Wir brauchen Unterstützungsunterschriften !

Der Landesverband Sachsen-Anhalt hat sich am 16.10.2016 getroffen, um die Teilnahme an der Bundestagswahl 2017 zu beschließen. Zum Schutz von Mensch, Umwelt und Tieren wagen wir nun den Kampf David gegen Goliath.

Um die Rechte der Tiere zur Bundestagswahl vertreten zu können brauchen wir 1.931 Unterschriften. Hier hoffen wir auch wieder auf Unterstützung aus der Bevölkerung.

Jede kleine Partei, die nicht im Landtag oder im Bundestag vertreten ist, muss Unterschriften sammeln um ihr demokratisches Recht warnehmen zu können auf dem Stimmzettel zu erscheinen.

Jeder Wahlberechtigte darf ein Formblatt für eine Partei ausfüllen. Das ist Unabhängig von der Wahl der Kandidaten und der Partei auf dem Stimmzettel zur Bundestagswahl. 2016-10-17-formblatt-tierschutzpartei

Bitte das ausgefüllte Formular an unser Wahlkampfbüro in Halle senden.

Kathy Schneider

Partei Mensch Umwelt Tierschutz

Dessauerstraße 40

06118 Halle

Demonstration vor dem Schweinehochhaus

Weil es keinen vernünftigen Grund gibt Tiere zu konsumieren… weil kein Leben solche Qualen verdient… weil ich auch ohne Leid und Knochen richtig fair und lecker kochen kann… weil es eines der größten Verbrechen der Menschheit ist… weil es ein Anfang wäre, damit in unserer Gesellschaft Mitgefühl wieder zählt… .Solche oder ähnliche Gründe haben Teilnehmer der Demonstration in Maasdorf  auf mitgebrachte Zettel geschrieben.

Wieder waren Teilnehmer unter dem Motto: „Wir wollen das Schweinehochhaus schließen!” angereist. Dazu hatte das Tierschutzbüro aufgerufen, deren Gründer bereits mehrfach die Tierquälereien an die Öffentlichkeit gebracht hat. Auch Medien waren vor Ort und berichten heute um 19 Uhr auf MDR.

Auch wir, die Tierschutzpartei, war dort. Wir haben hier Unterschriften gesammelt und Flyer verteilt. Politisch aktiv zu werden ist auch eine Möglichkeit Massentierhaltungsanlagen zu bekämpfen. Besonders nachdem bekannt wurde, dass Bundestagsabgeordnete gleichzeitig Massentierhaltungsanlagen betreiben und im Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sitzen. Diese, meist CDU-Abgeordneten, also über Leichen gehen und selbst über ihre Interessen/Argarsubventionen bestimmen dürfen.  „Wenn Tierhalter in die Politik gehen, um Gesetze für sich selbst zu zimmern, braucht sich niemand über solche Bilder zu wundern“, so Dr. Edmund Haferbeck, Leiter der Wissenschafts- und Rechtsabteilung bei PETA. „Dieser offensichtliche Interessenkonflikt geschieht auf Kosten der Tiere.“ Wir brauchen endlich Menschen, die faire Gesetze machen und nicht für ihre eigene Tasche.

Ein hoch auf alle Teilnehmer, die so viel Kraft und Zeit aufgewendet haben, um den Tieren eine Stimme zu geben. Ihr seid toll! Macht weiter so!

Tierschützer werden von Massentierhalter angeklagt

Das ist nun schon das zweite Mal, dass der holländische Betreiber des Schweinehochhauses M. Taken versucht Tierschützer durch Anzeigen zum Schweigen zu bringen. Zuerst hatte der Holländer versucht das Bildmaterial unter Verschluss zu halten, damit seine Gräueltaten weiterhin verborgen bleiben.

Nun haben auch die Medien das Bildmaterial teilweise veröffentlicht, um die Bürger zu informieren. Das alles war nur möglich durch den selbstlosen und mutigen Einsatz von Jan Peifer, dem Gründer des Deutschen Tierschutzbüros. dscn0458Nun steht der Tierschützer wegen Hausfriedensbruch vor dem Amtsgericht in Köthen. Um den mutigen und engagierten Tierschützer den Rücken zu stärken, waren wir am 21.09.2016 bei der Demonstration des Deutschen Tierschutzbüros mit dabei. Die Verhandlung danach war kurz. Der holländische Betreiber des Schweinehochhauses hat offensichtlich den Überblick über sein selbstgestricktes Firmenkonstrukt verloren und hat den Strafantrag von der falschen GmbH aus gestellt. Durch diesen Formfehler wurde das Verfahren eingestellt. Wir gratulieren dem Tierschützer und wünschen weiterhin viel Kraft und Durchhaltevermögen.dscn0455

 

Nur 5 Tage später wurden in Haldensleben 3 weitere Tierschützer angeklagt, weil sie Verbrechen durch Videoaufnahmen aufdecken wollten. Hausfriedensbruch, heißt die Anklage. Für uns ist es ein Skandal, dass man Zeugen die Missstände aufklären wollen bestraft.

