Fachdiskussion am 02. Oktober 2015 auf Einladung der Bundestagsfraktion „Bündnis90/Die Grünen“ im Paul-Löbe-Haus in Berlin

Als stellvertretender Generalsekretär nahm Martin Buschmann an diesem Fachgespräch teil.

Es waren ca. 80 Personen anwesend, die meisten waren Mitglieder der Grünen oder Landtags- sowie Kommunalabgeordnete der Partei Bündnis90/Die Grünen. Einige waren von Bürgerinitiativen gegen Tierversuche aus Berlin und Brandenburg anwesend. Auch war jemand von Ärzte gegen Tierversuche vor Ort sowie diverse Mitglieder des Deutschen Tierschutzbundes.

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Die Bolivarische Republik Venezuela – Martin Buschmann (stellv. Generalsekretär), zu Gast in der Botschaft Berlin

Heute leben Venezuela und andere Länder Lateinamerikas in einer Zeit des politischen Wandels. Sie erleben einen Unabhängigkeitsprozess, der nationale Grenzen überschreitet und zu einer kontinentalen Freiheitsbewegung für die Völker Südamerikas wird. Es sind Nationen, die entschieden haben, sich gegen die neuen Formen der äußeren Dominanz und für die Achtung und Rettung der sozio-kulturellen Diversität, die sie verbindet, zusammenzuschließen.

Als stellv. Generalsekretär und Landesvorsitzender in Hamburg habe ich mich stets sehr gefreut, die Einladungen des Botschafters annehmen zu können. Seit Februar 2015 war ich bis dato dreimal Gast in der Botschaft in Berlin.

DSCF5338Die Vorträge und Präsentationen haben die Anwesenden darüber informiert, wie das Leben in Venezuela heute aussieht und wie die Widerstände gegen die imperialistischen Staaten in Südamerika wachsen. Der ehemalige Staatspräsident Hugo Chavez, der leider viel zu früh verschieden ist, hat eine entscheidende Botschaft an alle Staaten in Südamerika geschickt: Es gibt einen anderen Weg! Glücklicherweise verfolgen einige andere Staaten Südamerikas und der Karibik den gleichen Kurs der Unabhängigkeit gegen die Vorherrschaft des Kapitalismus. Endlich werden Menschenrechte ernst genommen, die bittere Armut wird bekämpft und es wird gegen Korruption vorgegangen, welche immer noch ein Schwachpunkt Venezuelas ist.

Ich danke dem Botschafter Roman Orlando Maniglia für die bisherigen Einladungen sowie für die, die noch folgen werden.

Martin Buschmann

Der längste Krieg der Welt: Partei MUT beteiligt sich an Podiumsdiskussion

Der bewaffnete Konflikt in Kolumbien dauert bereits über 50 Jahre an und ist einer der ältesten Kriege der Welt.

Seit einem halben Jahrhundert kämpft die FARC-Guerilla (Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens) gegen den Staat und Großgrundbesitzer. Trauriges Resultat der Kämpfe zwischen der Regierung, den Guerilleros, des rechten Paramilitärs und den Drogenkartellen sind bis heute 220.000 Tote und mehr als sechs Millionen Vertriebene. Verbrechen wie die Enteignung und gewaltsame Umsiedlung der Bauern (desplazamiento), Folter, Vergewaltigung und die Ermordung vor allem der ländlichen Zivilbevölkerung unterliegen bis heute dem ungeschriebenen Gesetz der Straflosigkeit.

Regisseur Joel Stangle gab am 27.08.2015 im Lateinamerika-Forum in Berlin den Opfern das Wort: Sie zeichnen ein erschreckendes und eindrucksvolles Bild der Menschenrechtslage in Kolumbien. Dieser Film wurde dem Publikum vorab gezeigt.

Martin Buschmann (stellv. Generalsekretär) beteiligte sich intensiv an der Podiumsdiskussion.

Unter anderen wurden die Fragen erörtert, warum die Regierung der Bundesrepublik und die EU nichts dagegen unternehmen und dieses Thema gegenüber Kolumbien gerne aussparen. Die Verbindungen Kolumbiens zu den Vereinigten Staaten sind seit jeher sehr intensiv. Zudem sehen die USA Kolumbien als Verbündeten gegen die sozialistischen Bewegungen/Regierungen in Ecuador, Venezuela und den wachsenden Einfluss Kubas auf Südamerika. Die Forderungen nach Menschenwürde und Gerechtigkeit spielen dabei offenbar keine Rolle.

