Vorankündigung zur Einladung zur Hauptversammlung der Mitglieder des Landesverbandes NRW

Liebe Mitglieder des Landesverbandes NRW,

aufgrund diverser unglücklicher Vorfälle in Bezug auf die Mitgliederversammlungen in jüngster Vergangenheit sowie schwerwiegender Verstöße gegen die Ordnung der Partei, hat der Bundesvorstand sich gezwungen gesehen, den zuletzt amtierenden Landesvorstand NRW des Amtes zu entheben.

Das Ziel und der Zweck einer jeden Partei ist die flächendeckende Teilnahme an Wahlen auf allen Ebenen, denn nur so ist eine Verfestigung unserer Forderungen und politisches Wirken zu realisieren.

Wie unserer öffentlichen Stellungnahme vom 29.März 2017 zu entnehmen war, wurde von ehemaligen Mitgliedern der Tierschutzpartei aus dem Düsseldorfer Umfeld der Ratsfraktion Tierschutzpartei / Freie Wähler eine neue Partei geründet, welche inzwischen für die Teilnahme an der Landtagswahl NRW zugelassen wurde, während zeitgleich die Teilnahme der Tierschutzpartei verhindert wurde, unter anderem durch eine unvollständige Einreichung der Wahlunterlagen und Unterschlagung der Unterstützerunterschriften.

Um die Teilnahme an der Bundestagswahl im einwohnerstärksten Bundesland NRW nicht ebenfalls zu gefährden und um wieder eine homogene Einheit bilden zu können, deren gemeinsames Ziel es ist, diese Partei zum Erfolg zu führen und den Stimmlosen eine Stimme zu verleihen, wollen wir in einer erneuten Mitgliederversammlung schnellstmöglich einen neuen Vorstand wählen, der den Landesverband künftig tatkräftig repräsentieren und neu ausrichten soll.

Ebenfalls ist ein erneuter Beschluss zur Bundestagswahlteilnahme und einer neuen Kandidierendenliste notwendig, um mit der Wahl von zuverlässigen Vertrauenspersonen zu gewährleisten, dass die Einreichung aller geforderten Wahlunterlagen zügig und vollständig erfolgt.

Der Bundesvorstand lädt somit also zu einer Mitgliederhauptversammlung ein:

Termin: Sonntag, der 23. April 2017

Vorschläge/ für geeignete Kandidaten /innen für Vorstandsposten, sowie auch für die Landesliste zur Bundestagswahl können vor Ort genannt oder auch schriftlich per Post oder E-Mail bei der Bundesgeschäftsstelle – Sabine Jedzig – Schreiersgrüner Straße 5, 08233 Treuen, sekretariat@tierschutzpartei.de eingereicht werden.

Die vorläufige Tagesordnung entnehmen Sie bitte der beiliegenden Anlage dieser Einladung.

Aufgrund der Dringlichkeit bitten wir um Verständnis für die kurze Ladungsfrist und hoffen auf zahlreiches Erscheinen und eine rege Beteiligung an den Kandidaturen.

Herzliche Grüße,

im Auftrag des Bundesvorstandes

Sandra Lück (Bundesvorsitzende) Matthias Ebner (Bundesvorsitzender)

“Landesverband Brandenburg mit neu gewähltem Vorstand wieder aktiv”

Erfolgreicher Tag für die Tierschutzpartei Brandenburg

Auf einer gut besuchten Mitgliederversammlung im brandenburgischen Oranienburg wurde am Samstag, den 08. April 2017 ein neuer siebenköpfiger Landesvorstand der Partei Mensch Umwelt Tierschutz gewählt.

Bereits am 12. März hatte die Partei ihre Kandidaten für die Bundestagswahl 2017 aufgestellt. Zur ersten Vorsitzenden wurde die bekannte Tierschützerin Silvia Dreyer aus Oranienburg gewählt. Silvia Dreyer ist neben dem Engagement für die Tierschutzpartei besonders im aktiven Tierschutz für Fundkatzen und verwilderte oder ausgesetzte Hauskatzen tätig, sie ist Begründerin der Oranienburger Gruppe des Freundeskreises Katze und Mensch e.V. Zur zweiten Vorsitzenden wurde Birgit Enke aus Wittstock gewählt. Mit Silvia Stoffels, Olaf Netzel, Susanne Seidler, Max Mogk und Karin Rother ist der Landesvorstand komplett.