Um die Tierschützer zu unterstützen waren wir auch in Haldensleben vor dem Amtsgericht. Ihnen wurde vorgeworfen zum Fotografieren in die Anlage des niederländischen Betreibers van Gennip eingedrungen zu sein. Zeugen berichteten von Schweinen die in zu kleinen Kastenständen (55-60cm) gefangen waren, von Schweinen ohne Zugang zu frischem Trinkwasser und von vielen Schweinen mit offenen unbehandelten Wunden. In den Gängen lagen verwesende Mäusekadaver und es roch sehr stark nach Ammoniak. Es bestanden bereits schon 2008 Hinweise auf diese tierschutzwidrigen Zustände meinte der der angeklagte Tierschützer Herr Foß,  der Gründer von ARIWA. 2013 lagen diese Missstände immer noch vor. Es hatte sich nichts geändert, trotz Kenntniss des Veterinäramtes. Im Zuge des haldenslebenVerfahrens wurde immer wieder darauf aufmerksam gemacht, dass das zuständige Veterinäramt jahrelang tierschutzwidrige Zustände gedeckt hat. In seinem ganzem Leben hatte der Tierschützer noch kein einziges Mal erlebt, das Veterinärbehörden ohne öffentlichen Druck tätig geworden sind. Sogar, wie in diesem Fall mit öffentlichem Druck kaum tätig wurden.  Als Beweisantrag lag zudem ein Interview des Betriebsleiters Jan Groen gegenüber dem Deutschlandradio-Kultur vor. Jan Groen: „Ich denke, dass die Vorwürfe nicht gerecht sind und dass wir nach den Vorschriften handeln. Und wenn wir nicht nach den gesetzmäßigen Vorschriften handeln, ist das mit dem Veterinäramt vereinbart“ 

 Das derzeitige System fördert Tierqual! Wir müssen grundlegend etwas ändern- dafür steht unsere Partei!!!

CSD Darmstadt 2016

Am 20.08.2016 waren 3 Vertreterinnen des neuen Landesverbandes Hessen (s. Foto v. li.: Sylvia Emmerling, Claudia Scharnagl und Laura Liparulo) zum ersten Mal mit einem Stand auf dem Christopher Street Day in Darmstadt vertreten.

Der Stand war schnell aufgebaut und schön dekoriert. Obwohl es immer wieder regnete, gab es großes Interesse für unseren Stand. Vor allem die Sticker fanden reißenden Absatz.

Neben interessanten Gesprächen haben wir viele gute Erfahrungen und Ideen gesammelt, was bei einer neuen Aktion weiter verbessert werden könnte.

Demnächst planen wir einen Stammtisch des Landesverbandes Hessen. Die Information dazu bzw. die Einladung erfolgt per Mail an unsere hessischen Mitglieder bzw. über unsere Facebook-Seite.

CSD in Mannheim 2016

Am Samstag, 13. August, war unser Bundesarbeitskreis LSBTTIQ mit mehreren Mitgliedern der Landesverbände Baden-Württemberg und Hessen auf dem CSD in Mannheim vertreten.

Dieses Mal hatten wir eine Besonderheit: Wir waren nicht nur mit einem üblichen Infostand, sondern auch mit einer Laufgruppe bei der Parade vertreten.

Fröhliche Musik, bunt, offen und Transparente mit Aufschriften wie zum Beispiel „LOVE HAS NO GENDER“ beschrieb wohl am besten unser Erscheinungsbild.

Was uns ebenso sehr erfreut hat, waren die Zurufe, die wir während der Parade bekommen haben: „Yeah! Tierschutzpartei! Go Vegan!“.
Auch Passant_innen haben sich unserer Laufgruppe angeschlossen, um gemeinsam mit uns, für die Gleichberechtigung Aller zu demonstrieren.

Im Anschluss konnten sich die Demonstrationsteilnehmer_innen und Passant_innen, an unserem Infostand, über uns erkundigen.
Sehr beliebt waren unsere Aufkleber „MUT zur Liebe“ – so gut wie jeder auf dem Schlossplatz, hat sich mit unserem Sticker geschmückt.

Wir freuen uns sehr über diesen starken Zuspruch und auch auf den nächsten CSD am kommenden Wochenende in Darmstadt.

CSD in Freiburg und Stuttgart

Am Sonntag, 31.07.2016, war der Landesverband Baden-Württemberg mit einem Infostand auf der CSD-Hocketse in Stuttgart vertreten.

Diese startete am Samstag, 30.07., nach der Demo-Parade. Am Sonntag gab es dann auch Infostände, wo sich die Besucher der CSD-Hocketse über Vereine, Organisationen und Parteien sowie deren Inhalte bzw. Engagement in der LSBTTIQ-Szene informieren konnten.

Auch der Landesverband Baden-Württemberg der PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ war mit einem Stand auf der Kirchstraße vertreten. Neben der Hauptthematik „LSBTTIQ“ wurden auch Tierschutz und Tierrechte sowie vegane Ernährung sehr oft in Gesprächen thematisiert.

Leider gab es auf dem CSD neben Spanferkel und zig Cocktail- und Wurst-Ständen nur sehr wenig Veganes. Daher appellieren wir an dieser Stelle an die Organisator_innen des CSDs, sich in dieser Hinsicht noch weiterzuentwickeln.

