Frohe Weihnachten

Wir wünschen allen unseren Mitgliedern, Wählern, Sympathisanten und auch all denen, die unsere Positionen nicht teilen, eine Frohe Weihnacht!

Es sind sehr besondere Tage! Ursprünglich als Geburt des Gottessohns gefeiert, wurde Weihnachten mehr und mehr ein Fest des Kommerzes. Nun wird es dieses Jahr ein gutes Stück auf das reduziert, was wesentlich ist: Auf die Besinnung auf uns selbst! Was ist gut für uns und was ist schlecht!

Macht Materialismus glücklich oder ist das Glück und die Berücksichtigung der Interessen aller wichtiger?

Während der ersten Corona-Welle hieß es, dass es erschreckend für uns alle sein müsse, dass unsere Wirtschaft (und damit unser Wohlstand) zusammenbricht, sobald wir nur das kaufen, was wirklich benötigt wird!

Das zeigt, wieviel Potenzial wir als Gesellschaft verschenken, wieviel an Hoffnung, wieviel Wohlergehen für alle Geschöpfe!

Wir wünschen Allen frohe und besinnliche Weihnachten !

Sascha Stinder, im Auftrag des Landesvorstandes Nordrhein-Westfalen

Landesparteitag 2020

Am gestrigen Sonntag, dem 13. Dezember 2020, fand der diesjährige Landesparteitag des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen in Dortmund statt.

Neben Satzungsänderungen und dem Beschluss über die Teilnahme an der Bundestagswahl fanden auch Nachwahlen im Landesvorstand statt. Der Landesvorstand wurde deutlich gestärkt und besteht jetzt statt aus fünf mit zwölf Vorstandsmitgliedern.

Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

Angelika Remiszewski, Landesvorsitzende (zuvor Landesschriftführerin)
Sascha Stinder, Generalsekretär (zuvor Beisitzer)
Michael Badura, Geschäftsführer (neu im Landesvorstand)
Michael Siethoff, Schatzmeister (neu im Landesvorstand)
Klaus Seidler, Schriftführer (neu im Landesvorstand)
Sebastian Stopper, Stellv. Schriftführer (neu im Landesvorstand)
Andreas Alteweyer, Beisitzer
Simone Trauten-Malek, Beisitzerin
Joel Bent, Beisitzer
Stephanie Linde, Beisitzerin (neu im Landesvorstand)
Gabriele Etgeton, Beisitzerin (neu im Landesvorstand)
Jörg Etgeton, Beisitzer (neu im Landesvorstand)

Als Kassenprüfer wurden Christian Muth (Wuppertal) und Sebastian Everding (Dortmund) gewählt.

Der Landesvorstand bedankt sich bei allen Teilnehmern für die vorbildliche Einhaltung der Corona-Schutzverordnung. Es war in der Pandemie kein einfacher und dennoch erfolgreicher Landesparteitag.

Auch allen Helfern und Unterstützern möchten wir an dieser Stelle danken. Nur gemeinsam konnten wir diesen Parteitag mit Hygienekonzept und behördlichen Auflagen überhaupt durchführen.

Auf ein Foto des neuen Vorstandes wurde wegen Maskenpflicht und Abstandsregeln verzichtet.

Wuppertal, 14. Dezember 2020
Sascha Stinder, Landesgeneralsekretär

Tierschutzpartei kritisiert Wald-Michelbacher Bürgermeister Weber (SPD)

Mit großem Interesse hat die Partei Mensch Umwelt Tierschutz Bergstraße die Online-Podiumsdiskussion zum Thema „Brauchen wir den Wolf im Kreis Bergstraße?“ am Dienstag verfolgt. Die Aussagen von Bürgermeister Sascha Weber (SPD) aus Wald-Michelbach stoßen dabei auf großes Unverständnis bei der Regionalgruppe der Tierschutzpartei.

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Mindestlohn-Erhöhung 2021 zu gering!

Es sollten, würdig gerechnet, 12,50 Euro sein. Der Mindestlohn wird ab 1.1. von 9,35 auf 9,50 Euro angehoben. Je nach Region mag das zum Leben reichen, doch allgemein sind die Grundkosten an Miete und Lebensunterhalt höher als dass es mit einer Vollzeitstelle ohne zusätzliches Einkommen gedeckt werden könnte.