Besuch der Solidaritätskundgebung für Kuba in Berlin

Am 25. Juli 2015 fand erneut die jährliche „Fiesta de solidaridad“ in Berlin statt. Mit über 700 Besuchern gilt diese schon fast als Volksfest.

Auf Anraten der kubanischen Botschaft nahm auch der stellvertretende Generalsekretär des Bundesvorstandes und 2. Landesvorsitzende in Hamburg, Martin Buschmann, als Gast daran teil.

Es ergaben sich einige Gespräche mit dem kubanischen Botschaftspersonal sowie die einmalige Gelegenheit, mit Hans Modrow (ehemaliger Vorsitzender des DDR-Ministerrates und letzter Regierungschef der DDR) ein kurzes Gespräch über sein Leben und seine Erfahrungen zu führen. Ebenso fanden Gespräche mit den dort teilnehmenden solidarischen Organisationen und Parteien statt.

Die Schnittmenge der politischen Übereinstimmungen (Friedens- und Flüchtlingspolitik, Ablehnung TTIP, Umweltzerstörung durch die heutige Konsumgesellschaft etc.) war klar erkennbar.

Aber eines ist Martin Buschmann ebenfalls klargeworden: Wir sind und bleiben immer noch die einzige Partei in Deutschland, die sich konsequent für Tierschutz und Tierrechte einsetzt.

Das „Tschernobyl“ vom Amazonas – Die schmutzigen Hände des US-Ölkonzerns Chevron

Am 18. Juni 2015 folgte der stellvertretende Generalsekretär und 2. Landesvorsitzende in Hamburg, Martin Buschmann, einer Einladung der Botschaft Ecuadors in Berlin. Auf der Veranstaltung der Botschaft und „EcuaSoli“ wurde über eine der größten Umweltkatastrophen weltweit berichtet.

Von 1964 bis 1993 hat die US-Ölfirma Texaco (heute Chevron) im Amazonasgebiet Erdöl gefördert. Nach Beendigung hinterließ der Multi-Konzern eine katastrophale Lage für die Umwelt, die Menschen und die Tiere. Überall ist das Gebiet verseucht und Ölschlamm sowie die hinterlassenen Chemikalien, Gegenstände etc. verursachen bei der hinterbliebenen Bevölkerung Krankheiten wie beispielsweise Krebs. Bis heute lehnt der US-Öl-Konzern Chevron die Verantwortung der Verschmutzung ab. Daher klagt die neue Regierung von Ecuador seit 2007 gegen den Konzern. Die Klagen werden regelmäßig von Gerichten der USA abgelehnt.

In der offiziellen Pressemitteilung des Außenministeriums Ecuadors kommentierte man die Anwesenheit von Martin Buschmann wie folgt:

„Während des Treffens betonte ein Mitglied des Bundesvorstandes der Partei Mensch Umwelt Tierschutz, das extra aus Hamburg angereist war, diese von Texaco verursachte Katastrophe sei mehr als sehr massiv. Er berichtete, bereits an vielen schlimmen Orten gewesen zu sein (u. a. in Tschernobyl) und verglich die Schäden als beinahe gleichwertig. Er versicherte seine Solidarität mit den Menschen in Ecuador und verurteilte das Verhalten des imperialistischen Konzerns Texaco als Verbrechen.“

Die originale PM dazu.

Zusammenkunft der „Animal Politics Foundation“ am 07. – 09.11.2014 in Belgrad

Insgesamt trafen sich 31 Teilnehmer aus den Niederlanden, Spanien, Portugal, England, der Türkei, Zypern, Australien, Schweden, Frankreich, Serbien sowie Martin Buschmann aus Deutschland. Da der Termin am gleichen Wochenende wie der 33. Bundesparteitag stattfand, wurde Martin Buschmann (Mitglied im Parteivorstand sowie 2. Vorsitzender im LV Hamburg) im Vorwege als Delegierter für diesen Termin gewählt. Die Tierschutzparteien haben sich alle vorgestellt und in Workshops wurden gemeinsam diverse Lösungsmöglichkeiten erarbeitet, wie man die Menschen erfolgreich auf Tierschutzthemen aufmerksam machen kann. Die Gespräche und gemeinsamen Erlebnisse während einer Stadtrundfahrt in Belgrad sowie das gemeinsame Abendessen haben uns alle sehr verbunden und versprechen eine fruchtbare Zusammenarbeit in der Zukunft.