Japan: Was kümmern uns Gerichtsurteile?

Die ungeheure Dreistigkeit der japanischen Walfänger

Im März dieses Jahres erging ein Urteil des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag an Japan, die Jagd auf Wale im Südpolarmeer umgehend einzustellen; das bisherige Forschungsprogramm habe keinem wissenschaftlichen Zweck gedient.

Die Vorgeschichte: Jahrelang wurde unter dem Deckmantel, der Küstenwalfang auf der Insel Hokkaido sei ein Forschungsprojekt und diene wissenschaftlichen Zwecken (die Argumentations-Keule „Wissenschaft“ macht ja so gut wie alles möglich,,,), ein rücksichtsloses Abschlachten u. a. von Zwergwalen betrieben.

Dem wurde nun durch das o.g. Urteil ein Ende gesetzt.

Vermeintlich. Denn vor wenigen Tagen setzte sich eine Flotte von vier Schiffen in Richtung Küste in Bewegung, mit dem Ziel, bis Oktober bis zu 51 Zwergwale in gewohnter Weise zu töten. „Wissenschaftliche“ Begründung: Durch Untersuchungen des Mageninneren der Meeressäuger solle der Einfluss der Wale auf die Küstenfischerei untersucht werden. Das Fleisch der Wale werde zum Verzehr verkauft.

So wird – nun sogar unter frecher Missachtung des wegweisenden Den Haager Urteils – auch dieser Teil der jährlichen Wal-Jagd im Pazifik weitergehen. Und damit nicht genug: Für das Jahr 2015 plant Japan, auch in der Antarktis wieder Zwergwale zu jagen.

Wie kann einem solch rücksichtslosen Treiben in einem Land, das sich – man denke auch an Fukushima – jeglichen zivilisatorischen Regeln entzieht, ein Ende bereitet werden? Wer eine Idee hat, der soll es sagen.

Air France: Geduld ist gefragt. Aber der stete Tropfen höhlt auch diesen Stein!

Großdemonstration gegen „Versuchstier“-Transporte am 06.09.2014 in Frankfurt

Auf dem Flug von Mauritius nach Deutschland – zwei Szenarien:

Gut gelaunte und bestens erholte Urlauber sind auf dem Rückflug von Mauritius, der legendären Insel im Indischen Ozean. Lebhaft tauscht man die Eindrücke aus, die dieses paradiesische Eiland hinterlassen hat; andere träumen still vor sich hin und lassen die wunderbare Inselwelt noch einmal Revue passieren.

Was sie alle nicht wissen: Unter ihren Füßen, eine Etage tiefer, kauern zusammengesunken ihnen ähnliche Wesen, die, wenn ihre Ängste es zulassen, auch träumen – von ihrer geliebten Heimat, dem Urwald, dem sie gewaltsam entrissen wurden, ohne Rücksicht auf den Verlust ihrer zurückbleibenden Familien. Gnadenlos zerrte man sie in Käfige und verbrachte sie nach nicht enden wollender Fahrt in die wartende Air France-Maschine. Noch ahnen sie nichts von den Endstationen ihrer Reise: Versuchslabore, wo sie bis zu ihrem bitteren Ende Höllenqualen erleiden werden, wie so viele ihrer tierlichen Leidensgenossen.

Es ist ein Skandal, dass die Fluggesellschaft Air France, in Verbindung mit der niederländischen KLM, trotz bereits drei Jahre andauernder weltweiter Proteste immer noch Affen und andere Tiere an Tierversuchslabore in Europa und den USA liefert. Tierqualen spielen keine Rolle, allein der Profit zählt!

Um den Skandal so öffentlich wie möglich zu machen, luden der Verein Ärzte gegen Tierversuche e.V. zusammen mit Vertretern der Kampagne „StopVivisection“ am 6. September 2014 nach Frankfurt zu einer Großdemonstration ein. Und viele kamen, wenngleich zum Teil später als geplant, denn ausgerechnet an diesem Tag hatte die Lokführer-Gewerkschaft GdL zum Streik aufgerufen, was die Reise für etliche Teilnehmer erschwerte und darüber hinaus zu Verzögerungen der einzelnen Programmpunkte führte.

