12.12.2014 / Bericht aus Brüssel

Demonstration gegen die Tötungen der rumänischen Streunerhunde

Im Anschluss an eine Konferenz im EU-Parlament zum Thema rumänische Streunerhunde fanden sich schätzungsweise 200 Demonstrant/innen aus verschiedenen Europäischen Ländern auf dem Place du Luxembourg direkt vor dem EU-Parlament ein.

Im strömenden Regen hielten der Organisator Viktor Gebhart, der rumänische Abgeordnete Remus Cernea, der Präsident der Intergroup for Animal Welfare and Conservation, MEP Janusz Wojciechowski, der Präsident der rumänischen NGO Combaterea Abuzurilor, Claudiu Dumitriu sowie der Abgeordnete des Europäischen Parlamentes, Stefan Bernhard Eck, Reden.

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12.12.2014 / Brüssel: Konferenz “rumänische Streunerhunde”

Am 12.12.2014 fanden sich auf Einladung von MEP Stefan B. Eck Aktivisten aus Deutschland, Rumänien, Belgien, Italien, Österreich und Großbritannien im Europäischen Parlament (Brüssel) ein, um über das Thema der massenhaften Tötungen rumänischer Streunerhunde zu diskutieren. Ein besonderer Dank ging an den rumänischen Abgeordneten Remus Cernea sowie den Tierschutzaktivisten Claudiu Dumitriu (Präsident des Vereins Combaterea Abuzurilor), die den weiten Weg von Rumänien nach Brüssel auf sich genommen hatten.

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Ein Lichtblick für die Schweine? Behörde verbietet Straathof Tierzucht

Behörden in Sachsen-Anhalt haben gegen den Schweinezüchter Adrianus Straathof ein Tierhaltungsverbot verhängt. Jahrelang und immer wieder wurden erhebliche tierschutzrechtliche Verstöße festgestellt. Das Verbot betreffe Straathof persönlich, nicht dagegen seine als juristische Personen eigenständigen Firmen. Die Verfügung gilt bundesweit und bedeutet faktisch ein Berufsverbot für Straathof.

Der Niederländer Straathof gilt als einer der größten Schweinezüchter in Europa. Nach eigenen Angaben „produziert“ er an 25 Standorten; allein in Deutschland werden jährlich 1,5 Millionen Ferkel gezüchtet. (Artikel im “Stern” hier lesen)

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz wertet das Vorgehen der Behörden als positives Signal, denn die industrielle Schweinezucht steht schon seit vielen Jahren wegen ihrer Missstände in der Kritik. Dringender Handlungsbedarf war längst überfällig. Bleibt zu hoffen, dass mit dem Fall “Straathof” die ganze Branche in den Focus der Öffentlichkeit rückt und rechtskräftige Konsequenzen daraus gezogen werden.

09.12.2014 / Bericht aus Brüssel

Event im Parlament: NEIN zum Transport von Lebendtieren aus der EU!

Am 09.12.2014 organisierte die NGO “Compassion in world farming” eine Veranstaltung gegen Lebendtransporte von Schlachttieren. Gastgeber war Kostas Chrysognonos, Mitglied der GUE/NGL und seit kurzem ebenfalls Mitglied der Intergroup for Animal Welfare and Conservation. Selbstverständlich nahm Stefan Bernhard Eck an dieser Veranstaltung teil.

Hintergrundinformationen von Compassion in world farming:

In den ersten 8 Monaten des Jahres 2014 wurden 1 728 288 Rinder und Schafe aus der EU exportiert – hauptsächlich in den Mittleren Osten, Nordafrika und die Türkei.

Sobald die “Schlacht- oder Zuchttiere” das Hoheitsgebiet der EU verlassen, sind sie nicht mehr durch EU-Transport- und Tierschutzgesetze geschützt.

Transporte aus der EU in die oben genannten Regionen können bis zu 14 Tage dauern. Die Transportbedingungen entsprechen nicht den tierlichen Bedürfnissen, die Tiere werden oft weder gefüttert noch getränkt. Die Schlachtmethoden stehen häufig im krassen Widerspruch mit den europäischen Gesetzen sowie den internationalen Standards der “World Organisation for Animal Health”. Bei Zuchttieren entsprechen die Haltungsmethoden oft nicht den europäischen Vorschriften.

09.12.2014 / Kurzmeldung aus Brüssel

Treffen mit dem Botschafter von Singapur

Für den EU-Abgeordneten Stefan Bernhard Eck stand am 09.12.2014 ein Meeting mit dem Botschafter von Singapur für die Benelux-Staaten und die Europäische Union, Herr Ong Eng Chuan, auf dem Programm.

Im Mittelpunkt des Gespräches ging es um das geplante Handelsabkommen zwischen der EU und Singapur. Stefan B. Eck nutzte die Chance aber auch, um die Themen Shark-Finnig (Haifischflossensuppe steht in Singapur in vielen Restaurants leider immer noch auf der Speisekarte) und den Verkauf von traditionellen chinesischen Heilmitteln aus gefährdeten Tierarten (getrocknete Seepferdchen, Rhinozeros-Horn oder Produkten von Tigern als „Aphrodisiaka“) anzusprechen.

