Die deutsche Bundesregierung hatte mal als Ziel ausgegeben, dass bis zum Jahr 2020 2,0 Prozent der Landesfläche als Wildnisgebiete ausgewiesen werden. Wildnisgebiete ist dabei schon relativ.
Author: Sekretariat Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Video: Rentiere auf dünnem Eis
Wer sich mal richtig gruseln und hilflos fühlen möchte, guckt diesen Film. Dank des Klimawandels tauen die Permafrostböden in Sibirien. Dadurch entstehen u.a. riesige Krater, aus denen Methan entweicht. Die Erderwärmung befeuert sich somit selbst.
Ökologische Mittel gegen den Holzwurm
Es geht auch ohne Chemie
Was im allgemeinen Sprachgebrauch als Holzwurm bezeichnet wird, sind tatsächlich gleich zwei verschiedene Holzschädlinge: Der gewöhnliche Nagekäfer (Anobium punctatum) und der Hausbock (Großer Holzwurm, Hylotrupes bajulus) bzw. deren Nachwuchs.
Die wurmähnlichen Larven dieser Insektenarten ernähren sich dabei ausschließlich – wie der Name schon verrät – von Holz. Obwohl sie nur wenige Millimeter groß werden, können Möbelstücke und auch tragende Balken von Wohnhäusern schwerwiegend beschädigt werden. Ist der Käfer einmal dem Larvenstadium entwachsen, bereitet er in dieser Hinsicht keinerlei Probleme mehr.
ON THE WILDSIDE – Weltweit gegen die Jagd
Seit dem 26. Februar ist die 2019 entstandene Dokumentation ON THE WILDSIDE endlich auch in Deutschland als Stream verfügbar. Der Film zeigt die weltweit organisierte Jagd auf Tiere an Land, im Meer oder in der Luft schonungslos als das, was sie wirklich ist: als ego-aufbessernde, lebensverachtende Freizeit-Aktivität gut vernetzter Menschengruppen, die einfach nur Spaß am Töten haben. Innerhalb dieser Gruppierungen sind auch eindeutige Tendenzen zur Gewalt an Menschen erkennbar. Mit welcher Einstellung auch sonst könnte man empathie- und emotionslos unschuldigen Lebewesen völlig sinnlos das Leben nehmen?
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Gründung des Kreisverbandes Gelsenkirchen
Heute, am 27. Februar 2021 hat der Landesverband NRW seinen vierten Kreisverband nach Essen, Ennepe-Ruhr und Dortmund gegründet.
Das Mensch-Tier-Verhältnis – etwas stimmt nicht
Am Freitagmorgen (26. Februar 2021) sind bei einem Stallbrand auf einem Hof in Kerken im Kreis Kevelaer über 900 Schweine gestorben.
Diese relativ kurze Meldung wurde über die Presseagentur dpa heute verbreitet. 900 Individuen sind “verendet”, deren Bestimmung ohnehin der Tod war. Zerhackt und zerstückelt sollten sie auf den Tellern der Menschen landen.
Wenn man sich nun einige Kommentare hierzu in den Sozialen Medien durchliest, bekommt man Zweifel, was die Spezies Mensch betrifft. Gemeint sind damit insbesondere die Kommentare, die empfehlen doch gleich zu dem Bauernhof zu fahren, um sich die schon fertig gegrillten Fleischstücke zu organisieren. Da stimmt etwas nicht!
Insbesondere mit diesen Kommentatoren, aber auch im Mensch-Tier-Verhältnis in unserer Gesellschaft! An welcher Stelle eigentlich hat sich der Mensch vom Rest der Natur abgehoben, als das eine solche Denke Raum greifen kann? “Macht euch die Welt untertan”, dieser biblische Spruch, wird oft als Antwort gegeben. Sicherlich hat die christliche Philosophie zum anthropozentrischen Denken geführt. Aber das, was man christliche Werte nennt, findet sich hierzulande nicht mehr wirklich. Kaum noch jemand beruft sich heutzutage auf das Christentum.
Mal davon abgesehen, dass das Tier fast überall auf der Welt nur als Sache gesehen wird, die dem Mensch dienlich zu sein hat. Ohne jeglichen Eigenwert, ohne jegliche Rechte. Dieses Denken, vom Menschen als Krone der – nicht Schöpfung, sondern – Welt, dass ist im Menschen bisweilen tief verwurzelt. Deshalb tut er sich auch mit Klima- und Umweltschutz so schwer.
Es gibt da diesen Spruch: Die Erde braucht den Menschen nicht, aber der Mensch braucht die Erde! Wir Menschen sind nur ein Teil dieser Erde, ein kleiner Teil.
Der Landesvorstand Nordrhein-Westfalen
Vorsicht bei der Gartenarbeit: Igel schlafen noch!
Steigende Temperaturen kombiniert mit viel Sonnenschein – Ideal um den heimischen Garten fit für die neue Saison zu machen.
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1. MAHNWACHE für den WOLF in Niedersachsen
An der von der Interessengemeinschaft Wolfsfreunde Deutschland für den 18.02.2021 einberufenen Mahnwache beteiligten sich sowohl private Wolfsbefürworter*innen als auch Tierschutzorganisationen und unsere Partei. Eine Gruppe von Tierhalter*innen und Jäger*innen hatte sich ebenfalls vor dem Landtag eingefunden. Nach der Landtagssitzung stellten sich die Politiker*innen des Parlamentes einer Diskussion mit den verschiedenen Interessengruppen.
