Seit April 2018 verkauft Rewe als erster deutscher Einzelhändler einen Insektenburger. Das ist ethisch gesehen eine fatale Entwicklung, denn für einen Hamburger-Bratling müssen 1.000 Buffalowürmer, die Larven des Getreideschimmelkäfers, sterben. Zahlreiche Studien liefern mittlerweile Indizien dafür, dass Insekten, neben ihrem erkennbarem Bestreben, nicht sterben zu wollen, Empfindungen und kognitive Fähigkeiten besitzen, die sie zu schützenswerten Individuen machen. Wenn die Testphase erfolgreich sein sollte, soll der Verkauf bald auf viele weitere Filialen ausgeweitet werden. Daran könnte sich entscheiden, ob die Ernährung der Zukunft mit noch viel mehr statt weniger Tierleid einhergeht! Bitte unterschreiben Sie die Petition hier.
Month: May 2018
Anfrage beim Verfassungsschutz im Falle Schulze Föcking
Pressemitteilung des Landesverbandes NRW / 11.05.2018
Der Hacker-Angriff auf Landwirtschaftsministerin Schulze Föcking (CDU) hat sich als fehlerhafte Bedienung des Heimnetzwerkes durch ein Familienmitglied herausgestellt.
Continue reading “Anfrage beim Verfassungsschutz im Falle Schulze Föcking”
Doku: Schweinerei im Schlachthof
Heute, den 09.05.2018, im ZDF, um 22:45 – 23:15
“Durchschnittlich 60 Kilo Fleisch verzehrt jeder von uns im Jahr. Die meisten machen sich wenige Gedanken, was in Schlachthöfen passiert. Dort spielen sich immer wieder brutale Szenen ab.”
Tierschutzpartei fordert Schulze Föcking nach falschen Verdächtigungen zum Rücktritt auf
Pressemitteilung des Landesverbandes NRW / 08.05.2018
NRWs Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking wurde nicht Opfer eines Hacker-Angriffs radikaler Tierschützer.
Die plötzliche Einspielung der Bilder einer Landtagsdebatte zum Schweine-Skandal im Familienbetrieb der Ministerin während des abendlichen Programms auf den Familien-TV konnten auf das Heimnetzwerk zurückgeführt werden. Ein Familienmitglied hatte die Bilder versehentlich eingespeist.
Der Landesvorstand NRW der Tierschutzpartei erhebt nun schwere Vorwürfe gegen die Ministerin und die Medien.
Keine 2 Monate ist es her, das bundesweit über den mutmaßlichen Hacker-Angriff auf den privaten TV der als Tierqual-Ministerin in die Kritik geratenen Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking berichtet wurde.
Die Medien berichteten von einer Hetzjagd auf die Ministerin, von radikalen und kriminellen Tierschützern war die Rede, Schlagworte wie Morddrohungen und Psychoterror wurden genutzt.
“Frau Schulze Föcking wurde von unseren Medien, der Regierung und auch von den Ermittlungsbehörden als Opfer einer gewaltbereiten und kriminellen Tierrechtsbewegung dargestellt. Tierrechtler wurden wieder einmal stigmatisiert. Dieser Schaden für die Bewegung ist nachhaltig und nicht wieder gut zu machen, denn irgendwas Negatives bleibt immer hängen.” sagt Sandra Lück, Landes- und Bundesvorsitzende der Tierschutzpartei.
Die Ministerin habe Vorwürfe und falsche Verdächtigungen erhoben,die sich nun als unhaltbar herausgestellt haben. Das LKA habe bei dessen Ermittlungen deshalb Tierschützer ungerechtfertigt ins Visier genommen.
“Schulze Föcking ist als Ministerin dieses Landes untragbar! Nach dem Tierqual-Skandal und der aktuellen Ermittlungen um die Abschaffung der Stabsstelle für Umweltkriminalität ist dies ihr nächster schwerwiegender Fehltritt.
Das kann und darf nicht ohne Konsequenzen bleiben.
Auch das Verhalten der Medien, Vorverurteilung und Kriminalisierung von Aktivisten aufgrund paranoider Anschuldigungen der Ministerin verurteilen wir auf das Schärfste!