Der Bundesgeschäftsführer der Tierschutzpartei, Jan Zobel aus Hamburg, leitete die Versammlung und richtete die herzlichsten Grüße des Bundesvorstandes an die Teilnehmer der Versammlung im Kultur- und Kreativstandort Oranienwerk. In einer kurzen Ansprache unterstrich Zobel die Wichtigkeit der Wahlteilnahmen für die Tierschutzpartei. Er begrüßte außerordentlich, dass der neue Landesvorstand die vordringlichste Aufgabe in der Mitgliedergewinnung und Wahlteilnahme sieht. Zobel bemängelte, dass die Bundespartei jahrelang offensichtlich die Europawahl als wichtigste Wahl erachtet hat – dabei funktioniere Politik genau anders herum. Über die Städte, Kreise und Gemeinden müsse die Partei verankert und bekannt sein, um dann auf Landes- oder Bundesebene erfolgreich sein zu können. Entsprechend positiv war die Resonanz auf die Ankündigung Silvia Dreyer, im Jahre 2019 für die Stadtverordnetenversammlung Oranienburg zu kandidieren und mit dem Landesverband im Herbst 2019 an der Landtagswahl teilzunehmen. Zobel untermauerte die Richtigkeit dieser Strategie und verwies auf seine eigenen politischen Ambitionen, im Frühjahr 2019 mit der Tierschutzpartei an der Hamburger Bezirksversammlungswahl und im Winter 2020 an der Bürgerschaftswahl teilzunehmen. “Brüssel ist weit weg, Politik für die Stimmlosen fängt vor der eigenen Haustür an” so Zobel. Die Spitzenkandidatin, Silvia Dreyer, verwies auf zahlreiche Initiativen der Tierschutzpartei zum Thema Katzenkastration. Dies sei ein wichtiges Thema der Tierfreunde in Brandenburg. Auch die Massentierhaltung, Tierversuche, Jagd, Tierquälerei seien wichtige Themen, die es vor Ort anzupacken gelte.

Der Landesverband Brandenburg benötigt nun 2.000 Unterstützungsunterschriften von Brandenburger Wahlberechtigten, damit er zur Bundestagswahl zugelassen wird.

“Diese Herausforderung ist aber nur mit Hilfe aller Brandenburger Tierfreunde und Engagierten zu schaffen. Bitte unterstützen Sie uns beim Sammeln der Unterschriften” appellierte die frisch gewählte Vorsitzende Silvia Dreyer an die anwesenden Mitglieder.

Ostern – Denkt an die Tiere!

Die Tierschutzpartei Hamburg appelliert an alle Tierfreunde und Tierschützer, gerade zu Ostern an die Tiere zu denken.

In den Supermärkten stapeln sich schon seit Wochen bunt gefärbte Eier, Kaninchen- und Lammfleisch. Was sich dahinter an Tierleid verbirgt, wird von der Industrie geschickt verborgen und hinter niedlichen Bildern von Küken, Häschen oder Lämmchen versteckt. In Wirklichkeit ist Ostern für die Tiere das Fest des Todes.

Am Osterwochenende, wenn vielerorts die Osterfeuer entfacht werden, werden wieder unzählige Tiere qualvoll verbrannt.

Artikel im Hamburger Wochenblatt lesen.

 

 

 

 

 

Wird dem Zoo eine Sonderstellung bei der Verbandsklage in Niedersachsen eingeräumt?

Einen Tag nach Bekanntwerden der Elefanten-Quälerei im Zoo Hannover wurde das Verbandsklagerecht im Landtag behandelt. (Wir berichteten gestern von der aktuellen Undercover-Recherche von Peta mit dem dazugehörigen Protest.)

