Hungertod statt Taubenschläge – Stadttauben Velbert

Bundesvorsitzende Lück an der Seite der Taubenfreunde

Seit Jahren kämpfen die Taubenfreunde Langenberg für einen betreuten Taubenschlag in Velbert/NRW. Leider waren bisher alle Bemühungen vergebens, die städtischen Verantwortlichen sehen keinen Anlass, ihrer Verantwortung dem Tierschutz gegenüber nachzukommen, ganz im Gegenteil. Stattdessen verfügt die Stadt ein unter Tierschützern, sowie Wissenschaftlern umstrittenes Fütterungsverbot – Populationsminimierung durch Hungertod.

Nachdem Uwe Schulz, Vorsitzender des Vereins Taubenfreunde Langenberg nun eine Abmahnung und Unterlassung der AöR – Technische Betriebe Velbert , sowie Ordnungsstrafen wegen wiederholter illegaler Fütterungen zugestellt bekam, wendet sich unsere Bundesvorsitzende Sandra Lück, selbst wohnhaft in Velbert, schriftlich an den Bürgermeister der Stadt, um den Verein in einem scheinbar aussichtslosen Unterfangen zu unterstützen und bittet um eine offizielle Stellungnahme, sowie Gutachten und Sitzungsprotokolle.

Zusammen mit dem Tierrechtsverein Human Animal Rights e.V., dessen 1. Vorsitzender unser aktives Mitglied und Lücks Lebensgefährte Reiner Bent ist, ist noch für diese Woche ein Treffen mit Uwe Schulz vereinbart, um den Taubenfreunden eine konsequente Unterstützung zuzusagen und neben der Aufhebung des Fütterungsverbotes die Errichtung betreuter Taubenschläge nach dem Augsburger Modell zu verwirklichen.

Helmut Wolff, Leiter unseres Bundesarbeitskreise Stadttauben, steht Sandra Lück hierbei mit seinem umfangreichen Fachwissen beratend zur Seite.


Schreiben an den Bürgermeister der Stadt Velbert:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Lukrafka.

Bereits seit Jahren engagiert sich der Verein Taubenfreunde-Langenberg für die Einführung betreuter Taubenschläge nach dem Augsburger Modell.

Die Stadt Velbert scheint ungeachtet der Tatsache, dass sie als Förderer der Brieftaubenzucht verantwortlich für eine humane Regulierung des Bestandes der nachfolgenden Generationen (die Stadtaube) ist, nicht interessiert, sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten für das sensible Thema Tierschutz zu engagieren.

Ich verweise Sie hier auf Artikel 20a des Grundgesetzes: Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung.

Die Stadt Velbert verwehrt anscheinend vehement, dem verfassungsrelevanten Staatsziel Tierschutz zu folgen und konzentriert sich neben einem Fütterungsverbot, welches wissenschaftlich belegbar zu einer erhöhten Geburtenrate bei Tauben führt, auf deutlich kostenintensivere Vergrämungs- und Reinigungsmaßnahmen.

Als Mitglied der Gemeinde Velbert, sowie als Bundesvorsitzende der Partei Mensch Umwelt Tierschutz bitte ich Sie hiermit, Stellung zu beziehen und den interessierten Bürgern zu erklären, auf welcher Basis die Stadt entscheidet, mehr Geld für Taubenabwehrsysteme und die sogenannte “Schädlingsbekämpfung” durch Vergrämungsaktionen auszugeben, als das Augsburger Modell, welches bereits in vielen Städten Deutschlands sehr erfolgreich durchgesetzt wurde, an öffentlichen Mitteln kosten würde.

Gern können Sie mir fachkundige Belege in Form von Sitzungsprotokollen und Gutachten zur Verfügung stellen.

Weiterhin bitte ich Sie, dafür Sorge zu tragen, dass die Abmahnung und Unterlassungserklärung der Technischen Betriebe Velbert AöR, sowie sämtliche wegen Taubenfütterns verhängten Bußgelder gegen Herrn Uwe Schulz von den Taubenfreunden-Langenberg aufgehoben werden, sowie das Fütterungsverbot für Tauben umgehend abzuschaffen.

Für einen persönlichen Austausch stehe ich Ihnen ebenfalls gern zur Verfügung. Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass eine Kopie dieses Schreibens ebenfalls an den Vorsitzenden des Velberter Tierrechtsvereins Human Animal Rights e.V. geht.

Mit freundlichen Grüßen,

Sandra Lück

20. August 2016 – Stadttaubenstand in Fürth / Neue Mitte

BAK Stadttauben in Aktion

Premiere in Fürth, nur leider nicht auf dem gewünschten und sehr viel mehr frequentierten Platz in der Schwabacher Straße bei H&M … trotzdem haben wir mit einigen interessierten Bürger*innen am Stand diskutiert.