“Light the Sky” in Frankfurt

Landesverband Hessen und Rheinland-Pfalz in Aktion

Am 06.12.14 fand unter dem Motto “Light the Sky” eine Mahnwache zum Thema “Milchkühe und Kälbchen in Anbindeställen” in Frankfurt statt. Dies veranstaltete der Verein “Animals Angels” bereits zum 10. mal Der Verein “Schüler für Tiere e.V.” unterstützte auch diesmal wieder deutschlandweit diese Aktion. In Frankfurt waren Helmut Spohr und Carina Kriz vom Landesverband Hessen sowie Dr. Petra Kuppinger vom Landesverband Rheinland-Pfalz für die Tierschutzpartei tatkräftig im Einsatz.

01.12.2014 / Bericht aus Brüssel

Anti-Fracking-Aktivisten laufen von Rumänien und Großbritannien zu Fuß zum EU-Parlament / Pressekonferenz organisiert von MEP Eck

Die Anti-Fracking Aktivisten Alexandru Popescu aus Rumänien und Gayzer Frackman aus Großbritannien waren am 01.01.2014 zu Fuß von ihren Heimatländern aus nach Brüssel gekommen, um die Staats- und Regierungschefs aufzufordern, Fracking in Europa zu verbieten.

Der Europa-Abgeordnete Stefan B. Eck begrüßte die Aktivisten im Europäischen Parlament und hörte sich – gemeinsam mit zwei weiteren MEPs (Keith Taylor und Molly Scott Cato, beide European Greens) – bei einer Pressekonferenz an, was sie über ihre Aktivitäten in ihren jeweiligen Ländern zu berichten hatten.

An die Mitglieder des Europäischen Parlaments gerichtet erwähnte Alexandru Popescu man solle “auf die Stimmen der Bevölkerung hören – Cyanid im Bergbau und Schiefergasförderung durch hydraulisches Fracking verbieten.” Dies sei “die einzige Strategie, die als Grundlage für eine nachhaltige Zukunft in Europa dienen wird!”

Gayzer Frackman fügte hinzu: “Wir müssen unsere Menschenrechte wahren und verteidigen gegen diese Industrie, die darauf bedacht ist, die letzten fossilen Brennstoffe von unserer Erde in der brutalsten und giftigsten Art und Weise zu erwirtschaften.”

“Wir sehen beispielsweise das Ausmaß der negativen Auswirkungen in den USA und in Kanada. Angesichts der katastrophalen Nebenwirkungen von Fracking werde ich mein Bestes im Europäischen Parlament und im ENVI-Ausschuss versuchen, um Aufmerksamkeit zu erreichen und unsere Botschaft zu verkünden: Kein Fracking in Europa!” betonte MEP Stefan Eck.

28. und 30.11.2014 / Kurzmeldung aus Berlin

Treffen mit dem rumänischen Abgeordneten Remus Cernea in Berlin

Am 28. und 30.11.2014 trafen sich MEP Stefan B. Eck und der rumänische Abgeordnete Remus Cernea in Berlin, um unter anderem das weitere Vorgehen bezüglich der rumänischen Straßenhunde zu besprechen – insbesondere unter dem Aspekt des überraschenden Wahlerfolges von Herrn Klaus Iohannis (zukünftiger Staatspräsident von Rumänien). Da bekannt ist, dass sich Herr Iohannis schon vor etlichen Monaten dezidiert gegen die barbarischen Hundetötungen ausgesprochen hatte, ist die Chance eines Endes der Hundemassaker in greifbare Nähe gerückt.

Gleichzeitig lud der EU-Abgeordnete Eck seinen Freund Remus Cernea zur Straßenhunde-Demonstration am 12.12.2014 vor dem Europäischen Parlament in Brüssel ein.

 

11. und 12.12.2014 / Ein Licht der Hoffnung – Mahnwachen-Aktionstag vor Schlachthäusern in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Im Rahmen dieses länderübergreifenden Aktionstages ist der Landesverband Baden-Württemberg auch in Freiburg aktiv.

„Gemeinsam mit Euch wollen wir eine Welle der Anteilnahme und des Mitgefühls für jene Tiere ins Leben rufen, die für die Fleischindustrie sterben müssen. Beginnend in der Nacht am 11.12. bis zum 12.12.2014 sollen vor den Schlachthäusern in Deutschland, Österreich und der Schweiz unzählige Lichter für die milliardenfachen Opfer eines Tierverachtenden Systems brennen. Lichter des Gedenkens, aber auch Lichter der Hoffnung.

Kommt vorbei und setzt mit uns ein Zeichen gegen den tagtäglichen Mord in Schlachthäusern!“ Ansprechpartner: matthias-ebner (at) tierschutzpartei.de

14 bis 18 Uhr Mahnwache am Bertholdsbrunnen und ab 19 Uhr Marsch zum Schlachthof, Tullastraße 73