Simone Oppermann vom LV Niedersachsen stellt nun folgende Frage dazu:

Wird dem Zoo eine Sonderstellung bei der Verbandsklage in Niedersachsen eingeräumt?

Auf der heutigen Tagesordnung des Nds. Landtages stand unter TOP 7 die abschließende Beratung über den Entwurf eines Gesetzes über Mitwirkungs- und Klagerechte von Tierschutzorganisationen. Durch den vorbereitenden Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung wurde mit den Stimmen der SPD und den Grünen und gegen den Willen der CDU und der FDP die Annahme des von der Landesregierung erarbeiteten Gesetzestextes (Drs. 17/5329) mit Änderungen (Drs. 17/7687) empfohlen.

Nachdenklich stimmt, dass die durch den Ausschuss geänderte Drucksache – im Gegensatz zur Entwurfsfassung der Landesregierung – in § 2 Abs. 1 Satz 2 die Erhebung der Feststellungsklage für Entscheidungen über Vorhaben zur Errichtung von Gehegen in Zoos, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen, nicht mehr zulässt.

Quellen:

http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/landtag3446.pdf

http://www.landtag-niedersachsen.de/tagesordnungen_plenars…/

 

Zoo Hannover quält Elefantenbabys

Protest

Peta hat im Zoo von Hannover Undercover gefilmt und konnte live erleben, wie brutal Elefantenbabys abgerichtet werden, was der / die Besucher*in natürlich am Tag bei der Elefantendarbietung nicht mitbekommt und nicht sehen soll.

Das Video beweist, wie kleine Elefantenbabys mit Schlägen gefügig gemacht werden und die brutale Dressur scheint gängige Praxis im Hannoveraner Zoo zu sein.

Bei den harten Szenen läuft einen ein kalter Schauer über den Rücken. Wir danken Peta dafür, dass wir mit hinter die Kulissen schauen dürfen und so die Öffentlichkeit von dem Tiermissbrauch  erfährt. Wir unterstützen natürlich Peta dabei, das Video bekannt zu machen und ihre Petition zu verbreiten, damit die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen und bestraft werden.

Bitte hier alles zum Thema lesen und Petition unterschreiben.

Ihre / eure BGSt.

Das “Blaue Wunder” auf dem Lindener Berg

Das “Blaue Wunder” ist eigentlich der Blumenpracht der Scilla-Blüte, die auf dem alten Friedhof des Lindener Berges jedes Jahr Scharen von Besuchern anlockt, geschuldet. Und wie immer findet zeitgleich ein verkaufsoffener Sonntag mit zahlreichen kulturellen Höhepunkten statt.

Rund um den Lindener Markt locken zudem verschiedene Stände und Gruppen zu einem kurzen Stelldichein. Natürlich dürfen dabei auch die Parteien nicht fehlen. Gelegenheit für die MUT-Partei, bei wirklich schönem Wetter Unterstützungsunterschriften für Bundestags- und Landtagswahl zu sammeln.

Und wir erlebten wirklich unser “ganz persönliches Blaues Wunder”. Der Tag war ein voller Erfolg, denn so zahlreiche Unterstützer wie diesmal haben wir noch auf keiner Veranstaltung sammeln können. Viele aufgeschlossene Menschen, wirklich gute Gespräche und einen “Alt-Hippie” dessen geschenkte Kastanie (neben seiner Unterschrift) uns tatsächlich noch mehrere Unterstützer bescherte, haben den heutigen Tag zu einem Erfolg gemacht. Danke an unsere Unterstützer Sarah, Beate, Yvonne und Simone. Hat wirklich Spass gemacht!

Markus Schlottig / LV Niedersachsen

Tierschutzpartei verurteilt Pfefferspray-Einsatz gegen friedliche Demonstranten!

Aktuell zieht der massive Einsatz von Pfefferspray gegen eine friedliche Sitzblockade am 31. März im thüringischen Sonneberg weite Kreise. Die Sitzblockade richtete sich gegen den Aufmarsch von Thügida.

Der Landesarbeitskreis “gegen rechts” der Hamburger Tierschutzpartei verurteilt den unverhältnismäßig harten Einsatz der Polizei gegen friedliche Demonstranten am vergangen Freitag im südthüringischen Sonneberg.

