Tierquälerei in der Massentierhaltung

Schwere Tierschutzverletzungen bei “Wiesenhof”

Dem ARD Politikmagazin REPORT MAINZ liegen Filmaufnahmen von einer Hühnerfarm im niedersächsischen Twistingen aus dem Jahr 2009 vor. Die Bilder zeigen, wie Hühner mit brutaler Gewalt getreten und geschlagen werden. Das Bildmaterial dokumentiert außerdem das brutale Verladen für den Abtransport. Dabei wurden die Hühner am Hals gepackt und gegen die Wände geworfen. Ein Tierarzt und “Nutztierexperte” äußerte sich dazu: “Da wird den Tieren massiv Schaden zugefügt. Sie brechen sich die Knochen, werden dann in diesen Käfigen mit gebrochenen Knochen transportiert. Das ist absolut illegal und ganz eindeutig ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz.”

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz fordert die Firma Wiesenhof auf, sofort die tierquälerischen Bedingungen zu beenden und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

Lesen Sie den Bericht von REPORT MAINZ: www.swr.de

Massentierhaltung und Antibiotikaresistenzen

Die industrielle Tierhaltung produziert mehr als Fleisch, Milch und Eier: Die Beweislage verdichtet sich, dass ein Nebenprodukt der Massentierhaltung Krankheitserreger sind, denen gängige Medikamente nichts anhaben können. Die Albert Schweitzer Stiftung stellte jüngste Studienergebnisse zur Thematik vor, weil jede(r) diese Zusammenhänge kennen sollte.

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Das Leiden der Legehennen ab 01.01.2010 in Käfigen geht weiter

Trotz des ab 1. Januar geltenden Verbots der herkömmlichen Legekäfige werden in Deutschland auch in Zukunft Legehennen in Drahtgitterkäfigen ihr Dasein fristen müssen. Der Tierschutzfachverband “Arbeitsgemeinschaft für artgerechte Nutztierhaltung” e.V. (AGfaN) weist darauf hin, dass das von der Geflügelwirtschaft als “Kleingruppenhaltung” angepriesene System im Prinzip auch nur ein Drahtgitterkäfig ist.

Das Verbot jeglicher Käfighaltung von Legehennen wurde unter der rot-grünen Bundesregierung für den 1. Januar 2007 festgelegt. Nach dem Regierungswechsel ließ die schwarz-rote Bundesregierung den neuen Großgruppenkäfig für bis zu 60 Legehennen auf Druck der Hühnerbarone im Eilverfahren zu und verlängerte die Übergangsfrist bis 31.12.2008 und dann noch einmal bei vom Halter nicht zu verantwortenden Gründen bis zum 31.12.2009.

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