Veganer im Fleischkonzern?

Wayne Pacelle ist Geschäftsführer der HSUS, der größten Tierschutzorganisation der USA. Er lebt seit 28 Jahren vegan und bewirbt sich jetzt für einen Posten im Aufsichtsrat von Tyson Foods, dem zweitgrößten Fleischkonzern der Welt. Dem müssen die Tyson-Aktionäre zustimmen; bei der Überzeugungsarbeit bekommt Pacelle Unterstützung vom einflussreichen US-Milliardär Carl Icahn, der schon mehrere große Unternehmen umgebaut hat. (Weiter lesen…)

Totalangriff gegen die herkömmliche anthropozentrische Philosophie

Das TV-Duell im ZDF Precht gegen Spaemann: “Dürfen wir Tiere essen?”

Zu Anfang ein großes Lob für den Philosophen Richard David Precht, der in seiner am 09.12.2012 ausgestrahlten Philosophie-Sendung im ZDF unter dem Titel “Precht: Dürfen wir Tiere essen?” uns vor Augen führte, was wir von der Philosophie eines Herrn Robert Spaemann zu halten haben: durch und durch anthropozentrisch, speziesistisch und tierfeindlich.

Durch gekonnte Fragestellungen entlockte ihm Precht Aussagen, die eines Philosophen nicht würdig sind. Ein Ratschlag an Herrn Spaemann unsererseits: „Si tacuisses, philosophus mansisses.“ („Hättest Du geschwiegen, wärst Du ein Philosoph geblieben.“)

Wir empfehlen allen Mitgliedern und Lesern dieser Homepage, sich diesen philosophischen Schlagabtausch anzusehen: (Sendung hier ansehen)

Vitamin B 12

Vebu: Was Sie über B12 wissen sollten

Vitamin B12 spielt eine wichtige Rolle bei der Zellteilung, Blutbildung und der Funktion unseres Nervensystems. Erfahren Sie vom Vebu, wie man sich ganz einfach mit Vitamin B12 versorgt.

Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin B12 über die Nahrung ist für viele Menschen jedoch aus unterschiedlichen Gründen nicht immer möglich. Zu den größten Risikogruppen für einen Mangel zählen vor allem vegan lebende Menschen, ältere Personen, Menschen mit Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, Schwangere und Stillende sowie Alkoholiker und Raucher. (Vitamin B 12)

 

01. November “Weltvegantag”

Wer Frieden will, muss ihn auch leben…

Am 01. November ist “Weltvegantag”. An diesem Tag soll auf die vegane Lebensweise aufmerksam gemacht werden, die den Konsum von tierlichen Produkten aus ethischen Gründen ablehnt.

Veganer/innen verzichten auf Nahrungsmittel wie Fleisch, Fisch, Milch, Käse, Eier und Honig sowie auf alle Produkte, die aus Leder, Seide und Wolle hergestellt wurden.

Die vegane Lebensweise ist eine friedvolle Lebensform, da Umwelt und andere Menschen davon profitieren. Sie schützt Tiere um ihrer selbst willen, stärkt die eigene Gesundheit, schützt Regenwald und Meere, schont Wasser- und Landressourcen und vermindert das Artensterben sowie den Treibhauseffekt.

Kurz gesagt: der Veganismus trägt zum Frieden auf dieser Welt bei, den jeder auf seinem Teller täglich praktizieren kann.

Interview: “Veganer sind toleranter als Fleisch-Esser”

“Die Freiheit des Einzelnen hört aber dort auf, wo die Freiheit eines Anderen eingeschränkt wird. Zu den Anderen gehören für mich aber auch die Tiere.”

Chemiedoktorand Jens Hermes will, dass die Mensa der Uni Basel künftig nur noch vegetarische und vegane Menus anbietet. Das Fleischverbot sei nötig, um Tierleid zu verhindern. Der Studierendenrat der Körperschaft der Universität Basel will durchsetzen, dass in der Mensa künftig weder Fleisch noch Fisch angeboten wird. (Interview lesen)

Buchvorstellung – Attila Hildmann: Vegan for Fit

Attila Hildmann ist Deutschlands bekanntester Vegankoch. Zweimal hintereinander gewann er den Titel Bestes vegetarisches Kochbuch des Jahres . Millionen Zuschauer erlebten bei Stefan Raab, Stern TV und Co., wie man mit Kürbispommes, Nudeln aus Zucchini und Eis ohne Sahne und Milch selbst passionierte Nicht-Vegetarier begeistert und dabei abspeckt.

