Happy Birthday Bundestag

Heute vor 75 Jahren wurde der Deutsche Bundestag zum ersten Mal gewählt.

Nachdem bereits im Mai 1949 das Grundgesetz verabschiedet wurde, ging es nun darum, eine Volksvertretung zu wählen, die dieses in politisches Handeln übersetzte, unser Land nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufbaute und die Weichen für eine gute Zukunft stellte.

Damals machten 78,5% der Menschen von ihrem Wahlrecht Gebrauch und wählten die CDU/CSU mit 31 % und die SPD mit 29,2 % zu den beiden stärksten Fraktionen. Wenig später wurde Erich Köhler (CDU) erster Bundespräsident und Konrad Adenauer (ebenfalls CDU) erster Bundeskanzler unserer Bundesrepublik.

(bw)

Regionalgruppe Essen – Bericht 1. Halbjahr 2024

Passend zum NRW-Landesparteitag hier ein Bericht über die zahlreichen Aktivitäten
unserer Regionalgruppe in Essen.

Erstellt durch den Regionalgruppenleiter Manfred Gunkel:

  • 12.01.2024 Teilnahme an der Waldgruppe in E-Stadtwald
  • 26.01.2024 Teilnahme am Neujahrsempfang des Bürgervereins E-Haarzopf/Fulerum
  • 07.02.2024 Mitgliederversammling LiCu (Life & Cultur: Inklusion, Forum Theater u.w.)
  • 17.02.2024 Vorstellung Forumtheater im Theater im Giradetcenter, E-Rüttenscheid
  • 23.02.2024 Treffen des AKJ (Arbeitskreis Kinder und Jugend in Essen)
  • 26.02.2024 Kongressteilnahme unter Beteiligung des AUKV (Ausschuss für
  • 27.02.2024 Umwelt-, Klima- und Verbraucherschutz)
  • 29.02.2024 Teilnahme Bürgerstammtisch Haarzopf/Fulerum
  • 01.03.2024 Amphibien über Wallmeyerstraße tragen E-Schuir (veranstaltung des NABU E-Margarethenhöhe)
  • 21.03.2024 Protestteilnahme gegen Bebauung Kesselstraße in E-Bochold
  • 11.04.2024 Treffen der RG Essen im Sattgrün, E-Mitte
  • 12.04.2024 Einladung der Berufsfeuerwehr zum Thema Schutz des Stadtwaldes am Baldeneysee
    Teilnahme am Frühjahrsempfang der Linken in E-Mitte
  • 25.04.2024 Teilnahme Bürgerstammtisch Haarzopf/Fulerum
  • 27.04.2024 Demonstration für den Schutz von Bäumen, E-Rüttenscheid
    Demonstration für die Schaffung in mehr Radwegen, E-Rüttenscheid
  • 29.04.2024 Tagung zum Thema Kindeswohlgefährdung im Chorforum E-Süd
  • 01.05.2024 Teilnahme an der 1. Mai-Kundgebung in Mönchengladbach-Rheydt
  • 04.05.2024 Vorbereitung und Treffen TSP NRW im Ronja, Mülheim an der Ruhr
  • 12.05.2024 Demonstrationsteilnahme an “Sterki bleibt” in Oberhausen-Sterkrade
  • 23.05.2024 Treffen der RG Essen im Panoptikum
  • 28.05.2024 Mitwirkung im Hans-Böckler-Berufskolleg in Oberhausen im Rahmen der EU-Wahl
  • 06.06.2024 Treffen der Waldgruppe in E-Stadtwald
  • 29.06.2024 Teilnahme an der Demonstration gegen die Tagung der AfD in der Grugahalle

Essen, 5. August 2024, gez. Manfred Gunkel

Der Verkauf von Robben-Produkten muss in der EU verboten bleiben!

