Happy Birthday Bundestag

Heute vor 75 Jahren wurde der Deutsche Bundestag zum ersten Mal gewählt.

Nachdem bereits im Mai 1949 das Grundgesetz verabschiedet wurde, ging es nun darum, eine Volksvertretung zu wählen, die dieses in politisches Handeln übersetzte, unser Land nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufbaute und die Weichen für eine gute Zukunft stellte.

Damals machten 78,5% der Menschen von ihrem Wahlrecht Gebrauch und wählten die CDU/CSU mit 31 % und die SPD mit 29,2 % zu den beiden stärksten Fraktionen. Wenig später wurde Erich Köhler (CDU) erster Bundespräsident und Konrad Adenauer (ebenfalls CDU) erster Bundeskanzler unserer Bundesrepublik.

(bw)

Hitze: Keine Tiere oder Kinder im Auto lassen!

„Bin schnell wieder da“ oder doch nicht? Achtung vor Überhitzung unserer Fellnasen und Kinder im Auto!

Auch wenn das warme Wetter für gute Laune sorgt und uns dazu bewegt, mit unseren Vierbeinern oder Kindern etwas zu unternehmen: Bitte lasst sie nicht im Auto – auch nicht für eine Minute und auch nicht, wenn man im Schatten parkt. Leider kommt es immer noch regelmäßig vor, dass tragische Unfälle in Deutschland dadurch passieren. Ein Auto kann in der Sonne sehr schnell Temperaturen über 50 Grad erreichen: Eine Todesfalle für jedes Lebewesen!

Lasst das Auto einfach stehen oder nehmt euren treuen Begleiter direkt mit – Viele Betriebe erlauben dies in der Sommerzeit. Auch bitte darauf achten, dass sie ihre Pfoten auf dem heißen Asphalt nicht verbrennen. Dazu hilft es mit der eigenen Hand einen Test zu wagen.

Ein toller Spaziergang auf einer Wiese oder im Wald wären doch die besten Möglichkeiten, oder? 🌳☀️

(cc)

Regionalgruppe Essen – Bericht 1. Halbjahr 2024

Passend zum NRW-Landesparteitag hier ein Bericht über die zahlreichen Aktivitäten
unserer Regionalgruppe in Essen.

Erstellt durch den Regionalgruppenleiter Manfred Gunkel:

  • 12.01.2024 Teilnahme an der Waldgruppe in E-Stadtwald
  • 26.01.2024 Teilnahme am Neujahrsempfang des Bürgervereins E-Haarzopf/Fulerum
  • 07.02.2024 Mitgliederversammling LiCu (Life & Cultur: Inklusion, Forum Theater u.w.)
  • 17.02.2024 Vorstellung Forumtheater im Theater im Giradetcenter, E-Rüttenscheid
  • 23.02.2024 Treffen des AKJ (Arbeitskreis Kinder und Jugend in Essen)
  • 26.02.2024 Kongressteilnahme unter Beteiligung des AUKV (Ausschuss für
  • 27.02.2024 Umwelt-, Klima- und Verbraucherschutz)
  • 29.02.2024 Teilnahme Bürgerstammtisch Haarzopf/Fulerum
  • 01.03.2024 Amphibien über Wallmeyerstraße tragen E-Schuir (veranstaltung des NABU E-Margarethenhöhe)
  • 21.03.2024 Protestteilnahme gegen Bebauung Kesselstraße in E-Bochold
  • 11.04.2024 Treffen der RG Essen im Sattgrün, E-Mitte
  • 12.04.2024 Einladung der Berufsfeuerwehr zum Thema Schutz des Stadtwaldes am Baldeneysee
    Teilnahme am Frühjahrsempfang der Linken in E-Mitte
  • 25.04.2024 Teilnahme Bürgerstammtisch Haarzopf/Fulerum
  • 27.04.2024 Demonstration für den Schutz von Bäumen, E-Rüttenscheid
    Demonstration für die Schaffung in mehr Radwegen, E-Rüttenscheid
  • 29.04.2024 Tagung zum Thema Kindeswohlgefährdung im Chorforum E-Süd
  • 01.05.2024 Teilnahme an der 1. Mai-Kundgebung in Mönchengladbach-Rheydt
  • 04.05.2024 Vorbereitung und Treffen TSP NRW im Ronja, Mülheim an der Ruhr
  • 12.05.2024 Demonstrationsteilnahme an “Sterki bleibt” in Oberhausen-Sterkrade
  • 23.05.2024 Treffen der RG Essen im Panoptikum
  • 28.05.2024 Mitwirkung im Hans-Böckler-Berufskolleg in Oberhausen im Rahmen der EU-Wahl
  • 06.06.2024 Treffen der Waldgruppe in E-Stadtwald
  • 29.06.2024 Teilnahme an der Demonstration gegen die Tagung der AfD in der Grugahalle