Hier Artikel im Hamburger Wochenblatt lesen.

Aktion in Zwickau am 01.04.2017

Tiere raus aus dem Zirkus!

Am Samstag, den 01. April, folgte Sabine Jedzig aus der Bundesgeschäftsstelle mit ihrem Vater (Mitglied) dem Aufruf unseres neuen Mitgliedes Matthias Sawert, um an der von ihm organisierten Aktion vor dem „Zirkus William“, der auf dem Platz der Völkerfreundschaft in Zwickau sein unübersehbares Zelt aufgeschlagen hatte, teilzunehmen. Matthias Sawert benachrichtige im Zuge dessen im Voraus die Freie Presse in Zwickau, die auch vor Ort war. Den Bericht dazu können Sie heute in der Online-Ausgabe lesen.

Mehrere Passanten suchten das Gespräch mit uns und bestärkten unsere Forderung auf unseren Plakaten: „Tiere raus aus dem Zirkus!“. Nebenher konnten wir gleich ein paar Unterstützungsunterschriften für die Bundestagswahl sammeln und ein Tierfreund rief spontan seinen Chef an, um ihn um Erlaubnis zu bitten, Unterstützungsunterschriften in der Firma sammeln zu dürfen, was er bejahte. Ein anderer Tierfreund sagte uns zu, er wolle in seinem tierfreundlichen Freundes- und Bekanntenkreis auf unser Anliegen für die BTW aufmerksam machen.

Auch eine negative Stimme auf unseren Zirkusprotest meldete sich zu Wort. Eine Frau kritisierte uns sachlich, aber mit Nachdruck und sagte, wir sollen doch lieber Aktionen gegen die Massentierhaltung machen, weil wir damit auf das Leid von weitaus mehr Tieren aufmerksam machen würden. Außerdem betonte sie, dass wir uns in Zwickau für die Schaffung einer öffentlichen Hundewiese einsetzen sollen. Für ihre kritischen  Bemerkungen sind wir sehr dankbar, weil wir doch interessiert sind an der Meinung der Menschen und so aus ihrem Mund  erfahren, was ihnen wichtig ist und was dringend auf politischen Wege verändert werden muss.

Wir bedanken uns bei allen ganz herzlich, die auf uns zugekommen sind! Ein besonderer Dank gilt der Freien Presse in Zwickau, die darüber berichtet hat.

Tierfreunde*innen, die in Zwickau politisch aktiv werden möchten, melden sich bitte bei Matthias Sawert.

Ihre / eure BGSt.

 

Konferenz über (Un)Sicherheiten in der offenen Gesellschaft

Martin Buschmann zu Gast in der Heinrich-Böll-Stiftung

Die offene Gesellschaft steht massiv unter Druck. Dahinter steht offenbar eine tiefgreifende Verunsicherung von Teilen der Gesellschaft, die nicht nur auf einem sozialen, sondern auch auf einem kulturellen und demokratie-skeptischen Unbehagen beruht. So die Beschreibung des Veranstalters der Konferenz. Die offene Gesellschaft wird definiert kritische Fähigkeiten des Menschen freizusetzen und Machtmissbrauch zu verhindern.

Eingeladen hatte die Heinrich-Böll-Stiftung der B90/Grüne. Neben den Spitzenkandidaten und Mitgliedern des Bundesvorstandes der Grünen waren auch sehr interessante Referenten und Gesprächsteilnehmer eingeladen.

