17.07.2014: Kurzmeldung aus Strasbourg

EU-Reporter Peter von Kohl berichtet über die “Aktion Faux Gras”

In der vergangenen Woche nahm Stefan Bernhard Eck gemeinsam mit Reineke Hameleers (Director of Eurogroup for Animal Welfare), Anja Hazekamp (GUE/NL) und Janusz Wojciechowski (ECR/P) an einem weiteren Interview mit dem EU-Reporter Peter von Kohl teil.

Am “runden Tisch” unterhielt man sich über die tierquälerische Herstellung von Foie Gras (Gänse/Entenstopfleber) und die Verteilung der veganen “Faux Gras” durch die Eurogroup for Animals an die Abgeordneten des EU-Parlamentes.

Am Ende des Gespräches kam man zu dem Schluss, dass es in einer ethischen Wertegemeinschaft keiner tierquälerischen Produkte wie Foie Gras bedarf, die vegane “Faux Gras” eine empfehlenswerte Alternative darstelle und man sich gemeinsam für mehr Tierschutz einsetzen will.

Die Filmaufnahme / das Interview ist hier ansehbar: (hier ansehen)

16.07.2014: Kurzmeldung aus Strasbourg

Wir helfen mit bei der Verteilung der veganen “Faux Gras”

Am Morgen des 16. Juli wurden im EU-Parlament sechs Paletten mit einem Begrüßungsgeschenk der Intergroup for Animals für die EU-Abgeordneten angeliefert. Vorausgegangen war die Rückgabe etlicher echter Foie Gras Terrinen (Gänse/Enten-Stopfleber) durch Mitglieder der Fraktion GUE/NGL an einen Vertreter des Bürgermeisters von Strasbourg.

Ein großer Teil der angelieferten veganen “Faux Gras” wurde in die Büros der Abgeordneten Eck und Hazekamp zwischengelagert und von dort an die anderen 749 Abgeordneten verteilt.

Für uns war es selbstverständlich, bei der Verteilung mitzuarbeiten und diese Gelegenheit zu nutzen, um über die tierquälerischen Produktionsmethoden von Gänse/Entenstopfleber aufzuklären.

Abschließend können wir sagen, dass die roten Präsentboxen regen Zuspruch fanden und die Aktion der “Intergroup for Animals” positiv aufgenommen wurde.

 

20.07.2014: Bericht aus Strasbourg

Die vergangene Woche in Strasbourg war vollgepackt mit Plenarsitzungen (Wahl des Präsidenten der EU-Kommission, Verabschiedungen von Resolutionen, unsere unübersehbare Fraktionsaktion gegen TTIP u.s.w.), den Treffen mit der Intergroup for Animals und der Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals und Interviews vor laufender Kamera.

Zwischendurch wurden Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen der Fraktion hinsichtlich der von der Kommission beabsichtigten Wiedereinführung der Verfütterung von Tiermehl an Hühner und Schweine geführt. Zusätzlich waren wir an der Verteilung der veganen „Faux Gras“ beteiligt und haben bei der Kampagnen-Planung bezüglich der „Rumänien-Hunde“ die ersten Hürden genommen.

Über die meisten Ereignisse wurde bereits detaillierter berichtet.

Da mittlerweile auch definitiv feststeht, in welchen Ausschüssen und Delegationen Stefan Bernhard Eck mitarbeiten wird, erfolgt hiermit eine kurze Zusammenfassung.

Ausschüsse:

1. Vollmitglied im Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (ENVI)

2. Stellv. Mitglied im Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung (AGRI)

3. Stellv. Mitglied im Ausschuss für die Rechte der Frau und die Gleichstellung der Geschlechter (FEMM)

Begründung für die Wahl dieser Ausschüsse:

Stefan B. Eck hatte sich gezielt für diese Ausschüsse beworben, da der ENVI-Ausschuss neben Umweltschutz, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit auch für Tierversuche zuständig ist.