Essen, 5. August 2024, gez. Manfred Gunkel

Tierhaltung bedeutet immer Verantwortung zu übernehmen

Sommerferien – und wie jedes Jahr aufs Neue berichten Tierschutzvereine von vermehrten Abgaben oder gar ausgesetzten Tieren. Viele Menschen halten Tiere oder denken darüber nach, eines bei sich aufzunehmen. Ein eigenes Tier beschert den Haltenden oft schöne Momente, allerdings sollte man nicht aus den Augen verlieren, dass man seinem Tier gegenüber eine Verantwortung hat und dies das ganze Tierleben lang.

Viele Tierbesitzer:innen haben leider die Erwartungshaltung, dass ihre (Haus-)Tiere einen bestimmten Nutzen erfüllen sollen. Wenn jene Tiere diesen Nutzen nicht mehr erfüllen, weil sie zum Beispiel alt oder krank sind, werden sie bedauerlicherweise häufig abgegeben, ausgesetzt oder sogar getötet. Jedes Tier ist ein fühlendes Individuum, das seine Bedürfnisse und ein Recht auf ein sicheres Zuhause hat. Tiere sind weder Geschenke noch Sportgeräte oder Gebrauchsgegenstände.

Wer ein Tier bei sich aufnimmt, sollte sich vorher informieren, welche Aufgaben und Herausforderungen sowie Kosten dies mit sich bringt. So kann bei den gestiegenen Tierarztkosten gerade im Alter und/oder Krankheit eine weitaus höhere finanzielle Belastung entstehen als in den ersten Lebensjahren. Falls man doch unerwartet nicht mehr in der Lage sein sollte, den Bedürfnissen seines Tieres gerecht zu werden, sollte man sich für eine Abgabe und gegen Aussetzen oder Töten entscheiden. Im Zweifelsfall sind örtliche Tierschutzvereine die ersten Ansprechpartner:innen.

(jr)

Heiße Getränke aus To-Go-Bechern enthalten Nanoplastik

Dass Einwegverpackungen massiv der Umwelt schaden und weltweite Müllberge immer weiter wachsen lassen, sollte inzwischen hinlänglich bekannt sein. Nun fokussiert sich die Wissenschaft jedoch auf die möglichen Gesundheitsrisiken der immer noch beliebten To-Go-Becher. Kommen diese in Berührung mit heißem Wasser, so setzen sie Billionen Partikel von extrem kleinem Mikroplastik (Nanoplastik) frei. Laut aktuellen Untersuchungen des National Institute of Standards and Technology (NIST) sind diese so fein, dass es womöglich in menschliche Zellen eindringen und dort massiven Schaden anrichten könnten. Die Ursache: Die handelsüblichen To-Go-Becher sind innen mit einer flexiblen Kunststofffolie (LDPE) beschichtet, um ein zu schnelles Aufweichen und so ein Auslaufen der Getränke zu verhindern.

