Hiroshima – 06. August 1945: Der erste Atomwaffeneinsatz der Weltgeschichte

Heute vor genau 68 Jahren warfen die USA über der Stadt Hiroshima in Japan die erste Atombombe ab und vernichteten auf einem Schlag ca. 92 000 Menschenleben. Noch heute sterben Menschen an den Folgen. Die genaue Zahl der Opfer ist bis heute nicht bestimmbar.

Zum Gedenken an die Opfer hat deshalb die japanische Stadt Hiroshima mit einem Appell zur Abschaffung aller Atomwaffen in der Welt des Atombombenabwurfs vor 68 Jahren gedacht. Japan will an seinen Prinzipien festhalten und weder Atomwaffen herstellen, besitzen, noch die Stationierung im eigenen Land zulassen.

Der Bürgermeister von Hiroshima äußerte zu diesem Anlass seine Besorgnis über ein Kooperationsabkommen der Regierung mit der Atommacht Indien im Bereich der Nutzung von Atomenergie zur Stromerzeugung und dem Vorhaben, die nach dem Tsunami stillgelegten Atomkraftwerke wieder nach und nach hochzufahren.

Fazit: Aus gehabten Schaden nichts gelernt…

Ernährungsmediziner Prof. Dr. Wechsler empfiehlt fleischlose Ernährung

In einem Interview mit dem VEBU empfiehlt Prof. Dr. Wechsler, Ärztlicher Leiter des Zentrums für Ernährungsmedizin und Prävention (ZEP) und Präsident des Bundesverbandes Deutscher Ernährungsmediziner e. V. (BDEM), die fleischlose Ernährung: „Grundsätzlich kann man ohne Einschränkung zu einer vegetarisch-veganen Ernährung raten, weil diese zu besserer Gesundheit und längerer Lebenserwartung führt.“

“Ebenso ist eine vegane Ernährungsform für alle genannten Bevölkerungsgruppen (Schwangere, Stillende, Kinder, Jugendliche, Ältere und Sportler) geeignet. Eine vegane Lebensweise und Ernährung ist außerordentlich zukunftsweisend.” (Hier Interview lesen)

Grüne fordern „Veggie-Tag“ – Unsere Forderung von 2009 wird endlich aufgegriffen – Was lange währt, wird endlich gut…

Laut „BUND-Fleischatlas“ isst jeder Deutsche im Schnitt 89 Kilogramm Fleisch pro Jahr. Der Vegetarierbund (VEBU) hat eine andere Zahl auf Grund der Produktionsmenge (im vergangenen Jahr wurden 8.507.561 Mio. Tonnen Fleisch produziert) berechnet, was abzüglich des Exports ein Pro-Kopf-Verbrauch von 59,5 kg ergibt.

Um den Fleischverzehr der Deutschen zu senken, will deshalb die Partei Bündnis 90/ Die Grünen nach der Bundestagswahl einen „Veggie-Tag“ in Kantinen einführen. Wie die “Bild-Zeitung” in ihrer Montagausgabe vom 05.08.2013 meldete, soll einmal in der Woche ausschließlich vegetarisch und vegan gekocht werden.

Die Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Renate Künast, sagte der Zeitung: “Ein „Veggie-Tag“ ist ein wunderbarer Tag zum Ausprobieren, wie wir uns mal ohne Fleisch und Wurst ernähren. Vegetarisch kochen ist nämlich mehr, als nur das Fleisch weg lassen.”

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland unterstützt das Vorhaben der Grünen. Der Verbandsvorsitzende Hubert Weiger sagte der Zeitung: “Wir fordern einen fleischfreien Tag und mindestens 20 Prozent Bio- und Neulandfleisch in öffentlichen Kantinen bis 2015.”

Was lange währt, wird endlich gut: Im Jahr 2009 beschloss die belgische Metropole Gent als erste Stadt der Welt, einen offiziellen fleischlosen Wochentag einzuführen. Der Landesverband Sachsen-Anhalt der Partei Mensch Umwelt Tierschutz griff diese Idee auf und startete im Herbst 2009 die Initiative “Vegi-Tag” in Magdeburg. Am 29.04.2010 wurde im Maritim-Hotel in Magdeburg mit einer Pressekonferenz diese Initiative in den Fokus der Öffentlichkeit gestellt, bei der auch unser Bundesvorsitzender Stefan Bernhard Eck anwesend war, der schon damals die Einführung eines bundesweiten „Vegi-Tages“ einforderte.

