Kreisverband Dortmund der Partei Mensch Umwelt Tierschutz Tierschutzpartei weist Extremismusvorwurf von Oberbürgermeister Kalouti entschieden zurück

Dortmund, 27.01.2026 – Der Kreisverband Dortmund der Partei Mensch Umwelt Tierschutz Tierschutzpartei, unterstützt vom Landesverband NRW, reagiert mit deutlicher Kritik auf Aussagen, die Oberbürgermeister Kalouti in einem Interview gemacht hat, wonach die AfD sowie Die Linke und die PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ – Tierschutzpartei – pauschal als „extremistisch“ bezeichnet werden. Kalouti spricht dabei in seinen Aussagen ausdrücklich von „Die Linke“, gemeint ist jedoch die gemeinsame Fraktion Die Linke & Tierschutzpartei im Rat der Stadt Dortmund.

Extremismus ist eine anti-demokratische, intolerante Haltung oder Bewegung, die Demokratie und Grundrechte ablehnt und Gewalt oder Zwang zumindest billigt, um Ziele durchzusetzen. Ein Extremist ist eine Person, die solche Ansichten vertritt und die demokratische Grundordnung, Menschenrechte oder den Rechtsstaat ablehnt oder bekämpft.

Der Kreisverband betont ausdrücklich, dass er sich durch die Aussage persönlich angesprochen fühlt: „Im Rat der Stadt Dortmund bilden wir gemeinsam mit Die Linke eine Fraktion. Diese Zusammenarbeit basiert auf gemeinsamen demokratischen Werten und dem Ziel, Dortmund sozialer, ökologischer und tierfreundlicher zu gestalten. Die Unterstellung, wir seien Extremisten, ist eine gefährliche Verharmlosung von Rechtsextremismus und ein Angriff auf die demokratische Ratsarbeit.“

Helmut Pruß, Ratsmitglied der Partei Mensch Umwelt Tierschutz Tierschutzpartei, erklärt dazu: „Diese Gleichsetzung ist nicht nur sachlich falsch, sondern eine bodenlose Unverschämtheit. Als Fraktion im Dortmunder Rat arbeiten wir demokratisch, sachorientiert und im Interesse der Menschen, Umwelt und Tiere. Diese pauschale Extremismusbehauptung ist nicht nur falsch, sie ist ein Angriff auf unsere politische Arbeit und auf die demokratische Kultur in dieser Stadt.“

Zudem weist der Kreisverband darauf hin, dass Oberbürgermeister Kalouti als Oberbürgermeister zur politischen Neutralität verpflichtet ist. „Ein Oberbürgermeister darf nicht parteipolitisch diffamieren oder demokratische Parteien pauschal als extremistisch brandmarken. Seine Aufgabe ist es, die Stadt unabhängig und unparteiisch zu führen und den demokratischen Diskurs zu schützen.“

Der Kreisverband Dortmund der Partei Mensch Umwelt Tierschutz Tierschutzpartei fordert Oberbürgermeister Kalouti auf, diese Aussage zurückzunehmen und sich an seine Pflicht zur politischen Neutralität zu halten.

Stop the grind!

Für Sebastian Everding war es eine große Ehre, Captain Paul Watson und Lamya Essemlali von Seashepherd France persönlich kennen gelernt zu haben.

In seinem ersten Jahr als Europaabgeordneter stand er noch mit einem #freepaulwatson-Schild vor der dänischen Botschaft in Brüssel und nun hatte er die Chance auf einen intensiven Austausch über das Töten von Walen und Delfinen auf den Faröer-Inseln und mögliche Strategien, diese Grausamkeit zu stoppen.

Genmanipulierte Lebensmittel im Supermarkt? 🛒🧬

In der EU gilt bisher: GVO-Lebensmittel müssen gekennzeichnet werden, damit Verbraucher:innen wissen, was sie essen.

Nach der Zustimmung von Parlament und Rat könnten Produkte aus neuen genetischen Techniken (NGT) unter neuen Regeln möglicherweise ohne Kennzeichnung verkauft werden  – die genauen Vorschriften stehen noch aus.

Transparenz ist ein Grundrecht beim Lebensmittelkauf. Freiwillige Bio-Siegel reichen nicht aus, um alle Lücken zu schließen.

Präzision in der Gentechnik bedeutet nicht automatisch Sicherheit, und Innovation darf nicht auf Kosten von Verbraucher:innenrechten gehen.

Quellen:
EU-Verordnung 1829/2003

EU-Verordnung (EG) Nr. 1829/2003 über genetisch veränderte Lebensmittel
EU-Kommission: Vorschlag zu neuen genetischen Techniken (NGT), 2025

Messe Jagd & Hund in Dortmund bietet Bühne für Tierleid

Die Jagdmesse JAGD & HUND, die ab dem 27. Januar wieder in Dortmund durchgeführt wird, präsentiert sich erneut als internationales Forum für Jagd und angeblichen „Naturschutz“.