In einem langen Demonstrationszug zogen etwa 800 engagierte Tierversuchsgegner/innen mit Fahnen und Plakaten durch Frankfurts Innenstadt und störten die allerorten vorherrschende Gemütlichkeit durch lautstarkes Skandieren von Sprüchen, in denen der sofortige Stopp von Tierversuchen gefordert wurde. Mit dabei waren auch ca. ein Dutzend Parteimitglieder aus Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen. So setzten auch wir ein Zeichen gegen Tierversuche – dieses unentschuldbare Verbrechen des Menschen an den wehrlosen Tieren.

Das Hauptziel des Demo-Zuges war die Zentrale von Air France, wo besonders laut und anhaltend ein umgehendes Ende der Todesflüge gefordert wurde.

Der weltweite Kampf von Tierrechtlern wird weitergehen, bis auch Air France/KLM als letzte der Fluggesellschaften die schändlichen Tiertransporte beendet haben – zweifellos, und hoffentlich in Kürze, ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Totalabschaffung aller Tierversuche!

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International Coastal Cleanup 2014

Aufruf zur Reinigungsaktion an Meeres- und Flussufern am 20. September

Wie auf der Homepage des NABU zu lesen ist, “ruft in jedem Jahr am dritten Samstag im September die US Umweltorganisation Ocean Conservancy zum weltweiten Küsten-Reinigungstag, dem International Coastal Cleanup Day (ICC), auf. An diesem Tag treffen sich weltweit engagierte Naturschützer, um Küsten, Gewässer und Flussufer vom Müll zu befreien und somit einen wichtigen Beitrag zum Meeresschutz und zum Wohle der Natur zu leisten. Allein im Jahr 2013 haben 648.015 Freiwillige in 92 Staaten mehr als 6.000 t Müll gesammelt.” (hier lesen)

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz möchte auf diese Aktion aufmerksam machen und fordert in diesem Zusammenhang ein ausnahmsloses Verbot für die umweltschädlichen Plastiktüten und für jegliches Verpackungsmaterial aus Plastik. Dies ist für uns der einzige Weg, um aus der “Plastikflut” zu entkommen. Einfacher Einkaufstipp: Gehen Sie nie ohne einen Stoffbeutel außer Haus; die Umwelt wird es Ihnen danken!

Zur Erinnerung vom 26.02.2013: Müllkippe Meer

Video über eine kaum beachtete Umweltkatastrophe

Die Ozeane sind zu Müllkippen unserer „Plastik-Gesellschaft“ verkommen. Die Ausmaße dieser Umweltkatastrophe sind erschreckend: Zwischen Hawaii und dem amerikanischen Festland treibt eine Plastikinsel so groß wie Mitteleuropa. Sie wiegt drei Millionen Tonnen. Laut glaubhaften Forschungsberichten befindet sich mittlerweile sechs Mal mehr Plastik als Plankton in den Weltmeeren, und eine Verseuchung der Planktonmikroben mit Plastik wurde bereits in den Sechziger Jahren nachgewiesen. Größere Stücke werden von Fischen, Walen, Schildkröten und Seevögeln mit ihrer natürlichen Nahrung verwechselt und aufgenommen. Insbesondere Albatrosse auf Midway – wie hier im Video – sind von der Gefahr akut bedroht, aber auch Meeresschildkröten, die Plastiktüten für Quallen halten und verzehren. Die Mägen all dieser Tierarten dehnen sich aufgrund der Unverdaubarkeit des Plastikmülls aus, was zu einem qualvollen Tod für die betroffenen Tiere führt.

Internationaler politischer Handlungsbedarf ist dringend geboten, wenn wir das Ende des Lebensraumes Ozean noch verhindern wollen!

Ein Video, was jede/r gesehen haben sollte, weil es im wahrsten Sinne des Wortes unverdaulich ist.