Selbstverständlich begrüßt die Partei Mensch Umwelt Tierschutz das Vorhaben von Bündnis 90/Die Grünen und hofft, dass die Einführung eines „Veggie-Tages“ nicht nur Wahlkampftaktik ist, um bei Tierfreuden, Tierschützern und Tierrechtlern auf Stimmenfang zu gehen, denn bemerkenswert ist, dass noch vor knapp einem Jahr Bärbel Höhn auf der Veranstaltung zur „Langen Nacht der nachhaltigen Ernährung“ in Berlin zu verstehen gab, dass es selbst in der eigenen Bundestagsfraktion noch keine Mehrheit für die Einführung eines „Veggie-Tages“ in der Kantine des Deutschen Bundestages gäbe.

„Die bundesweite Einführung eines „Veggie-Tages“ in Kantinen wäre ein richtiger Schritt in die richtige Richtung“, so der Bundesvorsitzende Horst Wester, „aber langfristig ist unser Endziel die Abschaffung der Nutzung und Tötung von Tieren!“

Ministerin Ilse Aigner: Eigene Inkompetenz geoutet

“… Heumilch ist übrigens lactosefrei …”

Am 17.07.2013 sorgte die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz nicht nur für eine grandiose Lachnummer in der TV-Sendung „Markus Lanz“, sondern leider auch für einen verbraucherschutzpolitischen Skandal.

Ministerin Aigner bewies wieder einmal live und vor Millionen von Zuschauern Ihre Inkompetenz in Sachen Ernährungspolitik.

Überheblich dozierend rutsche der möchtegern-schlau Ministerin heraus, dass die Milch von mit Heu gefütterten Kühen – sogenannte Heumilch – lactosefrei sei. Auf die erstaunte Nachfrage von Markus Lanz erklärte Aigner, dass die Verarbeitung des Heus im Magen der Kuh die Milch lactosefrei mache.

Beide Aussagen sind absolut hirnrissig und beweisen, wie wenig Ahnung Ministerin Aigner in ihrem Fachbereich besitzt.

Angesichts Zigtausender Lactose-Intoleranz-Allergikern in Deutschland ist Aigners inkompetentes Statement über die angeblich lactosefeie Heumilch natürlich auch ein verbraucherschutzpolitischer Skandal.

Für Merkel ist das Ausspionieren der deutschen Industrie und Bevölkerung durch den amerikanischen Geheimdienst (NSA) politisches “Neuland”, De Maizière weiß nichts über seine Pleite-Drohnen und Aigner nichts über eines der meistgekauften landwirtschaftlichen Produkte.

Eigentlich braucht es keiner Beweise mehr: Die deutsche Politik ist zur Lachnummer – zur „Lieschen-Müller-Politik“ – verkommen.

Bei Youtube einmal ansehen: Aigners „Heumilch“ (hier)

Exotische Stechmücken erobern die Welt – In Honduras fast 16 000 Infizierte mit Dengue-Fieber

Die Regierung in Honduras hat wegen der grassierenden Dengue-Epidemie den nationalen Notstand ausgerufen. Bislang sind in dem mittelamerikanischen Land 16 Menschen gestorben, 15 831 haben sich mit Dengue-Fieber infiziert. Davon sind 2003 schwer erkrankt.

Im Nachbarland Nicaragua stieg die Zahl der Infizierten auf 2005; fünf Menschen starben bisher an der Erkrankung, die auch unter dem Namen „Knochenbrecher-Fieber“ bekannt ist, weil sie starke Gelenkschmerzen verursacht. Das Dengue-Virus wird durch die asiatische Tigermücke auf den Menschen übertragen. Einen wirksamen Impfstoff gegen das Dengue-Virus gibt es noch nicht.

Berichten zufolge wurde die asiatische Tigermücke in Süddeutschland, am Oberrhein und in Bayern wiederholt gesichtet; allerdings scheint sie bislang die deutschen Winter nicht zu überstehen. Anders sieht es in Italien aus, wo sie schon weit verbreitet ist. Diese Stechmücke kann mehr als 20 teils sehr gefährliche Viren auf den Menschen übertragen, darunter das Chikungunya- und das Dengue-Virus. Infektionen mit diesen Viren seien bereits in Italien, Südfrankreich und Kroatien nachgewiesen wurden.

