Das Meer ist keine Ware!

Sebastian Everding im Fischereiausschuss des Europaparlaments:

„Die industrielle Thunfischfischerei steht sinnbildlich für ein System, das Profit über Leben stellt – über das Leben der Menschen an Bord und das Leben im Meer. Wenn wir wirklich nachhaltige Meere wollen, müssen wir Ausbeutung in allen Formen beenden!

Unsere Ozeane sind lebenswichtige, komplexe Ökosysteme, die unzählige, teils noch unentdeckte Arten beherbergen. Sie zu schützen bedeutet, das Fundament allen Lebens auf diesem Planeten zu bewahren.“

Sterilisation statt Jagd – Mitgefühl statt Gewalt !

Das Erschlagen eines Waschbären in Lemgo durch einen Jäger war definitiv nicht tierschutzkonform, das Hinzuziehen einer Tierärzt:in, von Veterinäramt oder Auffangstation wäre notwendig gewesen. Die Staatsanwaltschaft Detmold hat das Verfahren eingestellt.

“Dieser Fall zeigt erneut, dass das Tierschutzgesetz Tiere kaum schützt, sondern tierfeindliche Praktiken wie diese legitimiert”, so Daniela Klöpperpieper, Regionalleiterin Ostwestfalen der Tierschutzpartei.

Für eine Populationsreduzierung sind zudem Sterilisationsprojekte wie in Kassel geplant nachhaltiger, da es bei Bejagung zum sog. kompensatorischen Fortpflanzungseffekt kommt.

Unsere Forderungen:

  1. Grundlegende Reform von Tierschutzgesetz und Jagdrecht mit Überarbeitung der Ausnahmen im TschG, unangekündigten Kontrollen und höheren Strafen für Verstöße
  2. Sterilisations-/Kastrationsprojekte als tierschutzkonforme Populationskontrolle
  3. Überprüfung des Falls Lemgo durch das Landesministerium und Einbindung von Tierschutzorganisationen in Fragen des Wildtiermanagements
  4. Ablösung jagdlich geprägter Personen in behördlichen Tier- oder Wildtierämtern oder als Beauftragte durch fachkundige Natur-/Tierschützer:innen

Der Recycling-Mythos 🗑️♻️

Recyceln klingt erst einmal nach einer guten Lösung, um das weltweit produzierte Plastik wieder in den Produktionskreislauf zurückzuführen. Aber ganz so einfach ist das nicht!

❌ Plastik wird tausende Chemikalien zugesetzt – und genau die erschweren das Recycling enorm. Was es braucht, ist eine drastische Reduktion der Plastikproduktion, und zwar weltweit❗

Wie viel wird recycelt?

  • Gerade einmal 9 % des weltweit anfallenden Plastikmülls werden recycelt
  • In Deutschland werden 40 % recycelt, der Rest wird verbrannt
  • Insbesondere das ,mechanische Recycling” wird eingesetzt
  • So wird z.B. Granulat hergestellt, das als Füllstoff eingesetzt werden kann
  • Aber das ist ziemlich ineffizient…

Ein Chemikalien-Cocktail!

  • Effektiver wäre es, Plastik in seine Ausgangsmaterialien zu zerlegen und so als Rohstoff wiederzuverwenden
  • Das Problem: In Plastik stecken mehr als 16.000 Chemikalien (!!)
  • Die vielen Zusatzstoffe lassen sich nicht herausfiltern und so kann das Plastik nicht in seine Grundstoffe zurückverwandelt werden
  • “Echtes” Recycling ist dadurch nahezu unmöglich

Welche Lösungen gibt es?

  • Nur eine radikale Reduktion der Inhaltsstoffe ließe es zu, Plastik wieder in den Produktionskreislauf zuriickzuführen
  • ABER: Die Ruckführung in den Produktionsprozess ist nur wenige Male möglich, denn mit jedem Recyceln nimmt die Rohstoffqualität ab
  • Auch kommt es z.B. durch Abrieb immer zu Emissionen
  • Daher brauchte es vor allem eine drastische Reduktion der Plastikherstellung
  • Das Scheitern des globales Abkommens gegen Plastikmüll in Genf hat jedoch gezeigt, wie weit wir noch von solch einschneidenden Schritten entfernt sind

Wieso ist Plastik iiberhaupt gefährlich?

  • Plastikabfälle zersetzen sich in Micro- und Nanoplastik
  • Diese kleinsten Teile töten Tiere und sind auch für den Menschen enorm schädlich
  • Sie dringen bis in die Zellen vor und überwinden sogar die Blut-Hirn-Schranke
  • Dazu kommt: Die Plastikproduktion tragt zur Erderwärmung bei

Heute ist World Cage Free Day – der internationale Aktionstag gegen die Käfighaltung. 🐥

Noch immer verbringen Millionen Tiere in Europa ihr Leben in engen Käfigen. Dabei hat die EU-Kommission bereits 2021 zugesagt, ein Ende dieser grausamen Praxis einzuleiten – doch bis heute wartet der Gesetzesentwurf.

Wir dürfen nicht zulassen, dass dieses Versprechen vergessen wird.

Sebastian Everding setzt sich im Europäischen Parlament dafür ein, dass Käfighaltung bald der Vergangenheit angehört – in ganz Europa.

✊ Für eine Zukunft ohne Gitter.

300 Millionen Tiere in Käfigen – Dies ist nicht nur ethisch bedenklich, sondern auch ökologisch problematisch. Forschung und Praxis zeigen:

Eine Zukunft ohne Kafighaltung ist möglich und notwendig – zum Wohl von Tieren, Menschen und Umwelt!