 

Natürlich gab es auch die „Unbelehrbaren“, die stur an ihren Vorurteilen festhielten und an einer offenen, sachlichen Diskussion kein Interesse zeigten. Umso erfreulicher ist es dann, wenn jemand mit seiner negativen Meinung zum Stand gekommen ist und mit einer positiven Einstellung zu betreuten Taubenstationen wieder gegangen ist … diese Art von „Meinungsaustausch“ motiviert , das Thema Aufklärung noch weiter zu intensivieren … besonders, wenn man sieht wie verzweifelt die Tauben auch durch die Fürther Fußgängerpassagen hin und her laufen bzw. fliegen, um einen scheinbar essbaren Brocken zu ergattern … ein ewiger, sich täglich wiederholender Kampf ums nackte Überleben. Wir werden sicher ein weiteres Gastspiel in Fürth einlegen und dann hoffentlich auch den gewünschten Platz besetzen können … diesmal hat ihn uns ein Stand des „SOS Kinderdorfes“ weggeschnappt … wir waren uns jedoch mit ihnen einig, dass wir da auch noch Platz gehabt hätten.

Egal, man hat uns nun auch erstmals in Fürth gesehen … und das ist erst der Auftakt.

Für Magdeburgs Stadttauben im Einsatz

Betreute Taubenstationen sind die Lösung!

Lothar Tietge, einer der Vorsitzenden des Landesverbandes Sachsen-Anhalt und unser Mitglied im Stadtrat Magdeburg, macht derzeit im „Focus“ von sich Reden. Lothar wird heute im Stadtrat ein neues Konzept für Magdeburgs Stadttauben vorlegen, denn die Vögel sind derzeit obdachlos und sorgen für reichlich Diskussionsstoff. Um beiden Seiten, Tieren wie Menschen, gerecht zu werden, muss schnellstmöglich eine Lösung für die Tauben gefunden werden, die zur Entspannung der Lage führen dürfte. Denn: Frieden mit den Stadttauben ist möglich, wenn betreute Taubenstationen etabliert werden.

Wir sind schon sehr gespannt darauf, wie über das Konzept abgestimmt wird und drücken die Daumen, dass Lothars Vorschlag mehrheitlich angenommen wird.

Unser Taubenflyer kann bestellt werden in der BGSt.

Ihre / Eure Bundesgeschäftsstelle

Tauben-Wettflüge

Landesgeneralsekretärin Dr. Heidi Stümges: “Persönlich schäme ich mich für die Tierärzteschaft, die solche Machenschaften unterstützt.”

In der Ausgabe der Neuß-Grevenbroicher Zeitung/Rheinische Post vom Dienstag, 23. Februar 2016 ist ein unsäglicher Hurra-Artikel von Jascha Huschauer über “Brieftauben”-Wettflüge in Südafrika erschienen: “Das härteste Taubenrennen der Welt”. Kritische Aspekte: Fehlanzeige! Online abrufbar unter.

Dazu ein Kommentar unserer Landesgeneralsekretärin und Veterinärmedizinerin, Dr. Heidi Stümges, Krefeld, Beisitzerin im Bundesvorstand und Mitglied der NRW-Landesarbeitsgruppe Stadttauben:

2016-02-25_tauben

“Immer wo Tierhaltung und Kommerz aufeinandertreffen, ist das Unrecht vorprogrammiert und die menschliche Gier kennt keine Schamgrenze mehr.

Zunächst wird Babytäubchen eine vierzehntausend Kilometer lange Reise angetan, unterbrochen durch zwei je 1-monatige, triste Quarantäneaufenthalte. Während sich acht Monate später diese armen Tiere bei heftigem Gegenwind und 35 Grad Celsius sengender Hitze über eine 541 km lange Strecke quälen, verfolgen ihre “Besitzer” diese Torture überwiegend im gut klimatisiertem Hotel per Leinwand mit einem Champagnergläschen in der Hand.

Von 6000 gestarteten Tieren wird aus gutem Grund über den Verbleib von 5957 Tieren (!) nichts berichtet.

Persönlich schäme ich mich für die Tierärzteschaft, die solche Machenschaften unterstützt.

Dem 22.000 Dollar-schweren Taubenvermehrer mag der weitere Erlös aus der Versteigerung seiner Doppelsieger über die Betrübnis, seine beiden Lieblinge wegen zu hohem Aufwand nicht wiedersehen zu können, hinweghelfen.

Die bei uns ach so bejammerte sog. “Stadttaubenproblematik” entspringt eben diesem “Hobby” – der Taubenwettfliegerei. Die Lösung ist so einfach. Betreute Taubenschläge, in denen die Gelege gegen Eiattrappen ausgetauscht werden, bieten die tierschutzgerechte und mittelfristig sogar die ökonomischste Lösung.

Gemäß dem Verursacherprinzip fordert die Partei Mensch Umwelt Tierschutz, dass Bau und Unterhalt dieser betreuten Schläge zu Lasten der Taubenzuchtvereine bzw. ihrer Mitglieder zu erfolgen hat.

Aus 22.000 Dollar plus einem Versteigerungserlös bislang unbekannter Höhe lassen sich etliche betreute Schläge errichten und unterhalten, da werden neben der Stadt Neuss weitere Städte partizipieren können.