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Schulöffnung in Corona-Pandemie

“Bildung ist ein hohes Gut. Gesundheit aber auch.”

Die Tierschutzpartei plädiert für den digitalen Unterricht von Zuhause aus, da wo es möglich ist und ansonsten für kleinere Lerngruppen wie von Lehrer- und Elternverbänden gefordert. Des Weiteren für eine Ausstattung mit Luftfilteranlagen für alle Klassen sowie eine ausreichende Menge an FF2-Schutzmasken.

Zum Schutz von Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern Schluss mit dem Unsinn von ausgekühlten Klassen durch Dauerlüften, sondern kleine Lerngruppen, Ausstattung mit Luftfilteranlagen für alle Klassen sowie eine ausreichende Menge an FF2-Schutzmasken.

Nun ist er da, der nächste „Lockdown“, schon lange vorher prophezeit und befürchtet. Wenn auch als „light“-Version bezeichnet, so trifft er viele Branchen hart. Handel und Handwerk, Gastronomie, Betreiber von Kinos und Sportanlagen, ohnehin noch geschwächt vom vergangenen Lockdown, fürchten um ihre Existenzen. Sie fühlen sich zu Unrecht eingeschränkt, da sie sich nicht als Vorantreiber der Pandemie sehen. Tatsächlich haben die meisten ein gutes Hygienekonzept, das Infektionsrisiko dort hält sich in Grenzen. Ein hohes Infektionsrisiko wurde allerdings im Privatbereich bestätigt (RKI, 27.10. 2020). „Der eigene Haushalt ist der häufigste Infektionsort“. Kitas und Schulen bleiben trotz weiterhin steigender Infektionszahlen geöffnet.
Ein angepasstes Hygienekonzept oder verschärfte Sicherheitsmaßnahmen an Schulen gibt es aber nicht.
Neue Sicherheitsbestimmungen sollen dem entgegenwirken. Eines davon ist das Lüften der Klassenräume alle 20 Minuten für 3-5 Minuten. Viele Grundschulen verfügen nicht einmal über Fenster, die sich ganz öffnen lassen – aus Sicherheitsgründen. Diese Verordnung dürfte sich zu einer Zitterpartie, im wahrsten Sinn des Wortes, entwickeln. Für die Kinder und die Lehrpersonen.
Für den Präsidenten des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz Peter Meidinger, ist die Anweisung der Kultusministerkonferenz, „dass Quer- und Stoßlüften bei Minusgraden ausreichend sei“, unverantwortlich.
So hat eine Mutter aus der Ruhrgebietsstadt Dortmund, als ihre beiden Kinder am ersten Schultag nach den Ferien völlig durchgefroren nach dem Unterricht nach Hause kamen, eine Petition gestartet, die fordert, die Klassenräume mit Luftfiltern auszustatten. Dennoch dürfte der Erfolg der Petition an der Umsetzung scheitern. Es gibt nicht genügend Filter, die nötig wären, zudem dürften Finanzierung, Planung und Installation einfach zu viel Zeit in Anspruch nehmen.
„Zwiebelschalenprinzip“ heißt die Lösung von Bildungsministerin Gebauer. Ein zusätzlicher Pullover, oder ein Schal werden mitgebracht und bei Bedarf eben angezogen.
„Da haben wir begonnen, den Bestand an Vliesdecken der örtlichen Einrichtungshäuser aufzukaufen, um daraus einen schützenden Umhang für die Schüler zu fertigen. Wir haben einfach ein Loch für den Kopf der Kinder hineingeschnitten“, berichtet eine Lehrerin einer Grundschule aus dem Ruhrgebiet.
So wirft der Lehrerverband der Kultusministerkonferenz vor, „die Gesundheit von Lehrkräften und Schülern aufs Spiel zu setzen“.
Bisher galten Kinder nicht als Pandemietreiber. Ein Bericht vom 30. Oktober wirft ein anderes Licht auf diese Einschätzung:
„Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Helmholtz Zentrum München haben einen neuen Ansatz zur Messung von Antikörpern gegen Sars-CoV-2 entwickelt und damit die Fr1da-Studie in Bayern noch einmal analysiert. Im ersten Halbjahr 2020 wurde in Bayern die Infektionsrate bei Kindern zwischen 1 und 18 Jahren mittels 12.000 Blutproben ermittelt. Die neue Methode ergab im Vergleich zu den vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Ernährung (LGL) gemeldeten Fällen nun eine um das sechsfache höhere Ansteckungsrate bei Kindern.
Knapp die Hälfte (47 Prozent) der Kinder mit Antikörpern zeigten keine Symptome. Rund ein Drittel (35 Prozent) der Kinder, die mit einem auf das Virus positiv getestetem Familienmitglied zusammenlebten, wiesen Antikörper auf. Dies deutet laut den Wissenschaftlern auf eine höhere Übertragungsrate hin als in bisherigen Studien beschrieben – und damit auch auf eine höhere Dunkelziffer bei Kindern.“
Quelle: https://www.n-tv.de/…/Antikoerperstudie-deckt…