Im Bereich öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit kann das Problem des Antibiotika-Einsatzes in der Massentierhaltung zur Sprache gebracht werden, eventuell auch die Kennzeichnungspflicht der „Produktionsmethoden“ (Intensivtierhaltung, konventionelle Tierhaltung, artgerechte Tierhaltung) und die Einführung eines Vegan-Siegels. Dass hinsichtlich Tierversuche dringender Handlungsbedarf besteht, versteht sich von selbst.

„Wer sich für die Anerkennung von Tierrechten einsetzt, muss sich auch für die Rechte >aller< Menschen und für die Gleichstellung der Geschlechter engagieren, deshalb ist der FEMM-Ausschuss auf meiner Liste“, so Stefan Bernhard Eck bei seiner Begründung in der Fraktion.

Delegationen:

1. Vollmitglied in der Delegation für die Beziehungen zur Volksrepublik China (D-CN)

2. Vollmitglied in der Delegation für die Beziehungen zu den Ländern Südostasiens und der Vereinigung südostasiatischer Staaten / ASEAN (DASE)

3. Vollmitglied in der Delegation für die Beziehungen zur Koreanischen Halbinsel (DKOR)

4. Vollmitglied in der Delegation für die Beziehungen zu den Ländern Südasiens (DSAS)

Begründung für die Wahl dieser Delegationen:

Stefan Bernhard Eck hat aufgrund seiner langjährigen Aufenthalte in Asien recht gute Kenntnisse über die dortigen Verhältnisse hinsichtlich Tierhaltung und Tierschutz sowie Umweltschutz. Er ist mit der asiatischen Mentalität vertraut, was bei Verhandlung von Vorteil sein dürfte und Sprachkenntnisse (Thai/Laotisch) sind ebenfalls vorhanden. Ausschlaggebend war jedoch, dass es für Umwelt- und Tierschutzanliegen im asiatischen Raum dringenden Handlungsbedarf gibt.

Normalerweise ist ein Abgeordneter nur in einer Delegation Vollmitglied, maximal und in einer zweiten Delegation noch stellvertr. Mitglied.

„Gleich in vier Delegationen Vollmitglied zu sein, dürfte zwar ein Kraftakt werden, aber in dieser Region muss hinsichtlich Tierschutz und Umweltschutz etwas geschehen“, erklärte der Abgeordnete bei der Bewerbung um die Delegationen.

Zum Abschluss soll noch erwähnt werden, dass „unser Mann in Brüssel“ vor kurzem der Intergroup for Animals beigetreten ist und für das Amt des Vize-Präsidenten vorgeschlagen wurde.

Die Wahlen des Präsidenten und der Vize-Präsidenten der Intergroup for Animals finden am 17. September in Brüssel statt.

Ziehen Sie mit vor Gericht!

Keine 3 Prozent – Sperrklausel für EU-Wahlen!

Der Verein „Mehr Demokratie e.V.“ wird eine Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungs-gericht gegen die Änderung des Europawahl-gesetzes (3 Prozent-Hürde für die Wahl zum Europäischen Parlament) einlegen, wodurch die Chancengleichheit politischer Parteien wieder vom Deutschen Bundestag aufgehoben wurde. Auch der Grundsatz der Stimmengleichheit wurde dadurch verletzt, da Wählerstimmen für kleine Parteien einfach übergangen werden.

Unterstützen Sie die Verfassungsbeschwerde, denn es geht auch um Ihr Wahlrecht!

Die Teilnahme an der Verfassungsbeschwerde ist garantiert kostenlos; es entstehen für Sie keine weiteren Verpflichtungen.

Wenn Sie die Beschwerde unterstützen wollen unterschreiben Sie die (Vollmacht hier) und senden Sie diese bis zum 31. Juli 2013 per Post an „Mehr Demokratie e.V.“, Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin.

17.07.2014: Kurzmeldung aus Strasbourg

Widerstand gegen Hundemassaker in Rumänien nimmt stetig zu!

Der Widerstand gegen die Hundemassaker in Rumänien und die aktuellen Übergriffe auf unzählige Tierrechtler/innen, die sich gegen die skandalösen Hundetötungen auflehnen, nimmt im Europaparlament stetig zu.

Wahrscheinlich ist damit zu rechnen, dass sich nach der Sommerpause des Parlamentes auch die Intergroup for Animals dieses Themas verstärkt annehmen wird.

