Demonstrationsreise durch die Türkei

Die Forderung: Schließt alle Delfinarien

Vom 02. April bis zum 09. April 2011 nahm Sabine Brigitte Pankau (stellvertretende Landesvorsitzende des Landesverbandes Niedersachsen und Bundesschriftführerin) an der Demonstrationsreise des Wal- und Delfinschutzforums (WDSF) und Prowal teil.

An der Reise beteiligten sich Tierschützer aus Deutschland, die in der Türkei von ortsansässigen Bürgern unterstützt wurden. Die Demonstrationsreise führte quer durch die Südtürkei bis in die Ägais und wurde mit großem Interesse verfolgt.

In Alanya, Kemer, Belek, Antalya, Kas, Bodrum, Marmaris und Kusadasi wurde vor den Delfinarien demonstriert und jeweils Treffen mit den örtlichen Bürgermeistern oder Gouvaneuren organisiert. Jürgen Orthmüller vom WDSF und Andreas Morlock von Prowal hatten die Reise perfekt organisiert. In allen Orten fanden sich Journalisten und Fernsehteams ein, jeden Tag wurde in den Medien berichtet. Das Delfinarium in Kas ist bereits geschlossen worden, und es ist zu hoffen, dass in anderen Orten diesem Beispiel gefolgt wird.

1. Situationsanalyse einiger türkischer Delfinarien und Aquaparks

Hier lesen: Türkei, das Land, wo die Delfine leiden: www.delphinschutz.org

2. Delfinarium Istanbul in Bildern

Hier geht es zu den Videos: www.walschutzaktionen.de

Bettina Jung bei Spiegel-TV

Thema: Feindbild Fleisch – Vegetarier auf dem Vormarsch

Am 28.03.2011 kam in der Sendereihe “Spiegel-TV” Bettina Jung, Vorsitzende des Landesverbandes Hamburg, zu Wort. In der Reportage von “Spiegel-TV” wurde leider stellenweise die vegetarisch/vegane Ernährung unterschwellig negativ bewertet, vor allem durch die Interviews mit konsequenten Ablehnern einer ethisch motivierten Ernährungsweise oder mit sogenannten Feinschmeckerköchen, die prinzipiell gegen alles sind, wenn das traditionelle Stück Fleisch fehlen sollte.

Es bleibt zu hoffen, dass eines Tages auch die Damen und Herren bei Spiegel-TV die unabdingbare Notwendigkeit einer fleischlosen Ernährung einsehen und dementsprechend objektiv das Thema bearbeiten.

Hier geht es zum Bericht

Film “GEKAUFTE WAHRHEIT” unbedingt ansehen!

Zur Abhängigkeit der Wissenschaft von ihren industriellen Geldgebern…

Unabhängige Forschung oder gekaufte Wahrheit?

Studien, die die Unbedenklichkeit der Mobilfunkstrahlung beweisen; Untersuchungen, die belegen, dass erhöhte Krebsraten im Umfeld von Atomkraftwerken (z.B. Krümmel) selbstredend nicht mit deren Betrieb in Zusammenhang stehen; medizinische Testreihen, die einem bestimmten Wirkstoff bzw. einer bestimmten Therapie einen Vorteil bescheinigen; Forschungen mit dem Ergebnis, dass gentechnisch veränderte Lebensmittel kein Risiko für die Gesundheit darstellen – sie alle haben eines gemeinsam: Nicht das Ergebnis sollte man sich anschauen, sondern den Auftraggeber der Studien und die Geldgeber der Forscher.

Hier weiter lesen…

Artenschutz

UNEP schlägt Alarm: Bienensterben bedroht Welternährung

Wie das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) mitteilt, gibt es auf der ganzen Welt immer weniger Bienen. Die UNEP sieht darin eine wachsende Gefahr für die Welternährung. Ohne deutlich nachhaltigere Formen der Bewirtschaftung sei die Nahrungsversorgung der Zukunft in Frage gestellt, heißt es in dem Bericht.

Hier weiter lesen: www.dailygreen.de

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz verfasste im Jahr 2007 zum weltweiten Bienensterben einen Artikel in der Ausgabe der ZeitenWENDE Nr. 27 und machte auf die möglichen Ursachen und Risiken aufmerksam. Unsere Partei schließt sich den Forderungen der Autoren des UNEP-Berichts an: “Neben dem Einsatz von weniger Chemie auf den Äckern müssen zudem Prämien für bienenfreundliche Bauern gezahlt werden, die an ihren Feldrändern beispielsweise Blütenpflanzen für die Bienen anbauen.”

Hier geht es zur ZeitenWENDE Nr. 27 mit dem Artikel “Die verschwundenen Bienen”.

Getreide im Tank

Ethisch niemals vertretbar…

Immer mehr Getreide kommt zur Herstellung von Biosprit und Biogas zum Einsatz – auch für den Biokraftstoff E10.

„142 Millionen Tonnen Getreide wurden weltweit im letzten Jahr für Biosprit verbraucht – genug, um 420 Millionen Menschen ein Jahr lang zu ernähren“, sagte Greenpeace-Agrarexperte Martin Hofstetter. „Mit jeder 50-Liter-Tankfüllung des Biokraftstoffs E10 liefen 15 Kilogramm Getreide in den Tank. Die gleiche Menge Getreide reiche zur Herstellung von rund 18 Kilogramm Brot.“

Im vergangenen Jahr hat sich der Getreidepreis um knapp 45 Prozent verteuert, weil große Mengen dieses Grundnahrungsmittels für die Produktion von Ethanol verwendet wurde und sich dadurch eine erhöhte Nachfrage eingestellt hat.

Während weltweit über eine Milliarde Menschen hungern, ist es geradezu menschenverachtend, ein wertvolles Lebensmittel wie Getreide zu verbrennen.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz fordert deshalb die Bundesregierung und die EU mit Nachdruck auf, die Umwelt- und Sozial-unverträgliche Beimischungspflicht von Ethanol und Biodiesel vollständig und sofort abzuschaffen!