Es ist keine Frage mehr, ob das Dengue-Virus auch nach Deutschland kommt; die Frage lautet: Wann kommt es bei uns an? Lange wird es nicht mehr dauern…

„Der Klimawandel mag dafür verantwortlich sein, denn überall da, wo es wärmer wird, kann die Asiatische Tigermücke das Dengue-Virus über einen längeren Zeitraum übertragen», sagt Pratap Singhasivanon, Professor für Tropenmedizin an der Universität Mahidol in Thailand.

Bundesvorsitzende Barbara Nauheimer: „Kanzlerin Merkel sollte sich mehr um den Klimawandel als um die Automobilindustrie Sorgen machen. BMW, VW und Audi stecken nicht in einer Krise, dafür aber unsere Umwelt und insbesondere das Klima. Jetzt müssen Vorkehrungen getroffen werden, um auf die Auswirkungen des menschenverursachten Klimawandels – z.B. eine Dengue-Epidemie in Deutschland – vorbereitet zu sein.“

Ist die Wahrheit Verrat? – Lange Haftstrafe für Bradley Manning erwartet

Das Urteil gegen Bradley Manning wird hart ausfallen. Zu einem Todesurteil kommt es zwar nicht, da eine „Zusammenarbeit mit dem Feind“ nicht nachgewiesen werden konnte, aber mit einer langjährigen Gefängnisstrafe ist trotzdem zu rechnen.

Das Urteil gegen den Wikileaks-Informanten Manning ist kein Sieg für die Demokratie, wie die „Frankfurter Rundschau“ in einem Bericht vom 30. Juli schreibt. Der „Whistleblower“ Manning hat aus Gewissensnot 700 000 Dokumente an „Wikileaks“ weitergegeben und damit einerseits militärische Geheimnisse in die Öffentlichkeit getragen, andererseits hat er darauf aufmerksam gemacht, wie brutal und lebensverachtend die USA im Irak-Krieg gegen Zivilisten vorging.

Das Internetportal „Wikileaks“ veröffentlichte darauf ein von Manning geliefertes Video der Bordkamera eines US-Helikopters aus dem Jahr 2007. Harmlose Zivilisten wurden in Bagdad niedergeschossen, darunter zwei Reuters-Journalisten. Die Helikopter-Crew machte sich über die Opfer sogar noch lustig.

Nicht Bradley Manning sollte verurteilt werden, sondern die Regierung, die nachweislich die Genfer Konvention gebrochen hat und Kriegsverbrechen zulässt, und ihre Soldaten auf unschuldige Zivilisten schießen lässt.

Nun betreibt die US-Regierung die Auslieferung von Edward Snowden mit deutlich wachsendem Druck, denn die NSA möchte ebenfalls ihren “Verräter” so schnell wie möglich vor Gericht und hinter Gittern sehen. Snowden, so schrieb der amerikanische Justizminister Holder seinem russischen Amtskollegen, drohe in den USA weder die Todesstrafe, noch müsse er mit Folter rechnen.

Was ist aus dem einstigen Rechtsstaat Amerika geworden, wenn man in offiziellen Regierungsschreiben zusichern muss, auf Folter zu verzichten? Und was ist aus Deutschland geworden, das sich bisher weigert, Snowden ein Asylrecht zu gewähren?

Für die Partei Mensch Umwelt Tierschutz steht fest: Snowden soll nach Deutschland kommen und „auspacken“! „Im Falle Snowden und Manning“, so Bundesvorsitzender Stefan Bernhard Eck, „ist die Wahrheit zu sagen niemals Verrat!“

Veganmania in München – LV Bayern in Aktion

LVBayernVeganmaniaAm 27. Juli 2013 fand die zweite Veganmania in München auf dem Marienplatz statt. Trotz der Hitze waren die zahlreichen Infostände der Tierrechtsgruppen gut besucht. Nachdem der Landesverband Bayern zur Wahl zugelassen wurde, war dies die erste Gelegenheit, gezielte Wahlwerbung zu betrieben. Neben vielen Informationsgesprächen mit Interessierten war die Hauptattraktion das vegane Eis, das am Stand unserer Partei angeboten wurde. Kein Wunder – es waren 36 Grad im Schatten! Die „heiße Wahlkampfphase“ hat für den Landesverband Bayern begonnen.