Buchvorstellung – Andreas Grabolle: Kein Fleisch macht glücklich

Tiere essen – oder lieber nicht?

Wie essen wir richtig? Die enorme Medienpräsenz, zahlreiche Filme und viel beachtete Bücher machen deutlich: Das Thema Fleischverzehr bzw. Fleischverzicht ist in aller Munde. Doch was ist nun eigentlich dran an all den Argumenten? Müssen und können wir Tiere tatsächlich von unserer Speisekarte streichen?

Andreas Grabolle räumt auf mit all den Vorurteilen und Halbwahrheiten und sucht nach Antworten auf die Frage, was wir noch mit bestem Wissen und Gewissen essen können. Denn was wir essen, ist keineswegs gleichgültig.

Der mitfühlende Vegetarier

Veggies sind laut Studien empathischer

Eine interessante, kürzlich veröffentlichte Studie zeigt, dass Vegetarier und Veganer mehr empathisches Empfinden sowohl für menschliches als auch tierliches Leiden aufweisen als Omnivore. (Artikel hier lesen)

Quelle: VEBU / Newsletter vom 22.07.2012

Anmerkung der Redaktion: Mit der Antwort „Es gibt wichtigere Probleme, als sich um Tiere Sorgen zu machen“ oder „Die Menschen kommen zuerst“ wurden sicherlich schon viele Tierschützer/Tierrechtler konfrontiert. Die weit verbreitete Vorstellung, dass sich Tierschützer/Tierrechtler nur um Tiere kümmern, grassiert leider noch in vielen Köpfen. Beide Einwände sind nicht haltbar, weil:

1. Wer sich nicht der Mühe unterzieht, die wirkliche Situation der Tiere, d. h. die diesbezüglich relevanten Fakten kennenzulernen, der kann überhaupt nicht beurteilen, ob es sich hier um weniger wichtige Probleme als bei Menschen handelt. (Singer)

2. Wenn man sich diejenigen Menschen näher ansieht, die auf der größeren Wichtigkeit der menschlichen Probleme beharren, so stellt man fest, dass diese Argumentation offenkundig nur als Ausrede und Entschuldigung dafür herhalten muss, weder für Menschen noch für Tiere etwas zu tun. (Singer)

3. Im gesamten Bereich gemeinnütziger Tätigkeiten ist die Aufgabenverteilung sinnvoll und selbstverständlich. So wird etwa niemand einer Museumsgesellschaft den Vorwurf machen, sich nur um alte Kunst und nicht auch um alte Menschen zu kümmern. (Gotthard M. Teutsch)

Deshalb ist es nicht nur legitim, sondern sogar absolut notwendig, dass es Menschen gibt, die sich besonders um die Probleme in Bezug auf die Tiere kümmern und hier Informations- und Aufklärungsarbeit leisen.

Jemanden zu kritisieren, der sich „nur“ in einem Bereich engagiert, ist unsinnig, unmenschlich und unmoralisch. Erklären müssen sich nicht die, die etwas tun, sondern die, die nichts tun! Jeder der etwas tut, sei es für Menschen, Tiere oder Umwelt, verdient Respekt und Anerkennung, denn Ethik ist unteilbar.

Buchvorstellung – “Du sollst nicht töten! – Plädoyer für eine gewaltfreie Ernährung”

Die 2. überarbeitete Auflage des Ernährungsbuches “Du sollst nicht töten! – Plädoyer für eine gewaltfreie Ernährung” ab sofort erhältlich in allen Buchhandlungen in Österreich, Deutschland und der Schweiz. (Infos zum Inhalt, zur Bestellung und Meinungen zum Buch hier)

Mediziner Grönemeyer: “Uns fehlt der Respekt vor der Kreatur”

Der Mediziner Dietrich Grönemeyer tingelt als Wanderprediger für die Volksgesundheit durch die Talkshows. Jetzt will er die Deutschen besseres Essen lehren. Im Interview erzählt er, was ihn an Ernährung fasziniert – und warum er beinahe Vegetarier ist.. (Artikel lesen…)