Bei einem heute aufgezeichnetem Interview, das sich ausschließlich des Themas Streunertötungen in Rumänien widmete, wurde von den teilnehmenden Abgeordneten (Stefan B. Eck, Janusz Wojciechowski, Jörg Leichtfried, Anja Hazekamp) nach der Aufzeichnung deutlich zum Ausdruck gebracht, dass man mit geeigneten Maßnahmen gegen die tierquälerische Vorgehensweise der rumänischen Regierung bzw. Behörden vorgehen müsse.

Stefan B. Eck, EU-Abgeordneter und Mitglied der Fraktion GUE/NGL, wird dieses Thema nach der Sommerpause ausführlich fraktionsintern zur Sprache bringen.

Das Hundemassaker in Rumänien wird mit Sicherheit auch im Brennpunkt der kommenden Monate bei der Intergroup for Animals stehen.

Hier geht es zum Youtube-Video des Interviews: (hier ansehen)

ASPA verletzt Tier- und Menschenrechte

Das Bundesvorstandsmitglied der Partei Mensch Umwelt Tierschutz Viktor Gebhart, Manager bei Animals United, wurde bei seinem gestrigen nächtlichen Einsatz für die Straßenhunde in Rumänien von der ASPA (Bukarester Behörde für die Aufsicht und den Schutz der Tiere, die dem örtlichen Bürgermeister direkt unterstellt ist) so brutal attackiert, dass eine medizinische Versorgung im Rettungswagen erforderlich wurde.

Gemeinsam mit dem rumänischen Tierschützer Claudiu Dimitriu verfolgte Viktor Fahrzeuge der Hundefänger zu Demonstrationszwecken der unvorstellbar eskalierten Situation für Mensch und Tier in Rumänien.

Ihr Auto wurde von 6 Männern angegriffen; die Frontscheibe wurde durch Schläge mit Fäusten und Füßen demoliert. Daraufhin wurden Faustschläge durch die geöffneten Seitenfenster verteilt.

Trotz mehrerer Anrufe kam keine Polizei zu Hilfe!

VIKTOR, WIR DANKEN DIR FÜR DEINEN EINSATZ!

 

Die ARD-Sendung am 14. Juli über die Missstände in der Schweinezucht – eine einzige Anklage an die Gesellschaft

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz verurteilt aufs Schärfste die Ungeheuerlichkeiten, die sich in abgeschirmten Tierställen vollziehen und die unsere angebliche Kulturnation wie selbstverständlich toleriert. Es ist ein Armutszeugnis ohnegleichen für unser Land, dass nur durch (illegale) Undercover-Recherchen die Wahrheit über den Horror in den „Nutztier“–Zuchten ans Licht kommt.

Dafür verantwortlich ist die unheilige Allianz von Fleischproduzenten, für die nur der Profit zählt, von Amtstierärzten, die zum Teil selbst die schwärzesten Schafe in Schutz nehmen, dem Handel, der seine gnadenlosen Preiskriege auf dem Rücken der Tiere austrägt sowie den landwirtschaftlichen Verbänden mit ihren Handlangern und – am Ende der Kette – den Konsumenten, denen das Fleisch nicht billig genug sein kann.

Ganz oben auf der Anklagebank aber sitzen die an der Macht befindlichen Politiker, die, wohl wissend, dass den sog. Nutztieren tagtäglich unendliches Leid zugefügt wird, gemeinsame Sache mit den Fleisch-Lobbyisten machen.

Der einfachste Ausweg aus diesem ganzen miserablen und entarteten System ist der Boykott der Fleisch-Angebote in den Supermärkten! Der „Verbraucher“ sollte seine Macht nutzen und durch sein Konsumverhalten den entscheidenden Beitrag dazu leisten, dass den Tieren ein qualvolles Leben erspart wird.

 

Zur ARD-Sendung: (Hier ansehen)

 

EU will Fütterungsverbot für Tiermehl aufheben

Laut diversen Presseberichten vom 12. Juli 2014 plant die EU-Kommission, das Fütterungsverbot von Tiermehl an Schweine und Geflügel Schritt für Schritt aufzuheben. Schon im vergangenen Jahr wurde das Verbot gelockert und Tiermehl von Schweinen und Hühnern in Aquafarmen eingesetzt! Den wenigsten Konsumenten ist dies bewusst.

