Einladung zur Mitgliedervers. des LV Schleswig-Holstein

Die Mitgliederversammlung des LV Schleswig-Holstein findet am Sonntag, den 12. Oktober 2014 statt. Beginn: 15:00 Uhr, Ort: Restaurant “Marktplatz” , Lilienallee 14, 23714 Malente, telef. Rückfragen bei Ulla Schloon, unter: 040 7810 7468

Bei dieser Mitgliederhauptversammlung wird turnusmäßig ein neuer Landesvorstand gewählt.

02.08.2014 / Von unterwegs

“Projekt Rumänien” – Teil I / Vorbereitungen und erste Schritte sind angelaufen.

Nach der konstituierenden Sitzung des Europäischen Parlamentes am 01. Juli 2014 begann der neu gewählte Abgeordnete Stefan Bernhard Eck mit den Vorgesprächen und Planungen bezüglich einer Initiative im EU-Parlament zur Einwirkung auf die rumänische Regierung und Bukarester Behörden mit dem Ziel, die skandalösen Hundemassaker in diesem osteuropäischen Land zu beenden.

Über das Thema “Straydogs in Romania” wurden bereits intensive Gespräche mit der Intergroup for animals im EU-Parlament, einigen Fraktionsmitgliedern, der Fraktionsvorsitzenden, Abgeordneten anderer Fraktionen sowie einigen Journalisten geführt und um Unterstützung für das “Projekt Rumänienhunde” gebeten.

Voraussichtlich wird Stefan Eck in der ersten, spätestens in der zweiten Septemberwoche vor der Fraktion der GUE/NGL zum Thema Rumänienhunde reden.

Durch geeignete Maßnahmen werden die Fraktionsmitglieder, aber auch Parlamentarier anderer Fraktionen, über das unfassbare Vorgehen der ASPA – nicht nur gegen Tiere, sondern auch gegen Menschen – informiert. Mit großer Wahrscheinlichkeit dürfte dies zu einer angemessenen Reaktion der GUE/NGL führen…

Ebenso laufen die Vorbereitungen für einen Besuch in Bukarest des MEP Eck auf Hochtouren: In diesem Zusammenhang erfolgte gestern ein eingehender Gedankenaustausch mit dem Abgeordneten des Rumänischen Parlamentes, Remus Cernea, der sich seit längerem ebenfalls gegen die Grausamkeiten und Gewaltaten der ASPA an Menschen und Tieren einsetzt und Ende März als Abgeordneter offiziell die Entlassung von Razvan Bancescu (Projekt Coordinator der ASPA), forderte. (Hier)

Um die Bedeutung dieses offiziellen Besuches eines Europa-Abgeordneten im Zusammenhang mit den skandalösen Hundemassakern vor Ort zu verstärken, hat sich Remus Cernea bereit erklärt, die entsprechende Medienarbeit einschliesslich Pressekonferenzen usw. für MEP Eck in die Wege zu leiten und seinen Aufenthalt zu koordinieren.

Diese großzügige Hilfestellung wird dadurch erklärt, dass sich beide Politiker bereits kennen und Remus Cernea beabsichtigt, eine eigene Partei für Menschen, Tier- und Umweltschutz nach dem Muster der Tierschutzpartei in Rumänien zu gründen.

Bei diesem Besuch sind auch Gespräche mit verschiedenen Abgeordneten des Rumänischen Parlamentes sowie mit Regierungsvertretern geplant. Ob letztere jedoch bereit sind, über das hochbrisante Thema mit MEP Stefan Bernhard Eck zu verhandeln, steht in den Sternen.

Weitere Infos zu gegebener Zeit…

To all friends in Romania:

Please spread this message to all animal activists and all friends of the straydogs in Romania!

Kurzbericht aus Saarbrücken

Interview für Deutschlandfunk / Deutschlandradio Kultur

Stefan B. Eck gab am 29.07.2014 Frau Tonia Koch vom Deutschlandfunk / Deutschlandradio Kultur ein Interview, das mit der Frage begann: “Herr Eck, sind sie ein Störenfried?”

Seine Antwort: “Ja, man kann mich als „friedvollen Störer“ bezeichnen. Danke für das Kompliment!

Ich „störe“ die Lobby der übermächtigen Fleischindustrie und der tierquälerischen Massentierhaltung. Ich „störe“ die Tierversuchsexperimentatoren, weil Tierversuche die schwärzesten Verbrechen der Menschheit sind… das sagte übrigens Mahatma Gandhi.

