Termin BPT für 08.10.2016 vormerken

Am 08.10. findet unser nächster Bundesparteitag in Frankfurt am Main statt. Wir hoffen, viele von euch dort wiederzusehen oder auch kennenzulernen!

Auf diesem Parteitag werden wir u. a. über die Teilnahme an der Bundestagswahl nächstes Jahr sowie das dazugehörige Wahlprogramm abstimmen.

Die Einladungen werden alle Mitglieder natürlich fristgerecht erhalten. Wer noch kein Mitglied ist, kann hier direkt online einen Mitgliedsantrag stellen. Gäste sind nach vorheriger Anmeldung in der Bundesgeschäftsstelle herzlich willkommen.

Verwaltungsgericht Freiburg lehnt Antrag der Tierschutzpartei ab

Pressemitteilung / 03.06.2016

Am 01.06.2016 lehnt das Verwaltungsgericht Freiburg einen Antrag auf tierschutzrechtliche Anordnung der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) ab.

Streitgegenstand war das Gastspiel des Circus Krone in Villingen-Schwenningen von 31.05.2016 bis 06.06.2016.

Bereits im Vorfeld des Versuches, die Spielzeit durch eine einstweilige Verfügung richterlich verhindern zu lassen, hatte Patricia Kopietz, Sprecherin des Bundesarbeitskreises Tiere in der Unterhaltungsbranche Strafanzeige gegen Krone, vertreten durch die Geschäftsführerin Christel Sembach-Krone wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz erstattet und als Beweis selbst erstelltes Bild- und Filmmaterial, unter anderem von einer angeketteten und stark verhaltensgestörten Elefantendame, eingereicht.

Trotz Bezug auf diese Strafanzeige und die somit laufenden Ermittlungen sah das Gericht keinen Anlass, den Auftritt zu unterbinden und die sofortige Entnahme der Tiere anzuordnen.

Stattdessen schenkte es der schwammigen Gegendarstellung Krones Glauben, die über ihre Anwälte verlauten ließ, die Elefantendame werde lediglich während der Fütterung und zum Waschen angebunden. Frau Kopietz Dokumentation müsse somit genau zu dieser Fütterungszeit entstanden sein und wären damit unerheblich.

Leider lässt sich nicht belegen, dass diese Aussage nicht ganz der Wahrheit entspricht.

Mehrere Zirkuskritiker wollen beobachtet haben, dass die Elefantendame über Stunden und bis zum Abend in ihren kurzen Fesseln gelegen und keineswegs den großzügigen Bewegungsfreiraum in ihrem Stall genießen konnte, wie Frau Sembach-Krone es nach außen darstellen möchte.

Leider gab das Gericht im Vorfeld des Beschlusses keine Möglichkeit, eigene Zeugen zu hören, oder auf die Gegendarstellung zu reagieren.

Wir lassen uns nicht beirren!“ so Patricia Kopietz. „Circus Krone steht für Tierausbeutung und Tierquälerei! So oft die Behörden auch eine nicht zu beanstandende Haltung nach Tierschutzgesetz bescheinigen mögen, so oft werden wir juristisch und auf politischer Ebene gegen die Versklavung unserer Mitgeschöpfe vorgehen.“

Der Beschluss des Verwaltungsgerichtes sei ärgerlich, eine höhere Erwartung setze man jedoch eh in die zuständige Staatsanwaltschaft bezüglich der erstatteten Strafanzeige.

Thomas Schwarz
Pressesprecher
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Telefon: 02131 / 7398300 oder 02131 / 7398430
E-Mail: thomas-schwarz (at) tierschutzpartei.de

CircusKronefixierterElefant

Thomas Schwarz trifft Umut Ali Oksüz

Landesvorsitzender NRW Thomas Schwarz trifft Umut Ali Öksüz, Gründer der Initiative “Interkulturelle Projekthelden” und Träger des Integrationsförderpreises 2015 der Stadt Neuss

Am Montag, den 30. Mai 2016, traf der Landesvorsitzende NRW Thomas Schwarz sich im “Raum der Kulturen” in Neuss mit Umut Ali Öksüz, Autor im Projekt „Bildungs-Brücken: Aufstieg!“ mit dem Schwerpunkt Interkulturelle Elternbildung und Unterstützter der Initiative “Manifest der Vielfalt”.

Der Landesvorsitzende Thomas Schwarz hat 13 Jahre in der Lehrerbildung an der Universität Duisburg-Essen gearbeitet, zusätzlich nahm er Lehraufträge an der Universität Bielefeld und am Zentrum für Hochschuldidaktik und Qualitätssicherung (ZfH) am Campus Duisburg der UDE wahr. 2013 gründete er in Neuss eine Praxis für Systemische Therapie und Beratung und ist zudem als freiberuflicher Dozent und Berater u.a. für die eigene Schwarz Consulting sowie die Stierle Consulting, Recklinghausen tätig. Einem größeren Kreis im Tierschutz ist Thomas Schwarz durch seine Tierschutzlehrer-Workshops für das Deutsche Tierschutzbüro bekannt.

