Der TikTok-Trend um „Glass Skin“ verspricht perfekte Haut – zum Beispiel mit der „Collagen Glass Skin Maske“ aus einer großen Drogeriekette.
Doch kaum jemand spricht über die entscheidende Frage: Woher kommt das Kollagen eigentlich?
In vielen Kosmetikprodukten wird Kollagen aus tierischen Nebenprodukten der Schlachtindustrie gewonnen – aus Haut, Knochen oder Knorpel von Schweinen, Rindern oder Fischen.
Das bedeutet: Ein Beauty-Trend kann direkt mit der Verwertung von Schlachttier-Resten verbunden sein.
Ein Problem für Millionen Menschen:
- Für Musliminnen und Muslime kann das ein ernstes Problem sein. Denn Kollagen wird häufig aus Schweinen gewonnen – ohne dass dies auf der Verpackung klar erkennbar ist.
- Für Menschen, die Tierleid vermeiden möchten, ist es ebenfalls problematisch: Viele wissen gar nicht, dass sie sich tierische Inhaltsstoffe ins Gesicht auftragen. Der Grund: Auf Kosmetik steht meist nur „Collagen“ oder „Hydrolyzed Collagen“. Die Herkunft bleibt verborgen.
Das muss sich ändern.
Als Partei fordern wir:
- Klare Kennzeichnung auf der Vorderseite der Verpackung, wenn tierische Inhaltsstoffe enthalten sind
- Angabe der Tierart (z. B. Schwein, Rind, Fisch)
- Echte Transparenz für Verbraucherinnen und Verbraucher
Denn Menschen haben ein Recht zu wissen, ob in ihrer Kosmetik tierische Bestandteile stecken.
Schönheit darf nicht auf Kosten von Tieren entstehen.
Und Transparenz ist kein Luxus – sondern ein Grundrecht.
Wir brauchen endlich klare Regeln für Kosmetik.