Wir fordern Frau Schulze Föcking auf, ihr Amt niederzulegen und weitere, peinliche Ausfälle des Ministeriums zu vermeiden.”
Die Tierschutzpartei NRW hat erst vor Kurzem über einen Anwalt Einsicht in die Ermittlungsakten zum Schweinemastbetrieb der Familie Schulze Föcking beantragt.
Kontakt:
Sandra Lück
sandra-lueck@tierschutzpartei.de
Mobil: 0177-1795420
Kein Hacker-Angriff auf Schulze Föcking!!
Keine 2 Monate ist es her, dass bundesweit Medien, Strafverfolgungsbehörden und Regierung Tierschützer öffentlich kriminalisierten und als radikale Verbrecher verurteilten. Von Psychoterror, Morddrohungen und Hetzjagd war die Rede.
Continue reading “Kein Hacker-Angriff auf Schulze Föcking!!”
EU-Agrarsubventionen zementieren Tierqual, Naturzerstörung, Artensterben
Der Haushalt der Europäischen Union beträgt 160 Milliarden Euro. Mit rund 40 % ist der größte Posten die Subventionierung der Landwirtschaft. Die Agrarsubventionen geraten nun immer stärker in die Kritik, weil sie in die falschen Hände gelangen. Risiken, Schäden und Qualen maximieren sich daher, was zusätzliche Kosten verursacht. Continue reading “EU-Agrarsubventionen zementieren Tierqual, Naturzerstörung, Artensterben”
Tierschutzpartei reagiert auf gravierende Mängel bei Biogasanlagen
Pressemitteilung des LV Niedersachsen / 07.05.2018
Im Landkreis Oldenburg wurden bei unangemeldeten Kontrollen gravierende Mängel bei 5 Biogasanlagen festgestellt, so beispielsweise ein Rohr, welches ungeklärtes Wasser direkt in die Natur weiterleitete.
Die Staatsanwaltschaft habe bereits Ermittlungen gegen die Betreiber der mangelhaften Anlagen eingeleitet.
Continue reading “Tierschutzpartei reagiert auf gravierende Mängel bei Biogasanlagen”
73. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Neuengamme
Am 3. Mai haben mehrere hundert Menschen an einer Gedenkfeier in der KZ-Gedenkstätte Hamburg-Neuengamme teilgenommen. Unter ihnen waren Überlebende und Angehörige von ehemaligen KZ-Gefangenen aus Israel, Belgien, Frankreich, Polen und weiteren europäischen Ländern. Ebenfalls waren Vertreter der Hamburger Bürgerschaft, einiger Konsulate sowie Vertreter diverser politischer Parteien anwesend. Als Teilnehmer vertrat der Gebietsbeauftrage des Landesverbandes Hamburg, Martin Buschmann, die Partei Mensch Umwelt Tierschutz und legte eine Rose nieder. „Die KZ-Überlebenden werden bald nicht mehr über diese Zeit berichten können. Unsere Generation muss dafür Sorge tragen, dass die Erinnerungen an diese finsteren Zeiten aufrechterhalten werden.“ kommentiert Buschmann. Continue reading “73. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Neuengamme”
GroKo-Plan: ab 2019 kleine Parteien nicht mehr im EU-Parlament?
Pressemitteilung / 03.05.2018
Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz protestiert aufs Schärfste gegen die undemokratische Missachtung des Wählerwillens!
Obwohl das Bundesverfassungsgericht zuletzt 2014 urteilte, dass Prozenthürden für die europäische Ebene grundgesetzwidrig sind, will die deutsche Regierung dennoch alle kleineren Parteien aus dem EU-Parlament drängen. Ob davon auch die weltweit erste Partei, die sich für Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit, Umweltschutz und die Rechte der Tiere einsetzt, betroffen sein könnte, ist jedoch noch nicht klar.