2021 versprach dic EU-Kommission, ein Gesetz gegen Käfighaltung vorzulegen. Bis heute fehlt der Entwurf. Wir bleiben dran, damit das Versprechen eingelost wird!

Eine Zukunft ohne Kafige ist möglich. Für ein Europa, das Tierleid nicht langer systematisch plant.

 

Rote Karte gegen Schliefenanlagen – Weltrekord für den Tierschutz in Dortmund

Am vergangenen Samstag, den 11. Oktober versammelten sich zahlreiche engagierte Menschen aus ganz Deutschland am Europabrunnen in der Dortmunder-City, um gegen die tierschutzwidrige Praxis der Schliefenanlagen und der Fuchsjagd zu protestieren. Continue reading “Rote Karte gegen Schliefenanlagen – Weltrekord für den Tierschutz in Dortmund”

Distanzierung von Marco Jürgen Trauten

Die PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ distanziert sich von der Kandidatur im Wahlkreis 35 zur Essener Kommunalwahl 2025, für den Marco Jürgen Trauten aufgestellt wurde.

Aufgrund früherer Äußerungen lehnen wir eine Kandidatur und Tätigkeit von Marco Jürgen Trauten für unsere Partei strikt ab und kritisieren die vorgenommene Aufstellung unserer Essener Mitglieder klar. Wir sehen es als unvereinbar an, dass wir für linksprogressive Werte, für Demokratie und Menschenrechte kämpfen, sich aber zugleich Personalien im Umfeld unserer Partei betätigen, die diesen Werten mutmaßlich nicht entsprechen wollen.

In Essen wurde das ehemalige AfD-Mitglied Marco Jürgen Trauten im Wahlkreis 35 zur Stadtratswahl 2025 aufgestellt. Seit 2014 ist er nicht mehr Mitglied der AfD, war jedoch bis 2020 zunächst für die “Bürgerlich Alternative Liste” und dann für die Ratsgruppe “Tierschutzpartei/BAL” als Ratsmitglied sowie von 2020-2025 als parteiloser Sachkundiger für die Ratsgruppe „Tierschutz Essen“ tätig. Für die aktuelle Legislaturperiode geht er unseren Informationen nach keiner kommunalen Tätigkeit mehr nach.

Rechte Stimmen schleichen sich mitunter auch in die Tierrechtsbewegung ein, wollen diese für ihre eigenen, menschenverachtenden Zwecke vereinnahmen – das lehnen wir entschieden ab. Wir prüfen die Hintergründe von Mitgliedsanträgen und entscheiden uns nur individuell für Mitgliedschaften bei uns. Als Partei stehen wir geschlossen gegen jede Form von Diskriminierung und Gewalt. Wir gehen restriktiv gegen jegliche Versuche rechter Einflussnahme auf unsere Partei vor.

Simone Trauten-Malek ist Mitglied unserer Partei, Ehefrau von Marco Jürgen Trauten und seit Jahren in Essener kommunalen Gremien aktiv. Simone Trauten-Malek selbst war – im Gegensatz zu Marco Jürgen Trauten – zuvor nicht Mitglied der AfD. 2014 nahm sie allerdings auf einem hinteren Listenplatz der AfD an der Essener Kommunalwahl teil – zu einem Zeitpunkt, als die AfD noch nicht eindeutig als rechtsextreme Partei erkennbar war. Seit ihrem Eintritt in die Tierschutzpartei 2018 hat sich Simone Trauten-Malek für die Ziele unseres Grundsatzprogramms eingesetzt – rechte Aussagen sind uns bislang nicht bekannt. Ihr indirektes früheres Engagement für die AfD diente eigenen Aussagen zufolge der Unterstützung ihres Mannes, der als Kandidat damals antrat.

Die Auflösung des Kreisverbands Essen wurde auf dem 50. Bundesparteitag am 4. Oktober 2025 offiziell bestätigt.

Baujagd auf Füchse – eine grausame Tradition, die endlich enden muss!

Bei der Baujagd werden Füchse in ihren letzten Rückzugsorten aufgespürt, gehetzt und getötet. Dabei erleiden nicht nur Füchse, sondern auch die eingesetzten Jagdhunde schwere Verletzungen.

Was macht Baujagd so grausam?

  • Verletzungen und Leid auch für trächtige Füchse
  • Keine Chance zum Entkommen – Füchse werden in ihrem letzten Rückzugsort getötet
  • Ständige Gefahr für Jagdhunde, sich beim Graben zu verletzen.
  • Ethik und Recht werden mit Füßen getreten – diese Praxis verletzt grundlegende Tierschutzgesetze!

Deshalb sagen wir:

Die Baujagd ist brutal, unnötig und verstößt gegen alles, was wir an Tierschutz schätzen. Es wird Zeit, dass solche grausamen Methoden der Vergangenheit angehören!

EU-Parlament will vegane “Schnitzel” und “Wurst” verbieten!

Während Bezeichnungen wie “Leberkäs” oder “Hot Dog” trotz offensichtlicher Fantasienamensgebung nicht als irreführend gelten, soll es nach dem Willen der Konservativen und Rechtsaußen-Parteien bald ein europaweites Verbot für Bezeichnungen wie “Veganes Schnitzel” geben. Continue reading “EU-Parlament will vegane “Schnitzel” und “Wurst” verbieten!”