Die EU erwägt, Pelze und Leder von erschlagenen Robben wieder zuzulassen. Die Delegation der Tierschutzpartei im Europäischen Parlament schlägt gemeinsam mit ihrer niederländischen Schwesterpartei Partij voor de Dieren Alarm wegen der möglichen Aufhebung des europäischen Verbots des Verkaufs von Robbenfellen und -leder. Continue reading “Der Verkauf von Robben-Produkten muss in der EU verboten bleiben!”

Freiheit für Paul Watson!

#freepaulwatson

Am 21. Juli 2024 wurde Paul Watson, Gründer der Sea Shepherd Conservation Society (SSCS) und Co-Gründer von Greenpeace von dänischen Behörden auf Grönland festgenommen. Der Grund für die Festnahme ist ein internationaler Haftbefehl aus Japan aus dem Jahre 2010. Hier wird Watson Sachbeschädigung im Rahmen einer Störaktion gegen den japanischen Walfang vorgeworfen. Laut der Paul Watson Foundation (CPWF) ist die Verhaftung „politisch motiviert“. Der Aktivist geriet in das Visier der japanischen Regierung wegen seines Kampfes gegen den Walfang. Bei einer Auslieferung droht ihm eine lange Haftstrafe.

Der Landesverband der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) in NRW und die Delegation der Tierschutzpartei im Europäischen Parlament appellieren in aller Form an die dänische Regierung Paul Watson freizulassen!

Biodiversität und damit zusammenhängend ein gesunder Ozean bilden die Grundlage unser aller Existenz. Wir sollten Individuen, die sich für Tier- und Umweltschutz starkmachen, unterstützen und nicht inhaftieren! Anbei findet ihr den Link zur Petition:

https://www.paulwatsonfoundation.org/freepaulwatson/

Danke im Voraus für eure Mithilfe!

(nk)

Danke Dortmund! Stimmenzuwachs bei der Europawahl

Mit 6.007 Stimmen konnte das Team des Dortmunder Kreisverbandes der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) über einen deutlichen Stimmenzuwachs von 0,7 % im Vergleich zur Europawahl im Jahr 2019 freuen. In diesem Jahr gaben noch 3.975 Dortmunder:innen (1,7 %) ihre Stimme für Menschen- und Tierrechte sowie den Umwelt- und Klimaschutz. Erfreulicherweise steigerte sich auch die Wahlbeteiligung in Dortmund auf 61,5 %(58,5 %, 2019).

Europäische Tierschutzparteien – Abschlussveranstaltung in Paris

Auf Einladung unserer französischen Schwesterpartei  „Parti Animaliste“ nahm unsere Europa-Kandidatin Barbara Schwarz am vergangenen Samstag an der Abschlussveranstaltung der Europa-Kampagne 2024 in Montreuil im Großraum Paris teil.

Leider bei Nieselregen und unerwartet kühlen Temperaturen begann die Veranstaltung mit einem Barbecue auf dem Vorplatz des imposanten Bürgermeisteramtes (Mairie) in Montreuil und mit einer Demo, die auf den Agrarflächenbedarf je nach Ernährungsform hinwies. „Fleischproduktion vernichtet öffentliche Gelder” ist die Aufschrift des Banners, neben dem als Pappfigur der französische Landwirtschaftsminister Geld ins Feuer warf. Hélène Thouy, Spitzenkandidatin zur Europawahl und Gründungsmitglied der Partei, hielt ihre erste flammende Rede an diesem Tage vor Pressevertretern, während ihre Mitstreiter:innen vegane Würstchen grillten (Geschmack hervorragend!), die an Passant:innen – die meist in Frankreich noch etwas weniger mit Veganismus anfangen können, als der Durchschnittsdeutsche – verteilt wurden.