Bei dem Treffen wurde u.a. über die Inhalte der politischen Arbeit und Ziele der Partei Mensch Umwelt Tierschutz gesprochen und über mögliche Projekte mit Kindern und Jugendlichen, die in verschiedenen Kulturen und Ethnien verwurzelt sind. Dabei sind erste Ideen entstanden, wie künftig Kinder und Heranwachsende mit und ohne Migrationshintergrund Vielfalt auch vor Fragen des Tierschutzes und der Verantwortung für die natürlichen Lebensgrundlagen im Rahmen von Angeboten zur Werteerziehung und Wertevermittlung erfahren können.

Thomas Schwarz hatte 2010 das Projekt “Bündnis Zukunft – Perspektiven für Kinder” (http://www.buendnis-zukunft.org/) gegründet, bis 2013 angesiedelt als freiwilliges Angebot und soziales Engagement im Rahmen von “Service learning” in den Lehramtstudiengängen, seit 2013 als freies Projekt mit nunmehr Sitz im Rhein-Kreis Neuss und neuer, offener Ausrichtung.

Erste Ideen, wie eine Kooperation zwischen der Initiative “Interkulturelle Projekthelden” und Angeboten zu Themen um Umwelt, Tierschutz und Kulturelle Vielfalt seitens Thomas Schwarz gestaltet werden können, anhand derer junge Menschen auch etwas über Politik und politische Zusammenhänge sowie über demokratische Teilhabe in der postmodernen Gesellschaft erfahren können, wurden bereits perspektivisch ausgelotet. Demnächst dazu an dieser Stelle mehr.

Spontan hat sich zwischen Umut Ali Öksüz und Thomas Schwarz eine Co-Autorenschaft für das Abfassen eines Artikels zu dem Stichwort “Kulturelle Vielfalt” für das “Lexikon der Schulsozialarbeit” ergeben.

Grausamstes Tierleid in drei britischen Schweinebetrieben

Undercover unterwegs…

Dank der Tierrechtsorganisation „Animal Equality“, die in drei typischen, zufällig ausgewählten, britischen Schweinebetrieben recherchiert haben, konnten weitere Missstände aus der europäischen Schweinehaltung ans Tageslicht gebracht werden. Laut der Organisation zeigt das  “Undercover-Videomaterial grausamstes Tierleid und routinemäßige Verstöße gegen britische und europäische Tierschutzvorschriften.“

Ein großes Dankeschön geht an „Animal Equality“, die unter nicht ganz einfachen Bedingungen vor Ort an der Quelle des Leides gefilmt (Video) haben. Von daher ist es von großem Nutzen, dass wir uns alle umfangreich vernetzen und somit helfen, Recherchen dieser Art zu verbreiten. Dadurch erhalten immer mehr Menschen Zugriff und Einblick in die Intensivtierhaltung. Niemand kann dann mehr sagen, er hätte von all dem nichts gewusst. Was wir den Tieren mit “unserem” unersättlichem Fleischkonsum antun, ist mit nichts, aber auch gar nichts, zu rechtfertigen.

Bitte verbreiten Sie die aktuelle Recherche von „Animal Equality“. Danke!

Mein Sternlauf

Liebe Tierfreunde, liebe Besucher und liebe Freunde  Auch ich werde laufen. Maasdorf ist nur eines der schlimmen Dinge, die wir unseren Mitgeschöpfen antun. Warum tun wir das? Ich wusste es vor 25 Jahren auch nicht besser.