„Die Einladung hochrangiger Delegationen aus Botswana, Simbabwe und Namibia – darunter Minister*innen und Botschafter*innen – wird von Veranstaltern und Jagdverbänden als großer Erfolg inszeniert“, kritisiert Angelika Remiszewski, Ratsmitglied der Fraktion Die Linke & Tierschutzpartei in Dortmund – und zugleich Landesvorsitzende der PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ (Tierschutzpartei) in NRW.

Und sie ergänzt: „Aus Sicht der Tierrechtsbewegung zeigt diese Darstellung jedoch vor allem eines: die politische und wirtschaftliche Legitimation einer Praxis, die auf Tierleid, Tiertötung und kolonial geprägtem Jagdtourismus basiert.“

Jagd als „Entwicklungshilfe“ – ein Mythos

Angelika Remiszewski: „Die Messe vermittelt das Bild, Trophäenjagd sei ethisch vertretbar und ökonomisch notwendig. Doch diese Erzählung blendet zentrale Fakten aus. Die extrem ungleichen Macht- und Wohlstandsverhältnisse zwischen zahlungskräftigen Jägern aus Europa oder Nordamerika und den betroffenen Regionen des globalen Südens werden in Dortmund bewusst verschleiert.“

Die Fraktion Die Linke & Tierschutzpartei beruft sich auf unabhängige Analysen, die zeigen:

  • Nur ein minimaler Anteil der Einnahmen aus der Trophäenjagd erreicht tatsächlich die lokalen Gemeinschaften. In manchen Fällen bleiben durchschnittlich nur rund 3 % der Gesamteinnahmen bei der Bevölkerung vor Ort.
  • In Ländern wie Kamerun, Tansania oder Sambia versickern große Teile der Gelder in staatlichen Strukturen oder werden von Jagdfirmen vereinnahmt.
  • Selbst wenn einzelne positive Beispiele hervorgehoben werden, bleibt der gesamtwirtschaftliche Nutzen marginal: Die Trophäenjagd trägt nur einen verschwindend geringen Anteil zur nationalen Wirtschaftsleistung bei und verbessert die Lebensbedingungen der ländlichen Bevölkerung nicht nachhaltig.

Während Großwildjäger hohe Summen für Trophäen und exklusive Aufenthalte zahlen, würden vor allem Jagdindustrie, staatliche Stellen und internationale Jagdverbände wie der Internationale Jagdrat (CIC) profitieren. Die Menschen, die täglich mit den ökologischen und sozialen Folgen dieser Politik leben müssen, gingen weitgehend leer aus.

Ethische Verantwortung statt politischer Inszenierung

Angelika Remiszewski: „Aus tierrechtlicher Perspektive ist es ethisch nicht vertretbar, fühlende Individuen für Jagdtrophäen zu töten. Besonders problematisch wird es, wenn diese Praxis als Beitrag zu sozialer Entwicklung verkauft wird – obwohl die tatsächlichen Vorteile für die lokale Bevölkerung minimal sind. Statt ernsthafte Alternativen wie ökotouristische Modelle, lokale Mitsprache oder nachhaltige, nicht-tödliche Nutzung von Naturressourcen zu fördern, wird eine industriegestützte Tötungspraxis weiter politisch legitimiert und international vermarktet.“

Dortmund als Bühne für ein irreführendes Narrativ

Die offizielle Inszenierung auf der JAGD & HUND trage dazu bei, die Realität hinter einem wohlklingenden Narrativ von „Partnerschaft“ und „wirtschaftlicher Chance“ zu verbergen, kritisiert die Fraktion Die Linke & Tierschutzpartei. Damit würden die Interessen von Jagdlobby, Behörden und ausländischen Jägern über ethische Verantwortung, soziale Gerechtigkeit und den Schutz von Wildtieren gestellt.

Muttermilch für Schulkinder?

Kuhmilch ist Muttermilch – voll mit Hormonen und Wachstumsstoffen, eigentlich für Kälber gemacht, nicht für Menschen.

Trotzdem subventioniert die EU genau dieses Produkt in Schulen – offiziell für „gesunde Ernährung“.