Weltkongress zu “Alternativmethoden und Tierversuche” in Prag

Informieren Sie sich über den 9. Weltkongress über „Alternativmethoden und Tierversuche“, der vom 24. bis 28. August 2014 in Prag stattfand. Ein Bericht von “Ärzte gegen Tierversuche” über die neuesten Entwicklungen der Forschung ohne Tierversuche (hier)

2014: Das schlechteste Bienenjahr der Geschichte

Die Bienen sterben leise…

Laut einer aktuellen Meldung des “Umweltinstitutes München” sinkt die Zahl der Bienen. “Manfred Hederer, Präsident des deutschen Berufs- und Erwerbsimkerbundes, erwartet für 2014 das schlechteste Bienenjahr der Geschichte und das fünfte sehr schlechte Jahr in Folge. Deutschland importiert bereits 80 Prozent des verzehrten Honigs.

Die wichtigsten Gründe für das Bienensterben liegen in der industriellen Landwirtschaft. Auf intensiv genutzten Flächen finden Insekten zu wenige Blüten. Hinzu kommt der Einsatz von Pestiziden, die Bienen töten, schwächen oder verwirren. Beides trifft nicht nur die Honigbienen, sondern auch die für die Bestäubung wichtigen Wildbienen und Hummeln.”

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz fordert eine Abkehr von der Intensivlandwirtschaft, die auf den Einsatz von Chemie verzichtet. Nur die ökologische Landwirtschaft wird auf Dauer auch die Bienen und andere Kleinstlebewesen fördern und schützen, die unverzichtbar für einen gesunden und natürlichen Naturkreislauf sind.

Das Leid in spanischen Kaninchenzuchtbetrieben

Grausamkeit und Tierquälerei an der Tagesordnung für die Mode

Unbeschreibliche Grausamkeiten in 70 verschiedenen Kaninchenbetrieben dokumentierten “Animal Equality” in einer 2-jährigen Recherche in der spanischen Kaninchenzuchtindustrie. Das Fell, so “Animal Equality”, wird dann gewinnbringend an Modemarken aus der ganzen Welt verkauft.

Der Organisation ist es gelungen, die Verbindung zwischen einigen dieser Betriebe und sieben der bekanntesten Modeunternehmen der Welt herzustellen. Gespräche mit Großhändlern wurden aufgezeichnet, die Kaninchenpelz aus Betrieben verkaufen, in denen katastrophale Zustände und unbeschreibliches Tierleid dokumentiert wurden. Folgende weltbekannte Designer nannten sie als ihre Kunden: Burberry, Dior, Armani, Louis Vuitton, Yves Saint Laurent, Marc Jacobs und Diane Von Fürstenberg.

Wir von der Partei Mensch Umwelt Tierschutz möchten “Animal Equality” unterstützen, das Video zu verbreiten, damit immer mehr Menschen das Leid hinter der Pelzproduktion erkennen und den Kauf von Kleidungsstücken mit Fell boykottieren.

Zum Video: (hier)

Außerdem schließen wir uns als Partei der Kampagne von “Animal Equality” an, um diese Marken dazu aufzufordern, keinen Pelz mehr zu verkaufen. Bitte unterschreiben und verbreiten auch Sie die Petition! (hier)

Veganer Waldkindergarten

Waldkindergarten Wichtelfreunde” stellt sich vor.

Anmerkung der Redaktion: Rein zufällig ist die Redaktion auf diesen Kindergarten aufmerksam geworden und findet dieses “ganzheitliche Projekt” zukunftsweisend und äußerst verantwortungsbewusst. Wir wünschen den “MachernInnen” alles Gute und vor allem einen guten Zulauf! Als Partei mit einem ganzheitlichen Ansatz schließen wir uns diesem “Projekt” uneingeschränkt an und freuen uns über so viel “veganes Engagement”, was so viel Liebe und Respekt widerspiegelt; ein Kindergarten mit Vorbildfunktion, für den wir gerne die Werbetrommel rühren!

Großdemo gegen Tierversuche und Tierversuchstransporte am 06.09.2014 in Frankfurt

An unsere Mitglieder und Sympathisanten!

Unter dem Motto “Aus der Wildnis ins Labor… Air France macht‘s möglich!” veranstaltet Stop Vivisection in Zusammenarbeit mit Ärzte gegen Tierversuche am 6. September 2014 eine Großdemo gegen Tierversuche und den Handel mit Affen und anderen sogenannten Versuchstieren durch insbesondere Air France – KLM.