Unser Umgang mit Tieren – sechs moralische Grundsätze

Die Fähigkeit des Denkens hat den Menschen zum mächtigsten Wesen der Erde werden lassen, ihn aber auf Grund dieser Fähigkeit von der übrigen Natur getrennt.

Gefördert über Jahrtausende durch zahllose Religionen und Kulte mit ihren Gottesphantasien, sah und sieht sich der Mensch auch heute noch als legitimen Gesprächspartner höchster Mächte, als Krone und Ziel der Schöpfung, wesensähnlicher seinen erfundenen Gottheiten, als wesens- und artverwandt zu seinen Mitgeschöpfen, den Tieren.

Dieses Gefühl, dieses vermeintliche Wissen, ist zwischenzeitlich ein Bestandteil seines Bewusstseins, wird ihm gelehrt, vorgelebt und anerzogen. Moralische Werte wie Nächstenliebe, Mitgefühl, Treue etc. gelten im allgemeinen nur für Menschen. Tiere sind heute immer noch Wesen, an denen steinzeitliche Instinkte und »kultivierte« Perversionen und Grausamkeiten des Menschen legal in jedem Kulturkreis ausgelebt werden können.

Dem Mitgeschöpf, dem Tier, wird jedes wirkliche Recht, jedes soziale Empfinden, ja sogar von den christlichen Religionen noch die Seele abgesprochen. Die gesamte Natur wird in einer nur auf den Menschen ausgerichteten Nutzungsbetrachtung klassifiziert und entsprechend angepasst oder vernichtet. Aber: »Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt.« (Mahatma Ghandi)

1. Grundsatz

Eine moralische Weiterentwicklung des Menschen bedeutet, das Leid aller Lebewesen und nicht nur das der Menschheit zu mildern.

Führen wir uns vor Augen: Jedes Lebewesen nimmt die es umgebende Welt anders wahr, die Bakterie anders als der Fisch, die Schlange anders als der Bussard, der Hund anders als der Mensch.

So wie jeder Wassertropfen im Meer dem anderen gleichwertig ist, so ist jedes Lebewesen in der Natur dem anderen gleichwertig. Es ist allein der Wahn des Menschen, sich als etwas Höheres, Bedeutenderes, Lebenswerteres zu halten.

2. Grundsatz

Es existieren zahllose, unabhängige Lebensformen am Baum der Evolution, die alle mit dem gleichen Lebensrecht und Lebenswillen von der Natur ausgestattet wurden.

Wir haben heute nicht mehr das Recht, Menschen zu diskriminieren, weil sie einer anderen Rasse oder einem anderen Geschlecht angehören.

3. Grundsatz

Wir sind nicht berechtigt, die individuellen Interessen von Tieren nur deshalb abzulehnen, weil sie einer anderen biologischen Gattung, einer anderen Lebensform angehören.

Die moralische Weiterentwicklung eines Menschen lässt sich daran ablesen, inwieweit er den Kreislauf von »Fressen und Gefressenwerden« durchbricht, das Auslöschen von Leben zu vermeiden sucht und die Einmaligkeit jedes Lebewesens als Mitgeschöpf akzeptiert. Erst dieses Verhalten bedeutet eine tiefe Ehrfurcht vor dem Leben, eine tiefe moralische Integrität.

»Wer nicht aufhört, Fleisch zu essen, ist an den Massakern in den Schlachthäusern unmittelbar beteiligt und dafür moralisch verantwortlich. Begründen muss man nicht, warum man Vegetarier ist, sondern warum man NICHT Vegetarier ist. Rechtfertigen muss sich derjenige, der unschuldige Lebewesen quält und umbringt, nicht derjenige, der dies NICHT tut.« (Helmut Kaplan)

4. Grundsatz

Von allen Lebewesen hat allein der Mensch die moralische Wahlmöglichkeit, den unendlichen Kreislauf von »Fressen und Gefressenwerden« zu durchbrechen.

Der Mensch möchte frei und unbeschadet leben, soziale Kontakte haben und sein Leben in Frieden verbringen. Das gleiche Verlangen hat das Tier. Jedes Tier fürchtet die Vernichtung, fürchtet den Schmerz. »Die Tiere empfinden wie der Mensch Freude und Schmerz, Glück und Unglück.« (Charles Darwin)

5. Grundsatz

Es kommt bei der Betrachtung der Fähigkeiten eines Lebewesens nicht darauf an, ob Tiere die gleiche Intelligenz des Menschen haben, sondern einzig, ob sie die gleiche Leidensfähigkeit haben.