Weiter ging es im Bürgermeisteramt – einem imposanten Bau, augenscheinlich aus den 1920er-Jahren – mit einer Pressekonferenz, bei der Hélène sämtliche Tierschutz-relevanten Themen und den damit zusammenhängenden Umwelt- und Klimaschutz in kürzester Zeit zur Sprache brachte. Mit dabei die Vertreter:innen anderer Tierschutzparteien: Eva aus Spanien, Mandy und Sally aus den Niederlanden, Constance aus Belgien und Barbara aus Deutschland.

Danach ging es zurück in den mittlerweile bis auf den letzten Platz besetzten Festsaal: Mehr als 300 Teilnehmenden lauschten gebannt sämtlichen Beiträgen, unglaublich mitreißend vorgetragen, u. a. zur Geschichte der Parti Animaliste, die 2016 gegründet wurde, der Gesprächsrunde einiger ihrer EU-Kandidierenden, zu notwendigen Maßnahmen im Tierschutz. Es folgte ein englisch-französischer Austausch mit den Teilnehmerinnen aus dem Ausland (sicherheitshalber war sogar eine Dolmetscherin engagiert) und eine weitere leidenschaftliche Rede der französischen Topkandidatin, Hélène. Stehende Ovationen beendeten um 18:00 Uhr die perfekt organisierte Veranstaltung, die von Douchka Markovic souverän geleitet wurde.

Mit einem veganen Abendessen in bester Gesellschaft, nur gut 200 Meter vom Veranstaltungsort entfernt (wie auch das Hotel, das für die ausländischen Gäste freundlicherweise gebucht worden war), klang der Tag aus:

Herzblut, Leidenschaft und Empathie, das ist es, was die Tiere in Europa benötigen, und worüber die Kandidierenden, der Vorstand, die Mitglieder und Aktivisten der französischen Tierschutzpartei in höchstem Maße verfügen! Es sei der Parti Animaliste gewünscht, die für Frankreich geltende 5-Prozent-Hürde bravourös am kommenden Sonntag zu überwinden. Sie haben es verdient!

Merci, chers collègues de France,

de m’avoir permis de passer cette journée inspirante avec vous !

75 Jahre Grundgesetz und Meinungsfreiheit und “Party” auf Sylt

Gestern war ein historischer Tag, 75 Jahre Grundgesetz, 75 Jahre Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, Religionsfreiheit, Schutz der Menschenwürde, Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit und noch viel mehr.

Als vor 75 Jahren das Grundgesetz verabschiedet wurde, war der Zweite Weltkrieg gerade mal vier Jahre vorbei und die Bundesrepublik war nach den grausamen Taten der Nazis in vier Besatzungszonen unterteilt. Auf der Grundlage der Grundsätze eines föderalen und demokratischen Rechtsstaats arbeitete der Parlamentarische Rat die Verfassung aus. Das Grundgesetz wurde dann am 23. Mai 1949 durch den Präsidenten und die Vizepräsidenten ausgefertigt und verkündet.

Und obwohl mit der Ratifizierung auch die Hoffnung bestand, die grausame Zeit hinter sich zu lassen und eine demokratische Bundesrepublik zu schaffen, ohne, dass Menschen diskriminiert werden, haben wir gestern mit Entsetzen das Video einer Party auf Sylt gesehen: „Ausländer raus. Deutschland den Deutschen.“   Naziparolen, Nazigesten, alles laut und feiernd, mit Sekt und Spaß gerufen. Wir sind entsetzt und verlangen, dass der Veranstalter mehr macht, als nur Hausverbote zu erteilen.

Wir müssen begreifen, dass Rassismus ein strukturelles Problem ist und nicht nur einen Einzelfall darstellt. Wir stehen für ein offenes, demokratisches und menschenwürdiges Deutschland und Europa und verlangen, dass diese Strukturen durchbrochen werden. Nie wieder ist jetzt!

Text: Miruna Xenocrat

Alkohol: Die akzeptierte Sucht ?!