Jeder errichtete, betreute Schlag mag als ein Mahnmal für die gequälten Tauben stehen, die für den Geldsegen sorgten.”

“MUTiger Frieden mit den Stadttauben”

Donnerstag, 18.02.2015: Vortrags- und Diskussionsabend im Nachbarschaftshaus Nürnberg-Gostenhof

Jetzt auch von uns ein kleiner bebilderter Bericht: Um es vorweg zu nehmen, ein sehr interessanter Abend, der eine Wiederholung wert ist, zumal Margrit Vollertsen-Diewerge nicht dabei sein konnte … von hier nocheinmal ganz Liebe Grüße und gute Besserung für ihren Mann, wir alle drücken die Daumen!

Auch nochmal herzlichen Dank an Menschen für Tierrechte Nürnberg e.V. (MfT) für die tolle Unterstützung und die hervorragende Zusammenarbeit. Besonderer Dank an Referentin Elisabeth Mederer (MfT) und an Heidi Hierl-Schulze (MUT BAK Stadttauben) für die tolle Unterstützung bei den Vorbereitungen und dem Vortrag.

Insgesamt waren ca. 40 Interessierte, wohl in der überwiegenden Anzahl TaubenliebhaberInnen, gekommen, selbst aus Amberg und Schweinfurth und so hatten wir auch eine sehr lebhafte und interessante Diskussion im Anschluss an den Vortrag und den Kurzfilm vom MfT Bundesverband (Einführung in das integrative Stadttaubenkonzept).

Mit dem Vortrag wurden alle Vorurteile (Krankheitsüberträger, schädigen Gebäudesubstanz, Brutverhalten in Abhängigkeit vom Nahrungsangebot) schlüssig wiederlegt und das integrative Stadttaubenkonzept (Augsburger Modell) erläutert. Dies wurde im Film noch einmal eindrucksvoll bestätigt, besonders durch die Stellungnahmen von Verantwortlichen aus den Umwelt-/Gesundheits- und Ordnungsämtern der Städte Torgau, Aachen und Augsburg. Des Weiteren wurden bereits in über 60 Städten betreute Taubenstationen nach Augsburger Modell mit großem Erfolg eingerichtet.

In der Diskussion wurde deutlich, dass Unverständnis darüber herrscht, dass sich Nürnberg immer noch dagegen sperrt, zumal in unmittelbarer Nachbarschaft (Erlangen) bereits seit 20 Jahren dieses Konzept sehr erfolgreich praktiziert wird. Hier wurden über diesen Zeitraum bereits mehr als 22.000 Eier gegen Kunststoffattrappen ausgetauscht.

Nürnberg steht da, wo Augsburg (mit heute 15 Stationen) bereits 1995 war … wir haben noch sehr viel Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit vor uns und werden aber nichts unversucht lassen, um 2016 den “Durchbruch” endlich zu schaffen.

Schade, dass kein Verantwortlicher aus der Stadt und auch kein Pressevertreter den Weg zu unserer Veranstaltung gefunden hat. Auch daran werden wir arbeiten. Allen die gekommen sind an dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank für euer Interesse und für die sehr lebhafte und konstruktive Diskussion … wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen!

Die Folgen der tierfeindlichen Politik – hier gegen die Tauben – in Deutschland

Das Folgende ist das Ergebnis der Hetze der Politiker u. Stadtbürokraten in trauter Eintracht mit den gleichgeschalteten Medien gegen die Tauben, die unsere Städte so freundlich beleben. Die Tauben sind keine Gesundheitsschädlinge, keine Häuserzerstörer und kein Ungeziefer, wie die Städte den Bürgern erfolgreich eingehämmert haben, wie man nachfolgend wieder sieht. Dass viele Menschen sich an den freundlichen Vögeln erfreuen, interessiert die regierende Klientel nicht. Vor allem interessiert sie nicht, daß sie die Verursacher der Taubenpräsenz in die Verantwortung zu nehmen hat: Verbot des „Taubensports“ und Steuer von den Züchtern für die Versorgung ihrer Tiere in den Städten. Schließlich sind die Tauben in den Städten per „Taubensport“ ausgesetzte Haustiere, und Aussetzen ist nach TSchG verboten. Stattdessen begehen die Stadtmachthaber die weitere Straftat der Unterlassung der Versorgung und des Aushungerns der „Fundtiere“. Die Veterinärämter kennen auch hier ihre Garantenpflicht nicht. Die grundgesetzwidrige Kriminalisierung der sich recht und schlecht der hungernden Vögel erbarmenden Fütterer kommt hinzu. Staatliche/städtische Kriminalität unter den Augen der Justiz im „demokratischen Rechtsstaat“.

Der Mensch, die „Krone“ der Schöpfung…

Mann schlägt vor Hauptbahnhof Oberhausen auf Tauben ein (Artikel hier lesen)

Tierquäler verklebt Taube mit Pattex und Stickern (Artikel hier lesen)