Ich „störe“ die Konsumenten, in dem ich ihnen aufzeige, WAS auf ihrem Teller liegt und wie es produziert wurde.

Ich störe, weil ich auf das Tierleid hinweise und den mangelnden Tierschutz anspreche, weil ich die Gammelfleisch-Skandale anspreche und die Tatsache, dass alle 5 Sekunden auf der Welt ein Kind an Hunger stirbt, da vor allem die reichen Industrieländer nicht auf ihr Steak auf dem Teller verzichten wollen.

Ich störe, weil wir am Rande einer Klimakatastrophe stehen, zu der auch maßgeblich die globale Fleischproduktion beiträgt, nämlich mit weit mehr als 18%. Ich störe, weil die Meere leer gefischt werden, und die Biodiversität auf diesem Planeten in atemberaubendem Tempo abnimmt.

Aber ich störe auch, weil Deutschland weltweit der drittgrößte Waffenexporteur ist, oder weil in unserem Lande die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander klafft.

Meinen Sie nicht auch, dass wir angesichts dieser Tatsachen alle zu „friedvollen Störern“ werden sollten?”

Das gesamte Interview, in dem viele weitere Fragen hinsichtlich seiner Arbeit als EU-Abgeordneter angeschnitten wurden, wird voraussichtlich am 4. oder 5. August im Deutschlandfunk ausgestrahlt.

Unsere Pressemitteilung vom 02.08.2014

Hunde-Massaker in Rumänien

Partei Mensch Umwelt Tierschutz entsendet Delegation vom 08.-10.08.2014 nach Bukarest

Rumänien ignoriert provokant internationale Tierschutz-Vereinbarungen und fährt mit grauenvollen, öffentlich angeordneten Massen-Tötungen von Straßenhunden fort! Inzwischen sind die Menschen, die sich dem Massaker vor Ort in den Weg stellen, an Leib und Leben bedroht. Die Eskalation der Situation für Menschen und Tiere veranlasst die Partei MUT, eine Delegation dreier Bundesvorstandsmitglieder nach Rumänien zu entsenden, um ein Zeichen der Solidarität mit den Tierschützern zu setzen und den internationalen Druck zu erhöhen, durch Kastrations-Projekte das Problem nachhaltig und leidfrei zu lösen.

In einigen Städten werden die Hundefänger erfolgsabhängig entlohnt. Dies führt dazu, dass Hunde teilweise schon von Privatgeländen oder direkt von der Leine gestohlen werden. Die aktuell angewandten Maßnahmen (Fangen/Töten) werden das Straßenhundeproblem nicht lösen. Die verbleibenden unkastrierten Hunde vermehren sich ungehindert weiter und stellen auf Jahre eine sichere Geschäftsgrundlage für die Hunde-Entsorgungsindustrie dar.

Viele Menschen in Deutschland sind zutiefst erschüttert, dass in einem Europa des 21. Jahrhunderts Methoden praktiziert werden, die einer zivilisierten Gesellschaft unwürdig sind. Rumänien wird unter Tierschützern mittlerweile als Schandfleck Europas gesehen. Die in vielen deutschen und europäischen Städten wiederholt stattfindenden Großkundgebungen für die rumänischen Streunerhunde, verbunden mit dem Appell im Namen der Menschlichkeit, die Tötungen sofort zu beenden, haben bisher zu keinem Erfolg geführt.

Die Partei MUT versteht sich als Menschen- und Tierrechtspartei. Als Partei eines modernen Europas können wir nicht tatenlos zusehen, wie in einem Mitgliedsland unseres Staatenverbundes unter Missachtung aller ethischen und menschlichen Standards Tiere gefangen, gequält und getötet werden. Die Versäumnisse der Vergangenheit können unserer Auffassung nach ausschließlich durch nachgewiesenermaßen erfolgreiche Kastrations-/Aussetzungsprogramme gelöst werden. Aus diesem Grunde wird unsere Delegation in Bukarest Gespräche mit vielen lösungsorientierten aktiven Tierschützern und Fachleuten führen sowie Kastrationskliniken und Tierheime besichtigen. „Ergebnis des Besuches kann ein gemeinsames Konzept zur Lösung des Streunerproblems sein“, so die Bundesvorsitzende Barbara Nauheimer.

Kontakt:

Barbara Nauheimer, Tel.: 08152 – 925326, Mobil: 0173 – 5826455

Bettina Jung, Tel.: 04165 – 224859, Mobil: 0170 – 3824947