Das Problem:
❌ Tierleid-fördernde Industrie
❌ Hoher CO₂-Fußabdruck
❌ Fraglicher Bildungsauftrag
❌ Millionen an Steuergeldern für etwas, das niemand braucht

Die Alternative:
✔ Pflanzliche Drinks
✔ Kritische Ernährungsbildung
✔ Regionale, nachhaltige Lebensmittel

EU-Mercosur: Rücksichtsloses Foul am Verbraucherschutz und Tierwohl

Die heutige Abstimmung des Europäischen Parlaments, in der über die Einholung eines Gutachtens zum Mercosur-Abkommen durch den Europäischen Gerichtshof entschieden wurde, kommentiert der Europaabgeordnete und langjährige Kritiker des Mercosur-Abkommens Sebastian Everding:

„Das Mercosur-Abkommen ist für alle, die fair spielen wollen, ein heimtückischer Tritt von hinten in die Wade. Heute wurde zumindest der EuGH als Schiedsrichter aufs Spielfeld gerufen, damit das Foul überprüft werden kann.“

Sebastian Everding weiter:

„Über Jahrzehnte haben sich europäische Verbraucher*innen gesünderes Essen, eine sauberere Umwelt und mehr Tierschutz erkämpft. Das Abkommen schneidet dreist Löcher in dieses Sicherheitsnetz. Fleisch, verarbeitete Lebensmittel und landwirtschaftliche Produkte werden in Südamerika auf eine Weise hergestellt, wie sie in der EU verboten ist. Die dortige Massentierhaltung bricht noch unsere niedrigsten Regeln, Tiere bekommen Wachstumshormone und verbotene Medikamente, gentechnisch veränderte Pflanzen werden verfüttert.“

Everding ergänzt:

„Während hier für bessere und artgerechte Formen der Tierhaltung gekämpft wird, schreibt das Abkommen bis auf wenige Ausnahmen keine Regeln zum Tierschutz vor. Verbraucher*innen in der EU können so weder Haltung noch Herkunft der Tiere nachvollziehen.“

„Wir wissen, dass der Amazonas für die Rinderzucht illegal gerodet wird. Wir wissen, dass die Landwirte dort Pestizide verspritzen, die bei uns aus gutem Grund verboten sind. Und wir wissen, dass dortige Qualitätskontrollen unterirdisch sind oder ausbleiben. Statt all dem einen Riegel vorzuschieben, holen wir uns diese Missstände nun auf den Essenstisch. So schadet das Abkommen Verbraucher*innen und einer nachhaltigen Landwirtschaft in der EU“, so Everding.

Everding bemängelt fehlende Regeln zum Pferdefleischimport:

„Im Abkommen wurde auch komplett versäumt, einen Stopp von Pferdefleischimporten festzuschreiben. Das ist ein unkontrollierbares Risiko für europäische Verbraucher*innen, vom Leid der Tiere dort ganz zu schweigen.“
In Argentinien werden ausgediente Arbeitspferde, aus Blutfarmen ausgemusterte Stuten, ausgediente Renn- und Polopferde und gestohlene Pferde geschlachtet und nach Europa exportiert. Zwischen Peru und Argentinien herrscht ein reger illegaler Handel mit Pferdefleisch, in dem mafiöse Organisationen und korrupte Mitarbeiter der Polizei und Gesundheitsbehörde SENASA Geld scheffeln und waschen. Verbraucher-, Gesundheits- und Tierschutzorganisationen kritisieren diese Geschäfte seit Jahren.

Everding sagt abschließend:

„Diesen Pferden werden Medikamente wie das schädliche Phenylbutazon gegeben, die in der EU seit Jahren verboten sind, wenn das Fleisch auf unseren Essenstisch kommt. Die Abgabe der Medikamente wird in Argentinien nicht dokumentiert, eine Kontrolle ist praktisch unmöglich. Selbst interne Überprüfungen der EU-Kommission kommen zu diesem Schluss.“

Laut für die Galgos – Übersicht der Märsche 2026

Die Galgo-Märsche machen auf das Leid spanischer Windhunde aufmerksam. Jedes Jahr werden zehntausende Galgos ausgesetzt, misshandelt oder getötet, sobald sie für die Jagd „nicht mehr nützlich“ sind. Eine Übersicht der kommenden Märsche & Orte findest du hier: https://www.veto-tierschutz.de/galgo-marsch/ Continue reading “Laut für die Galgos – Übersicht der Märsche 2026”

Stellenangebot: Social-Media-Manager:in

Wir suchen Verstärkung in unserem brüsseler Abgeordnetenbüro! MedEP Sebastian Everding ist für die Partei Mensch Umwelt Tierschutz – Tierschutzpartei – im Europaparlament und arbeitet dort in den Ausschüssen AGRI, PECH, ENVI und SANT. Wir suchen zum frühestmöglichen Startdatum eine:n erfahrene:n und engagierte:n Social-Media-Manager:in in Teilzeit (Vollzeit nach Absprache möglich).
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