So wie dem Menschen eine Würde zugesprochen wird, hat auch jedes Tier seine Würde.

Ehrfurcht vor dem Leben und Achtung vor den Tieren erstreckt sich nicht nur auf Haustiere, es erstreckt sich auf alle Lebewesen. Allein schon der Begriff »Nutztier/Schlachttier« degradiert ein Lebewesen zum Produktionsfaktor und ist moralisch vernichtend. »Du würdest doch auch deinen Hund oder deine Katze nicht umbringen und aufessen, oder? Warum dann aber Hasen und Schweine! Wo ist der Unterschied?« (Helmut Kaplan)

Jedes Quälen, Versklaven und Töten eines Tieres zum Vergnügen, wie beispielsweise beim Stierkampf, der Jagd, der Pelzindustrie etc. kennzeichnet den Täter als skrupellosen Triebmenschen jenseits ethischen Denkens.

6. Grundsatz

Liebe und Mitgefühl bringt der moralische Mensch allen Lebewesen entgegen und nicht nur seinen Mitmenschen.

Behandle jedes Tier mit der gleichen Achtung, die Du auch den Menschen entgegen bringst.

Habe Ehrfurcht vor jedem LEBEN!

Illegale Bärenkämpfe in der Ukraine – ROYAL CANIN als Sponsor involviert

ROYAL CANIN ist einer der größten Futtermittelhersteller für Heimtiere. Vier Pfoten veröffentlichte diese Woche brisantes Videomaterial, das beweist, dass ROYAL CANIN illegale und brutale Bärenkämpfe in der Ukraine gesponsert hat.

Dabei wird ein Bär an einen im Boden verankerten Pfosten angebunden und kann sich nur so weit bewegen, wie es ihm die Kette um seinen Hals (oder Fuß) erlaubt. Anschließend werden im Abstand von zehn Minuten jeweils zwei bis drei ausgebildete Jagdhunde auf ihn losgelassen. Diese Prozedur muss der Bär bis zur völligen Erschöpfung über sich ergehen lassen.

Laut Vier Pfoten ist die erste Stellungnahme des Konzerns vage, ausweichend und enthält keine Vorschläge, wie den Bären geholfen werden kann.

Informieren Sie sich über den Skandal auf der Homepage von Vier Pfoten. Unter dem folgenden Link werden Vier Pfoten Sie ständig auf dem Laufenden über die weiteren Geschehnisse halten. (Artikel hier lesen)

Protestieren Sie hier: (hier)

Verbot für Plastiktragetaschen! – Zum Schutz der Weltmeere jetzt ein schnellwirksames Konzept…

Jeder EU-Bürger verbraucht jährlich im Schnitt rund 500 Plastiktüten, die Nutzungsdauer beträgt nicht einmal 23 Minuten, dann wandern die Plastiktüten in den Müll! Bis zur vollständigen Zersetzung der Tragetasche aus Plastik dauert es je nach Materialzusammensetzung 100 bis 500 Jahre. Innerhalb dieser ungeheuer langen Zeitspanne bedeutet jede Tüte eine katastrophale Gefahr für das Ökosystem Ozean und seine Bewohner.

Jährlich fallen tausende Wale, Robben und andere Meeresbewohner dem Zivilisationsmüll zum Opfer! Bei Seevögeln wurde mittlerweile nachgewiesen, dass der Plastikmüll sogar an die Jungtiere gefüttert wird!

Die größte schwimmende Müllhalde – mit einer Fläche Mitteleuropas – treibt zwischen Kalifornien und Hawaii; inzwischen kommen dort auf 1kg Plankton 6 kg Plastikmüll. Kleinere Müllansammlungen gibt es auch im Südpazifik, im Atlantik und im Indischen Ozean!

Jetzt ist Handlungsbedarf dringend angesagt: Wir brauchen eine sofortige Verpflichtung des Handels, ein Angebot von preisgünstigen Stofftaschen und Taschen aus kompostierbaren Materialien anzubieten! Diese Gesetzesinitiative ist ein erster Schritt auf dem Weg zu einem Verbot aller Verpackungsmaterialien aus Plastik.

„Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz“, so die Vorsitzende des Landesverbandes Hamburg, Bettina Jung, „fordert den Gesetzgeber auf, umgehend zum Schutz der Weltmeere seiner Verantwortung gerecht zu werden.“