Aufgrund des bereits gefällten Urteils gegen Prozenthürden für Volksvertretungen, die keine dauerhaften Mehrheiten für die Regierung benötigen, wollen CDU/CSU/SPD einen Trick anwenden: es soll nicht wie bislang über nationalstaatliches Recht geregelt werden, sondern in der fälschlichen Hoffnung, das Verfassungsgericht damit ignorieren zu können, über EU-Recht. Vier Jahre lang wurde offenbar hinter den Kulissen seitens der deutschen Regierung dafür geworben, dass gemäß der Erfordernis alle 28 Mitgliedsländer einstimmig eine solche EU-weite Regelung verabschieden.
Dieser Plan geht fast auf. Lediglich Belgien und Spanien sind derzeit noch nicht überzeugt. Belgien sieht offenbar aufgrund der eigenen politischen Situation verbündete regionalistische Kleinparteien benachteiligt und Spanien lässt keine Möglichkeit aus, mit Deutschland im Rahmen der Causa Puigdemont zu dealen. Ein ehrliches Interesse an Demokratie scheint also nirgendwo wirklich vorhanden zu sein.
Aber kann man wirklich 7 % der deutschen Wähler ignorieren? Denn das ist der Anteil der Parteien, die einen Sitz 2014 errangen, aber 2019 bei gleichem Wahlergebnis keinen Sitz mehr erhalten würden. Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz sieht die grundgesetzlich verankerte Gleichwertigkeit aller Wählerstimmen verletzt. Ein konkurrierendes Grundrecht existiert schlichtweg nicht, da es keine destabilisierende Zersplitterung des europäischen Parlaments durch kleine Parteien geben kann und auch keine stabilen Mehrheiten zur Regierungsbildung notwendig sind. Und selbst wenn sich letzterer Aspekt ändern sollte, so steht dem entgegen, dass in Straßburg aufgrund der Sache selbst sowieso unzählige einzelne Parteien vertreten sind und sich diese fast vollständig in den Fraktionen zusammenschließen, es also keinerlei Zersplitterung geben wird.
Das Bundesverfassungsgericht wird den Plänen der Großkoalitionäre daher hoffentlich erneut einen Strich durch ihre grundgesetzwidrige und egoistische Rechnung machen.
Tierschutz ist den meisten Deutschen ein dringendes politisches Anliegen. Hinter jeder Stimme für die Partei Mensch Umwelt Tierschutz steht der Wille, dass die Politik endlich was gegen das unsägliche Leiden der Tiere, das katastrophale Artensterben, die Risiken und Schäden durch Massentierhaltung und die Ausbeutung von Natur, Menschen und Tieren unternimmt. Die großen Parteien haben hier jedoch bislang nur versagt. Gerade auf der europäischen Ebene kann besonders viel getan werden für progressive Landwirtschaft und das Recht der Tiere auf möglichst leidfreies Leben, kann also für den politischen Willen der meisten Deutschen etwas bewirkt werden.
Nicht nur demokratietheoretisch ist der momentane Plan der deutschen Regierung daher ein Skandal. Sondern die Politik an sich nimmt Schaden und büßt einmal mehr ihren Anspruch ein, die Interessen der Bürgerinnen und Bürger zu vertreten. Die Interessen aller anderen Lebewesen hat sie leider bereits seit langer Zeit verraten.
Wir nehmen das nicht hin und kämpfen weiter für das Recht der Tiere auf Unversehrtheit, für eine unbeschadete Natur, für soziale Gerechtigkeit und ein friedliches Miteinander aller Menschen! Wir prüfen derzeit, ob wir gegen das Vorhaben der Regierung vor dem Bundesverfassungsgericht klagen.
Aber auch wenn es eine moderate Prozenthürde geben sollte, werden wir diese überspringen können, da wir das Bewusstsein der Wahlberechtigten umso vehementer für das bestehende Unrecht schärfen werden, so dass Tierrechte, Umweltschutz, soziale Gerechtigkeit und Menschenrechte erneut in das EU-Parlament gewählt werden.
Pressesprecher
Stefan Kolodziej
01633580538
stefan-kolodziej@tierschutzpartei.de
Hasenpest im Kreis Düren
Pressemitteilung des Landesverbandes NRW / 02.05.2018
Rund ein Jahr ist es her, dass die Jäger in NRW den starken Rückgang der Feldhasen-Population beklagten.