Forschende unterteilen Kunststoffteilchen in zwei Gruppen ein: Mikro- und Nanoplastik. Mikroplastik ist kleiner als fünf Millimeter und kann mit bloßem Auge gesehen werden, während Nanoplastik kleiner als ein Millionstel Meter (ein Mikrometer) ist. Das ist so winzig, dass ein Standardmikroskop nicht ausreicht, um sie zu erkennen. Längerfristige Folgen des Plastiks im Körper sind noch nicht abzusehen, die Tatsache, dass die gefundenen Nanopartikel aber so klein sind, dass sie in die Zellen eindringen und möglicherweise ihre Funktion stören könnten, beunruhigt die Forschenden massiv. Dabei wird Mikro- und Nanoplastik nicht nur To-Go-Becher – sondern auch von Kochbeutel für Reis, Einweggeschirr, Fertiggerichte, die direkt in ihren Schalen oder Bechern zubereitet werden, abgegeben.

(se)

Rettet das Great Barrier Reef!

Das Great Barrier Reef gehört zu den sieben Weltwundern unserer Erde und doch hat es laut einer neuen Studie negative Höchstwerte erreicht. Im März dieses Jahres ist das fünfte Massenbleiche-Ereignis innerhalb von acht Jahren passiert. Das sind traurige Neuigkeiten und auch wenn immer mehr Menschen – vor allem junge Menschen den Klimawandel als eine weitere Krise erkennen, schauen viele weg. „Es betrifft mich nicht“ könnte vermutlich ein Gedanke sein. Aber selbst in Deutschland erleben wir Veränderungen wie Starkregen, Hitzetage oder Trockenperioden. Dennoch müssen wir lernen, dass unsere Erde ein sensibles Gleichgewicht hat, wir sie mehr respektieren müssen und die aktuellen Maßnahmen nicht ausreichen.

Der Verkauf von Robben-Produkten muss in der EU verboten bleiben!

Die EU erwägt, Pelze und Leder von erschlagenen Robben wieder zuzulassen. Die Delegation der Tierschutzpartei im Europäischen Parlament schlägt gemeinsam mit ihrer niederländischen Schwesterpartei Partij voor de Dieren Alarm wegen der möglichen Aufhebung des europäischen Verbots des Verkaufs von Robbenfellen und -leder. Continue reading “Der Verkauf von Robben-Produkten muss in der EU verboten bleiben!”

Freiheit für Paul Watson!

#freepaulwatson

Am 21. Juli 2024 wurde Paul Watson, Gründer der Sea Shepherd Conservation Society (SSCS) und Co-Gründer von Greenpeace von dänischen Behörden auf Grönland festgenommen. Der Grund für die Festnahme ist ein internationaler Haftbefehl aus Japan aus dem Jahre 2010. Hier wird Watson Sachbeschädigung im Rahmen einer Störaktion gegen den japanischen Walfang vorgeworfen. Laut der Paul Watson Foundation (CPWF) ist die Verhaftung „politisch motiviert“. Der Aktivist geriet in das Visier der japanischen Regierung wegen seines Kampfes gegen den Walfang. Bei einer Auslieferung droht ihm eine lange Haftstrafe.

Der Landesverband der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) in NRW und die Delegation der Tierschutzpartei im Europäischen Parlament appellieren in aller Form an die dänische Regierung Paul Watson freizulassen!

Biodiversität und damit zusammenhängend ein gesunder Ozean bilden die Grundlage unser aller Existenz. Wir sollten Individuen, die sich für Tier- und Umweltschutz starkmachen, unterstützen und nicht inhaftieren! Anbei findet ihr den Link zur Petition:

https://www.paulwatsonfoundation.org/freepaulwatson/

Danke im Voraus für eure Mithilfe!