Mit einem eindrucksvollen und bunten Demozug durch die Frankfurter Innenstadt zur deutschen Air France Zentrale werden wir uns gegen Tierversuche, Tierausbeutung und Tierleid stark machen und Air France zeigen, was es im Jahr 2014 bedeutet, mit der Tierversuchsindustrie aktiv zusammenzuarbeiten!

Darüber hinaus erwarten Euch ganztägig dutzende vegane Info-, Verkaufs und Essenstände sowie ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm. Aktivismus und Engagement sollen schließlich auch belohnt werden!

Wir dürfen bei dieser Demo auch unsere Wahlplakate gegen Tierversuche verwenden.

Bitte nehmt Euch also die Zeit, um die Tierversuchslobby am 6. September zusammen mit vielen anderen Menschen so richtig ins Schwitzen zu bringen und bringt Eure Wahlplakate mit (sofern vorhanden)!

Weitere Infos unter: www.airfrancemachtsmoeglich.de

Unsere Teilnahme am 4. „Vegan Life Festival“ in Braunschweig

LV Niedersachsen in Aktion

Am 30.08.2014 waren Vertreter/innen des LV Niedersachsen – neben etlichen Vereinen und Organisationen – wieder einmal zu Gast bei Sabine Pankau, Vorsitzende des Vereins „Tier Time e.V.“

Wir – Eva Lyska, Harald Piltz, Ivo Feizelmeier und Margret Giese – erlebten einen abwechslungsreichen Tag mit interessierten BürgerInnen an unserem Stand, nachdenklich stimmenden Gesangseinlagen, aber auch Beiträgen von Live-Bands und mitreißender Rockmusik vom Band.

Ein Vertreter des Kampagnen-Netzwerks „Stop Vivisection“ lud nach seinem Vortrag gegen Tierversuche – auch im Namen von „Ärzte gegen Tierversuche“ – zur Veranstaltung am 06.09.14 in Frankfurt am Main ein. Dort findet die bisher größte Demonstration statt gegen die verabscheuenswürdigen Air-France-Tiertransporte von Affen und anderen Tieren in Versuchslabore.

An unserem Stand konnten einige erst kürzlich eingetretene Mitglieder aus der Region begrüßt werden, die die Gelegenheit wahrnahmen, uns einmal näher kennenzulernenen und sich darauf freuten, an der Mitgliederversammlung am 8. Oktober 2014 in Braunschweig teilzunehmen. Wie schon zuvor, sammelten wir wieder Unterschriften gegen das unsägliche TTIP – das „Transatlantic-Trade-and-Investment-Partnership-Abkommen“ zwischen der EU und den USA. Sollte das schändliche Vorhaben in Kraft treten, würde dies einen massiven Rückschritt in allen Lebensbereichen zur Folge haben.

Das Festival war gut besucht, wozu auch das vorwiegend gute Wetter beitrug. Für das „vegan-leibliche“ Wohl wurde wie immer ausgiebig gesorgt. Besonders beeindruckend die nicht enden wollende Schlange am veganen Döner-Stand! Dort wie auch am veganen Kuchen-Stand wurde auf einfache Art und Weise Überzeugungsarbeit geleistet, weil alles ausnehmend gut schmeckte. So wurde der ersehnte Wechsel „weg vom Fleisch und hin zur tierfreundlichen vegetarisch/veganen Ernährung“ wieder ein Stück vorangebracht.

Und wir vier vom LV Niedersachsen freuten uns natürlich, die Aufmerksamkeit der Besucher einmal mehr auf die Partei lenken zu können und sie anhand von Flug- und Faltblättern wieder ein Stück bekannter zu machen!

Kurzmeldung zum Artensterben

Jane Goodall warnt vor baldigem Aussterben der Menschenaffen

Die Umweltaktivistin Jane Goodall warnt von einem Aussterben der Menschenaffen in den kommenden Jahrzehnten. “Wenn wir nichts dagegen unternehmen, werden die Menschenaffen aufgrund der Zerstörung ihres Lebensraums und des illegalen Handels verschwinden”, sagte Goodall bei der Vorstellung ihres neuen Buchs “Seeds of Hope” in Nairobi.

In den vergangenen 50 Jahren habe sich die Zahl der Schimpansen bereits weltweit von etwa zwei Millionen auf 300 000 Tiere verringert.

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