Die Lehrerverbände befürworten den Präsenzunterricht auch in Corona-Zeiten – „aber nicht um jeden Preis“.
Da stellt sich zudem die Frage, warum die Zeit nicht dafür genutzt wurde, sich hinreichend darauf einzustellen, klare Handlungsanweisungen zu erarbeiten, Konzepte zu entwickeln wie beispielsweise kleinere Lerngruppen zu ermöglichen.
Bildung ist ein hohes Gut. Gesundheit aber auch.
So bleibt es weiterhin beim Maskentragen, Abstandhalten, fleißigen Lüften und häufigem Händewaschen. Die Heizkosten der Schulen dürften in diesem Winter ein bisher nicht erreichtes Maß erreichen. Der höhere Wasserverbrauch ebenfalls – oder? Eine Grundschule im Ruhrgebiet wurde bereits von der Schulverwaltung gerügt, dass ihr Wasserverbrauch zu hoch sei…

Verschiebung der Mitgliederversammlung NRW am 1. November 2020

Liebe Mitglieder des LV NRW,

wir möchten euch an dieser Stelle informieren, dass wir den Landesparteitag am kommenden Sonntag, den 1. November 2020, nicht abhalten können, sondern verschieben müssen.

Leider hat die Corona-Pandemie NRW fest im Griff. Unser Veranstaltungsort war für hundert Personen ausgelegt. Eine Nachfrage beim Gesundheitsamt hat heute (Montag, 26.10.20) ergeben, dass wir durch die hohen Infektionszahlen (Dortmund hat einen Inzidenz-Wert von über 130 und steigend) nur noch 20 Prozent der Saalkapazität nutzen dürfen. Wir wären also auf 20 Teilnehmer beschränkt. Uns liegen aber bereits über 20 Anmeldungen vor.

Nach Rücksprache mit dem Ordnungsamt der Stadt Dortmund wurde diese Prozentklausel nicht bestätigt, aber mindestens 1,50m Abstand nach allen Seiten pro Person sind vorgeschrieben und die Sicherheitsvorschriften werden streng kontrolliert. Dem Betreiber des Tennisclubs war das Risiko zu groß, so dass er abgesagt hat und wir den LPT verschieben müssen. Voraussichtlich wird er am 13.12.2020 stattfinden.

Es wird eine neue Einladung geben mit weiteren Informationen. Als Veranstaltungsort bleibt Dortmund bestehen.

Aufgrund der Corona-Pandemie müssen wir sorgsam und kontrolliert handeln, daher müssen wir auf folgende Punkte hinweisen:

1. Da es um ein neues Veranstaltungsdatum geht müsst Ihr Euch bitte noch einmal schriftlich anmelden.

2. Gäste sind diesmal leider nicht möglich, die Presse ist hiervon ausgenommen.

Wir bedauern die Verschiebung und hoffen Euch am 13.12.2020 zur Mitgliederversammlung begrüßen zu dürfen.

Bis dahin, bleibt gesund!

 

Herzliche Grüße,

i.A. des Landesvorstandes,

Angelika Remiszewski und Sascha Stinder

Tierschutzpartei – Kreisverband Dortmund – Dortmunds Eichhörnchen droht der Hungertod

Sebastian Everding von der Tierschutzpartei warnt: Eichhörnchen könnten in diesem Winter verhungern.