(nk)

Warum Käse oft nicht vegetarisch ist

Echtes Labkraut wurde bei unseren Vorfahren häufig zur Käseherstellung genutzt → Heutzutage wird der Käse in den meisten Fällen mit tierischem Lab hergestellt.

Tierisches Lab ist ein Gemisch aus den Enzymen Chymosin und Pepsin, welches im Magen junger Kälber, Schafe oder Ziegen vorkommt. Es ist also ein Gerinnungs-Ferment im Magen von noch Milch trinkenden Lebewesen. Dieses spaltet das in der Milch enthaltene Eiweiß Casein auf. So dickt Milch ein, ohne dass sie sauer wird und die Babys können ihre Nahrung leichter verdauen.

Somit ist der meiste Käse gar nicht vegetarisch, wie viele Menschen glauben! Das zeigt wieder einmal, wie sinnvoll es ist, lieber gleich rein pflanzliche Angebote zu nehmen.

(cd)

Verrohung von Kindern mit Segen der Landesregierung: Wir sagen Nein zum “Angelsport”

Wie der Webseite des Fischereiverbandes Nordrhein-Westfalen zu entnehmen, wurde am 15./16. Juni 2024 mit ausdrücklicher Genehmigung des Landwirtschaftsministeriums versucht, Kinder und Jugendliche für den „Angelsport“ zu begeistern. (Siehe https://www.nrw-angelt.de/). In Zukunft soll ein solcher Event, der dazu dient, Kindern und Jugendlichen den Respekt vor Lebewesen und den angeborenen Widerwillen, zu töten, zu nehmen, jährlich stattfinden.

Wir betrachten dies nicht nur als grob tierschutzwidrig, sondern auch als Förderung der Verrohung von Heranwachsenden. Angeln ist so wenig ein “Sport” wie die Hobbyjagd, wehrlosen Opfern werden Angst und Schmerzen zugefügt und letztendlich das Leben genommen aus rein egoistischen Motiven.

Sämtliche Aspekte des Angelns, die in krassem Widerspruch zur Darstellung des Fischereivereins stehen, hat Frau Dr. Beinling von PETA erst kürzlich zusammengetragen: Fische angeln – kein Sport, sondern Tierquälerei?

Auch das deutsche Jugendschutzgesetz ist eindeutig:

7 jugendgefährdende Veranstaltungen und Betriebe
Geht von einer öffentlichen Veranstaltung oder einem Gewerbebetrieb eine Gefährdung für das körperliche,
geistige oder seelische Wohl von Kindern oder Jugendlichen aus, so kann die zuständige Behörde anordnen, dass
der Veranstalter oder Gewerbetreibende Kindern und Jugendlichen die Anwesenheit nicht gestatten darf. Die
Anordnung kann Altersbegrenzungen, Zeitbegrenzungen oder andere Auflagen enthalten, wenn dadurch die
Gefährdung ausgeschlossen oder wesentlich gemindert wird.

Abschnitt 6 / Ahndung von Verstößen / § 27 Strafvorschriften

(2) Ebenso wird bestraft, wer als Veranstalter oder Gewerbetreibender
1. eine in § 28 Abs. 1 Nr. 4 bis 18 oder 19 bezeichnete vorsätzliche Handlung begeht und dadurch
wenigstens leichtfertig ein Kind oder eine jugendliche Person in der körperlichen, geistigen oder sittlichen
Entwicklung schwer gefährdet oder
2. eine in § 28 Abs. 1 Nr. 4 bis 18 oder 19 bezeichnete vorsätzliche Handlung aus Gewinnsucht begeht oder
beharrlich wiederholt.

Wir fordern die nordrhein-westfälische Landesregierung auf, die Genehmigung im Sinne des Artikels 20 a unseres Grundgesetzes und des Jugendschutzgesetzes unverzüglich zurückzunehmen und alles zu unterlassen, was dem Schutz von Tieren zuwiderläuft und die Verrohung junger Menschen fördert.

(bs)