich, warum eine hochtechnisierte Gesellschaft, die deutlich effizienter ist als früher, noch immer genauso viel arbeiten sollte. Wir möchten mehr Work-Life-Balance und mehr Vereinbarkeit mit Familie, Freizeit und Ehrenamt, z. B. durch flexiblere Arbeitszeiten, ein Recht auf Home-Office und eine 30-Stunden-Woche als gesetzliche Regelarbeitszeit Continue reading “Gute Arbeit gerecht bezahlen”

Das Leid geht weiter: Lieferkettengesetz der Bundesregierung ist enttäuschend

Es zeigt sich das wahre Gesicht unserer Regierung. Seit sieben Jahren fordern Menschenrechtler:innen und Umweltschützer:innen ein Lieferkettengesetz. Heute wurde es endlich verabschiedet. Aber leider in einer so aufgeweichten und harmlosen Form, dass es kaum zu glauben ist.

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Partei Mensch Umwelt Tierschutz am 1. Mai

In zahlreichen Städten fanden Kundgebungen anlässlich des Tags der Arbeit statt. In vielen Städten beteiligten sich auch Mitglieder der Tierschutzpartei. In Greifswald kam jedoch eine besondere Situation hinzu: Denn dort wollte die NPD aufmarschieren. Continue reading “Partei Mensch Umwelt Tierschutz am 1. Mai”