Dann kamen in kleinen Schritten immer wieder Informationen an mich heran.Ich habe Dinge gesehen und erlebt, die mich heute noch erschaudern und manchmal nicht schlafen lassen und mich „zwingen etwas zu tun“. Ich habe gehandelt, aber meiner Meinung nach damals nicht genau wie ich es eigentlich hätte tun können.Andi Sternlauf
Es hat gedauert: vom Nachdenken, über weniger Biofleisch essen (heute weiss ich, das reicht noch lange nicht). Nun lebe ich seit ungefähr 20 Jahren als Mensch, der seine Mitgeschöpfe und die Umwelt mit völlig anderen Augen betrachtet. Aber ich habe nicht vergessen, daß ich nur handeln konnte, weil ich Informationen bekam und diese mich als Tierschützer und empathischen Menschen bewegten – und ich deshalb etwas machen musste. Ich würde mich freuen, wenn ich auf meiner Wanderschaft mit Menschen ins Gespräch kommen könnte, diese mir einfach zuhören und irgendwann erkennen, daß unser Umgang mit allen unseren Mitgeschöpfen ein ethisches Verbrechen ist. Es geht nicht darum: können sie reden, fühlen oder denken – sondern können sie auch leiden wie wir. Andi Sternlauf2Ja, das tun unsere Mitgeschöpfe und die wenigsten haben es erkannt. Meine Wanderschaft ist nur ein Teil meines Weges, den ich gehen will, meine Gedanken sind bei allen diesen hilflosen Wesen und ich hoffe darauf, dass ich noch lange auf diesem Weg gehen werde und ich eines Tages erkenne, das dieses Leiden unserer Mitgeschöpfe von den meisten nicht mehr akzeptiert wird und sie auch ihre Einstellung ändern. Ob ich jemals meinen Traum erleben werde, weiß ich nicht. Meine Hoffnung ist, dass wir alle gemeinsam handeln, weil wir erkennen, es kann so nicht weitergehen. Am 09.06.2016 werde ich auf Horst Wester in Halle treffen und mit ihm weiter wandern, nachdem ich am 08.06.2016 in Eisleben gegen 16.00 Uhr Station gemacht habe. Auf meinem Weg von Quedlinburg nach Halle (und auch danach), könnt ihr mich erkennen. Uns begleitet ein großer Ballon (mit Schweinemotiv) und Kira.

Laufen gegen Tierleid – Schweinehochhaus schließen!

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Nun brechen wir von unserem schönen Zuhause auf, um für die Tiere zu laufen, die nicht für sich selbst laufen können!

Weitere Infos unter:

Mein Sternlauf gegen Tierleid

http://www.agrar-fischerei-zahlungen.de/afig/Suche

Sternlauf-Mitteldeutsche Zeitung vom 02.Juni 2016

http://www.mz-web.de/landkreis-harz/von-quedlinburg-nach-maasdorf-tierschuetzer-wandert-zum-schweinehochhaus-24154856

 

Infostand zum Tag der Milch in Würzburg (RG Mainfranken)

Der 01.06. wurde von der Milchindustrie zum „Tag der Milch“ ausgerufen. Um der damit verbundenen einseitigen Information der Verbraucher entgegen zu treten haben wir, die Regionalgruppe Mainfranken, zusammen mit dem PETA2Street-Team in Würzburg am 28.05. über das Schicksal der versklavten Nutztiere informiert.

Bei schwül-heißem Wetter verbrachten wir unseren Nachmittag mit Diskussionen über Calciumquellen, Hormoncocktails und Listerien in Rohmilchprodukten, Aufklärung über die vorherrschenden Verhältnisse sowie der Vorstellung von passenden Alternativen. Viele Passanten zeigten sich betroffen, dass die Kühe zur Milchproduktion nicht nur ausgebeutet werden, sondern, dass durch die Praxis der Kälberschlachtung auch noch Kinderblut an diesem Nahrungsmittel klebt.

Aktuell kommen noch die derzeitigen Absatzprobleme der Milchbauern hinzu, die die derzeit sinnlos produzierten Mengen gar nicht verkaufen können. Was die Bauern aber nicht davon abhält die Ausbeutung trotzdem stoisch fortführen, anstatt sich durch den Anbau von Nutzpflanzen dem Nahrungsmittel der Zukunft zuzuwenden. Auch müssen Politik und Gesetzgeber endlich falsche Anreize wie Subventionen für Massentierhaltungsbetriebe eliminieren und dafür die Mehrwertsteuer für Pflanzenmilch auf das Niveau von Grundnahrungsmitteln von 7% absenken.

Abschreckung und Aufklärung sollte aber nicht der einzige Zweck sein, wir wollten veränderungsbereiten Mitmenschen gute Alternativen aufzeigen und diese auch direkt vor Ort probieren lassen – das Echo war phänomenal! Über Joghurt, Pudding, Pflanzenmilch und pflanzlichen Käseschnittchen hatten wir die ganze Palette veganer Köstlichkeiten in Form von Kostproben am Stand – das absolute Highlight waren aber die veganen Backwerke unserer Svenja, die die Standbelegschaft nur mit Mühe vom Naschen abhalten konnte.

 

Bei unseren Besuchern kamen diese Leckereien sehr gut an, und bei manchen Produkten ist auch von geübten Milchkonsumenten absolut kein Unterschied mehr auszumachen gewesen. Wir hoffen während der dreistündigen Aktion positive Denkanstöße geliefert und vielleicht sogar den Einkaufszettel manch eines Passanten zum Guten verändert zu haben.

Auch bei unseren Kollegen von PETA2 Würzburg wollen wir uns für die tollen Ideen, die Hilfe und Unterstützung bedanken – wir hoffen in Zukunft wieder mit Euch zusammenarbeiten zu dürfen!