Aktionstag gegen Stopfleber: Proteste in Berlin und Stuttgart

Am 26.11.2014 hat sich Animal Equality Germany in Berlin und Stuttgart am weltweiten Aktionstag gegen Stopfleberproduktion in Frankreich beteiligt. Bei der Aktion in Stuttgart haben auch 2 Mitglieder unseres Landesvorstandes Baden-Württemberg teilgenommen.

Stopfleber ist eine der schlimmsten Formen der Ausbeutung von Tieren durch Menschen und muss unverzüglich beendet werden! Nicht ohne Grund ist diese Form der Ausbeutung in nahezu allen Ländern der EU verboten. Das muss auch für Frankreich gelten!

Opferfest in Nepal: Abschlachten zu Ehren der Göttin Gadhimai

Alle fünf Jahre das gleiche grausame Ritual in Nepal: Tausende Tiere werden beim hinduistischen Opferfest Gadhimai geschlachtet und verbluten qualvoll. Auch Menschen sind diesmal ums Leben gekommen. (Zum Bericht + Bildergalerie)

Im Jahr 2009 wurden schätzungsweise 50 000 Wasserbüffel grausam niedergemetzelt.

Weitere Fotoaufnahmen auf der ntv-Mediathek hier ansehen.

Anmerkung der Redaktion: Eigentlich fehlen die Worte, um diese Grausamkeit beschreiben zu können. Würde der Philosoph Arthur Schopenhauer jedoch noch leben, wären seine Worte hinsichtlich der Mensch-Tier-Beziehung, wie sie im Allgemeinen damals geprägt war und heute auch noch ist, folgende: “Die Menschen sind die Teufel der Erde und die Tiere die geplagten Seelen.”

26.11.2014 / Bericht aus Straßburg

Protest gegen „Festung Europa“ – Flüchtlinge und MEP’s demonstrieren gemeinsam

Am 26.11.2014 versammelten sich Hunderte Demonstranten, unterstützt von Mitgliedern der GUE/NGL und einigen EU-Abgeordneten anderer Fraktionen vor dem Haupteingang des Europäischen Parlamentes in Straßburg.

Der Protest sollte ein Zeichen gegen die menschenverachtende Abschottungspolitik der EU setzen und auf die dringend notwendige Abschaffung der Grenzagentur Frontex aufmerksam machen.

Den Demonstranten wurde weit vor dem Eingang des Parlamentes der Zutritt auf das Gelände des Parlamentes durch französische Polizisten und einer Metallabsperrung verwehrt.

Die MEP‘s der GUE/NGL bekundeten ihre Solidarität mit den Demonstrierenden, darunter viele Menschen, die aus Nordafrika nach Europa geflüchtet waren.

26.11.2014 / Bericht aus Straßburg

Pressekonferenz “Stop Vivisection” in Straßburg / EU-Parlament

Am 26.11.2014 wurden von der NGO “Stop Vivisection” mehr als 1.170.000 verifizierte Unterschriften beim Petitionsausschuss des Europäischen Parlamentes eingereicht. Der Petitionsausschuss erklärte die Petition als angenommen.

Durch diese außergewöhnliche Petition wird die Kommission aufgefordert, die Richtlinie 2010/63/EU (zum Schutz der für wissenschaftliche Zwecke verwendeten Tiere) außer Kraft zu setzen und einen neuen Vorschlag zu unterbreiten, der die Abschaffung dieser Tierversuche beinhaltet.

Anlässlich der Pressekonferenz zur Petitionsübergabe “Stop Vivisection”, die von den MEP’s Michèle Rivasi (European Greens) und Fabio Massimo Castaldo (EFD) unterstützt wurde, hielt Stefan Bernhard Eck (GUE/NGL) spontan eine überzeugende (Rede) mit deutlichen Worten gegen Tierversuche.

24.11.2014 / Bericht aus Straßburg

Wichtige ENVI-Sitzung

Am Montag Nacht fand die Abstimmung des Umweltausschusses zu ihrem Vorschlag an das Europäische Parlament zu den Themen “Neuartige Lebensmittel” und Verwendung von Plastiktüten statt. Die EU-Abgeordneten Lynn Boylan (Sinn Féin, Irland) und Stefan B. Eck brachten zusammen elf Änderungsanträge ein, von denen ein großer Teil angenommen wurde.

Alles in allem kann man das Abstimmungsergebnis, das zwar auch einen Kompromiss darstellt, als einen Schritt in die richtige Richtung bezeichnen.

Zum Beratungspunkt Nr. 5 (“Tierzucht- und Abstammungsbestimmungen für den Handel mit Zuchttieren und deren Zuchtmaterial in der EU”), zu dem Stefan Bernhard Eck für die GUE/NGL-Fraktion eine “Opinion” ausarbeitet, werden von ihm mehrere Änderungsanträge auf der ENVI-Sitzung am 12. Dezember 2014 eingebracht.