Angeblich sei das Risiko der Übertragung von BSE (Rinderwahnsinn) aufgrund wissenschaftlicher Analysen bei Schweinen und Hühnern als gering einzuschätzen, so das interne Papier der EU-Kommission. In dem aktuellen Strategiepapier gab die EU-Behörde bekannt, dass die Lockerung des Verbotes hinsichtlich der immensen Menge von Lebensmittel-Abfall notwendig sei und man diesen bis 2025 um 30 % senken will.

„Das Vorhaben der EU-Kommission“, so Stefan Bernhard Eck, Abgeordneter im EU-Parlament „ist aufs Schärfste zu kritisieren, denn damit wird wieder einmal der Verbraucherschutz, aber vor allem der Tierschutz, ad absurdum geführt. Anstatt die Bestandsdichten zu verringern, um dadurch die immensen Mengen an „Fleischmüll“ zu reduzieren, beugt sich die EU-Kommission den wirtschaftlichen Interessen der Fleischerzeugenden Betriebe, die durch die Wiedereinführung der Tiermehlverfütterung ihre Gewinne zu steigern versuchen. Da seit dem Tiermehlverbot 2001 die Preise auf dem Weltmarkt für Getreide und Soja, die seit damals verwendeten Futterpflanzen, enorm gestiegen sind, wird meiner Meinung nach nun mit dem Vorwand der Verminderung von Fleischabfällen die Wiedereinführung von Tiermehl propagiert. Ich werde mich innerhalb der Fraktion der Europäischen Linken, der ich angehöre, dafür einsetzen, dass sich diese explizit gegen die Wiedereinführung von Tiermehl ausspricht.“

 

07.07.2014: Kurzmeldung aus Brüssel

Gedankenaustausch mit Luke „Ming“ Flanagan: gemeinsame Ziele

Luke „Ming“ Flanagan ist ein unabhängiger / parteiloser irischer Abgeordneter und Mitglied der Fraktion GUE/NGL.

Er wurde durch seine Langzeitkampagne zur Legalisierung von Cannabis bekannt.

Bei einem Gedankenaustausch nach der Fraktionssitzung am 07.07.2014 wurde deutlich, dass zwischen ihm und Stefan Bernhard Eck verschiedene gemeinsame Zielsetzungen existieren: Beide sprechen sich für die Legalisierung von Cannabis und für möglichst rasche Verbesserungen im Bereich der „Nutz“tierhaltung aus.

Kein Wunder, denn wie sich in dem Gespräch herausstellte, ist Luke seit 22 Jahren Vegetarier.

Ein verlässlicher Mitstreiter in der Fraktion für unsere Anliegen im Bereich Tierschutz/Tierrechte!

13.07.2014: Bericht aus Brüssel Teil I

In der 2. Sitzungswoche / Juli 2014 standen für Stefan Bernhard Eck etliche Sitzungen an: die konstituierende Sitzung des Umweltausschusses (ENVI), des Landwirtschaftsausschusses (AGRI) sowie des Ausschusses für die Rechte der Frau und die Gleichstellung der Geschlechter (FEMM) und selbstverständlich auch die Fraktionssitzungen.

Bei der Sitzung des Umweltausschusses wurden der Ausschussvorsitzende und seine Stellvertreter/innen gewählt. Stefan B. Eck wurde in das Wahlkomitee berufen, da durch einen Antrag an die Geschäftsordnung der Wahlgang der Vizepräsidenten geheim durchgeführt werden sollte.

Leider konnte MEP Eck aufgrund der Verzögerung durch die geheime Wahl im ENVI-Ausschuss an diesem Tag nicht im AGRI-Ausschuss als Substitute Member teilnehmen.

Im FEMM-Ausschuss, in dem Stefan Eck ebenfalls Substitute Member ist, wurde die Wahl der Kandidatin der AfD, Beatrix von Storch, zur Vizepräsidentin durch eine geheime Abstimmung verhindert.