Am Freitag (24. März 2017) folgte nach der Eröffnung eine Podiumsdiskussion, in der es um diverse Inhalte des Wahlprogramms ging. Cem Özdemir (Spitzenkandidat für die kommende Bundestagswahl) war vor Ort und hielt einen Vortrag, der allerdings mehr an einen Wahlkampfrede erinnerte. Es fiel sogar der Satz Abschaffung der Massentierhaltung. Man wolle da nicht aufgeben, aber auch „nicht mit dem gehobenen Zeigefinger“ in den Wahlkampf gehen…

Der folgende Samstag (25.03.) begann mit dem Thema innere Sicherheit. Es diskutierten Till Steffen (Justizsenator Hamburg), Simone von Stosch (ARD Aktuell) und Bettina Gaus (Journalistin der taz). Dabei wurde die Überforderung der Kommunen in Bezug auf die Flüchtlingssituation sowie die Vorkommnisse und Sicherheitslage in Köln angesprochen. Auf die Frage, welche Antwort man auf welche Frage geben kann, ging es um Terror und die Verhältnismäßigkeiten (Vorratsdatenspeicherung). Muss die Gesellschaft wehrhafter werden? Die Beiträge fanden eine Antwort, indem man auch Rechtsextremisten wieder in die Gesellschaft integrieren muss. Möglich sei dies, indem man bestehende Gesetze anwendet, sich kritisch mit der Rolle des Verfassungsschutzes befasst und natürlich die Schulen und die Jugendarbeit mit einbindet. Dieses sei ein Weg, den aufkommenden Rechtsterrorismus zu bekämpfen.

Es wurde der Politik vorgeworfen, das Thema innere Sicherheit zu wenig zu konkretisieren. Konsequenteres Handeln gegenüber Straftätern (angesprochen waren auch die sogenannten „Reichsbürger“) sollte den Verantwortlichen klar vor Augen geführt werden.

Zweites Thema in Anschluss: Wie erreicht man die Politik-Verdrossenen?

Zunächst folgte eine Einteilung in Gruppen der „Verdrossenen“ durch Heinz Bude (Soziologe, Uni Kassel). Er teilt diese wie folgt ein:Die erste Gruppe nennt er die „Selbstgerechten“. Sie zeichnen sich durch Fleiß und Beharrlichkeit aus. Die zweite Gruppe ist die der „Übergangenen“: Sie fühlen sich verdrossen, da sie (teils fehlender Bildung) keinerlei Aufstiegschance für sich selbst sehen. Sie gehen ihrer Arbeit nach, verdienen nicht viel und sind daher neidisch und unzufrieden. Ihre Feindbilder sind Flüchtlinge ebenso wie Hartz-4-Empfänger. Zudem kommt die Gruppe der „Verbitterten“. Sie zählen sich zu den Stützen der Gesellschaft. Sie fühlen sich missachtet, da sie nie die Spitze des ihnen zugedachten Erfolges erreicht haben. Für die beiden letztgenannten Gruppen ist Populismus ein einfacher Nährboden.

Die Entstehung dieser Gruppen war nur möglich, weil die Führungseliten oft versagen und nach außen hin ein recht arrogantes Verhalten zeigen. Zudem mangelt es den Parteien an Kommunikationsangeboten. Ohne Einbindung der Mitglieder werden diese die Parteien wieder verlassen.

Als Lösung wurde von den Teilnehmern formuliert, den einzelnen Menschen wieder anzusprechen. Die tiefe Müdigkeit in der Bevölkerung (teils ausgelöst durch die „Alternativlosigkeit“ von Merkel) sei ein Problem. Daher ist politische Bildung sehr wichtig, und sollte daher auch überpolitische Formate transportiert werden. Dort gibt es bereits einige gute Ansätze der Bundeszentrale für politische Bildung, worauf Thomas Krüger (Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung) hinwies. Das TV-Format „Zeit für Helden“ und das YouTube-Format von Hatice Schmidt seien gute Beispiele.

Wichtig sei es, zu vermitteln, Demokratie muss Spaß machen. So könne man viele Verdrossenen wieder erreichen.

Fazit: „Ich habe vieles gelernt, vor allem dass das B90/Grünen eigentlich im politischen Auftrag versagt haben und ihre politische Verantwortung offenbar nicht wirklich ernst nehmen.“, so das Statement von Martin Buschmann. „Von Umwelt- oder gar Tierschutz hörte man hier nichts. Wir können eigentlich nur vom B90/Grünen lernen, in dem wir uns nicht deren devote Haltung gegenüber den Lobbyisten aneignen. Unsere Einstellung ist eine andere: Ehrliche Politik für alle!“