Viele Eichhörnchen könnten aufgrund des Klimawandels einen Hungertod sterben, warnt ein Dortmunder Experte. Er gibt Tipps, wie man den Tieren über den Winter helfen kann.
Von Julien März

Sebastian Everding von der Dortmunder Tierschutzpartei warnt: Viele Eichhörnchen in Dortmund könnten es nicht über den Winter schaffen. Doch wodurch werden die Tiere in diesem Jahr bedroht?
Das Jahr 2020 war ein sogenanntes Buchenmastjahr, was dazu geführt hat, dass es in manchen Regionen aktuell sehr hohe Bestände an Eichhörnchen gibt. Doch der Grund für die Bedrohung der
flinken Nagetiere liegt laut Sebastian Everding woanders.

Klimawandel bedroht Eichhörnchen

Laut Everding hat der Klimawandel zur Folge, „dass es Jahr für Jahr immer weniger regnet und die Bäume nicht genug Wasser bekommen, was den Grundwasserspiegel an vielen Stellen bereits bedenklich gesenkt hat.” Die Konsequenz dieser Ereignisse ist, dass zahlreiche Bäume und Sträucher nicht so viel produzieren wie sonst. Dies trifft vor allem die Eichhörnchen, die gerade jetzt ihre Wintervorräte anlegen und so im schlimmsten Fall in großer Zahl den Hungertod erleiden werden.”
Für die Zukunft gibt Sebastian Everding keine bessere Prognose ab: Aufgrund der heißen Sommer befürchtet er in Zukunft eine Verschlimmerung. Grund genug für den Dortmunder Kreisverband
der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei), die gerade mit einem Sitz in den Rat der Stadt
Dortmund eingezogen ist, zur Unterstützung der Eichhörnchen aufzurufen.
Sebastian Everding gibt hier konkrete Tipps: „Alle Tierfreunde können mit einfachen Mitteln helfen und im eigenen Garten oder öffentlichen Grünflächen Futter zur Verfügung stellen. Dafür sind Walnüsse, Haselnüsse, Sonnenblumenkerne, Bucheckern und Baumhasel besonders geeignet. Nüsse ohne Schale können auch schwächeren Tieren helfen, sich zu bedienen.”
Aber es lauern auch Gefahren: „Mandeln sind komplett zu vermeiden, da auch Süßmandeln vereinzelt Bittermandeln enthalten, die beim Verdauungsprozess hochgiftige Blausäure freisetzen. Ungeeignet sind zudem auch Erdnüsse, denn sie gehören zu den Hülsenfrüchten, die bei Hörnchen Bauchschmerzen erzeugen können”. Laut der Eichhörnchen-Expertin Tine Meier sind die beliebten Nagetiere wahre Nuss-Experten und können sogar feststellen, ob diese hohl sind: „Bevor sie eine Nuss mitnehmen und verstecken drehen sie diese immer erst mal in den Pfötchen und dann riechen sie daran”.

Expertin rät: Nicht alles Laub entfernen

Zudem gibt die Autorin des Buches „Leben mit Eichhörnchen in der Stadt” noch einen Tipp, wie man sogar beim Anlegen von Futterverstecken unterstützen kann: „Im Herbst nicht alles Laub mit Laubbläsern entfernen, denn Eichhörnchen verstecken unter dem Laub einen Teil ihres Wintervorrats, der damit zunichtegemacht wird. Auch spezielle Futterboxen, deren Deckel sie mit dem Kopf anheben, und Wasserstellen können überall helfen.”

Wir brauchen einen Masterplan zum Schutz vor Rassismus, Rechtsterrorismus und Antisemitismus

Die Sendung “Rechts. Deutsch. Radikal” hat das Ausmaß des Rechtsrucks einem breiten Publikum verdeutlichen können. Was vorher eher nur in Studien, Expertenrunden und zivilgesellschaftlichen Bündnissen beleuchtet wurde, scheint aktuell ins breite Bewusstsein vorzudringen. Continue reading “Wir brauchen einen Masterplan zum Schutz vor Rassismus, Rechtsterrorismus und Antisemitismus”