In den letzten Wochen und Monaten war die Cannabis-Legalisierung ein Dauerthema in den deutschen Medien. Zum Konsum von Alkohol herrscht in unserer Gesellschaft eine weitgehend unkritische Einstellung vor. Keine Tankstelle, Kiosk oder Supermarkt ohne kleine Flaschen mit Wodka, Korn oder anderen harten Spirituosen. „Sauftouren“ mit dem Bollerwagen am vergangenen Vatertag. Aber auch das Gläschen Sekt zum Geburtstag, das Bier zum Feierabend, der Wein am Abend – Ohne Alkohol gehts nicht, oder? Viele Menschen geraten so in eine Alkoholsucht oder leben in dieser bereits seit vielen Jahren versteckt.

Das Bundesministerium für Gesundheit gibt klare Fakten: 7,9 Millionen Menschen der 18- bis 64-jährigen Bevölkerung in Deutschland konsumieren Alkohol in gesundheitlich riskanter Form. Ein problematischer Alkoholkonsum liegt bei etwa 9 Millionen Personen dieser Altersgruppe vor (ESA 2021). In Deutschland starben im Jahr 2016 19.000 Frauen und 43.000 Männer an einer ausschließlich auf Alkohol zurückzuführenden Todesursache.

Gegenüber den Vorjahren ist eine leicht rückläufige Tendenz im Alkoholkonsum zu registrieren. Dennoch liegt Deutschland im internationalen Vergleich unverändert im oberen Drittel. Die durch Alkoholkonsum verursachten volkswirtschaftlichen Kosten betragen rund 57 Milliarden Euro pro Jahr (Jahrbuch Sucht 2023).

 

Wir fordern an dieser Stelle mehr politische Maßnahmen zur Reduzierung des Alkoholkonsums europaweit. Diese sollten ein grundsätzliches Werbeverbot sowie ein Nullpromille Grenzen im Straßenverkehr beinhalten. Noch wichtiger ist jedoch eine umfassendere und kontinuierliche Aufklärung über Wirkungen und Gefahren des Alkohols gerade bei Kindern und Jugendlichen und die Schaffung von mehr Therapieplätzen, um Menschen mit Suchterkrankungen zeitnah therapeutisch und medizinisch unterstützen zu können. (Sebastian Everding, Spitzenkandidat zur Europawahl)

 

Was kann ich tun, falls ich zu viel Alkohol konsumiere?

Der erste Schritt ist der schwerste, aber auch der wichtigste. Wer den Mut findet, ein mögliches Alkoholproblem offen anzusprechen, hat seinen ersten Sieg gegen den Alkohol bereits errungen.

Zahlreiche Seiten, wie etwa Alkohol? Kenn dein Limit [Externer Link] geben wichtige Tipps und Kontaktadressen zu Selbsthilfegruppen. Bei den Al-Anon Familiengruppen [Externer Link] finden Angehörige Hilfe.

 

Aktionswoche Alkohol

Zwischen dem 8. und 16. Juni findet die Aktionswoche Alkohol 2024 unter dem Motto “Alkohol? Weniger ist besser!” statt. Weitere Informationen gibt es hier [Externer Link].

(se)

Greenworld Tour Köln am 2.Juni

Wer möchte uns auf der Greenworld Tour in Köln unterstützen?
Wir sind mit einem Stand auf der Green World Tour am Sonntag, 2. Juni von 10 bis 19 Uhr vertreten, die vor Ort im Rahmen des Erlebnis-Festivals „Straßenland“ stattfindet.
Unsere Teilnahme dort wird auch den bundesweiten Abschluss unserer Europawahlkampagne darstellen – Deswegen wollen wir dort nochmal für eine erhöhte Sichtbarkeit unserer Partei und vor allem unserer Themen sorgen.
Unser Stand-Team braucht dringend noch ein bisschen Unterstützung – Meldet euch gerne unter nrw@tierschutzpartei.de, falls ihr dort helfen könnt.
Location: Nord-Süd-Fahrt, 50676 Köln, Kreuzung Blaubach/Tel-Aviv-Straße