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Herzlos in Mettmann – wie die Stadttaube bekämpft wird
Ein offener Brief an die Stadt Mettmann – von der Landesarbeitsgruppe Stadttiere und Taubenschutz
In vielen nordrhein-westfälischen Städten gibt es ein Fütterungsverbot für Stadttauben. Unter Androhung von Bußgeldern ist es verboten den Tieren Nahrung zum Überleben zur Verfügung zu stellen. Die Stadt Mettmann stellt da keine Ausnahme dar, gibt sich aber besonders engagiert. Am 16.02.2021 wurde durch die Stadt Mettmann eine Pressemitteilung herausgegeben. Dort wird darauf hingewiesen, dass das Füttern verboten ist und mit einem Bußgeld von bis zu 1.000,-€ belegt werden kann. Wer etwas derartiges sieht, möge sich an das Rechts- oder Ordnungsamt wenden. Das Füttern der Tauben sei für diese schädlich, weil sie durch ein Nahrungsüberangebot an Bewegungs- und Vitaminmangel leiden würden. Zudem würde der Taubenkot die Gebäude beschmutzen und beschädigen und übertragbare Krankheiten wären Gefahrenquellen für Mensch und Tier.
Beginn des Briefes:
Sehr geehrte Frau Pietschmann als Bürgermeisterin der Stadt Mettmann,
als Reaktion auf die Pressemitteilung der Stadtverwaltung vom 16.02.2021 zum Thema Stadttauben möchten wir Ihnen als Landesarbeitsgruppe Stadttiere und Taubenschutz der Tierschutzpartei Landesverband NRW folgendermaßen antworten:
Wir stellen zuerst einmal fest: Zynischer und herzloser geht es ja wohl nicht! Die Stadttaube lebt als wildes Haustier in unseren Innenstädten. Es handelt sich hierbei nicht um ein Wildtier, dass sich am “Nahrungsüberangebot” in unseren Innenstädten sattfrisst, sondern es handelt sich um Nachkommen von Brieftauben, die irgendwann einmal gestrandet sind. Sie sind als Haustier auf die Fürsorge des Menschen gewöhnt und angewiesen und müssen sich in den Straßen auf Essensreste und verwertbaren Müll stürzen, um überleben zu können. Durch den aktuellen Lockdown hat sich das Nahrungsangebot drastisch verkleinert, viele Tiere krepieren elendig an ihrem Hunger. Unserer Meinung nach handelt es sich bei Fütterungsverboten nicht um eine Gefahrenabwehr, sondern um Tierquälerei!
Dass ein Nahrungsüberangebot zu Bewegungs- und Vitaminmangel führt, dürfte in diesem Zusammenhang eine Exklusivmeinung der Stadt Mettmann sein! Es fängt schon damit an, dass es für Stadttauben in den seltensten Fällen ein Nahrungsüberangebot gibt. Es ist natürlich richtig, dass Brötchenreste und heruntergefallene Pommes Frites kein artgerechtes Futter darstellen. Saaten, Körner und Gräser sind die natürliche Nahrungsgrundlage, damit eine Taube sich gesund entwickeln und widerstandsfähig gegen Krankheiten zeigen kann. Ein Verbot des unkontrollierten Fütterns von Essensresten macht also nur dann Sinn, wenn stattdessen Verantwortung übernommen wird. Kontrolliertes und artgerechtes Füttern, an fest vorgegebenen Plätzen. Stadttauben sind ortstreu, so dass ihre Gelege in der Nähe der Futterplätze liegen würden. So kann Taubenkrankheiten vorgebeugt und so können die Eier in den Gelegen gegen Gipseier ausgetauscht werden. So ähnlich funktioniert das Augsburger Modell, bei dem in betreuten Schlägen so oder so ähnlich vorgegangen wird. So und nur so hat man eine Populationskontrolle!
Statt eines tierquälerischen Fütterungsverbotes und der Verfolgung der Menschen, die ein Herz für Tiere zeigen, fordern wir die Stadt Mettmann dazu auf betreute Taubenschläge einzurichten. Gehen sie auf die Menschen zu, die den Tieren helfen möchten, statt sie mit Bußgeldern zu bedrohen.
Pressemitteilung der Stadt Mettmann: https://www.mettmann.de/web/?p=10912
Menschen für Tierrechte: https://www.tierrechte.de/…/themen/tierrechte/stadttauben/
Du interessierst dich für eine Mitarbeit in unserer Landesarbeitsgruppe Stadttiere und Taubenschutz? Oder in einer anderen Landesarbeitsgruppe? Dann melde dich!
Politische Aufarbeitung im Fall des „Horror-Schäfers“ aus Castrop
Über 500 Beschwerden, Anzeigen und Dienstaufsichtsbeschwerden
Kaum ein anderes Thema macht Tierschützer*innen in Dortmund und Umgebung momentan so wütend und fassungslos, wie das das Leid der vernachlässigten Schafe auf einer Weide in Deusen.
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