Alles in allem war es ein durchaus erfolgreicher Tag. Wir konnten vielen Menschen zeigen, dass uns als einziger Partei in Deutschland sowohl gleiche Rechte für alle Menschen als auch Grundrechte für Tiere sehr am Herzen liegen und wir uns daher u.a. für diese Themen konsequent einsetzen.

Auch auf dem CSD in Freiburg Anfang Juli waren wir mit einem Stand vertreten und auch dort konnten einige gute Gespräche geführt werden.

Neuer Landesvorstand in Hessen gewählt

Nachdem der hessische Landesverband seit 1,5 Jahren kommissarisch vom Bundespräsidium verwaltet wurde, konnte am letzten Samstag bei der Mitgliederversammlung in Frankfurt am Main unter der Versammlungsleitung des Bundesvorsitzenden Matthias Ebner ein neuer Landesvorstand gewählt werden. Der Landesverband kann nun wieder selbstständig handeln.

Wir freuen uns, dass sich acht engagierte, zum Teil recht junge, Parteimitglieder, zur Wahl gestellt haben. Der neu Landesvorstand setzt sich wie folgt zusammen:

1. Vorsitzender: Raul Siegert
2. Vorsitzende: Claudia Scharnagl
Landesgeneralsekretärin: Lisa Scharnagl
Schatzmeisterin: Laura Liparulo
Stellvertretende Schatzmeisterin: Sigrid Wellmann
Schriftführerin: Sylvia Emmerling
Beisitzerin: Felicia Rassmann
Beisitzer: Marc-Oliver Pohle

Des Weiteren wurde auch eine eigene Landessatzung verabschiedet.

Anschließend wurde darüber beraten, wie die weitere Arbeit des Landesverbandes aussehen könnte, wozu auch die anstehende Bundestagswahl gehört, an der der Landesvorstand teilnehmen möchte. Dazu ist geplant, bereits Ende des Jahres und möglichst kurz nach dem anstehenden Bundesparteitag eine weitere Mitgliederversammlung abzuhalten, auf der dies beschlossen und über eine Landesliste abgestimmt werden soll.

Mahnwache gegen Müller-Fleisch in Pforzheim-Birkenfeld

Am vergangenen Samstag, 2. Juli, sind wir erneut dem Aufruf der großartigen Tierrechtlerin Daniela Böhm und ihrem Aktionstag „Ein Licht der Hoffnung – Mahnwachen-Aktionstage vor den Schlachthäusern Deutschlands“ gefolgt und haben vor dem größten in Süddeutschland ansässigen Schlachthof in Pforzheim/Birkenfeld, eine Mahnwache abgehalten.

Rund 15 Aktivisten, teilweise sogar und trotz des schlechten Wetters aus Karlsruhe und Umgebung angereist, gaben den Tieren – gemeinsam mit uns – eine Stimme.

Auch wenn es noch als völlig normal gilt, dass es Schlachthäuser gibt, so ist jede Mahnwache, jede Demo und jeder Aufruf zu einer Aktion, ein deutliches Zeichen, dass wir immer mehr Menschen werden, die diesen als Normalität getarnten Wahnsinn, nicht länger hinnehmen und unterstützen.

Wir haben noch einen langen und steinigen Weg vor uns, aber die Zeit wird kommen, in der das Töten von Tieren ebenso verwerflich ist wie heute das Töten von Menschen!

Wir kommen wieder!

Neuer Landesvorstand in Rheinland-Pfalz gewählt

Am gestrigen Sonntag, 03.07.2016, fand in Ludwigshafen die erste Mitgliederversammlung des Landesverbandes Rheinland-Pfalz seit 2014 statt. Nachdem vor 1 1/2 Jahren der damalige Landesvorstand durch einzelne Rücktritte handlungsunfähig geworden war, wurde der Landesverband seither vom Bundespräsidium kommissarisch verwaltet.

Erfreulicherweise konnten nun 3 Mitglieder, die in der jüngeren Vergangenheit in die Partei eingetreten waren, für den neuen Landesvorstand gewonnen werden.

Alle 3 wurden einstimmig gewählt, sodass der Landesverband nun wieder in die eigenständige Verwaltung übergeben werden kann und Mitglieder aus dem Bundesland Rheinland-Pfalz wieder eigene Ansprechpartner_innen haben. Der neue Landesvorstand setzt sich nun wie folgt zusammen:

1. Vorsitzende: Murielle Ohnesorg
Schatzmeister: Andreas Schwoerke
Schriftführerin: Waltraud Meyer

Darüber hinaus wurde eine eigene Landessatzung verabschiedet.

Anschließend wurde bei leckerem libanesischem veganem Essen über die weitere Arbeit des Landesverbandes bzw. Landesvorstandes und die anstehende Bundestagswahl beraten, an der der neue Landesvorstand Rheinland-Pfalz genau wie der Bundesvorstand teilzunehmen beabsichtigt.

Letzterer wünscht dem neuen Landesvorstand einen erfolgreichen Start und freut sich auf gute Zusammenarbeit.